Den Gratis-Kindergarten in Wien gibt es seit 2009, also auch nicht erst seit gestern. Kritik daran kam von der ÖVP und FPÖ - welche Überraschung. Lediglich für das Essen ist ein Beitrag zu bezahlen.
Dass in NÖ der Kindergarten am Nachmittag nicht gratis ist, verwundert mich ehrlich gesagt nicht. Das ist "Familienpolitik" der ÖVP - es gab da einen interessanten Artikel im Falter vor ein paar Monaten, über das Dilemma niederösterreichischer Mütter, die gerne Vollzeit arbeiten würden.
In NÖ wird seit einem knappen Vierteljahrhundert Pröll immer und immer wieder gewählt, und das obwohl die ÖVP nicht für fortschrittliche Familien- und Frauenpolitik bekannt ist. Aber Hauptsache, er ist "volksnah" und nicht so "obergscheit", weil er ja nur ein Buch in seinem Leben gelesen hat.Die "Oberlehrer" will man ja nicht, gut, dann muss man auch mit der Politik die solche Herren machen, leben.
Ich weiß nicht, auf welche Zeit du dich beziehst: ich ging von 1985 bis 1998 zur Schule, in Kärnten, also auch unter LH Haider, von einem Selbstbehalt habe ich direkt nichts mitbekommen, aber möglicherweise wurde einer bezahlt. Was ich gefunden habe: Schulbücher sind derzeit gratis, der Selbstbehalt wurde 2011/2012 abgeschafft. Aber diese Information hast du eh selbst schon gefunden.Schulbücher waren mal gratis, heute gibt es einen nach Schulstufe aliquotierten Selbstbehalt. Einige Schulbücher werden auch übertragen aus der Schülerlade ausgeteilt.
Kinder sind teuer, keine Frage. Man kann sich im Vorfeld auch überlegen, ob man es sich leisten kann, mehrere Kinder zubekommen.Auch für die Schülerfreifahrt gibt es einen Selbstbehalt - rd 20 Euro für den Schulweg (exakt die verwendeten Linien und die Anzahl der benötigten Stationen angeben) Dieses Schülerticket kann mit Euro 60,- zu einer Netzkarte für Wien ausgeweitet werden. Oft empfiehlt sich das, da die Kids viele Exkursionen mit der Schule unternehmen und damit darüber hinaus auch private Fahrten unternehmen können.
Top-Jugendticket*|*Tickets für Jugendliche*|*Tickets*|*Fahrgastinfo*|*Wiener Linien
Gemessen an den übrigen Preisen ist dies noch immer sehr günstig, von kostenlos kann aber keine Rede sein.
Bei zwei Kindern macht das im September bereits Euro 120,- aus, allein für die Fahrtkosten. Da sind die sonstigen Schulkosten - Kopierbeitrag, Spindschlüsselpfand, Hefte, Schreibzeug, Taschenrechner etc..... noch nicht bezahlt.
Das tut es aber nicht, weil du laufend Falschbehauptungen aufstellst. Mir ist es in diesem Fall gleich, weil ich weiß, dass es diesen Nachweis gar nicht gibt. Du führst dich hier laufend selbst vor.Deine Anspruchshaltung auf meine Zeit ist enorm. Ich muss dir gar nichts liefern. Mein Erinnerungsvermögen muss dir reichen.
Achso, bin ich kein vollwertiges Gesellschaftsmitglied, weil ich meinem "Brutpflegetrieb" nicht nachgekommen bin, oder wie soll ich diese Äußerung verstehen?Keine Kinder, aber den Mund voll nehmen.......im Eigentum wohnen.......und Sprüche klopfen.
Stellen jetzt nur Ärztinnen in Genossenschaftswohnungen mit zwei Kindern den Bevölkerungsquerschnitt dar, oder Behinderte?
Genau, ich bin schuld, dass es Leute gibt, die ihre Bildung aus der Krone beziehen und Hofer wählen.Ja ich mach mir Sorgen um die Zukunft, auch ich fürchte, dass die ultrarechten wieder neuen Boden unter den Füßen bekommen könnten. Steigbügelhalter sind Leute wie du, hawaian, uneinsichtig, verbohrt, überheblich.
Von "ultrarechts" habe ich nie etwas geschrieben. Diese Menschen fallen auf Populisten herein, nur wird es unter den Parteien die mit schönen Slogans locken sicher nicht kuscheliger/billiger/sozialer zugehen.Nicht jeder, der nicht mehr weiter weiß und oft nicht weiß wie die nächste Rechnung zu bezahlen sein wird, ist ein Ultrarechter. Es sind Menschen, Menschen, denen trotz Arbeit oft nicht genug zum Leben bleibt.
Wie oft wirst du die "Netzkarte für Flüchtlinge" die es nicht gibt, noch erwähnen?
So, und jetzt meine Frage an dich: woher weißt du, ob ich nicht vielleicht auch für 40 Stunden nur 1400 netto verdiene?Vergleich dazu jemanden der arbeitet und dafür rd 1.400 Euro nette bekommt. Dieser hat keinerlei Zuschüsse und keine Befreiungen. Im Endeffekt hat er also nur wenig mehr bis ganz wenig mehr als ein Mindestsicherungsbezieher, darf dafür aber 40 stunden pro Woche arbeiten.
Ja, so wie ich auch bezahle für Menschen, die nicht auf ihre Gesundheit achten und dann medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, rüstige österreichische "Frühpensionisten", die angeblich nicht mehr arbeitsfähig sind, ehemalige ÖBBler, die mit 40 bis 50 Jahren in Pension geschickt wurden, Langzeitstudenten, Frauen die nur in Teilzeit arbeiten, und deren Pension einmal aufgestockt müssen werden wird, unwillige "Arbeitssuchende" ... die Liste ist lang.Wer bezahlt das alles? Wir, wir alle, auch du, mit deinen Steuern und Abgaben.
Ja du, einen Versuch war's wieder mal wert.
Auf welche Kasse beziehst du dich denn da? Die Wiener Gebietskrankenkasse zahlt bis 486€ dazu.
Hier wieder, eine globale Behauptung, die nicht der Wahrheit entspricht.
Und was wäre dein Vorschlag zur Besserung der Situation?Euro 5,70 für eine einzige Medikamentenpackung ist bereits ein Selbstbehalt. Das ist teuer - vor allem für Menschen, die wenig verdienen.
Fiktive Familie:
Mutter asthmakrank, benötigt 5 Medipackungen pro Monat - 28,50 euro(pro Monat
Vater Bluthochdruck, benötigt eine Medipackung pro Monat - 5, 70 euro/Pro Monat
ergibt als Basisausgabe: 34,20 Euro pro Monat
Kind wird krank, benötigt Hustensaft etc rd 3 Medipackungen - 17,10 euro
Zweites Kind steckt sich an - 17,10 Euro
Monatsausgabe für Basismedikamente (jedes Kind wird mal krank, verkühlt sich, hat Durchfall, Kinderkrankheiten...)
im betreffenden Monat : Euro 68,40
Taggeld für Krankenhausaufenthalt: 11,82 Euro je Tag
Eine Woche Krankenhaus: 82,74 Euro zahlbar innerhalb von 14 Tagen
Gebührenbefreit: Mindestsicherungsemfpänger. Was ja bei einem monatlichen Salär von Euro 830,- verständlich ist. Trotzdem gehört es zu den Zuckerln der Mindestsicherung dazu. Jemand der unter 1.500,- euro pro Monat verdient (also rd 50% der Bevölkerung ist nicht befreit, weder für sich selbst noch für seine Kinder (erhält aber Familienbeihilfe, diese erhält der Mindestsicherungsempfänger aber auch) Hinzu kommt der jährliche Heizkostenzuschuss, sowei de Befreiung von der Rundfunkgebühr (knapp 25 Euro pro Monat) und die teilweise oder gänzliche Befreiung von der Netzgebühr und Energieabgabe 1 und 2 auf der Stromrechnung, die in Summe oft mehr ausmachen als der Preis für den tatsächlichen Stromverbrauch)
Ja, leider. Es wird auch sehr einfach gemacht: neben der Notstandshilfe auf geringfügig jobben, und man hat ein kleines Monatseinkommen, für das andere 160Stunden/Monat arbeiten. Mir ist das auch ein Dorn im Auge, vorallem weil ich weiß, wie wenig das AMS teilweise dahintersteht die Leute zu kontrollieren, bzw. wie unterschiedlich Berater an die Sache herangehen.
Ja, davon habe ich auch gehört.Letzte Woche gab es einen Aufschrei aus Tourimus und Gastronomie: Tausende Stellen können nicht besetzt werden, weil Personal fehlt.
In der ZIB wurde dann die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Köche und Kellner der von den AG gesuchten Zahl gegenüber gestellt: Sie war dreimal so hoch. Offensichtlich kommt man auch als Arbeitsloser so gut über die Runden, dass man sich die harte Arbeit im Tourismus nicht antun will.
Ja, das ist tatsächlich ein Problem, ich kann es persönlich nachvollziehen, habe aber das Glück, in Wien arbeiten zu können. Bei einem Job im Gastrobereich, womöglich Saison, sollte die Flexibilität aber gegeben sein.Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit in der ganzen Republik. Das hängt auch damit zusammen, dass die Arbeitssuchenden dort sehr viel weniger mobil sind als anderswo.
Kaum jemand ist bereit, in ein Bundesland umzuziehen.
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28.11.2016, 14:47
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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28.11.2016, 14:58Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Das sieht man vor allem an kinderreichen Migrantenfamilien, die von der Mindestsicherung leben....
Dann sollte man mal den Beratern besser auf die Finger schauen.
In meinem Bundesland muss niemand nach Wien umziehen, hier ist die Arbeitslosigkeit mit am geringsten.
Wenn jemand nach Wien zieht, dann hauptsächlich zum Studieren oder weil er dort einen anderen Job angenommen hat.
Im Tourismus fehlen Hunderte, aber da sind sich die Einheimischen hier auch zu fein dafür. Dabei läuft es bei Saisonarbeitern oft so, dass sie eine Saison arbeiten (zB. im Winter), und sich im Sommer arbeitslos melden und vom Arbeitslosengeld leben. Haben früher auch manche Hoteliersgattinnen gemacht
Mir fällt auf, dass in Handel und Gastronomie vor allem Leute aus Osteuropa zu finden sind. Die meisten sprechen hervorragend Deutsch.
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28.11.2016, 15:35
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Und du beneidest diese bzw. würdest gerne tauschen? Also ich nicht.
Ich sehe auch keinen Grund, warum Migrantenkindern weniger gewährt werden sollte als einheimischen Kindern.
No na ned.Dann sollte man mal den Beratern besser auf die Finger schauen.
Ja, bzw. aus dem Osten Deutschlands.Im Tourismus fehlen Hunderte, aber da sind sich die Einheimischen hier auch zu fein dafür. Dabei läuft es bei Saisonarbeitern oft so, dass sie eine Saison arbeiten (zB. im Winter), und sich im Sommer arbeitslos melden und vom Arbeitslosengeld leben. Haben früher auch manche Hoteliersgattinnen gemacht
Mir fällt auf, dass in Handel und Gastronomie vor allem Leute aus Osteuropa zu finden sind. Die meisten sprechen hervorragend Deutsch.
Von daher finde ich ja das Totschlagargument, "Ausländer" würden Einheimischen die Jobs wegnehmen als ungerechtfertigt.
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28.11.2016, 15:47Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Das ist auch so ein gern verwendetes Schlagwort.
Bist du sicher, dass das Geld bei Bargeldauszahlung wirklich den Kindern zugute kommt und nicht den Verwandten in der Heimat?
Ich gehe davon aus, dass Migrantenkinder sehr viel mehr von einer Ganztagsschule mit Mittagessen und von diversen Gutscheinen, die nicht Geld umgewandelt werden können, profitieren würden.
Bei Bargeld hat man überhaupt keine Kontrolle darüber, wofür die Eltern es ausgeben.
Das mit den Ossis ist vorbei. Die sind entweder hier etabliert und haben bessere Jobs, oder sie sind in ihre Heimat zurück gekehrt.
Das Argument, Ausländer würden uns die Jobs weg nehmen, habe ich in diesem Forum noch nie gelesen.
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28.11.2016, 16:03Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
im Tourismus hat es viele Gründe warum die Einheimischen nicht mehr wollen, gute Arbeitgeber haben kein Problem , (im Gegenteil), entsprechendes Personal zu finden,
eine Tatsache ist dabei, das durch Ausländer, ein Lohndumping eingesetzt hat.
wer ein Schnitzel um 6€ gerechtfertigt findet, soll sich nicht wundern, wenn er Spaghetti bekommt, da ihn die Kellnerin nicht versteht.
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28.11.2016, 16:33Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
zur frage:
ja, ich bin mir dessen sicher, dass auch migranten ihren kindern die bestmögliche erziehung, die bestmögliche zukunft angedeihen lassen.
ja, ich bin mir sicher, dass das geld nicht "nach hause" (zu wem? zu den großeltern?) geschickt wird.
nur, weil jemand nicht in österreich geboren wurde, bedeutet das keineswegs, dass er oder sie ein weniger guter elternteil ist.
du meinst, das geld wäre besser in essensgutscheine oder - oh, für migranten plötzlich sogar - ganztagsschulen investiert?
deine ideen machen mich schaudern - warum nicht gleich weiter gedacht: nehmen wir migranten doch ganz einfach ihre kinder ganz weg und stecken sie in heime.
warte, das gabs doch schon öfter bei nicht systemgetreuen - wie war das nochmal in der ddr?
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28.11.2016, 16:57
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Nur kurz: ich war volljährig und hatte ein Studium begonnen, daher gab es die Kinderbeihilfe für mich.
Diese bekam mein Vater überwiesen. Als es meiner Mutter längere Zeit sehr schlecht ging und sie länger nicht zuhause wohnen konnte, wollte er mir die Kinderbeihilfe nicht mehr überweisen, da er das Geld schließlich für eine Putzfrau benötigen würde.
Ich musste dann am Finanzamt beantragen, dass mir die Beihilfe direkt überwiesen wird, sonst hätte sich mein Vater ein schönes Leben damit gemacht.
Und: wir sind Österreicher.
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28.11.2016, 17:08
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
@ Magdalena
@ vidrei
Vielen Dank für Eure Beiträge, die meine Meinung und auch die meiner näheren und ferneren Bekannten - übrigens sowohl rot als auch schwarz - auf das Trefflichste wiedergeben.
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28.11.2016, 17:19Inaktiver User
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28.11.2016, 17:21



Die "Oberlehrer" will man ja nicht, gut, dann muss man auch mit der Politik die solche Herren machen, leben. 
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