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  1. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    vidre

    Da wird ein Prestigeobjekt um 25 Mio Euro finanziert, für Flüchtlinge ist immer Geld da und zeitgleich sinken die realen Einkünfte. Wäre dem nicht so, wäre die generelle Stimmung vermutlich eine andere.

    Gebetsmühle ein: Nein ich habe nichts gegen Flüchtlinge, ich finde nur den Umgang mit der Situation extrem verbesserungswürdig.. Gebetsmühle aus.

    Magdalena
    setzen sich Politiker auch für solche Opfer ein, Staat lässt die eigenen Leute im Stich !

    Der Reuttener Anwalt Michael Steskal vertritt zwei der drei Betroffenen zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wie Schmerzensgeld, Verdienstentgang, Fahrtkosten oder Spesen. Angesichts der monatelangen Odyssee fasst Steskal das im Kreis-geschickt-Werden mit den Worten „eine einzige Frechheit“ zusammen. Denn schon am 11. April erhielt der Anwalt bei der Verhandlung sämtliche für seine Mandanten geltend gemachten Schadenersatzansprüche zugesprochen. Ein Titel ohne Mittel, wie sich herausstellt.

    oDer ist dafürwieder einmal kein Geld vorhanden, bei solchen Artikeln relativiert sich der Schönsprech der Verantwortlichen ganz oben. mM ?

  2. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .....

    es soll tatsächlich alte Menschen geben, die selber denken und die keine Hilfe benötigen, um einen Computer und das Netz zu nutzen


    hast du dir das video angesehen?

    ich habe so viel respekt vor diesen menschen, die den holokaust erlebt haben, die eine etwas andere sicht auf manche dinge haben - und die uns vielleicht ein bisschen andere sichtweisen verschaffen können.

    wir leben - noch- in einem der reichsten und sozialsten länder der welt, es "ist uns noch nie so gut gegangen"

    -auch, wenn die arbeitslosenquote im vergleich zu anderen eu-ländern steigt, auch wenn wir in absoluten zahlen gleichzeitig die meisten beschäftigten UND die meisten arbeitslosen der letzten 50 jahre haben.
    das ist ein bedenklicher trend, dass wir nicht mehr eu-spitze im sachen niedrige arbeitslosigkeit sind, sondern ins mittelfeld abgerutscht sind. das stimmt.
    aber es ist weit vom wirtschaftlichen katastrophenszenario entfernt, das uns so gerne vermittelt wird.

    jedenfalls, ich finde es ganz wichtig, alten menschen stimme zu geben, stimmen der vernunft, der warnung vor zeiten wie in den dreißigern.
    ich bin auch ein sehr großer fan von stephane hessel, der ja mit "empört euch" gerade die jugend ansprechen wollte.
    - in dieser tradition sehe ich auch "frau gertrude", die mit ruhigen worten statt mit geschrei vor rechten tendenzen und hetze warnt.

    sie verändert den blickwinkel, weg von dem beständigen "wir haben zu wenig- die anderen könnten uns was wegnehmen"-geschrei zu - ja, zu einem gelassenen "schauen wir, dass wir den frieden, der uns umgibt, erhalten können".

    deshalb habe ich dieses video verlinkt.

  3. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Die wirtschaftliche Situation hat sich verschlechtert. Das warschon vor den großen Flüchtlingsströmen der Fall.
    Erinnert euch doch an BK a.D Wolfgang Schüssel. Jahrelang erzählte er uns etwas von "Gürtel enger schnallen" (wir, die österreichische Bevölkerung) und ein Sparpaket jagte das andere. Gespart wurde und wird! (wir haben uns nur bereits daran gewöhnt) an unseren Kindern, an der Ausbildung, bei den Pensionisten, bei den Behinderten, bei den Kranken......also bei all jenen, die wenig bis gar keine Lobby haben.
    Die Steuern und Abgaben sind im gleichen Zeitraum stark gestiegen.

    All dies hat die Bevölkerung teils murrend aber doch einsichtig mitgetragen.

    Und nun erkläre mal einem kleineren Verdiener, der nicht weiß, wie er die nächste Stromrechnung berappen soll, oder wie er die Schulreise seines Kindes finanzieren wird,.....tbc .....warum plötzlich Millionen Euro für 1,8 km MaHü Prestigeobjekt vorhanden sind, und erkläre ihm, weshalb für Flüchtlinge über den erforderlichen Bedarf hinaus (Wohnen, Wärme, Essen, Kleidung) Geld da ist.

    Dieses Sprengstoffpotential bereitet mir vor allem unter dem Gesichtspunkt der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft und der völligen Uneinsichtigkeit und Abgehobenheit weiter politischer Kreise wirklich Sorge.

    Fragt doch mal nach den echten Ursachen für die Zunahme der FPÖ-Wählerschaft. Sind das wirklich alle ultraböse ewig gestrige Rechtsradikale? Lernt Geschichte (Zitat )

    Wie kamen die Nazis an die Macht? Weil es wirtschaftlich so toll war in der Zwischenkriegszeit? Weil alle Österreicher und alle Deutschen schlechte Menschen sind?

    Denken ist erlaubt- noch

    Magdalena

  4. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    ja es kommen wirtschaftlich schwierige Zeiten auf uns zu

    Nach konstruktivem Duell: Boulevardmedien warnen vor Einzug der Vernunft in Österreich

    ich bin für eine wieder Einführung des Biedermaiers mit Metternich wenn ich sowas lese.

  5. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach konstruktivem Duell: Boulevardmedien warnen vor Einzug der Vernunft in Österreich
    Stimmt, das geht zu weit!

    Ich hörte das "Duell" übrigens im Radio mit und fand es gut, dass Kern nicht über jedes Stöckchen sprang und die Medien auch nicht mit einer Polarisierung bediente.

    Sogar den brav auswendig gelernten Sager von Strache, es werde sonst eine KERNschmelze geben, konterte er humorvoll: Diesen Kalauer kenne er seit seiner Schulzeit, der sei schon damals sehr beliebt gewesen.

  6. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich


    Zumindest bei „Österreich“ sieht man den merkwürdigen Trend hin zu mehr Vernunft entspannt. „Wir setzen schon seit Jahren erfolgreich auf Fake News“, so Herausgeber Wolfgang Fellner zur Tagespresse. „Die Realität ist für uns höchstens noch Quelle der Inspiration.“
    Nach konstruktivem Duell: Boulevardmedien warnen vor Einzug der Vernunft in Österreich


    (für nicht-österreicher: die quelle ist ein satiremagazin!)

  7. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zwischenrose, ich habe mir das Video angesehen und fand es sehr besonnen und gut, was die Frau zu sagen hatte

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Edit: und ob das wirklich ein Zufall war.... kurz vor der Wahl....... die meisten alten Damen sind mit dem Internet nicht all zu gut vertraut....... wer sie wohl auf die Idee gebracht und ihr geholfen hat?
    Das soll auch für einige jüngere gelten, ich sage nur: Quellenkritik, Verlinken (ZUMUTUNG, wo ist die Quelle?), und Nutzung öffentlicher Foren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Heute wird der Mittelstand durch hohe Steuern und Abgaben ausgebeutet. Die Reallöhne, also die Kaufkraft sinkt seit Jahren. Und jedem ist es egal. Da liegt m.M.n. das wahre Sprengstoffpotenzial der Zukunft. Die FPÖ gibt vor das erkannt zu haben, ob es sie wirklich kümmert.....
    Von welchen Branchen sprichst du da? Ernsthaft: seit Senkung der Lohnsteuer zu Jahresbeginn 2016 habe ich doch mehr Gehalt. Außerdem bin ich Eigentümerin einer Immobilie und auch hier sind meine Abgaben in den letzten Jahren gesunken.

  9. Inaktiver User

    AW: Politik- und Gesellschaftstalk

    .
    Geändert von Inaktiver User (27.11.2016 um 07:22 Uhr) Grund: ......

  10. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Außerhalb deiner Blase hawaiian gibt es sehr sehr viele Menschen, die Zur Miete wohnen. Die Mieten sind enorm gestiegen.

    RH: Arbeiter mit massivem Reallohnverlust - oesterreich.ORF.at

    Einkommensverlust in Österreich am stärksten - Einkommen - derStandard.at › Wirtschaft

    Wien - Die Einkommen der Österreicher entwickeln sich womöglich schlechter, als den meisten bewusst ist. Das deutet zumindest eine von der Schweizer Großbank UBS veröffentlichte Studie an, die am Montag hohe Wellen schlug. Die UBS hat sich in einem kurzen Papier die Entwicklung der verfügbaren Haushaltseinkommen in elf Euroländern über die vergangenen zehn Jahren angesehen. Im Falle Österreich kommen die Analysten zu erstaunlichen Ergebnissen: Im untersuchten Zeitraum sind die Haushaltseinkommen quer durch alle sozialen Schichten massiv gesunken. In keinem anderen Land ist der Rückgang so dramatisch wie in Österreich. Die ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung mussten zwischen 2000 und 2010 einen Einkommensverlust von 35 Prozent hinnehmen. Selbst in der reichsten Bevölkerungsgruppe machte der Verlust aber zehn Prozent aus. -

    5-Jahres-Vergleich: Mieten in Wien steigen um 17 Prozent auf 14 Euro pro Quadratmeter

    Seit 2010 sind die Gesamtmieten in Wien um 17 Prozent gestiegen, die Inflation stieg im gleichen Zeitraum um 9,7 Prozent / Aktuell kostet eine Wohnung im Median 14 Euro pro Quadratmeter

    Am stärksten waren im 5-Jahres-Vergleich die Mietpreisanstiege in Donaustadt (+28 Prozent auf 15,20 Euro), Leopoldstadt (+25 Prozent auf 14,10 Euro), Meidling (+23 Prozent auf 13 Euro) und Ottakring (+23 Prozent auf 13,60 Euro).

    Darüber hinaus finde ich es interessant, dass der rigide Sparkurs gerade bei Alten, Kranken, Behinderten und Kindern , also Menschen, die sich kaum wehren können, offensichtlich keinerlei Betroffenheit bei euch auslöst (zwischenrose, hawaian und co)

    Magdalena

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