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01.07.2016, 20:38Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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01.07.2016, 20:41Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Rose den Artikel meinte ich nicht als Beispiel für Verschwörungstheorien, er ist allerdings angehaucht in der Wortwahl
die Wortwahl geht in diese Richtung, die Aussage die FPÖ will an die Macht, ist seriöser für mich.Wahrscheinlicher ist angesichts ihres bisherigen Verhaltens.... Bewirtschaftung des Misstrauens in der Bevölkerung.... bleibt der Sturz der Regierung
Dein verlinkter Artikel von der Zeit schon, glaubst du wirklich das sie das wollen und können, ich nicht.
Dazu habe ich zuviel Vertrauen in den Rechtsstaat, der Bevölkerung und den realen Gegebenheiten, wir sind keine Insel der Weltfremden und Realitätsverweigerer, ( einzelne gibts immer, aber die paar hundert, wenn überhaupt).
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01.07.2016, 23:11Inaktiver User
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01.07.2016, 23:11Inaktiver User
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01.07.2016, 23:22Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Das kann man immerhin verstehen.
Wen meinst du mit "Deine"?
Dann solltest du deine Meinung von der Meinung anderer abgrenzen - sonst kann man nicht erkennen, ob du wirklich vielschichtig bist.und falls es dir noch nicht aufgefallen ist, ich schreibe/verlinke nicht immer meine Meinung, es geht mir auch um einen Informationsaustausch, und am wenigsten darum nur irgendwas zu schreiben.
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01.07.2016, 23:48Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
langsam verstehe ich, wo unser problem liegt.
denn es geht mir - und ich vermute, auch zb. ilazumgeier (falls das nicht so ist, t'schuldige!) keineswegs um "auf alle fälle vdb".
ich wäre (schrieb ich auch schon öfter)mit jeder anderen variante außer hofer glücklich und zufrieden geworden. das wär mir absolut wurscht gewesen, ob nun griss, khol, hundsdorfer oder vdb - alles ok und letztlich gleichwertig, weil demokatisch ungefährlich, den weg der bisherigen bundespräsidenten weiter gehend.
aber ich halte hofer als bp für gefährlich.
warum?
weil ich angst vor der 3.republik habe.
rauscher beschrieb dieses szenario vor monaten:
Wir hätten dann ein autoritäres System mit plebiszitären Elementen. Beispielsweise würde Strache etwa eine Volksbefragung darüber abhalten, ob "Ausländer" Sozialleistungen bekommen sollen; ob die religiösen und politischen Rechte von Muslimen nicht eingeschränkt werden sollen; und letztlich wohl ein Referendum über einen EU-Austritt. Das würde populistische Gelüste befriedigen, aber Österreich schaden.
Die Wirtschaftspolitik wäre, wie schon seinerzeit, bei Schwarz-Blau von Inkompetenz und Korruption gekennzeichnet, allerdings jetzt im Kanzlerformat. Gegner der FPÖ müssten mit administrativen Schikanen oder Schlimmerem rechnen. Die Opposition und die kritischen Medien würden gegängelt und abgewürgt. Es herrschte ein ständiges Klima der Verhetzung und Herabwürdigung von als gefährlich betrachteten gesellschaftlichen Gruppen wie zum Beispiel die zivilgesellschaftlichen Flüchtlingshelfer.
Um staatliche Sozialgeschenke an die eigene Klientel zu finanzieren, würden a) neue Schulden gemacht und b) unliebsame Gruppen selektiv besteuert. Die ÖVP würde, wenngleich nicht vielleicht unter Sebastian Kurz, der nicht gerne Zweiter ist, dabei mehr oder weniger mitmachen.
Mit einem Wort, das wäre die "Dritte Republik", wie sich ein Jörg Haider das seinerzeit vorgestellt hat. Der wollte auch eine Aufwertung des Präsidentenamtes auf Kosten der Position des Kanzlers, gleichzeitig eine Abwertung des Parlaments. So wie es Tayyip Erdoğan in der Türkei vorführt. - derstandard.at/2000025473959/Wie-eine-Dritte-Republik-aussehen-wuerde
genauer gesagt im november, also noch lange vor der bp-wahl.
eine koppelung bp- nationalratsmehrheit, wie sie im falle einer hofer-wahl und einer- wahrscheinlichen - kommenden mehrheit der fpö im parlament gegeben wäre, birgt eine unglaubliche machtfülle für eine partei, die die grundfesten unserer strukturen ändern möchte.
und @pragmatix: der artikel aus der zeit ist 15 jahre alt. - er beschreibt die grundlagen der fpö-ideolgie, das, was programmatischer inhalt der fpö ist.
dass vielen fpö-wählern das ebenso wenig bewusst ist, wie den "protestwählern" in england, die nun vor einem scherbenhaufen sitzen, ist eine österreichische tragödie.
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01.07.2016, 23:50
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Die Idee finde ich gut. Demokratie lebt davon, dass "das Volk" sich auch beteiligt. Wahlen machen Arbeit, in der Zeit kann man nicht schlafen, chillen usw. Man muss Prioritäten setzen.
Sehe ich auch so. Und die Signalwirkung - auch für andere Länder - dürfte nachhaltig sein.
Bezirksobermann dürfte eine Amtsbezeichnung sein, die sowohl Frauen als auch Männer tragen. Bei uns gibt es den Amtsmann.
Wie bereits gesagt, ich finde, dass der Demokratie nicht nur in Österreich mit diesem Urteil ein großer Dienst erwiesen worden ist. Es schleifen sich Dinge einfach ein. Es besteht auch Druck, dass die Wahleregebnisse möglichst schnell vorliegen. Und dann ist es "wurscht", ob eingewiesene Wahlhelfer zählen, ob sie alleine sind, ob bis nach Stimmabgabe gewartet worden ist. Nein, das ist nicht wurscht, das ist essentiell.
Was ich nie verstehe: Es ändert nichts am Ergebnis, ob es nun eine Stunde früher oder später gemeldet wird. Und ich persönlich finde es immer peinlicher, wenn beim Nachzählen Fehler festgestellt werden. Lieber ohne Zeitdruck gründlich zählen und dann zu einem Ergebnis kommen, das stimmt.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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02.07.2016, 00:24Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
die "Verschwörungstheorie" 3. Rebuplik, als extremstes Beispiel in der Form der FPÖ oder Faschistischer Gruppierungen will wohl keiner. Straches FPÖ ist aber schwer mit der Haiders zu vergleichen mit pol. Gemeinsamkeiten die bestehen. Ich würde es zb mit Merkel und Khol tun, nicht die politik es sind andere Zeiten, sondern die Unterschiede der Ziele und der Weg wie sie erreicht werden sollen, bei immer noch gleichem Parteiprogramm (soviel ich weiß).
bei der Briefwahl sind Bezirkswahlbehörden zuständig, um bei den kleinen Wahllokalen (jede Geminde, auch mit nur 100 Einwohnern hat ein eigenes) das Wahlgeheimnis zu wahren.
Ob jetzt immer die Bezirkshauptmänner die Leiter der Wahlbehörde sind weis ich nicht. Ein Bezirk ist in D mit der Kreisverwaltung vergleichbar, in Ö halt mit 20 000 bis 120 000 Einwohnern (small is beautifull
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02.07.2016, 01:08Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
DAS verstehe ich, kann ich gut nachvollziehen.
Die Wege, die zu beschreiten sind, um derlei unmöglich zu machen....... ja da unterscheiden sich unsere Ansichten.
Ich denke, dass die zunehmende Polariseerung und Verteufelung einer Partei den gegenteiligen Effekt von Verhinderung einer 3.Republik hat und haben wird. Die Willkommenskultur und gleichzeitige Streichung von Leistungen für waschechte Österreicher treiben dem Strache die Wähler richtig zu.
Unsereins konnte sich jahrelang anhören, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, da wir kein Geld haben, sparen müssen (Schüssel-Diktion) , ein Sparpaket jagte das andere, es gab wirklich tiefe Einschnitte..... viele haben zwar gejammert aber es doch irgendwie eingesehen. Und nun kommen die Flüchtlinge in Strömen und plötzlich sind wir nicht mehr arm und es Geld da, viel Geld....... verkauf das mal den Leuten.
Die FPÖ weiß schon, warum sie auf dem Thema so rumreitet, es nützt ihr - enorm. Und dann sagt wieder Glawischnig was drauf, das gibt Strache wieder eine Vorlage, Glawischnig antwortet... and so on and on in ewiger Schleife.
Es fehlt die sachliche vernünftige politische Mitte. Damit die sich aber wieder bilden kann, müssen die Grünen mal Ruhe geben, SPÖ und ÖVP arbeiten lassen und so den Blauen die Grundlage für weitere Polemik entziehen.
Die Blauen werden keine Ruhe geben, warum sollten sie, das Thema nützt ihnen ohne Ende.
Magdalena
Edit: Wie "erfolgreich" war denn der bisherige Weg? Die Grünen stagnieren auf ihren rund 10 % Wähleranteil und die Blauen legen zu und zu und die (ehemaligen) Großparteien schauen alt aus. Mehr desselben (Watzlawik) wird den Blauen weiter nützen.Geändert von Inaktiver User (02.07.2016 um 01:16 Uhr)
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02.07.2016, 01:22Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
hm, der Strache würde seine Maske fallen lassen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich war auf Wahlveranstaltungen ALLER Parteien, um mir ein persönliches Bild zu machen und nicht auf die Medien allein angewiesen zu sein.
Ist schon unglaublich welche Atmosphäre in so einem FPÖ-Wahlbierzelt herrscht und welche Aussagen da kommen, wenn man meint unter sich zu sein.
Ich vertrau dem Strache keinen Millimeter weit.
Magdalena




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