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Thema: Panama Papers

  1. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    extra3 gestern (ARD/1)
    kenn ich gar nicht was isn das fürn Format

    hab heut schlecht u gezappt ( die habens auch nur geklaut , bin mir nicht sicher Monitor od wars was auf SRF )

    PS: weils grad past ein Danke an Dich u die anderen Mods für Ihre Arbeit

    guck ich grad Erdocard der perfekte Anfang

  2. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der hat ja auch keine Opposition. Gleich- bzw. ausgeschaltet. Als Autokrat kann ich jeden Quark erzählen, ohne dass es Konsequenzen hat.
    oK nicht Autokratisch , aber wenn man so nach N schaut als Ö ?

    OT: schau dir im Fluchtlingsstr # 3256 den Link an. ziemlich am Ende , auf die Frage des FPÖ Politikers hätte ich gerne von Merkel mal eine Antwort , wirklich empfehlenswert ,


    OT: ENDE

  3. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum topic die Sueddeutsche in eigener Sache!

    Es geht um eine Behauptung Putins, die Sueddeutsche berichte im Prinzip zur Thematik gezielt und beeinflusst in uramerikanischem Interesse.
    Nein, darum geht es eben genau nicht. Die Süddeutsche erklärt ausführlich nicht zu Goldman Sachs zu gehören, äußert sich aber mit keinem Wort zu dem Vorwurf, gezielt gemäß amerikanischem Interesse zu "berichten".

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erfreulicher Nachtrag von mir

    Putin-Sprecher entschuldigt sich bei SZ
    Der Sprecher des russischen Präsidenten entschuldigt sich für den Goldman-Sachs-Irrtum. Das mag die SZ mit Genugtuung zur Kenntnis genommen/gegeben haben.
    Aber der Regierungssprecher hat sich nicht für den Vorwurf entschuldigt, die SZ berichtete gezielt in US-amerikanischem Interesse. - Warum sollte er? Es stimmt ja.
    Geändert von Inaktiver User (15.04.2016 um 18:43 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass dieses ICIJ von US-amerikanischen Milliardären, u.a. von Soros, finanziert wird, wissen wir bereits, und dass sich die Teilnehmer an diesem Verein in positivem Licht darstellen, überrascht auch nicht sonderlich. - Worin besteht hier also der Neuigkeitswert?

  5. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Koi-Nobori, ich will Dir Deinen Leib- und Magenfeind USA ja nicht madig machen, aber ich hatte weiter vorn schon verlinkt, dass diese Behauptung nicht stimmt.
    Ich zitierte aus dem Standard.
    Du kannst glauben, was er und andere Publikationen schreiben, oder es lassen.


    Die Steuergesetze aber dürfen die Bundesstaaten jeweils mehr oder weniger individuell für sich erlassen. So, wie so manche deutsche Kommune in den fünf neuen Ländern die geringstmöglichen Gewerbesteuern erhebt und satte Subventionen zahlt, um Unternehmen aus den alten Bundesländern abzuwerben.
    Nochmal: es geht nicht um Steuergesetze, sondern um den eisernen Schutz des Bankgeheimnisses. Um Informationsaustausch zur Verhinderung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Vereinbart mit Ländern, von denen die USA unabhängig von deren Steuergesetzen Informationen verlangen.
    Informationsaustausch - Steuersätze: das sind zwei Paar Schuhe.

  6. gesperrt

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    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Aber er hat sich nicht für den Vorwurf entschuldigt, die SZ berichtete gezielt in US-amerikanischem Interesse. - Warum sollte er? Es stimmt ja.
    Ich warte ja immer noch auf die Erklärung, inwiefern es im amerikanischen Interesse sein sollte, Leuten wie beispielsweise Cameron, Porotschenko und Gunnlaugsson das Leben sauer bzw. das politische Überleben unmöglich zu machen.

    Dass die USA das gesamte Briefkastenbusiness für sich haben wollen, ist zwar ein mögliches Motiv, aber allein nicht wirklich schlagend. M. E. zu offensichtlich, zu billig, zu einfach auszukontern.

    Briefkastenbusiness wie auch andere staatlich gewollt geschaffene Steuerparadiese stehen jetzt auf der Agenda und werden beileibe nicht mehr nur im Bezug auf Panama, British Virgin Islands und derlei kritisch diskutiert.

  7. Moderation

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    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    guck ich grad Erdocard der perfekte Anfang
    Was guckst du? Entgeht mir da was?
    (Und danke, übrigens.)

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Briefkastenbusiness wie auch andere staatlich gewollt geschaffene Steuerparadiese stehen jetzt auf der Agenda und werden beileibe nicht mehr nur im Bezug auf Panama, British Virgin Islands und derlei kritisch diskutiert.
    Nicht gut für Deutschland. Das steht ja weltweit auf Platz 8, noch fünf Plätze vor Panama.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  8. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Ist OT aber ein Staatlicher "Whistle Blower"

    Deutsche Finanzbehörde schickt Wien umfangreiche Datensätze | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!

    Die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen lieferte vergangene Woche an 27 europäischen Staaten Datensätze zur Prüfung und Verfolgung von Steuerdelikten. Die Informationen betreffen Guthaben von insgesamt 101 Milliarden Franken auf Schweizer Konten.

    Es seien nahezu alle EU-Staaten betroffen. Der Finanzminister des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sprach von einem „riesengroßen“ Volumen. Man habe es „schon fast mit einer Umgehungs-und Hinterziehungsindustrie zu tun“.

    Bei diesen an die EU-Partner weitergeleiteten Kontobeständen sei nun zu prüfen, ob die Erträge ordnungsgemäß versteuert wurden oder nicht, hieß es am Donnerstag in Düsseldorf.

    „Daher ist es nur konsequent, dass wir die übrigen Daten den jeweiligen Ländern zur Verfügung stellen.“ Wenn Steuerhinterzieher sich internationaler Kanäle bedienten, „müssen die Steuerfahndungen ebenfalls grenzüberschreitend zusammenarbeiten“.

    .
    Überschneidungen mit „Panama Papers“

    Die Weitergabe der Datensätze an europäische Staaten stand nach den Worten von Walter-Borjans nicht im Zusammenhang mit den jüngsten Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama. Es gebe aber „definitiv Überschneidungspunkte“ zwischen den neuen Erkenntnissen aus den sogenannten Panama-Papieren und dem Ergebnis der bisherigen Nachforschungen von NRW-Steuerfahndern, fügte Walter-Borjans hinzu.

    „Wir geben unser Wissen gerne an andere Länder weiter, die gegen Steuerunehrlichkeit vorgehen wollen“, sagte der Landesfinanzminister. NRW sei bei der Aufdeckung von Steuerdelikten „Schrittmacher“ gewesen. „Die Panama-Papers zeigen der Öffentlichkeit einmal mehr, dass hinter der Steuerhinterziehung nicht nur die Gier Einzelner steckt, sondern ein ganzes System.“


    und verwundert kein Datenschutz ach geht ja gegen die CH.

  9. gesperrt

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    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich zitierte aus dem Standard.
    Du kannst glauben, was er und andere Publikationen schreiben, oder es lassen. ...
    Und in dem Fall lasse ich es, weil die Behauptung eben nicht
    stimmt.

    ...Nochmal: es geht nicht um Steuergesetze, sondern um den eisernen Schutz des Bankgeheimnisses. Um Informationsaustausch zur Verhinderung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. ... Informationsaustausch - Steuersätze: das sind zwei Paar Schuhe.
    Richtig.
    Aber die USA verlangen nicht nur Informationen, sie geben auch welche.

    Die Daten nutzen "uns" aber meist nichts, da:
    1. in Delaware oder Nevada beispielsweise nicht jedes ausländische Unternehmen oder jedes von Ausländern oder ausländischen Unternehmen gehaltene Konto mit seinen wirtschaftlichen Nutznießern registriert wird.
    Das ist Bankengeheimnis oder Registrierungspolitik.

    und/oder

    2. ausländische Unternehmen und Konteninhaber in diesen U-Bundesstaaten nicht steuerpflichtig sind. Es werden keine Steuern auf Gewinne oder Kapitaleinkünfte erhoben, folglich wird auch gar nicht nach deren Höhe gefragt.
    Dasmü sind Steuergesetze.
    Daher weiss weder der Delaware- noch der Washington-Fiskus etwas von den Summen, also kann Washington sie auch nicht an andere FATCA-Länder weitertragen.

    Die US-Bundesstaaten sind eben wesentlich unabhängiger als unsere Bundesländer (und die sind ja schon reichlich unabhängig). Insofern dürfte es für welche US-Regierung schon rein praktisch schwer werden, diesbezüglich wenigstens "europäische Standards" durchzusetzen.

  10. Inaktiver User

    AW: Panama Papers

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Was guckst du? Entgeht mir da was?
    Extra 3 das war der erste gleich nach Tachh , ist beim zweiten mal fast noch schöner

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