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Thema: Panama Papers
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15.04.2016, 14:27Inaktiver User
AW: Panama Papers
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15.04.2016, 14:40Inaktiver User
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15.04.2016, 18:27Inaktiver User
AW: Panama Papers
Nein, darum geht es eben genau nicht. Die Süddeutsche erklärt ausführlich nicht zu Goldman Sachs zu gehören, äußert sich aber mit keinem Wort zu dem Vorwurf, gezielt gemäß amerikanischem Interesse zu "berichten".
Der Sprecher des russischen Präsidenten entschuldigt sich für den Goldman-Sachs-Irrtum. Das mag die SZ mit Genugtuung zur Kenntnis genommen/gegeben haben.
Aber der Regierungssprecher hat sich nicht für den Vorwurf entschuldigt, die SZ berichtete gezielt in US-amerikanischem Interesse. - Warum sollte er? Es stimmt ja.Geändert von Inaktiver User (15.04.2016 um 18:43 Uhr)
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15.04.2016, 18:46Inaktiver User
AW: Panama Papers
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15.04.2016, 18:50Inaktiver User
AW: Panama Papers
Ich zitierte aus dem Standard.
Du kannst glauben, was er und andere Publikationen schreiben, oder es lassen.
Nochmal: es geht nicht um Steuergesetze, sondern um den eisernen Schutz des Bankgeheimnisses. Um Informationsaustausch zur Verhinderung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Vereinbart mit Ländern, von denen die USA unabhängig von deren Steuergesetzen Informationen verlangen.Die Steuergesetze aber dürfen die Bundesstaaten jeweils mehr oder weniger individuell für sich erlassen. So, wie so manche deutsche Kommune in den fünf neuen Ländern die geringstmöglichen Gewerbesteuern erhebt und satte Subventionen zahlt, um Unternehmen aus den alten Bundesländern abzuwerben.
Informationsaustausch - Steuersätze: das sind zwei Paar Schuhe.
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15.04.2016, 18:53
AW: Panama Papers
Ich warte ja immer noch auf die Erklärung, inwiefern es im amerikanischen Interesse sein sollte, Leuten wie beispielsweise Cameron, Porotschenko und Gunnlaugsson das Leben sauer bzw. das politische Überleben unmöglich zu machen.
Dass die USA das gesamte Briefkastenbusiness für sich haben wollen, ist zwar ein mögliches Motiv, aber allein nicht wirklich schlagend. M. E. zu offensichtlich, zu billig, zu einfach auszukontern.
Briefkastenbusiness wie auch andere staatlich gewollt geschaffene Steuerparadiese stehen jetzt auf der Agenda und werden beileibe nicht mehr nur im Bezug auf Panama, British Virgin Islands und derlei kritisch diskutiert.
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15.04.2016, 19:07
AW: Panama Papers
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15.04.2016, 19:09Inaktiver User
AW: Panama Papers
Ist OT aber ein Staatlicher "Whistle Blower"
Deutsche Finanzbehörde schickt Wien umfangreiche Datensätze | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!
Die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen lieferte vergangene Woche an 27 europäischen Staaten Datensätze zur Prüfung und Verfolgung von Steuerdelikten. Die Informationen betreffen Guthaben von insgesamt 101 Milliarden Franken auf Schweizer Konten.
Es seien nahezu alle EU-Staaten betroffen. Der Finanzminister des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sprach von einem „riesengroßen“ Volumen. Man habe es „schon fast mit einer Umgehungs-und Hinterziehungsindustrie zu tun“.
Bei diesen an die EU-Partner weitergeleiteten Kontobeständen sei nun zu prüfen, ob die Erträge ordnungsgemäß versteuert wurden oder nicht, hieß es am Donnerstag in Düsseldorf.
„Daher ist es nur konsequent, dass wir die übrigen Daten den jeweiligen Ländern zur Verfügung stellen.“ Wenn Steuerhinterzieher sich internationaler Kanäle bedienten, „müssen die Steuerfahndungen ebenfalls grenzüberschreitend zusammenarbeiten“.
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Überschneidungen mit „Panama Papers“
Die Weitergabe der Datensätze an europäische Staaten stand nach den Worten von Walter-Borjans nicht im Zusammenhang mit den jüngsten Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama. Es gebe aber „definitiv Überschneidungspunkte“ zwischen den neuen Erkenntnissen aus den sogenannten Panama-Papieren und dem Ergebnis der bisherigen Nachforschungen von NRW-Steuerfahndern, fügte Walter-Borjans hinzu.
„Wir geben unser Wissen gerne an andere Länder weiter, die gegen Steuerunehrlichkeit vorgehen wollen“, sagte der Landesfinanzminister. NRW sei bei der Aufdeckung von Steuerdelikten „Schrittmacher“ gewesen. „Die Panama-Papers zeigen der Öffentlichkeit einmal mehr, dass hinter der Steuerhinterziehung nicht nur die Gier Einzelner steckt, sondern ein ganzes System.“
und verwundert kein Datenschutz ach geht ja gegen die CH.
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15.04.2016, 19:18
AW: Panama Papers
Und in dem Fall lasse ich es, weil die Behauptung eben nicht
stimmt.
Richtig....Nochmal: es geht nicht um Steuergesetze, sondern um den eisernen Schutz des Bankgeheimnisses. Um Informationsaustausch zur Verhinderung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. ... Informationsaustausch - Steuersätze: das sind zwei Paar Schuhe.
Aber die USA verlangen nicht nur Informationen, sie geben auch welche.
Die Daten nutzen "uns" aber meist nichts, da:
1. in Delaware oder Nevada beispielsweise nicht jedes ausländische Unternehmen oder jedes von Ausländern oder ausländischen Unternehmen gehaltene Konto mit seinen wirtschaftlichen Nutznießern registriert wird.
Das ist Bankengeheimnis oder Registrierungspolitik.
und/oder
2. ausländische Unternehmen und Konteninhaber in diesen U-Bundesstaaten nicht steuerpflichtig sind. Es werden keine Steuern auf Gewinne oder Kapitaleinkünfte erhoben, folglich wird auch gar nicht nach deren Höhe gefragt.
Dasmü sind Steuergesetze.
Daher weiss weder der Delaware- noch der Washington-Fiskus etwas von den Summen, also kann Washington sie auch nicht an andere FATCA-Länder weitertragen.
Die US-Bundesstaaten sind eben wesentlich unabhängiger als unsere Bundesländer (und die sind ja schon reichlich unabhängig). Insofern dürfte es für welche US-Regierung schon rein praktisch schwer werden, diesbezüglich wenigstens "europäische Standards" durchzusetzen.
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15.04.2016, 19:22Inaktiver User



was isn das fürn Format
u gezappt ( die habens auch nur geklaut , bin mir nicht sicher Monitor od wars was auf SRF )
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gleich nach Tachh , ist beim zweiten mal fast noch schöner 