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16.04.2016, 17:50
AW: Erdogan und die türkische Politik
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16.04.2016, 17:54
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16.04.2016, 18:22Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
eben, eben. Hat sie auch nicht getan.
hier meine alternative: d bietet im internationalen vergleich flüchtlingen und migranten ganz enorme vorteile. ich würde erst mal trennen in kriegsflüchtlinge, die wir aufnehmen müssen, und migranten, die nach allgemeinem konsens entsprechend der notwendigkeiten aufgenommen werden (und nicht nach einsamer absprache von merkel und industriekapitänen). flüchtlinge bekommen zeitweiligen schutz und sachleistungen. mehr nicht. und das müsste auf allen kanälen in den wichigsten östlichen sprachen verbreitet werden. denn länder wie ch, f, e werden nicht von flüchtlingen überrannt, obwohl es dort auch schutz gibt. wenn also nur noch die kriegsflüchtlinge kommen und allen anderen unmissverständlich klargemacht wird, dass der europäische wohlstand für sie nicht erreichbar ist, dürfte sich das problem weitgehend von selbst erledigen. dann brauchen wir tr gar nicht.Man kann Merkel viel vorwerfen in der Sache, dass sie eben doch eine Bewertung vorab vorgenommen hat, das war dumm von ihr, und dass sie sich nicht vorab zu extra3 bzw. Meinungsfreiheit geäussert hat.
Ich meine, sie konnte jetzt schlecht das Strafverlangen ablehnen und sagen: es gibt eine Privatklage, damit ist gut.
Der Deal mit der Türkei wird vielerorts negativ kritisiert, aber ich höre kaum Alternative Lösungsvorschläge. Türkei ist das Land, was geographisch und wirtschaftlich die Nummer eins ist, wenn es um die Flüchtlingsströme geht. Dass Erdogan Menschenrechte mit Füssen tritt und in seinem Land einen fundamentalen Islam implementieren möchte und es keine Meinungsfreiheit gibt, wissen wir lange.
davon ab weckt man bei den leuten keine falschen hoffnungen, die, auf dem weg ins erträumte paradies, bei erdogans häschern hängenbleiben. das wäre viel, viel fairer, als weiterhin mit grandiosen leistungen zu wedeln, diese aber für die meisten unerreichbar zu machen.
eben. nur fast. und der einzige, das einen heiligenschein verleiht. wenn wir unsere kultur, unseren wohlstand, unsere werte verteidigen wollen, müssen wir uns eben selber die hände dreckig machen, bzw. brutal sein. oder man zahlt den kloakenreiniger mit allem, was einem lieb und teuer ist. ich behalte lieber meine werte und mache mir die hände dreckig. aber das ist natürlich nur meine eigene meinung.Trotzdem war dieser Deal fast alternativlos.
wo außer nach d wollen/dürfen die denn hin?Eben. Und das Land Türkei hält sie für ganz Europa zurück, nicht nur für uns.
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16.04.2016, 18:24Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Gestern haben türkische Grenztruppen auf syrische Flüchtlinge geschossen, die aus der umkämpften Region um Aleppo in die Türkei wollten.
Da muss man sich doch Fragen, ob Erdogan das Geld der EU für die Flüchtlinge oder für Munition ausgibt.
Hoffentlich hilft die Debatte wenigstens, dass man endlich sieht, dass er ein doppeltes und auch falsches Spiel spielt.
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16.04.2016, 18:32
AW: Erdogan und die türkische Politik
Der Paragraf 103 hat auch noch 104 oder 104 a usw im Schlepptau- es ist und bleibt eine Einschätzung- und zwar eine politische- ob jenem stattgegeben wird.
Genau deshalb gibt es diese Ergänzung.
So habe ich das zumindest verstanden.
Fand ich jetzt nicht alternativlos.
Nö- ich meinte explizit das statement welches sie zu der Sendung von Böhmermann schon vorab gegeben hat.Man kann Merkel viel vorwerfen in der Sache, dass sie eben doch eine Bewertung vorab vorgenommen hat, das war dumm von ihr, und dass sie sich nicht vorab zu extra3 bzw. Meinungsfreiheit geäussert hat.
Ich meine, sie konnte jetzt schlecht das Strafverlangen ablehnen und sagen: es gibt eine Privatklage, damit ist gut.
Und warum sollte sie es nicht bei einer Privatklage belassen haben ?
Aus welchem Grund ?
Ehrlich- wenn ich ein Wort nicht mehr hören oder lesen kann- dann ist das alternativlos.Der Deal mit der Türkei wird vielerorts negativ kritisiert, aber ich höre kaum Alternative Lösungsvorschläge. Türkei ist das Land, was geographisch und wirtschaftlich die Nummer eins ist, wenn es um die Flüchtlingsströme geht. Dass Erdogan Menschenrechte mit Füssen tritt und in seinem Land einen fundamentalen Islam implementieren möchte und es keine Meinungsfreiheit gibt, wissen wir lange.
Trotzdem war dieser Deal fast alternativlos.
Das ist ansich schon stupid.Es gibt immer Alternativen.Man kann erörtern und erläutern warum man sich zu einer best. Entscheidung entschliesst und dieses favoritisiert versus einer anderen.Was der jeweilige Preis dabei zBsp sein könnte.
Chancen , Risiken ,usw.
Mit tragfähigen Argumenten kann man ggf sogar genau damit überzeugen und punkten.
Wie viele der anderen EU Staaten sehen denn all dies genau so ?
Was sind denn deren Konzepte ? Bzw Alternativen ? Die EU besteht doch nicht nur aus D ?
Ich will dir in einem mal Recht geben, wie ich deine Argumentation verstehe- das alles ist sauschwer zu lösen bzw Teillösungen zu finden.
Ich würde nicht mal schreiben wollen, das die Türkei für die EU nicht ein in dieser Hinsicht wichtiger Partner ist oder sein könnte-
aber gerade deshalb finde ich ein sehr genaue und scharfe Trennlinie wichtig.
Und auch Haltungen, welche solches widerspiegeln.
Ganz bequem lassen sich ggf eines Tages manche Themen nicht mehr lösen.
Das finde ich zu eindimensional gedacht.Eben. Und das Land Türkei hält sie für ganz Europa zurück, nicht nur für uns.
Ob wir das gut finden, oder nicht, wir sind in der Schuld gegenüber Türkei. Merkel hatte nicht viel diplomatischen Spielraum.
Wenn man es krass ausdrücken will, hat Böhmermann Merkel am Nasenring durch die diplomatische Manege geführt. Es ist, und das betone ich, nicht Erdogan, dessen Verhalten im Gespräch ist, sondern das Verhalten der Kanzlerin, Du brauchst nur hier im Thread nachzulesen.
Du beziehst dich- sicher ehrenwürdig gedacht- auf eine "Schuld" welche auf D bzw der EU lastet.
Und übersiehst mE dabei das ganz eigene Treiben der Türkei- auch in ihren Ureigensten Interessen, derzeit.
Das gibt es nämlich definitiv.Auch schon lange bezüglich Kurden,IS usw- auch dafür gehen Journalisten aktuell in der Türkei vor das Gericht bzw werden vor solches gezogen-
die Cumhuriyet Geschichte kennt doch hier unterdessen nahezu jeder.
Und Erdogan ficht sogar seine eigenen Gerichte an.
Ist doch auch okay- da gehen mE einige in D mit dir.Ich bleibe bis zu dem Zeitpunkt wo mich neue Erkenntnisse erreichen, bei meiner Einschätzung
Aus mE nach ganz unterschiedlichen Motiven- aber sei es drum.
Ich nicht.
Nina
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16.04.2016, 18:33Inaktiver User
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16.04.2016, 18:39Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
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16.04.2016, 18:49
AW: Erdogan und die türkische Politik
@ seeegras
Deine Alternativen finde ich zBsp tragbar.Und völlig diskussionwürdig.
Allerdings- die Türkei ansich ist mE unterdessen zu einem echtem Problem geworden.
Man kann sich deren Problem annehmen- oder es aussen vor lassen.
Und es nicht als eigenes Problem sehen.
Nina
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16.04.2016, 18:51Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
@ Seegras
wenns nur gestern gewesen wäre, immer wieder mal, seit längerer Zeit.
Ja, Erdogan hat Respekt davor das IS Kämpfer in die TR einreisen.
und wenn Menschen in Syrien Hungern ist nur Assad schuld.
übrigens in der Tr gab es in den letzten 2 Wo mindestens 3 Terroranschläge mit Toden u der Anti Terrorkampf im S-Osten ist ruhiger geworden aber nicht vorbei. (ich möchte damit nicht sagen , daß er nicht gerechtfertigt ist)Geändert von Inaktiver User (16.04.2016 um 19:02 Uhr)
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16.04.2016, 19:10Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Es stehen gerade Journalisten in der Türkei vor Gericht, weil sie darüber berichtet haben, dass die Türkei die IS unterstützt.
Es gab immer wieder Berichte, dass IS-Kämpfer in türkischen Krankenhäusern behandelt wurden.



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