Der Lieblingsfeind der Türkei in der EU ist mittlerweile Österreich.
Nachdem Kanzler Kern vor einiger Zeit meinte, man sollte doch ehrlich sein und die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ganz abbrechen, haben sich die türkischen Medien ganz auf Ö eingeschossen.
Auch andere Politiker und Funktionäre sagen öffentlich, die Türkei habe keine Chance auf eine EU-Mitgliedschaft.
Dass Ö mit seinen gerade mal 8 Mio Einwohnern in der EU ein Winzling ist, tut nichts zur Sache.
Die Ö-Kronenzeitung gießt noch Wasser auf die Mühlen. Sie betreibt einen Live-Ticker am Wiener Flughafen. Dort war zu lesen: „Mit Türkei-Urlaub unterstützt man Erdogan“ und "Türkei erlaubt Sex mit Kindern unter 15 Jahren".
Letzeres wurde von der Türkei als Verleumdungskampagne zurück gewiesen, Österreich wurde vom türkischen Außenminister als Zentrum des Rassismus und der Islamophobie bezeichnet.
Österreichische Archäologen wurden des Landes verwiesen - es ist das Ende einer hundert Jahre währenden Zusammenarbeit in Ephesos.
Kleinigkeiten werden zu Affären aufgeblasen: Dann kam es letzte Woche zu einem erneuten Eklat, der hierzulande untergegangen ist. Ein Flugzeug von British Airways, das eigentlich von Istanbul nach London fliegen sollte, musste aufgrund eines technischen Defekts in Wien notlanden. Aufgrund von Schengen-Richtlinien durften die türkischen Fluggäste den Flughafen nicht verlassen. Unter den Passagieren war auch ein Journalist des türkischen staatlichen Rundfunks. Er machte kurzerhand ein Video und veröffentlichte es auf Twitter. In dem Video beklagte sich eine betroffene Passagierin, dass sie und ihre Mitreisenden als Bürger zweiter Klasse behandelt wurden
Welche Wirkung das auf die türkische Diaspora in Ö hat, weiss man nicht. Klar ist, dass über die Hälfte der Austrotürken (also Ösis mit türkischen Wurzeln) bereit wäre, das Land zu verlassen.
39,8 Prozent würden auf ein finanzielles Angebot eingehen. Nur 6,7 Prozent beantworteten diese Frage mit "Nein, Österreich ist meine Heimat."
Die finanziellen Wunschvorstellungen: Von dem guten Drittel, die auf ein entsprechendes Angebot reagieren würden, gaben wiederum 43,8 Prozent an, Österreich für 100.000 Euro zu verlassen. 16,6 Prozent wollen 50.000 Euro. 27,6 Prozent würden sich mit einer Summe zwischen 10.000 und 20.000 Euro zufrieden geben und rund 30 Prozent würden ein individuell ausgehandeltes Ergebnis bevorzugen, berichtet die Presse.
Geldgierig sind sie alle nicht, dafür astreine österreichische Patrioten![]()
![]()
Antworten
Ergebnis 2.431 bis 2.440 von 2515
-
13.09.2016, 19:30Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
-
13.09.2016, 19:39Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
ich empfehle an der Stelle einfach mal die letzte Sendung der Anstalt ab etwa 24:30
-
13.09.2016, 19:51Inaktiver User
-
13.09.2016, 20:16Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
kann ja jede(r) für sich selbst entscheiden, Akteur ist übrigens der Kölner Fatih Çevikkollu
-
13.09.2016, 22:21
AW: Erdogan und die türkische Politik
Oh, na ja. Der hat letztens ins einer Veranstaltung für eine Stille gesorgt, da wären die Betreiber des Kölner Doms heute noch eifersüchtig.
flying is the art of falling to the ground without touching
-
13.09.2016, 22:55Inaktiver User
-
13.09.2016, 23:02Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
... wieso habe bloß ich mit dieser Art von Kommentaren gerade zu der Sequenz schon gerechnet ....
-
13.09.2016, 23:18
AW: Erdogan und die türkische Politik
Ach Hexe, es gibt kaum was Schlimmeres, als einem bemüht Witzigseinwollendem zuzuhören. Das war so Fremdschämen pur. Auf der Peinlichkeitsskala wie Pipimachem am Mittelstreifen.
Und ich war mit dem bekannt, als er noch lustig war
flying is the art of falling to the ground without touching
-
23.09.2016, 14:17Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Da spricht einer etwas aus ,was längst alle ahnen....
Fethullah*Gülen über türkischen Präsidenten: Erdogan habe Putschversuch selbst inszeniert - NZZ International: Europa
ausgerechnet der "Angeblich-Putschist" selbst sagt das ,was die meisten ohne die AKP Mitglieder und gläubigen Türken hier mal mitzuzählen...ohnehin denken .
Der sollte es am besten wissen ,wofür er verantwortlich ist oder nicht !
-
23.09.2016, 15:11
AW: Erdogan und die türkische Politik
Tja- nur wird es diese von Gülen ( der sicher auch kein Waisenknabe ist schwer mE seine Rolle halbwegs zu erfassen) geforderte internationale Kommission zur Aufklärung- niemals geben.
Ich glaube allerdings auch nicht, das Gülen jemals an die TR ausgeliefert werden wird.
Nina


Zitieren
