Wenn Herr Seibert schon einmal dabei ist, zurück zu rudern und vor Erdogan und der türkischen Öffentlichkeit das deutsche Parlament lächerlich zu machen, sollte sich die Regierung auch noch für das Bundesverfassungsgericht entschuldigen, das Erdogan nicht auf die Großbildleinwand ließ.
Und nochmal für die Satire von Böhmermann.
Und dafür, dass die deutsche Justiz keine Anti-Gülen-Razzien anhand türkischer Listen durchführt.
Und dafür, dass Deutschland nicht unilateral Visafreiheit für türkische Staatsbürger gewährt, sondern unverschämterweise auf die Einhaltung von Bedingungen pocht.
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02.09.2016, 10:53
AW: Erdogan und die türkische Politik
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.....
„Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“ (Abschiedsrede von Helmut Schmidt im Bundestag am 10. September 1986)
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02.09.2016, 11:30
AW: Erdogan und die türkische Politik
Das ist ein diplomatischer Prozess und er hat für alle nur Vorteile. Merkel und Steinmeier können ihr Gesicht wahren, weil nur Seibert vor die Presse tritt und Edogan ist beruhigt und unsere Abgeordneten können in der Türkei unsere Soldaten besuchen.
Im Übrigen ist die Haltung von Merkel nicht neu: Hinter den Kulissen hatten Merkel wie Steinmeier immer betont, dass sie die Resolution des Bundestags für keine gute Idee hielten. Steinmeier vermied stets, die damaligen Untaten des osmanischen Reichs als Völkermord zu bezeichnen.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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02.09.2016, 11:47Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
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02.09.2016, 11:48Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Seibert meinte jetzt, dass sich die Bundesregierung nicht von der Resolution distanziert.
Eilmeldung: Seibert: Keine Distanzierung von Armenien-Resolution | tagesschau.de
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02.09.2016, 12:14
AW: Erdogan und die türkische Politik
Sie äußert sich zum Thema, kritisiert, aber distanziert sich nicht.
Irgendwie rätselhaft, aber man muss vielleicht die magischen 3 Wort: "Ich distanziere mich" aussprechen, damit es als Distanzierung gewertet wird. "Ich finde das falsch" ist nur Kritik
OttoNormalsprachlogiker wie ich würden das zweite für das erste halten.
Zuviele Juristen aktiv.flying is the art of falling to the ground without touching
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02.09.2016, 12:36Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Die kommt 100%ig, da geht ich jede Wette ein. Heute in den Nachrichten: die Kanzlerin kommt Erdogan in der Armenier-Völkermord-Geschichte entgegen, macht Zugeständnisse....
PS: zu spät, nur_so hat bereits darauf hin gewiesen. Wie jetzt? Distanziert oder nicht? Muss die Meldung noch einmal suchen.
Vor einer halben Stunde war das eine ganz andere Meldung:
Wirrwarr um Armenien-Resolution
"Von Distanzierung kann überhaupt keine Rede sein"
http://www.t-online.de/nachrichten/d...nzierung-.htmlGeändert von Inaktiver User (02.09.2016 um 12:44 Uhr)
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02.09.2016, 15:21
AW: Erdogan und die türkische Politik
Na, das klingt doch sehr nach einer Worteschleife:
Bundesregierung: Keine Distanzierung von Armenien-Resolution - Politik - FAZ
Dass der Bundestag Dinge besprechen kann und die Bundesregierung in dieses Recht nicht eingreift, ist ja nun nicht Gegenstand der Meldungen gewesen.
Der erste Satz von Seibert:
da wird fälschlich behaupten, die Bundesregierung wolle sich von der Armenien Resolution des deutschen Bundestages distanzieren. davon kann überhaupt keine Rede sein.
Nein, natürlich distanziert sich die BR nicht davon, es ist ja eine BT Resolution, wie könnte sie?
Darum geht es aber nicht, sondern um den Inhalt. dazu schweigt Seibert.Körperlich Distanz
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11.09.2016, 15:04Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Was ist eigentlich in NRW los?
Kontroverse um Comic: "Wie schön, ein Märtyrer zu sein!" - Comics - Kultur - Tagesspiegel
Der Comic aus Ankara wirkt abstoßend und verstörend. Ein Vater erklärt seinem kleinen Sohn, warum es gut ist, als Märtyrer zu sterben.
NRW-Innenminister Ralf Jäger (55, SPD) nahm die fundamentalistische Bildergeschichte jetzt zum Anlass, die Zusammenarbeit mit dem Islam-Verband Ditib beim Präventionsprojekt „Wegweiser“ in Köln zu beenden.
Jäger zeigt klare Kante. Schulministerin Sylvia Löhrmann (59, Grüne) hält hingegen an der Kooperation mit Ditib fest.
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11.09.2016, 21:52
AW: Erdogan und die türkische Politik
Jäger steht seit Silvester und seinen offensichtlichen Fehlentscheidungen und dem Rumeiern vor dem Untersuchungsausschuss unter Druck und die von der Realität völlig abgedrehte Bio-Löhrmann war eigentlich noch nie wählbar. :-(
Ich hoffe sehr, dass sich in NRW bei der nächsten Wahl in 2017 deutlich etwas tut, da die Ministerpräsidentin Kraft leider auch keine Ordnung in den Saftladen bekommt. Wir haben in NRW genug Probleme, wir brauchen eine Regierung mit Ideen für Lösungen, keine hilflosen Jammerlappen mit Abgeordnetengehalt.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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12.09.2016, 00:41Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Michel Friedman zu dem DW Interview mit dem türkischen Minister ,was einkassieert wurde.
Interessanterweise nennt er den Putsch ..."vor dem Coup"...was eine Herausgabe des Interviews wahrscheinlich nun erst recht nie geschehen lassen wird.
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