Von Zypern und Indonesien habe ich noch nicht gehört, dass sie sich wie Erdogan jetzt in die inneren Angelegenheiten der BRD einmischen. Wie kommt der dazu? Selber verwahrt er sich aufs Extremste gegen unsere "Einmischung", will aber hier bei uns "durchgreifen".
Natürlich nehme ich auch mit Erschrecken wahr, dass er zig Fernsehsender schließt und etliche Journalisten verhaftet.
Für mich ists ein Racheakt eines Mannes gegenüber einem mit ihm zerstrittenen Ex-Freund (so wie man in letzter Zeit über Reaktionen des Erdogan gehört hat - immer gings um seine Person) und zweitens eine Alibifunktion, dass er Grund hat, gegen alle vorzugehen, die ihm nicht absolut gehorchen.
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29.07.2016, 21:19Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
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29.07.2016, 21:23Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Nina ,auch in unseren Medien gibt es täglich derzeit etwas zu den Folgen des Putsches.
So weit ich das höre ,ist es in der Türkei selbst sehr ruhig gerade ,wobei das natürlich daran liegt ,dass alle kritischen Stimmen abgeschaltet sind .
Komischerweise laufen aber alle Fernsehprogramme via Satelit schon noch ...
Tja so einfach ist es in heutigen Zeiten dann nicht mehr alle Stimmen versiegen zu lassen.
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29.07.2016, 21:29Inaktiver User
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29.07.2016, 21:30Inaktiver User
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29.07.2016, 21:33Inaktiver User
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29.07.2016, 21:33
AW: Erdogan und die türkische Politik
Sicher wird hier sehr viel berichtet.
"Ruhig" ist mE nach relativ.
Ich habe auch eine Anverwandte schon seit Monaten in der TR, demnächst wird sie wiederkommen und ich bin mir relativ sicher das sie einiges sehr relativieren wird.
Dabei war sie (bislang) nie Erdogan Anhängerin, eher im Gegenteil.Aber sie hat unterdessen quasi ihren 2.Wohnsitz dort, ist ihrem Land sehr verbunden und nicht mehr so jung- da mag man natürlich auch nicht vom Schlimmsten ausgehen und einiges nicht so kritisch sehen.
P.S. meine jüngeren Verwandten inkl kleinerer Kinder haben dieses Jahr alle von ihrem sonst in Beton gemeißeltem TR Besuch tatsächlich abgesehen.
Nina
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29.07.2016, 21:35Inaktiver User
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29.07.2016, 21:40Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Du hast recht . Auch die ältere deutsch -türkische Community macht da gerade viele Augen zu ,was ich so mitbekomme.Sie bleiben.
Allerdings meine Verwandschaft wird tatsächlich in einem halben Jahr ca. das Land verlassen.leider ist da derzeit noch ein anderes Problem aufgetaucht ,deshalb nicht gleich.
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29.07.2016, 21:51Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
dort wird gegen die Güllen Bewegung ermittelt (verboten ? ), auf türk. Wunsch.
Erdogan mischt sich nach seinem Verständnis nicht in D Angelegenheiten ein, er will unterstützung bei seiner Säuberung, wer sie im gibt, ist egal.
und die größten Feinde autoritärer Systeme sind gebildete Menschen mit anderen Ansichten, Erdogan baut Moscheen u legt Wert auf konservativste rel. Bildung.Natürlich nehme ich auch mit Erschrecken wahr, dass er zig Fernsehsender schließt und etliche Journalisten verhaftet.
Für mich ists ein Racheakt eines Mannes gegenüber einem mit ihm zerstrittenen Ex-Freund (so wie man in letzter Zeit über Reaktionen des Erdogan gehört hat - immer gings um seine Person) und zweitens eine Alibifunktion, dass er Grund hat, gegen alle vorzugehen, die ihm nicht absolut gehorchen.
Gülen baute Schulen und unterstützt Bildung allgemein und einen liberalen Islam, unterstützt dadurch die demokratischen Strukturen (Kemalismus).
Das gemeinsame war der Religion, mehr Raum in der öffentlichkeit zu geben (Kopftuchverbot), ein Zweckbündnis.
Erdogan nützte die Unterstützung Gülens, um popolärer zu werden, als er dann autoritär wurde, kam es zum Zerwürfnis.
Die AKP brauchte Gülens wohlwollen nicht mehr, sie hatten genug Wähler u Einfluß,
Gülen wollte eine islamische Demokratie, Erdogan eine islamistische Türkei.
Erdogan nutzt den Putsch jetzt, die demokraten aus ihren Ämtern zu jagen, wo es ihm möglich ist.
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29.07.2016, 21:55
AW: Erdogan und die türkische Politik
Nein, glaube ich und meinte ich nicht. Aber ich mag dieses "Staatsblatt" einfach nicht in der Bri sehen, es geht mir tierisch auf den Zeiger. So.

Klar, hab auch dich nicht gemeint, martabak."vom feinsten " war auch kein Qualitätsmerkmal meinerseits .

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