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  1. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    *selbst zensiert*
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2016 um 09:48 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es schaffen ja auch die Saudis, und wenn die das schaffen, dann schafft das auch Erdogan.

    Übrigens: Pakistan und Indien hatten lange vor Deutschland (und übrigens auch lange vor USA) weibliche Staatschefs; man darf halt nicht zu genau auf seine Vorurteile schauen, sie könnten einem sonst abhanden kommen.
    Bhutto war genauso eine Dynastiefolgerin wie Queen Victoria oder Indira Gandhi. Sagt über den Status der gewöhnlichen Frau rein gar nichts aus, denn Dynastie ist nicht Volk.

  3. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bhutto war genauso eine Dynastiefolgerin wie Queen Victoria oder Indira Gandhi. Sagt über den Status der gewöhnlichen Frau rein gar nichts aus, denn Dynastie ist nicht Volk.
    Dynastiefolger wie Queen Victoria pflegen nicht gewählt, sondern ernannt zu werden. Bhutto und Gandhi wurden aber gewählt.

    Aber selbst wenn dein Einwand berechtigt wäre, sollte man sich nicht so aufblasen, nur weil man selber 50 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik den ersten weiblichen Regierungschef (bezeichnenderweise "Mutti" genannt) hat.

    In Frankreich gibt es übrigens bis heute keinen weiblichen Regierungschef; hat es auch nie gegeben. Gleiches gilt für die USA, und falls sich das demnächst ändern sollte, dann deshalb, weil die Dynastiefolgerin Clinton vom Establishment mit viel Geld und Tricks ins Amt gehievt wird.

    Aber wir kommen vom Thema ab.
    Geändert von Inaktiver User (21.04.2016 um 10:54 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Deine Art, zu "diskutieren", ist wirklich unangenehm.

    [editiert]
    Geändert von Lukulla (21.04.2016 um 15:25 Uhr) Grund: persönliche Zickerei

  5. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es schaffen ja auch die Saudis, und wenn die das schaffen, dann schafft das auch Erdogan.

    Übrigens: Pakistan und Indien hatten lange vor Deutschland (und übrigens auch lange vor USA) weibliche Staatschefs; man darf halt nicht zu genau auf seine Vorurteile schauen, sie könnten einem sonst abhanden kommen.
    Wobei der Umstand, daß einzelne Frauen Macht haben, nicht notgedrungen etwas über die Gesellschaft aussagt, also nichts darüber, wie die Stellung der Frau allgemein in der Gesellschaft ist. Das ist ja gerade an Deinen genannten Beispielen augenfällig. Indien z.B. leistet sich eigene Frauenabteile, und das ist scheinbar auch notwendig.

    Der Sexualmord an einer 23-jährigen Studentin im Dezember hat in Indien eine Debatte über die Rolle der Frau ausgelöst. Vielen gilt sexuelle Belästigung als Bagatelldelikt, sie nennen es "Eve teasing" – Eva necken. Um die Frauen davor zu schützen, gibt es in vielen Städten separate Züge und Abteile für sie.
    (Link siehe oben)

  6. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei der Umstand, daß einzelne Frauen Macht haben, nicht notgedrungen etwas über die Gesellschaft aussagt, also nichts darüber, wie die Stellung der Frau allgemein in der Gesellschaft ist.
    Man sollte hier kein Fass aufmachen und im Türkei-Strang die indische Gesellschaft diskutieren. Ausgangspunkt meiner Antwort war die Unterstellung, ein Land (z.B. die Türkei) könne Probleme damit haben, dass Deutschland derzeit einen weiblichen Regierungschef habe:

    Und ich frage mich jetzt gerade, wie Erdogan damit umzugehen vermag, dass unser Chef eine FRAU ist.

    Es war mir ein Anliegen dies zurechtzurücken, zumal sich in Äußerungen wie dieser sowas wie erste Anzeichen einer Kampagne abzeichnen.

  7. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ausgangspunkt war die Unterstellung, ein Land (z.B. die Türkei) könne Probleme damit haben, dass Deutschland derzeit einen weiblichen Regierungschef habe; man sollte hier aber kein Fass aufmachen und im Türkei-Strang die indische Gesellschaft diskutieren.
    Indien hast ja Du erwähnt. Ich wollte nur klarstellen, daß das Geschlecht eines Staatschefs nicht notgedrungen etwas aussagt über eine Gesellschaft. Staatschefs werden anders behandelt als das gemeine Volk, auch hierzulande, das ist doch zu erwarten. Auch Geschäftspartner werden anders behandelt, ob Mann oder Frau, da wird einer Frau vielleicht auch die Hand gegeben und sie wird respektvoll behandelt, während die "Frau auf der Straße" vielleicht sogar angegangen wird. Das Letztere muß nicht so sein, ich will damit nur klarmachen, daß "Leute von Rang", oder mit denen man Geschäfte machen will usw., logischerweise auch gut behandelt werden. Das taugt aber überhaupt nicht als Beispiel für Gleichstellung der Geschlechter allgemein in einer Gesellschaft. Siehe Dein Beispiel Indien.

  8. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eben auch Thema bei Maischberger, war ganz informativ, finde ich. In der Regel ist das dann bald in der Mediakthek, aber jetzt noch nicht:
    Alle Sendungen im Überblick - Maischberger - ARD | Das Erste
    Ja, ich hatte mal reingeschaut. Es war sehr interessant. Kienzle war richtig gut.

    Sehr interessant ist auch die TV-Kritik dazu in der FAZ:

    Politischer Kollateralschaden

    Die letzte Wendung in den deutsch-türkischen Beziehungen ist der Umgang mit dem ARD-Korrespondenten in Kairo, Volker Schwenck, dem die türkischen Behörden die Einreise verweigerten. Ceyhun, dem ein guter Draht zu Erdogan nachgesagt wird, machte dazu eine interessante Bemerkung: Schwencks „Beziehungen sind problematisch“. Hier wurde jenseits der von der Türkei nachgelieferten juristischen Begründungen etwas von der politischen Motivation sichtbar. Der Vorwurf „problematischer Beziehungen“ ist nichts anderes als die Kriminalisierung journalistischen Handwerks. Das darin besteht, für die Berichterstattung mit allen Konfliktparteien zu reden, um ein möglichst objektives Bild der Lage zeichnen zu können.

    Und Trittin erklärte, warum man vor Abschaffung des § 103 StGB doch noch mal darüber nachdenken sollte:

    Der historische Hintergrund der Majestätsbeleidigung lässt diese Strafrechtsnorm lediglich antiquiert aussehen, aber sie ist aus dieser Perspektive vor allem ein außenpolitisches Instrument. Höcker wollte allerdings ausgerechnet den Ermächtigungsvorbehalt des Paragraphen streichen, was aber den grünen Außenpolitiker Jürgen Trittin nicht überzeugte. Ob Höcker die Entscheidung über die diplomatischen Beziehungen einem Staatsanwalt überlassen wolle, so Trittins berechtigte Frage. Die interessante Frage ist aber, ob es sinnvoll ist, dass die deutsche Außenpolitik in Zukunft auf dieses Instrument verzichtet. Darüber sollte man vielleicht diskutieren, bevor der Gesetzgeber den Paragraphen abschafft.

    Die Debatte um den § 103 StGB ist nämlich nur ein Reflex auf die politische Kalamitäten der Bundeskanzlerin, keineswegs deren Ursache.


    (Hervorhebungen von mir)

  9. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Erdogan-Anwalt erwirkt Buchschwärzung

    Landgericht München gibt einer Unterlassungsklage von Milli Görüs gegen die Feministin Sineb El Masrar statt

  10. Inaktiver User

    AW: Erdogan und die türkische Politik

    Erdogan-Anwalt erwirkt Buchschwärzung

    Landgericht München gibt einer Unterlassungsklage von Milli Görüs gegen die Feministin Sineb El Masrar statt
    Es gibt jede Menge islamkritischer Bücher ohne Schwärzungen.
    Wenn das LG München in diesem Fall der Unterlassungsklage stattgegeben hat, wird das seinen Grund haben - es sei denn, man unterstellt, dass das LG München islamistisch/türkisch unterwandert ist.

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