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21.04.2016, 09:40Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Geändert von Inaktiver User (21.04.2016 um 09:48 Uhr)
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21.04.2016, 09:58Inaktiver User
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21.04.2016, 10:12Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Dynastiefolger wie Queen Victoria pflegen nicht gewählt, sondern ernannt zu werden. Bhutto und Gandhi wurden aber gewählt.
Aber selbst wenn dein Einwand berechtigt wäre, sollte man sich nicht so aufblasen, nur weil man selber 50 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik den ersten weiblichen Regierungschef (bezeichnenderweise "Mutti" genannt) hat.
In Frankreich gibt es übrigens bis heute keinen weiblichen Regierungschef; hat es auch nie gegeben. Gleiches gilt für die USA, und falls sich das demnächst ändern sollte, dann deshalb, weil die Dynastiefolgerin Clinton vom Establishment mit viel Geld und Tricks ins Amt gehievt wird.
Aber wir kommen vom Thema ab.Geändert von Inaktiver User (21.04.2016 um 10:54 Uhr)
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21.04.2016, 10:21Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Deine Art, zu "diskutieren", ist wirklich unangenehm.
[editiert]Geändert von Lukulla (21.04.2016 um 15:25 Uhr) Grund: persönliche Zickerei
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21.04.2016, 11:15Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Wobei der Umstand, daß einzelne Frauen Macht haben, nicht notgedrungen etwas über die Gesellschaft aussagt, also nichts darüber, wie die Stellung der Frau allgemein in der Gesellschaft ist. Das ist ja gerade an Deinen genannten Beispielen augenfällig. Indien z.B. leistet sich eigene Frauenabteile, und das ist scheinbar auch notwendig.
Der Sexualmord an einer 23-jährigen Studentin im Dezember hat in Indien eine Debatte über die Rolle der Frau ausgelöst. Vielen gilt sexuelle Belästigung als Bagatelldelikt, sie nennen es "Eve teasing" – Eva necken. Um die Frauen davor zu schützen, gibt es in vielen Städten separate Züge und Abteile für sie.
(Link siehe oben)
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21.04.2016, 11:26Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Man sollte hier kein Fass aufmachen und im Türkei-Strang die indische Gesellschaft diskutieren. Ausgangspunkt meiner Antwort war die Unterstellung, ein Land (z.B. die Türkei) könne Probleme damit haben, dass Deutschland derzeit einen weiblichen Regierungschef habe:
Und ich frage mich jetzt gerade, wie Erdogan damit umzugehen vermag, dass unser Chef eine FRAU ist.
Es war mir ein Anliegen dies zurechtzurücken, zumal sich in Äußerungen wie dieser sowas wie erste Anzeichen einer Kampagne abzeichnen.
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21.04.2016, 11:34Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Indien hast ja Du erwähnt. Ich wollte nur klarstellen, daß das Geschlecht eines Staatschefs nicht notgedrungen etwas aussagt über eine Gesellschaft. Staatschefs werden anders behandelt als das gemeine Volk, auch hierzulande, das ist doch zu erwarten. Auch Geschäftspartner werden anders behandelt, ob Mann oder Frau, da wird einer Frau vielleicht auch die Hand gegeben und sie wird respektvoll behandelt, während die "Frau auf der Straße" vielleicht sogar angegangen wird. Das Letztere muß nicht so sein, ich will damit nur klarmachen, daß "Leute von Rang", oder mit denen man Geschäfte machen will usw., logischerweise auch gut behandelt werden. Das taugt aber überhaupt nicht als Beispiel für Gleichstellung der Geschlechter allgemein in einer Gesellschaft. Siehe Dein Beispiel Indien.
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21.04.2016, 11:37Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Ja, ich hatte mal reingeschaut. Es war sehr interessant. Kienzle war richtig gut.
Sehr interessant ist auch die TV-Kritik dazu in der FAZ:
Politischer Kollateralschaden
Die letzte Wendung in den deutsch-türkischen Beziehungen ist der Umgang mit dem ARD-Korrespondenten in Kairo, Volker Schwenck, dem die türkischen Behörden die Einreise verweigerten. Ceyhun, dem ein guter Draht zu Erdogan nachgesagt wird, machte dazu eine interessante Bemerkung: Schwencks „Beziehungen sind problematisch“. Hier wurde jenseits der von der Türkei nachgelieferten juristischen Begründungen etwas von der politischen Motivation sichtbar. Der Vorwurf „problematischer Beziehungen“ ist nichts anderes als die Kriminalisierung journalistischen Handwerks. Das darin besteht, für die Berichterstattung mit allen Konfliktparteien zu reden, um ein möglichst objektives Bild der Lage zeichnen zu können.
Und Trittin erklärte, warum man vor Abschaffung des § 103 StGB doch noch mal darüber nachdenken sollte:
Der historische Hintergrund der Majestätsbeleidigung lässt diese Strafrechtsnorm lediglich antiquiert aussehen, aber sie ist aus dieser Perspektive vor allem ein außenpolitisches Instrument. Höcker wollte allerdings ausgerechnet den Ermächtigungsvorbehalt des Paragraphen streichen, was aber den grünen Außenpolitiker Jürgen Trittin nicht überzeugte. Ob Höcker die Entscheidung über die diplomatischen Beziehungen einem Staatsanwalt überlassen wolle, so Trittins berechtigte Frage. Die interessante Frage ist aber, ob es sinnvoll ist, dass die deutsche Außenpolitik in Zukunft auf dieses Instrument verzichtet. Darüber sollte man vielleicht diskutieren, bevor der Gesetzgeber den Paragraphen abschafft.
Die Debatte um den § 103 StGB ist nämlich nur ein Reflex auf die politische Kalamitäten der Bundeskanzlerin, keineswegs deren Ursache.
(Hervorhebungen von mir)
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22.04.2016, 08:12Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Erdogan-Anwalt erwirkt Buchschwärzung
Landgericht München gibt einer Unterlassungsklage von Milli Görüs gegen die Feministin Sineb El Masrar statt
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22.04.2016, 10:22Inaktiver User
AW: Erdogan und die türkische Politik
Es gibt jede Menge islamkritischer Bücher ohne Schwärzungen.Erdogan-Anwalt erwirkt Buchschwärzung
Landgericht München gibt einer Unterlassungsklage von Milli Görüs gegen die Feministin Sineb El Masrar statt
Wenn das LG München in diesem Fall der Unterlassungsklage stattgegeben hat, wird das seinen Grund haben - es sei denn, man unterstellt, dass das LG München islamistisch/türkisch unterwandert ist.


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