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18.03.2016, 18:00Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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18.03.2016, 18:07
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Das ist aus dem Buch "Deutsche Zustände" von 2007. Die Studie wurde 10 Jahre durchgeführt und es gab jährliche Bücher mit Auswertungen und Aufsätzen.
Das Land hat sich verändert, seit 2002 der erste Band dieser Studie erschien: Hartz IV wurde eingeführt, einem Rückgang der Arbeitslosigkeit folgte ab 2008 die Bankenkrise; im Zuge der Fußball-WM wogte der »Party-Patriotismus« durchs Land; 2010 beherrschten Sarrazins umstrittene Thesen die Schlagzeilen. Der kurzfristigen Aufmerksamkeit der Medien setzen Wilhelm Heitmeyer und sein Team ihre Langzeitumfrage entgegen. Seismographisch dokumentieren sie die Ängste der Menschen, ihre Einstellung gegenüber schwachen Gruppen und der Demokratie. Zuletzt konnten sie zeigen, daß Teile des Bürgertums die Solidarität mit »denen da unten« aufkündigen und einen »eisigen Jargon der Verachtung« pflegen. In der zehnten und letzten Folge ziehen sie nun eine wissenschaftliche und persönliche Bilanz Buchbeschreibung
Hier ein Link zu einer Leseprobe.Geändert von xanidae (18.03.2016 um 18:23 Uhr)
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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18.03.2016, 18:08
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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18.03.2016, 18:18
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
EU und Türkei einigen sich auf Flüchtlingsabkommen
Die Europäische Union will schon von diesem Sonntag an irregulär auf die griechischen Inseln gelangte Flüchtlinge in die Türkei zurückschicken. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten am Freitag bei einem Gipfeltreffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu in Brüssel geeinigt.
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Im Gegenzug nimmt die EU der Türkei für einen begrenzten, aber nicht klar definierten Zeitraum legal in der Türkei lebende syrische Flüchtlinge ab. Für jeden zurückgeschickten Flüchtling soll dabei ein Flüchtling in die EU kommen. Maximal sind dafür zunächst 72.000 Plätze vorgesehen. Der Beschluss soll gemeinsam mit der besseren Sicherung der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei dafür sorgen, dass der Flüchtlingsandrang abnimmt.
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Davutoglu hatte als weitere Zugeständnisse von der EU verlangt, dass die Beitrittsgespräche beschleunigt und die schon zugesagte Visaliberalisierung für Reisen türkischer Bürger in die EU vorgezogen wird. Zudem forderte er, die Hilfen der EU auf sechs Milliarden Euro zu verdoppeln.FAZKörperlich Distanz
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18.03.2016, 18:27Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Z. B. Portugal: Bericht Deutschlandfunk
Eine koordinierte Verteilung ist mitentscheidend.
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18.03.2016, 18:43
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18.03.2016, 18:43
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
"Wenn eine politische Organisation wie die Europäische Union mit ihrem ganzen Humankapital, technologischem Fortschritt und ihrer wirtschaftlichen Stärke es nicht schafft, dieses Problem zu lösen, dann kann das nur an einem liegen: Es fehlt der politische Wille. Sowohl die deutsche Regierung als auch viele Menschen in Deutschland sind ein herausragendes Beispiel, wie wir uns eigentlich alle in dieser Krise verhalten müssten. Aber leider gibt es auf europäischer Ebene keinen Zusammenhalt und keine Solidarität, und nur damit könnten wir die Probleme in den Griff kriegen."
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18.03.2016, 18:52
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18.03.2016, 19:10Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Warum so niedergeschmettert? Lass es sich doch erst einmal befrieden (das Land Syrien, die Stimmung in Deutschland), um Ordnung und Strukturen zu schaffen. Und ein wenig mehr Zeit. Dann werden wir sehen, wer überhaupt Asyl in D. bekommt, wer rückgeführt wird etc.
Gleich hagelt's zwar Nudelhölzer, Blitze und sonst was, aber eins will ich noch schreiben: Die Coolness von Merkel beeindruckt mich sehr, während so viele andere in Hysterie verfallen.
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18.03.2016, 19:14Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Wie gesagt, finde ich es auch immer bezeichnend, dass immer auf diesen Ländern rum gehackt wird. Z.B. die Elefanten in der EU, Frankreich und Großbritannien, wollen auch nur eine Handvoll nehmen, also: eventuell, was man ebenfalls nahe Null ansetzen kann. Das wird aber immer diskret unter den Tisch fallen gelassen. Rein zufällig, versteht sich.

Das Problem sind sicher nicht popelkleine Länder, wie die Slowakei, oder Ungarn, was kaum Nahostflüchtlinge aufnehmen müßte, da schon große Flüchtlingskontingente aus der Ukraine aufgenommen wurden, sondern die schlichte Weigerung der führenden EU-Länder, substantiell zur Lösung des Problems beizutragen.
Großbritannien wird sich durch den Brexit sogar komplett aus der Affäre ziehen.



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