Antworten
Seite 61 von 1501 ErsteErste ... 11515960616263711111615611061 ... LetzteLetzte
Ergebnis 601 bis 610 von 15006
  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, das kann man von einer Bundeskanzlerin auch erwarten.

    Wie kannst Du ihr bloß so einen Mist abkaufen ... Sie dachte, Dublin funktioniert und so ..... *kopf schüttel*
    Das Erstaunliche daran ist ja, sie gibt damit ja vor, keinerlei Interesse an solchen Themen zu haben, war aber schon im Gespräch als UNO Generalsekretär.

  2. VIP

    User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Interessant. Wer ist Wilhelm Heitmeyer und wo wurde das publiziert, xanidae?
    Das ist aus dem Buch "Deutsche Zustände" von 2007. Die Studie wurde 10 Jahre durchgeführt und es gab jährliche Bücher mit Auswertungen und Aufsätzen.

    Das Land hat sich verändert, seit 2002 der erste Band dieser Studie erschien: Hartz IV wurde eingeführt, einem Rückgang der Arbeitslosigkeit folgte ab 2008 die Bankenkrise; im Zuge der Fußball-WM wogte der »Party-Patriotismus« durchs Land; 2010 beherrschten Sarrazins umstrittene Thesen die Schlagzeilen. Der kurzfristigen Aufmerksamkeit der Medien setzen Wilhelm Heitmeyer und sein Team ihre Langzeitumfrage entgegen. Seismographisch dokumentieren sie die Ängste der Menschen, ihre Einstellung gegenüber schwachen Gruppen und der Demokratie. Zuletzt konnten sie zeigen, daß Teile des Bürgertums die Solidarität mit »denen da unten« aufkündigen und einen »eisigen Jargon der Verachtung« pflegen. In der zehnten und letzten Folge ziehen sie nun eine wissenschaftliche und persönliche Bilanz Buchbeschreibung

    Hier ein Link zu einer Leseprobe.
    Geändert von xanidae (18.03.2016 um 18:23 Uhr)
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  3. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das beinhaltet aber, das andere EU-Länder bereit sind, Leute aufzunehmen. Sind sie aber bekanntlich nicht.
    Das ist der grosse Dreh- und Angel- und Knackpunkt.
    Machen die anderen oder wenigstens die meisten verpflichtend da nicht mit, steht der Deal nicht.
    Ungarn, Slowakei und Polen haben ja schon nein gesagt.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  4. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    EU und Türkei einigen sich auf Flüchtlingsabkommen

    Die Europäische Union will schon von diesem Sonntag an irregulär auf die griechischen Inseln gelangte Flüchtlinge in die Türkei zurückschicken. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten am Freitag bei einem Gipfeltreffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu in Brüssel geeinigt.
    ...
    Im Gegenzug nimmt die EU der Türkei für einen begrenzten, aber nicht klar definierten Zeitraum legal in der Türkei lebende syrische Flüchtlinge ab. Für jeden zurückgeschickten Flüchtling soll dabei ein Flüchtling in die EU kommen. Maximal sind dafür zunächst 72.000 Plätze vorgesehen. Der Beschluss soll gemeinsam mit der besseren Sicherung der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei dafür sorgen, dass der Flüchtlingsandrang abnimmt.

    ...
    Davutoglu hatte als weitere Zugeständnisse von der EU verlangt, dass die Beitrittsgespräche beschleunigt und die schon zugesagte Visaliberalisierung für Reisen türkischer Bürger in die EU vorgezogen wird. Zudem forderte er, die Hilfen der EU auf sechs Milliarden Euro zu verdoppeln.
    FAZ
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist der grosse Dreh- und Angel- und Knackpunkt.
    Machen die anderen oder wenigstens die meisten verpflichtend da nicht mit, steht der Deal nicht.
    Ungarn, Slowakei und Polen haben ja schon nein gesagt.
    Z. B. Portugal: Bericht Deutschlandfunk

    Eine koordinierte Verteilung ist mitentscheidend.

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Langsam kristallisiert sich dann raus ,was da wirklich abgeht . Ich wäre dann sehr dafür ,dass die Nutznießer dieser Riesenprojekte dann auch die Kosten des Ganzen übernehmen.
    Und sollte dann auch noch Trump gewinnen ,werden die Verhandlungen mit der Türkei bestimmt ganz einfach.

  7. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Z. B. Portugal: Bericht Deutschlandfunk

    Eine koordinierte Verteilung ist mitentscheidend.
    "Wenn eine politische Organisation wie die Europäische Union mit ihrem ganzen Humankapital, technologischem Fortschritt und ihrer wirtschaftlichen Stärke es nicht schafft, dieses Problem zu lösen, dann kann das nur an einem liegen: Es fehlt der politische Wille. Sowohl die deutsche Regierung als auch viele Menschen in Deutschland sind ein herausragendes Beispiel, wie wir uns eigentlich alle in dieser Krise verhalten müssten. Aber leider gibt es auf europäischer Ebene keinen Zusammenhalt und keine Solidarität, und nur damit könnten wir die Probleme in den Griff kriegen."

    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Völlig andere Branche, Arbeit für Angelernte, rollierendes Schichtsystem (4 Schichten), körperlich manchmal sehr hart. Könnte jeder der einigermaßen fit ist, auch machen. Macht aber nicht jeder, schon gar keiner, der in HartzIV ist, weil sich da "das aufstehen nicht lohnt".

    Also vergiss das Gedöns mit den fest und gut bezahlten Arbeitsplätzen, die den gut Qualifizierten von den Flüchtlingen weggenommen werden. Die Sache liegt schlimmer, es geht um die Niedriglohnjobs, da fehlen die Leute. Diese Jobs sind durchaus da, die will aber keiner machen und deswegen hofft die Industrie auf männliche Zuwanderer, die mit staatlichen Zuschüssen!!! diese Arbeiten dann machen werden.


    ...




    Ich will hier nix schönreden oder jemanden diffamieren, ich finde nämlich den Verlauf dieses Stranges recht sachlich, aber die Kirche sollte schon im Dorf bleiben.

    Das es Probleme geben wird und schon gibt, ist allen hier klar, aber bevor hier in der Argumentation alles vermischt wird.
    Meine Niedriglohnkarriere begann vor 10 Jahren, da gab es noch keinen Flüchtlingsansturm. Es sitzt auch kein Flüchtling auf meinem alten Job. Ich war da einfach zu teuer, weil es in der Branche genug Newcomer gab (Generation Praktikum), die den Job befristet machten. Das ging bei mir als langjährig Angestellten nicht. Issebenso.
    Danke!

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Warum so niedergeschmettert? Lass es sich doch erst einmal befrieden (das Land Syrien, die Stimmung in Deutschland), um Ordnung und Strukturen zu schaffen. Und ein wenig mehr Zeit. Dann werden wir sehen, wer überhaupt Asyl in D. bekommt, wer rückgeführt wird etc.

    Gleich hagelt's zwar Nudelhölzer, Blitze und sonst was, aber eins will ich noch schreiben: Die Coolness von Merkel beeindruckt mich sehr, während so viele andere in Hysterie verfallen.

  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das ist der grosse Dreh- und Angel- und Knackpunkt.
    Machen die anderen oder wenigstens die meisten verpflichtend da nicht mit, steht der Deal nicht.
    Ungarn, Slowakei und Polen haben ja schon nein gesagt.
    Wie gesagt, finde ich es auch immer bezeichnend, dass immer auf diesen Ländern rum gehackt wird. Z.B. die Elefanten in der EU, Frankreich und Großbritannien, wollen auch nur eine Handvoll nehmen, also: eventuell, was man ebenfalls nahe Null ansetzen kann. Das wird aber immer diskret unter den Tisch fallen gelassen. Rein zufällig, versteht sich.

    Das Problem sind sicher nicht popelkleine Länder, wie die Slowakei, oder Ungarn, was kaum Nahostflüchtlinge aufnehmen müßte, da schon große Flüchtlingskontingente aus der Ukraine aufgenommen wurden, sondern die schlichte Weigerung der führenden EU-Länder, substantiell zur Lösung des Problems beizutragen.

    Großbritannien wird sich durch den Brexit sogar komplett aus der Affäre ziehen.

Antworten
Seite 61 von 1501 ErsteErste ... 11515960616263711111615611061 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •