Das muss es wohl, wenn sich die Länder finanziell beteiligen sollen.
Wird aber doch gerade gemacht und wirkt. Aber ich versteh dich schon. Als Dauerlösung kann es nicht angehen. Drum plädiert Merkel auch für einen funktionierenden Grenzschutz auf europäischer Ebene (Frontex).Naja, das mit Grenze zu hat ihre Endlichkeit da, wo Griechenland anfängt, weil es vor der türkischen Küste eine Masse an kleinen Inseln gibt, die alle mit Zaun verbarrikadiert werden müssten. Das ist weder praktikabel, noch ökologisch sinnvoll. Das heisst, mit diesen Inseln ist ein immer offenes Tor zu Europa da.
Insofern ist der Vorschlag: Grenze zu ein nicht gangbarer Weg.
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17.03.2016, 18:27
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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17.03.2016, 18:34
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Es ist schlicht ein Irrsinn- zumal andererseits das Rentenalter immer höher angesetzt wird- ich bin sicher, ich werde auch die 70 Jahre noch erleben ( welche Rente bleibt noch eine ganz andere Frage)- das ganze kann man mE aktuell mit halbwegs gängigen und bekannten Kenntnissen zu Wirtschaft, Politik, Sozialpolitik alles nicht erklären.
Ganz zu Schweigen von Lösungen.Man wird es die nächsten Jahre erleben- fünf, zehn - wohin es sich entwickeln wird .
Das mit Idomeni ist sicher so.
Aber wie stellst du dir denn- ab von Grenzschliessung bzw strenger Grenzkontrolle- vor dieser "Erpressung" Einhalt zu geben ? Wie soll das denn gehen ?
Nina
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17.03.2016, 18:40
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Wie du schon schreibst- das müsste es, wenn sich andere Länder finanziell beteiligen.Es muss es um so weniger, als das die finanzielle Last ggf gar nicht grossartig auf andere EU Länder fallen würde.
Es würde mich dennoch einiges wundern- zBsp Punkt der Visafreiheit.
Jener würde auch anderen EU Länder letztlich betreffen bzw in letzter Konsequenz- so zumindest derweil man Schengen erhalten wollte.
Dazu kam heute aus GB ein interessantes Statement: Da man eh nicht zum Schengenraum gehören würde interessiert dieser Punkt GB nicht wirklich.
Nina
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17.03.2016, 18:48Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
die Flugzettelaktion wird wohl noch länger Thema sein
Idomeni-Grenzdrama: Grün-Aktivistin droht Anklage - Drei Flüchtlinge tot - Österreich - krone.at
Die Inszenierung einer humanitären Katastrophe an der griechisch- mazedonischen Grenze könnte für die österreichische Aktivistin Fanny M. ein gerichtliches Nachspiel haben. Die FPÖ schaltet den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" ein.
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17.03.2016, 18:50Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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17.03.2016, 18:56Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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17.03.2016, 19:13
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Genau so geht es mir auch.
Frau Merkel ist für mich völlig neben der Spur - nebst ihren Wasserträgern.
Und das Schlimmste: Sie haben keinerlei Selbstzweifel - zu hülf, kann ich nur noch sagen.
Der Türkei -Deutschland-Deal ist doch schon wieder ein Alleingang von D.
Deutschland verfährt mit den anderen EU-Ländern ähnlich wie mit den Bürgern im Land.
Man merkt halt, sie ist in der DDR groß geworden. Wie sie es schafft auch ihre - wenigen - Mitstreiter einzunebeln, finde ich faszinierend.
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17.03.2016, 19:14
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Was heisst denn Grenzschutz eigentlich ? Bislang werden meiner Kenntnis nach Flüchtlinge/Migranten auf dem Meer aufgegriffen und auf EU Boden geschifft.Was ja gut und lobenswert ist, ich möchte keine zig tausend Menschen im Mittelmeer ertrinken sehen.
Ich verstehe das mit dem funktionierendem Grenzschutz auf europäischer Ebene> Frontex , dann nur nicht so recht.
Nina
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17.03.2016, 19:19Inaktiver User
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17.03.2016, 19:21Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Das mag so sein, doch gibt es auch genügend deutsche Akademiker*innen, die auf der Ersatzbank beim Jobcenter sitzen, weil sie nach dem Studium keine entsprechende Anstellung finden. Das sind nicht nur mutmaßliche Dummbeutel und Arbeitsverweigerer. Warum also sollte ein Mensch, der sprachlich noch im Nachteil ist, plötzlich einen Vorteil haben? Daran glaube ich nicht. Das wird nicht geschehen. Daher werden auch die wenigen gut ausgebildeten es noch schwerer haben als die deutschen Arbeitslosen.
Tragisch finde ich, dass Menschen hierher kommen, weil sie Perspektiven sehen, auch gerade die von der Politik kommunizierten und transportierten, die gar nicht vorhanden sind. Und dann enden sie wie viele andere auch alimentiert in Ghettos von Großstädten, sich selbst überlassen.
Ich bin mir sicher, dass viele von ihnen hier früher oder später wieder weg wollen. So lange aber kosten sie alle unnötig Geld. Geld, welches man in der Nähe ihrer Heimatländer für vernünftige Unterkünfte und Bildung hätte einsetzen können. Und nochmals: Die Kosten für einen Asylanten hier sprengen den Rahmen im Vergleich mit den finanziellen Zuwendungen, die man in der Nähe ihrer Heimatländer auf viele verteilen könnte, die dann entsprechend profitieren. Ich sehe das als Schlag ins Gesicht derer, die es nicht bis hierher schafften, also weiterhin im Bombenhagel festsitzen bis heute. Wieso nimmt unsere Gesellschaft die Ungerechtigkeit hin? Habt Ihr dabei kein Bauchweh? Ich schon.
Und es wurde hier mehrfach erwähnt, ich war eine der ersten, die das auszusprechen trauten: Kinder im Camp von Idomeni vorzuzeigen, die Rotz und Wasser heulen – das geht auf die Kappe der Eltern. Solche Eltern, die ihre Kinder in Gefahr bringen, die würde ich persönlich mal genau unter die Lupe nehmen, wessen Geistes Kind die sind. Wollen wir solche verantwortungslosen Egoisten hier bedingungslos aufnehmen und alimentieren? Mal Hand aufs Herz, würde das sich ein Deutscher herausnehmen, würde zu Recht SOFORT das Jugendamt eingeschaltet werden.
Weiter fällt mir auf, dass hier schon wieder das Taschengeldthema mit Hartz IV gleichgesetzt wird. Es gibt im Rahmen von Hartz IV kein Taschengeld. Alles, was an monatlichen Leistungen ausgezahlt wird, ist auf den Eurocent genau berechnet worden. Das umfasst u. a. Güter des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Textilien, Elektrogeräte und Versicherungen. Und wenn es richtig dumm läuft, dann sind die in Frage kommenden Wohnungen, die ohnehin zu knapp bemessen sind in der Anzahl, zu teuer. Das bedeutet, dass ein Hartz IV Empfänger den Ausgleich dazu von seinem knappen Budget aufbringen muss. Kann er aber nicht so einfach, denn das Geld, was für den Lebensunerhalt gedacht ist, wurde, wie bereits aufgeführt, auf den Eurocent genau bemessen. Entweder erwirtschaftet ein Hartz IV Empfänger durch einen Minijob etwas dazu, oder aber er hat wenigstens einen der begehrten 1-Euro-Jobs. Zur Erklärung, man verdient dort einen Euro in der Stunde. Und wieder: Hand aufs Herz, wer von Euch würde für EINEN Euro in der Stunde ohne jeglichen Sozial- oder Rentenversicherungsanspruch bitteschön euphorisch aus dem Bett springen Morgen für Morgen und rufen "schacka, ich freu mich über diese grandiose Chance"??? Dieses "unangemessene" Wohnungs-Miet-Modell funktioniert aber auch nur, wenn er vor dem Eintritt in Hartz IV Leistungen bereits in dieser Wohnung, dem "unangemessenen Wohnraum" wohnte, Neuanmietungen (Umzüge) werden mal gar nicht genehmigt. Flüchtlinge hingegen haben eine möblierte Unterkunft, die im vollen Umfang bezahlt wird, gleichgültig ob in einem Auffanglager, einem Hotel, einem Hostel, einer Wohnung nebst voll ausgestatteten Küchen und Wirtschaftsraumen mit Waschmaschinen. Inbegriffen sind desweiteren Heizkosten und Sie werden mit Nahrung versorgt, nicht selten durch einen Caterer, der die Speisen im Speisesaal serviert und erhalten kostenlose Freizeitangebote. Auch erhalten sie Sachleistungen, teiles gespendete. Sie benötigen kein vom Staat bereitgestelltes Taschengeld in Höhe von 140 Euro, was sie durchaus "verjubeln" können, Hartz IV Empfänger*innen haben dies nämlich auch nicht. Dies ist sozial ungerecht. Punkt.
@Lizabeth: Bitte beziehe das jetzt nicht auf Dich konkret, ich meine das nicht negativ, hatte jetzt Dein Posting herausgewählt, weil es für mich am besten passte.



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Und GERADE AG-Vertreter, die schon seit Jahren möglichst nur die eierlegende Wollmilchsau einstellen. 
magst du mir das bitte erklären?
