Das seh ich absolut genauso. Diese Bilder von dem Grenzfluss, wo völlig verängstigte und verstörte Kinder über das Wasser gereicht wurden, nur damit es gruselige Bilder von der menschenverachtenden Grenzschließung gibt, fand ich erschütternd. Was für Eltern machen das denn, wenn sie ihre Kinder genauso gut ins Trockene und Warme bringen könnten? Nein, diese Menschen möchte ich keinesfalls hier haben.
Eben nicht, es geht um die Wahl zwischen campieren im Dreck und der Unterbringung in einer festen Unterkunft, in der es wahrscheinlich durchaus auch Verpflegung geben wird.
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17.03.2016, 17:12
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Geändert von Lizabeth (18.03.2016 um 07:06 Uhr)
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17.03.2016, 17:24
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Dann bin ich auch naiv, ich hab mich das auch schon öfters gefragt.
Ich bin ganz für Ironie
aber - neeee - in einer solchen Lage hätte ich dann vermutlich wirklich eher keinen Sex, bevor ich im Bombenhagel oder auf der Flucht noch die Verantwortung für Kinder tragen muss. Allerdings mag es durchaus sein, dass die Frauen sich das nicht unbedingt ausgesucht haben. Aber ob das wirklich der Regelfall ist?
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17.03.2016, 17:25
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Das mit dem "Taschengeldneid" verstehe ich jetzt auch nicht. Es ging um die Verhältnismäßigkeit der Geldeinnahmen in den verschiedenen Ländern.
Es ist schon klar, das man hier mehr bekommen muss um zu leben als wenn ich z.B. nach Syrien auswandere mir und dort vielleicht 150 € im Monat reichen.Hauptsache ist, das die Hauptsache Hauptsache bleibt.
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17.03.2016, 17:37
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Psik muss wohl das hier meinen:
Dass das nichts mit Neid zu tun hat, sondern lediglich erklären soll, woher in armen Ländern der Eindruck kommt, alle Deutschen wären so reich, spielt keine Rolle. Man sollte jede Gelegenheit für einen kleinen moralisierenden Seitenhieb nutzen.
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17.03.2016, 17:53Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ja, das ist echt gruselig.

Mir ist es deshalb auch überhaupt nicht nachvollziehbar, wenn sich auch jetzt noch Politiker oder Arbeitgebervertreter ins Fernsehen stellen und vollmundig tönen "Macht ja nix, wenn jemand keinen formalen Berufsabschluß hat - den schulen wir halt mal schnell nach, dann klappt das".
Und GERADE AG-Vertreter, die schon seit Jahren möglichst nur die eierlegende Wollmilchsau einstellen. 
Und das in einem Land, wo man trotz "Fachkräftemangel" mit 50 zum alten Eisen gehört, dass im Arbeitslosigkeitsfall keiner mehr will. Egal, wie toll qualifiziert.Geändert von Inaktiver User (17.03.2016 um 18:09 Uhr)
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17.03.2016, 18:11
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Diese Dame fand ich ausgesprochen interessant und hätte sie nach dem, was sie sagte, nicht in der AfD vermutet. Mir hat sehr gut gefallen, wie sie diskutiert hat, sehr ruhig, sie hat sich immer an die Moderatorin gewandt, wenn sie was sagen wollte, und ist nie einem ins Wort gefallen. Ausserdem hat sie überhaupt nicht persönlich irgendwie gehetzt, wie es oft üblich ist in diesen Gesprächen zwischen unterschiedlichen Parteien.
Das war im Stil so wie Wagenknecht diskutiert. Die ist auch immer sehr würdevoll und beherrscht.Körperlich Distanz
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17.03.2016, 18:12
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ich weiss gar nicht, ob es dazu noch eine Abstimmung im EU Parlament gibt?
Naja, das mit Grenze zu hat ihre Endlichkeit da, wo Griechenland anfängt, weil es vor der türkischen Küste eine Masse an kleinen Inseln gibt, die alle mit Zaun verbarrikadiert werden müssten. Das ist weder praktikabel, noch ökologisch sinnvoll. Das heisst, mit diesen Inseln ist ein immer offenes Tor zu Europa da.
Insofern ist der Vorschlag: Grenze zu ein nicht gangbarer Weg.Körperlich Distanz
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17.03.2016, 18:14
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ja, sie ersehnen sich eine Zukunft. Was sie aber möchten, ist, als Kriegsflüchtlinge anerkannt zu werden und sich auszusuchen, in welchem Land und in welcher Stadt sie leben wollen.
Das geht nicht.
Entweder Einwanderung, da hätten sie alle keine Chance, oder Asyl. Dann müssen sie Asyl in GR beantragen. Was sie dort jetzt tun, ist Erpressung.(und was andere tun, die in Booten übers Meer nach EU kommen)
"Wir" tun gut dran, uns nicht erpressen zu lassen.
Kannst Du nur ungefähr ermessen, was passiert, wenn wir jetzt alle nach Deutschland kommen lassen, die kommen WOLLEN?
Die Menschen in Idomei können sofort in eine Unterkunft, wo sie trocken und geschützt, sicher und ohne Bomben! leben könnten. Sie wollen aber nicht.Körperlich Distanz
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17.03.2016, 18:14
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17.03.2016, 18:20Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ach was...

Natürlich sind die Errungenschaften hier nicht vom Himmel gefallen und sie sind auch kein Geschenk der Regierung.
Viele Dinge sind den Arbeitgebern durch die Gewerkschaften abgetrotzt worden, es gab Zeiten, da ging das deutsche Volk noch auf die Straße, ohne gleich ihren Kanzler aufhängen zu wollen und die Verbesserungen in der gesamtdeutschen außerfamiliären Kinderbetreuung kommen durch die Erfahrungen der NBL. Man kann zu HartzIV stehen wie man will, aber es hilft vielen zu überleben. Der Mindestlohn längst überfällig hat auch nicht zum Beschäftigungsrückgang geführt, wie von manchem geunkt wurde. Alles in allem, lässt es sich in Deutschland doch recht gut leben. Und ich glaube dieses Bild vermittelt Deutschland in der Welt und selbst wenn der Kriegsflüchtling damit zum Wirtschaftsflüchtling wird, die meisten Menschen versuchen dahin zu kommen, wo es ihnen am schönsten erscheint. Das das aber so nicht geht, diskutieren wir hier halt mal mehr oder weniger sachlich und ich, obwohl Gutmensch und Träumer mit Migrationshintergrund finde die Lage mehr als bedenklich und wünschte mir von Frau Dr. Merkel eine deutliche Ansage so wie die von Schwedens MP.
Ich glaube man kann viel schaffen, aber ohne Plan und Regeln ist es nicht mal geordnetes Chaos. Und das nervt auch mich.



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