Ich gehe nach wie vor davon aus, dass sie das initiiert haben. Von daher ist es schon drollig, sie dafür zu loben, dass bei ihrer Aktion niemand ums Leben kam.
Und wenn die Afghanen auf Basis des Flyers selbst los marschiert sind, ist es indirekt schon der Fall, dass sie deren Tod mit zu verantworten haben.
Vielleicht habe ich was verpasst - aber mich deucht, dass Hauptproblem hat D., mit 1,2 Millionen Migranten - nicht 44000.Wie auch immer, das Ganze ist ein Nebenschauplatz.
Tatsache ist:
Die EU lässt die Flüchtlinge sowie Griechenland, Mazedonien, Italien und Spanien mit dem Problem allein und kuschelt lieber mit Erdogan.
Und wer ist Hauptzahler für die Hilfen an Griechenland?
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Ergebnis 401 bis 410 von 15006
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17.03.2016, 06:59Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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17.03.2016, 07:07Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Geändert von Inaktiver User (17.03.2016 um 07:22 Uhr)
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17.03.2016, 07:10
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17.03.2016, 07:19Inaktiver User
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17.03.2016, 08:37Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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17.03.2016, 08:42Inaktiver User
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17.03.2016, 09:17
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
*autsch*
Dazu noch mal kurz ein Kommentar von H.M.Broder
"Bitte keine schlichte Rettung!
(...)
Das Verhalten der Flüchtlinge ist aus ihrer Sicht logisch und nachvollziehbar, stellt aber einen Fall von moralischer Erpressung dar. "Geschieht euch recht, wenn uns die Finger abfrieren, warum kauft ihr uns keine Handschuhe?!" Noch nie waren Menschen, die sich auf der Flucht befinden, dermaßen auf eine Option fixiert.
Es ist, als würden Schiffbrüchige, die in einem Rettungsboot auf hoher See dahintreiben, darauf warten, dass ein Schiff ihrer Wahl vorbeikommt und sie aufnimmt. Es sollte schon ein großer Dampfer mit gutem Service sein, keine schlichte Barkasse. (...)"
Quelle:Idomeni: Was Norbert Blüm zu sehen bekam - DIE WELT
Und auch wenn die Legende von eigenem Haus, geschenktem Auto und sofortigem Arbeitsplatz vielleicht nicht mehr in dem Maße kursiert, ja selbst ein deutsches Erstaufnahmelager sicher kein Sonntagsspaziergang ist, so ist alles im Leben halt relativ.
Und verglichen mit bisherigen Lebensumständen ist ein Aufenthalt in einem bundesdeutschen Lager/Wohncontainer/Gefängnis sicher komfortabel und vor allem behütet.
Hätt ich vorher auch nicht so gedacht.
Ich habe allerdings im Rahmen meines Studiums mal kurzfristig in einer Einrichtung gearbeitet, die u.a. für die Reintagration von ehemaligen Haftinsassen zuständig war. Ich war gelinde gesagt erstaunt, wie verwöhnt doch mancher der "schweren Jungs" war, was die Dichte der Betreuungsstruktur anging und wie heftig nach einer möglichst lückenlosen Umsorgung und Bespaßung geplärrt wurde, schließlich sei das "drinnen" alles ganz anders und selbstredend viel besser gewesen.
Noch besser??
Ich behaupte nicht von mir, besonders sozial und mildtätig eingestellt zu sein.
Ich habe das alles aus der Dritt-perspektive und recht kritisch beobachtet.
Als ich gesehen hab, wie sich volltätowierte Zwei-Zentner-Schränke im Grunde genommen permanent wegen diffuser Befindlichkeiten haben krankschreiben lassen (also etwa zweimal wöchentlich: Kosten des Arztbesuches, Kosten der Fahrt zum Arzt und zurück, Personalkosten für jeweils jedes mal Betreuer/Begleiter), um nicht zur AT zu müssen, wo sie der verantwortungsvollen Tätigkeit der Laubsägearbeiten hätten nachgehen müssen, schwoll einem echt der Kamm. Insbesondere, da die Verköstigung an solchen Tagen dann wieder zusätzliche (ungeplante) Kosten verursachte und der langweilige Tag ja auch so irgendwie rumgebracht werden musste, vornehmlich durch rauchen von etwa vierzig Zigaretten, ebenfalls aus Steuern und Sozialleistungen bezahlt.
Alterativ gab es für die daheimgebliebenen dann (eher schlecht angenommene) enter- und infotainment- Programme, wofür natürlich wieder ein Mitarbeiter (selbstverständlich Fachkraft) abgestellt wurde.
Das ganze wohlgemerkt für straffällig gewordene Menschen, die anderen in ihrem Leben bisher eine ganze Menge Schmerz und Schaden zugefügt haben, deren Forderungen, gefühlten Entbehrungen, Probleme, Leiden und Gequengel aber in höchstem Maße ernstgenommen und möglichst umgehend gelöst wurden.
Wenn ich dann irgendwelche arthritischen, gramgebeugten Mütterchen, die wahrscheinlich damals den Trümmerfrauen hier als junge Mädels zur Hand gingen und unser Land wieder aus dem Boden gestampft und in ihrem Leben noch keiner Fliege was zuleide getan haben, Pfandflaschen sammeln sehe, weil die sonst nichts mehr zu essen haben, muss man sich wirklich fragen, ob es irgendwie noch absurder und kränker geht...Geändert von Spooks (17.03.2016 um 09:26 Uhr)
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17.03.2016, 10:04Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Wenn er sich so mit überschlagender Stimme echauffiert und ihm dann der seitliche Pony in die Stirn fällt, kommen mir noch ganz andere Assoziationen .....

Leider finde ich oft bei diesen Sendungen, dass die eingeladenen AfDler sehr rational und unemotional rüberkommen, Vertreter der etablierten Parteien - oder 1000%ige Merkel-Fans wie dieser Herr - völlig irrational.
Die AfD-Frau in dieser Sendung wirkte sogar recht sympathisch, im Gegensatz zu Petry und von Storch.
Das den anderen Diskutanten dann nix besseres einfiel, als sie als Lesbe bloß zu stellen, was nicht zu der Partei passe, war bezeichnend (ich wundere mich da zwar auch, aber das ist ja wohl alleine ihr Bier).
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17.03.2016, 10:23
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Natürlich wäre es leichter. Mit Einwanderungsgesetz kommen die Berufsgruppen ins Land, die gebraucht werden. Kann ja schon im Vorfeld geklärt werden, weil der Antrag zur Einwanderung wie gesagt läuft, bevor die Leute die Einreiseerlaubnis bekommen. Für mich ist das noch das Einfachste an der Geschichte.
Fachkräfte über Asylbewerber generieren, geht nach dem Zufallsprinzip. Ein Prozentsatz wird sich sicher eignen, muss aber erst und manchmal lange ausgebildet werden. Mit dem Risiko, dass diese Leute wieder gehen, wenn der Asylgrund wegfällt. Sie setzen ihre erworbenen Fähigkeiten dann woanders ein.
Diese Anstrengungen kann man doch genauso oder besser in Kinder und junge Leute stecken, die schon hier sind. Warum lässt man die schulterzuckend durchs Raster fallen? Für mich ist dieser ganze "Kräftemangel" zum Teil sehr hausgemacht. Dazu gehört auch, dass nicht längst bessere Bedingungen für junge Familien geschaffen wurden. Tausende junge Frauen mit hohen Fähigkeiten müssen sich zwischen Kind und Karriere entscheiden, weil viele dem Stress der Doppelbelastung aus dem Weg gehen. Kann ich verstehen.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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17.03.2016, 10:30
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Bedenke, liebe Lorelei, dass diese Attribute allerdings nicht immer unbedingt als positiv betrachtet werden, im Gegenteil.
Nur weil Du und ich das als wohltuend und angemessen empfinden, heißt das noch lange nicht, dass sie damit (eigentlich) doch bei jedermann punkten müssten.
Es hält sich ja hartnäckig der Irrglaube, dass emotionale Menschen die besseren Menschen seien. Die weichherzigeren, betroffeneren.
Dass das mitnichten mit irgendwelchen praktischen, lösungsorientierten Kompetenzen bzw. Recht haben einhergehen muss, bzw. sich mitunter sogar ausschließt, weil eben diese Herangehensweise einen teilweise extrem verstellten Blick bedingt, haben einige dann schon gar nimmer auf dem Radar.
Nur zu schnell lässt man sich ja von tränenrührigem Gebahren und entsprechenden Apellen blenden....
Ich für meinen Teil erlebe das auch im Privatleben und kann mich davon nicht ganz freisprechen.
Hinterher ärger ich mich dann, dass ich mich da vor manch irrationalen Karren hab spannen lassen :-/




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