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  1. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Wenn ein Radikaler, rechts oder links, jahrelang untertaucht, ist er vielleicht noch rechts oder links, aber nicht radikal.

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und warum ist die Lage eine grundsätzlich andere? Sind Muslime in Instanbul oder Mumbai oder Mombasa oder Lahore z.B. nicht radikal?
    Exakt ,der Islam radikalisiert sich weltweit mehr und mehr ,was natürlich nicht heißt ,alle Muslims sind radikal. Aber auf Grund von einigen Gegebenheiten in den Ländern geht es zügig zurück gen Mittelalter.
    Und wer hierher aus diesen Ländern kommt ,bringt das auch erstmal mit.
    Vielleicht fällt der eine oder andere vom Glauben ab ,aber da es diese Strukturen hier schon längst gibt ,ist das aber auch hier inzwischen sehr gut lebbar.
    Also warum sollten sie es ändern?werden sie auch nicht.

    Nur weil man in ein anderes Land zieht ,wird man deshalb kein völlig anderer Mensch.

    Ich denke auch das spielt eine Rolle ,denn viele Flüchtlinge wollen in die Länder ,die diese Strukturen bereits haben.
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2016 um 09:56 Uhr) Grund: Zusatz

  3. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Wenn ein Radikaler, rechts oder links, jahrelang untertaucht, ist er vielleicht noch rechts oder links, aber nicht radikal.
    Ja, der mäßigende Einfluß des Untergrunds wurde ganz deutlich z.B. bei Ulrike Meinhof oder den beiden NSU-Uwes. *ironie off*

  4. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Das sehe ich auch so. Sobald es im neuen Land genug Landsleute gibt, ändern sich die Einwanderer kaum noch. Das kann man doch auch gut bei Deutschen auf Mallorca sehen. Viele sprechen doch kaum die Landessprache ordentlich. Man bleibt unter sich und lässt sich bestenfalls ein wenig inspirieren.

    Kommt aber ein Deutscher irgendwohin, wo niemand Deutsch spricht, wird er als erstes die Sprache lernen und versuchen, Eingeborene kennen zu lernen.

    Wieso sollte das bei Leuten aus anderen Ländern anders sein? Es sind alles Menschen und Menschen neigen zur Bequemlichkeit. Wenn wir Enklaven vermeiden wollen, müssen wir die Leute vereinzeln. Lassen wir sie alle zusammenwohnen, werden sie sich nicht integrieren.

    Bevor wir also irgendwas tun, sollten wir uns darüber klar werden, was wir überhaupt wollen. Deutschkurse für Leute, die unter Landsleuten wohnen bleiben, haben eine Wirkung wie "Spanisch für den Urlaub" auf uns. Es ist nett, mehr nicht.

    Auch deshalb bin ich für eine heimatnahe Unterbringung in menschenwürdigen Unterkünften. Denn bei der Masse der Schutzsuchenden wird das mit der Vereinzelung zwecks Integration nicht funktionieren. Weil das dem Willen der Betroffenen widerspricht. Sie wollen aufeinander kleben, um ihre Lebensart und Kultur zu pflegen. Also werden sie immer die Nähe suchen und sich wie Magnete aneinander heften. Und schon hakt es bei der Integration. Je größer diese Grüppchen werden, desto uninteressanter wird es, sich anzupassen.

    Ist das Ghetto groß genug, werden eigentlich Einheimische als Fremde wahrgenommen und u.U. aufgefordert, sich selbst anzupassen oder wegzubleiben. Das mit den Kopftüchern ist da nur die hervorstechenste Form dabei.

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Diesen Artikel finde ich ganz interessant:
    Wir brauchen einen radikalen Kurswechsel

    Es fehlen die klaren Bekenntnisse all derer, die hier in Molenbeek und Marxloh leben und auch leben wollen, zu dieser Gesellschaft und zu diesem Lebensstil. Deswegen sind sie doch gekommen! Um hier zu leben, um von diesem Gesellschaftsmodell zu profitieren. Alle Ansätze, einen europäischen Islam voranzutreiben, sind bislang nicht zu Ende geführt worden......
    Dass bei der Verhaftung von Abdeslam viele junge Menschen Steine auf die Polizisten warfen, wurde nicht berichtet, aus Rücksicht auf wen und auf was? Wir dürfen nicht nur gegenüber den Terroristen keine Toleranz zeigen, sondern auch nicht gegenüber den Öko-Systemen, in die sie sich zurückziehen können.Natürlich braucht parallel eine deutliche und politisch getragene Toleranz gegenüber einem europäisch ausgerichteten Islam.....
    Religionsfreiheit ist eines unserer wichtigsten Güter. Aber die Nicht-Toleranten können und dürfen unsere Toleranz nicht erwarten. Rechtlich-normative Naivität, die letztendlich immer theoretisch ist, gelangt an ihre Grenzen.....

    (Hervorhebung von mir)

  6. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    DRK wird künftig mehr Helfer für Flüchtlingshilfe brauchen

    04.12 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Worten seines Präsidenten Rudolf Seiters weitere Helfer benötigen, um im Frühling und Sommer ankommende Flüchtlinge zu versorgen. "Wir wissen nicht, wie sich die Situation im einzelnen entwickeln wird", sagte Seiters der Deutschen Presse-Agentur. "Wir bereiten uns darauf vor, dass wir nicht nur in diesem großen Ausmaß helfen müssen wie bisher, sondern, dass wir künftig auch zusätzliche Helferinnen und Helfer brauchen."

    Sollten durch den Türkei-Deal nicht weniger als letztes Jahr kommen?

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Deswegen sind sie doch gekommen! Um hier zu leben, um von diesem Gesellschaftsmodell zu profitieren
    Von dem Gesellschaftsmodell profitieren heisst ja noch lange nicht, sich selbst aktiv einzubringen.

    Dass bei der Verhaftung von Abdeslam viele junge Menschen Steine auf die Polizisten warfen, wurde nicht berichtet, aus Rücksicht auf wen und auf was?
    Leider wird darüber viel zu wenig diskutiert, dass sich dieser Typ in seinem Familien- und Freundeskreis 4 Monate verstecken konnte, ohne dass er von diesen angezeigt wurde. Wenn tatsächlich so viele Moslems gemeinsam mit den Einheimischen zusammen leben wollten, dann hätten diese den Verbrecher wohl ausgeliefert (So wie es vor kurzem die Mutter eines Kindermörders getan hat.) und nicht noch die Polizei bei ihrer Arbeit behindert.
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2016 um 10:41 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bittesehr:
    *klick*
    vielen,vielen dank für den link.
    er wäre einen eigen fred wert, die studie ist über 700 seiten lang, sehr differerenziert und wirklich wert, sich damit auseinander zu setzen.
    sie zeigt sehr gut die problematik der muslime in deutschland.(und ist sicher analog bis zu einem gewissen grad auf andere länder umsetzbar).

    nur ein kleiner auszug, ich gaube, auf seite 514:

    Eine große Zahl an Muslimen möchte beides, also sowohl religiös sein als auch an der deutschen Gesellschaft teilhaben. Für diese Muslime stellt sich das Problem, dass nach ihrer Wahrnehmung und Erfahrung die nichtmuslimischen Deutschen einen „muslimischen Deutschen“ ebenso wenig akzeptieren würden, wie manche fundamentalistische Muslime eine Idenifikation mit Deutschland für mit dem Islam unvereinbar halten.

    Diese Probleme stellen sich für die fundamentalistischen Muslime nicht, weil hier nur die Identität als „wahrer“ Muslim zählt. Der Grundgedanke aller salafistischen Strömungen, den Islam von allen kulturellen Einflüssen
    zu reinigen, entfaltet hier seine volle Wirkung. Es scheint so, als würde dieses völlige Bekenntnis zum Islam eine Last von diesen Muslimen nehmen. Gerade im sehr strengen Werte- und Normensystem des fundamentalistischen Islams liegt seine Attraktivität.
    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Do...ublicationFile


    meiner ansicht muss ein westlich- liberales europa genau hier ansetzen (und das ist die quintessenz dessen, was ich seit monaten zu übermitteln versuche): bei der tatsächlichen anerkennung, gleichsetzung der liberalen musime, bei der achtung der menschen mit wurzeln aus anderen kulturen.

    nur so kann die weitere radikalisierung der jungen verhindert werden.
    die komplette ausgrenzung und das unter generalverdacht stellen einer ganzen religion bewirkt das gegenteil: die zahl der sich radikalisierenden wird immer größer, weil das "gefühl, nicht anerkannt zwischen zwei welten zu leben" eine unerträgliche spannung darstellt, die letztlich zu radikaisierung führt (das ist übrigens bei jungen rechten aus sozial schwierigen schichten nicht viel anders. das gefühl, keinen platz in der gesellschaft zu haben, keine perspektive, nicht anerkannt zu werden, führt zur radikalisierung).

    die studie zeigt auch: es sind nicht die älteren, die in großem ausmaß die jungen zwingen, sich sehr, sehr fundamentalistisch zu entwickeln, es sind die jungen, die auf identitätssuche sind und sich meist gegen die eltern dem salafismus zuwenden.

    die studie bietet wirklich vieles an erkärungsansätzen.


    um den bogen zu den flüchtenden menschen zu bekommen: wenn die radikalisierung hier lebender muslime durch "nicht-achtung" und identitätssuche der 2.und 3. generation von migranten entsteht, dann ist es evident, dass jene, die genau vor diesem terror aus ihren ändern flüchten, hier nicht die geichen zustände wie in ihren heimatändern haben wollen.
    wer dort lebt und mit diesem wahnsinn konform geht, hat keinen grund zu flüchten oder sprengt sich in lahore oder istambul in die luft, um es überspitzt auszudrücken.

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    DRK wird künftig mehr Helfer für Flüchtlingshilfe brauchen

    04.12 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird nach Worten seines Präsidenten Rudolf Seiters weitere Helfer benötigen, um im Frühling und Sommer ankommende Flüchtlinge zu versorgen. "Wir wissen nicht, wie sich die Situation im einzelnen entwickeln wird", sagte Seiters der Deutschen Presse-Agentur. "Wir bereiten uns darauf vor, dass wir nicht nur in diesem großen Ausmaß helfen müssen wie bisher, sondern, dass wir künftig auch zusätzliche Helferinnen und Helfer brauchen."

    Sollten durch den Türkei-Deal nicht weniger als letztes Jahr kommen?
    Da Herr Steinmeier ja die Schliessung der Balkanroute gerade mal wieder scharf kritisiert hat und Frau Merkel zumindest offiziell kein Stop ausgesprochen hat, können wir nur hoffen.
    Ich hoffe, dass sich unsere südlichen Nachbarn von der deutschen Regierung in ihren Grenzschutz nicht reinreden lassen.

  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sollten durch den Türkei-Deal nicht weniger als letztes Jahr kommen?
    Zum einen steht dieser Deal ja auf wackligen Beinen und zum anderen sind Schlepper längst dabei, alternative Routen aufzubauen

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