Mit dieser Formulierung hast Du sie meiner Ansicht nach (gelinde gesagt) abgewatscht: "Wenn Frau Kambouri mit Gegenwind nicht umgehen kann, ist Polizeiarbeit eben nicht das Richtige für sie."
Du unterstellst ihr unterschwellig, dass sie für den Polizistenberuf ungeeignet ist. Sie soll sich nichtso anstellen, Klappe halten, oder eben den Dienst quittieren.
Tatsächlich haben die Übergriffe auf Polizisten in letzter Zeit enorm zugenommen und auch das Ausmaß an Gewalt hat enorm zugenommen. Da sollten wir eigentlich mit den Polizisten und Polizistinnen solidarisch sein und ihnen nicht auch noch in den Rücken fallen.
Hier mal nur ein Fall, der sich kürzlich in Kiel ereignete:
Ein 37 Jahre alter Polizei-Obermeister war in der Nacht zum Sonntag im Stadtteil Gaarden bei einer Kontrolle aus einer aggressiven Gruppe heraus von einem Mann unvermittelt so geschlagen worden, dass er einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß erlitt.
Damit nicht genug, rund 30 Schaulustige filmten das Geschehen auch noch mit ihren Smartphones.
Quelle: Rund 30 Schaulustige verfolgen brutale Attacke auf Polizisten
Und was macht die Justiz?
Auf Unverständnis stößt allerdings in Polizeikreisen und auch bei Juristen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, keinen Haftbefehl für den wegen anderer Gewaltdelikte bereits polizeibekannten Gewalttäter zu beantragen. Die Staatsanwaltschaft sehe keine ausreichenden Haftgründe.
Quelle: Polizist von Kiel zum zweiten Mal im Dienst schwer verletzt – Täter geht nicht in Haft
Da hat es gerade noch gefehlt, dass Leute aus der Bevölkerung hingehen und sagen, Polzist/innen seien nicht geeignet für ihren Beruf
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15.08.2016, 12:55Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
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15.08.2016, 13:00Inaktiver User
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15.08.2016, 13:05Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Dann wirst Du mir sicher verraten können, wo die top-sanierten Wohnungen - Hunderttausende in Ballungsgebieten (wo die Migranten hin wollen)- mal eben her kommen sollen ?
Wie schon einer sagte: Ich verstehe das Anspruchsdenken nicht. Jede Menge Leute ziehen in Wohnungen, wo etwas zu renovieren oder gar zu sanieren ist, und machen das halt. Ein Bekannter hat kürzlich seinen Sommerurlaub dafür geopfert, sein Bad neu zu fliesen etc. Mietwohnung, wohl gemerkt.
Aber Migranten ist nicht mal zuzumuten, ein paar Spritzer an der Wand weg zu putzen (wenn sie denn stören), geschweige denn, mal ein paar Kacheln zu verlegen.
Selbst wenn sie aus Gegenden kommen, wo sie nur ein Plumpsklo hatten ..... Und somit selbst ein renovierungsbedürftiges Bad eine große Verbesserung darstellt. Aber nein, das reicht nicht: Es muß direkt ein Standard sein, den auch viele Deutsche nicht haben, bzw. nur durch Eigenintiative bekommen.Geändert von Inaktiver User (15.08.2016 um 13:29 Uhr)
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15.08.2016, 13:13Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
libentia, dass du jetzt gerade diesen fall (ohne weitere erklärung) hier als beispiel nimmst, finde ich nicht ganz fair.
wie sich im späteren verlauf der geschichte gezeigt hat, hatten die jungen afghanen nichts getan, die geschichte war ja von den mädchen weitgehend erfunden gewesen.
und in diesem zusammenhang (!) kann ich auch bis zu einem gewissen grad nachvollziehen, dass leute, die aus einem land kommen, in dem polizeiwillkür und gewalt an der tagesordnung sind, sich gegn eine - aus ihrer sicht völlig ungerechtfertigte - festnahme "wehren".
es ist fraglos ein gesetzesbruch, fraglos strafrechtlich belangbar.
ob ich aber gerade diese jungen flüchtlinge als "kriminelle" bezeichnen würde, im sinne von gewohnheitsmäßiger kriminalität? - eher nein. ich würde sie als solche bezeichnen, die im strudel von ereignissen, eine kriminelle handlung vollzogen.
(denn ganz ehrlich, würde ich in einem fremden land, dessen sprache mir weitgehend fremd ist, plötzlich ohne für mich (!) ersichtlichen grund von einer gruppe polizeibeamten nicht sehr sanft überwältgt und festgehalten, würde ich vielleicht auch erst mal um mich treten)
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15.08.2016, 13:16Inaktiver User
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ich sag's mal spießig: Wo sind wir denn, daß man sich mit Bedrohung und Körperverletzung durchsetzen zu können meint!
Es gibt aber Leute, die sehen das anders und meinen, eine solche Gewalt könne auch aus "Unverständnis, was man denn falsch gemacht habe" geschehen, also mehr "Verteidigung".
Die Gewalt gegen die Polizei, also sogar versuchte gefährliche Körperverletzung !, würde damit gerechtfertigt.
Ich freue mich, daß Du das nicht so siehst.
Ich finde das nämlich auch daneben, Gewalt gegen Polizisten auf diese Weise zu versuchen zu rechtfertigen oder doch zu verharmlosen.
P.S.:
@zwischenrose
Du wiederholst es jetzt sogar nochmal:
Und sagst ganz deutlich, daß Du meinst, sie hätten sich nur "gewehrt" mit den Drohungen und Körperverletzung und sogar versuchter gefährlicher Körperverletzung.und in diesem zusammenhang (!) kann ich auch bis zu einem gewissen grad nachvollziehen, dass leute, die aus einem land kommen, in dem polizeiwillkür und gewalt an der tagesordnung sind, sich gegn eine - aus ihrer sicht völlig ungerechtfertigte - festnahme "wehren".
es ist fraglos ein gesetzesbruch, fraglos strafrechtlich belangbar.
ob ich aber gerade diese jungen flüchtlinge als "kriminelle" bezeichnen würde, im sinne von gewohnheitsmäßiger kriminalität? - eher nein. ich würde sie als solche bezeichnen, die im strudel von ereignissen, eine kriminelle handlung vollzogen.
Es ist nunmal so, daß Körperverletzung und versuchte gefährliche Körperverletzung Straftaten sind.
Wo hast Du das eigentlich her, kannst Du mal einen Link dazu einstellen?ohne(...) ersichtlichen grund von einer gruppe polizeibeamten nicht sehr sanft überwältgt
In keinem Land gibt's das, daß man sich der Staatsgewalt nicht zu beugen hat. Oder doch? Von welchem Land sprichst Du denn?würde ich vielleicht auch erst mal um mich treten)Geändert von Inaktiver User (15.08.2016 um 13:33 Uhr)
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15.08.2016, 13:30
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Nicht unterschwellig, sondern ganz offen. Wer den Polizeiberuf wählt, muss mit Widerlingen umgehen können. Ansonsten: Dienst quittieren. Was wäre denn Deine Lösung ? Widerlinge prügeln, bis sie sich "gut" benehmen ?
Polizeibeamte haben ihre Befugnisse, egal ob "die Bevölkerung" nun solidarisch ist oder nicht. Wie sollte sich diese Solidarität rein praktisch überhaupt auswirken? Die treffen ihre Massnahmen, ob nun mit oder gegen die Mehrheitsmeinung.Tatsächlich haben die Übergriffe auf Polizisten in letzter Zeit enorm zugenommen und auch das Ausmaß an Gewalt hat enorm zugenommen. Da sollten wir eigentlich mit den Polizisten und Polizistinnen solidarisch sein und ihnen nicht auch noch in den Rücken fallen.
Als ob die auf Unterstützung von Frau Hinz oder Herrn Kunz wert legen.
BerufsrisikoEin 37 Jahre alter Polizei-Obermeister war in der Nacht zum Sonntag im Stadtteil Gaarden bei einer Kontrolle aus einer aggressiven Gruppe heraus von einem Mann unvermittelt so geschlagen worden, dass er einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch und einen Bänderriss am Fuß erlitt.
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15.08.2016, 13:32Inaktiver User
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15.08.2016, 13:35Inaktiver User
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15.08.2016, 13:36
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Ich tue mich schwer mit Straßeneinsätzen von Polizistinnen.
Vorletzte Woche wurden bei einem Nacheinsatz in Bonn gegen Straßenbanden - ca. 100 Personen - vermutlich arabischer Herkunft mit deutschem Pass( Türsteherscene ) in vorderster Front mehr als 12 Polizistinnen eingesetzt zwecks Deescalation . Diese Frauen wurden alle " umgenietet !!! Falsche Taktik ! Danach griffen erst die schwer bewaffneten Polizisten ein. Als mir der Freund das mitteilte, drehte sich mir der Magen um.
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15.08.2016, 13:37
AW: Flüchtlinge + Migration in Deutschland und Europa: Risiken und Chancen
Geändert von Lukulla (15.08.2016 um 15:48 Uhr) Grund: Zitat angepasst und Erwiderung darauf gelöscht



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