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Thema: Pressekodex

  1. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Xarin Beitrag anzeigen
    In dem Zusammenhang - ohne auf den blog zu Beck zu kommen-
    finde ich auch diesen blog der FAZ ganz interessant, denn das hat für meinen Geschmack auch gerade wieder etwas Hochkonjunktur- das Denunzieren.
    Ich verstehe den Begriff "Denunzieren" in diesem Zusammenhang nicht.

    Der Autor verlinkt also auf eine Website. Ein Leser stuft die fragliche Website als rechtsextrem ein (es sei mal dahingestellt, ob er damit recht hat oder nicht) und wendet sich daraufhin an die online-Redaktion und den Autor.

    Der Redakteur mag am Telefon etwas Unverbindliches im Stil von "Gegebenenfalls können Sie natürlich Rücksprache mit dem Autor halten... Selbstverständlich dulden wir keine Links zu rechtsextremen Seiten" gesagt haben. Daraufhin ist also eine Mail an den Autor gegangen.

    Das erscheint mir alles recht unspektakulär.

    Dieser Halbsatz ist übrigens putzig:

    Der angebliche Leser, von dem ich noch nie zuvor gehört habe, [...]

    Hat der Mann so wenige Leser, dass er sie alle namentlich kennt?

  2. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zur Causa Volker Beck schrieb Thomas Fischer, Bundesrichter in Karlsruhe, in seiner Kolummne auf Zeit online unter anderem
    Ich stelle fest: das Joffe-Magazin hängt sich sehr weit aus dem Fenster, um den Drogenmissbrauch des Abgeordneten Volker Beck zu verniedlichen und zu rechtfertigen.
    Interessant.

  3. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt kaum öffentliche Menschen, die so sehr polarisieren wie Michel Friedman, vielleicht Alice Schwarzer oder Erika Steinbach noch. Da war dann auch sehr viel Schadenfreude dabei, Friedman in der Enge zu sehen.
    Beck polarisiert da sehr viel weniger.
    Ashton hatte am Montag während einer Ansprache vor jungen Palästinensern in Brüssel gesagt: "Wenn wir daran denken, was heute in Toulouse geschehen ist, wenn wir uns daran erinnern, was vor einem Jahr in Norwegen passiert ist, wenn wir wissen, was in Syrien passiert, wenn wir sehen, was in Gaza und in anderen Teilen der Welt geschieht - erinnern wir an junge Menschen und Kinder, die ihr Leben verloren haben."
    Der deutsche Grünen-Abgeordnete Volker Beck schrieb bei Twitter: "Es ist ein antisemitischer Reflex von Ashton, bei toten jüdischen Kindern daran zu erinnern, dass in Gaza auch Kinder sterben."

    Quelle

    Beck polarisierte weniger ?? - Nein.

  4. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es stellt sich die Frage, ob die Begleitumstände Beschaffungskriminalität und Beschaffungsprostitution nicht das größere Problem ist, die man durch eine Regulierung des Drogenmarktes eindämmen könnte. Dies würde dann neue Wege eröffnen.
    Vielleicht sollte man an dieser Stelle die toxischen Wirkungen solcher Substanzen in Erinnerung bringen. Das spare ich mir jedoch, denn es kann jeder selber googeln, was dieses Zeug in relativ kurzer Zeit aus Menschen macht.

    Zombies nämlich.
    Deshalb ist es völlig absurd, die Freigabe solcher halluzinogenen Gifte zu fordern und die "Beschaffungskriminalität" in den Mittelpunkt der Betrachtung toxischer Substanzen zu stellen.

  5. User Info Menu

    AW: Pressekodex

    Vorsorglich weisst die Moderation darauf hin, dass hier Drogen nicht das Thema sind.

    Bitte diskutiert zum Thema Presse.

  6. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Das tun wir hier:

    Wie geht die Presse mit dem Drogendelikt des Volker Beck um.

    Das hat auch etwas mit Pressekodex zu tun - mit dem ethischen Imperativ der Journalisten ebenso wie mit dem heimlichen Verhaltenskodex der sogenannten "Qualitätsmedien", gewisse Politiker zu schonen und andere fertigzumachen.

    Und wie man sieht: es funktioniert. Die gleichen Leute, denen der Geifer läuft, wenn es darum geht, dass eine Ministerin den ihr zustehenden Dienstwagen benutzt oder dass sich ein Bundespräsident ein (geringwertiges) Präsent hat machen lassen, finden es völlig normal, wenn Bundestagsabgeordnete persönlichkeitszerstörende verbotene Drogen besitzen und konsumieren - und noch nicht einmal ihr Mandat niederlegen, nachdem sie erwischt wurden.

    Die Reaktion des Publikums ist unmittelbar davon abhängig, wie ihnen die jeweiligen "Fälle" von den Journalisten verkauft werden. ('Fälle' in Anführungszeichen, da der "Fall" Ulla Schmidt eine Kampagne war, und kein Fall.)

    Was die Forderung nach Einhaltung eines Pressekodex zu einem Treppenwitz macht.

    Es fehlt nämlich mindestens ebenso sehr am kritischen Urteilsvermögen der Medienkonsumenten wie an der beruflichen Integrität der Journalisten und ihrer Blätter.
    Geändert von Inaktiver User (10.03.2016 um 22:54 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    L
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das tun wir hier:

    Wie geht die Presse mit dem Drogendelikt des Volker Beck um.
    Merkwürdigerweise bin ich hier 1000% deiner Meinung.

    Und ich finde es auch immer sehr tendenziös, wie hier unterschiedlich von der Presse inszeniert wird, um einen Politiker über Kleinigkeiten stolpern zu lassen oder schwerwiegende Fehltritte zu bagatellisieren.
    Hier wird in besonderem Maße deutlich, wie sehr die Presse die Bürger bevormunden und Meinungen bilden möchte und oft professionelle Distanz fehlen läßt.
    Das kannte man bisher nur aus totalitären Systemen, diese Meinungsmanipulation und Volksberuhigung durch Beschönigung wabert seit Jahren subtil in unsere Gesellschaft.
    Geändert von Lukulla (10.03.2016 um 23:22 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

  8. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat auch etwas mit Pressekodex zu tun - mit dem ethischen Imperativ der Journalisten ebenso wie mit dem heimlichen Verhaltenskodex der sogenannten "Qualitätsmedien", gewisse Politiker zu schonen und andere fertigzumachen.
    Ich verstehe noch immer nicht, wer in diesem "heimlichen Verhaltenskodex" die "gewissen Politiker" sind und wer "die anderen".

    -Wenn man unterstellt, dass alle Journalisten ausnahmslos links sind und niemals etwas schlechtes über linke Politiker schreiben, dann fragt man sich natürlich, wie Ulla Schmidt in das Schema passt.
    -Wenn man davon ausgeht, dass alle Journalisten ausnahmslos mit den Grünen sympathisieren, dann kann man sich die Berichterstattung über den Pädophilie-Skandal nicht erklären.
    -Ist die Homosexualität von Volker Beck der ausschlaggebende Faktor? Wohl eher nicht, Guido Westerwelle war beispielsweise nie ein Medienliebling.
    -Beck ist Brillenträger. Aber das kann es auch nicht sein. Guttenberg hat ebenfalls eine Brille getragen.

    Es fehlt nämlich mindestens ebenso sehr am kritischen Urteilsvermögen der Medienkonsumenten wie an der beruflichen Integrität der Journalisten und ihrer Blätter.
    Willst Du uns unkritische Medienkonsumenten nicht aufklären? Was hat es mit Volker Beck auf sich? Ich komme nicht hinter die geheime Agenda.

  9. 10.03.2016, 23:16

    Grund
    doppelt

  10. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    die Presse
    Mich erstaunen bei diesen Diskussionen immer die Verallgemeinerungen zum Thema Presse.

    Ich meine, bis auf die Öffentlich Rechtlichen Medien suche ich mir doch aus welche Medien ich konsumiere (und finanziere).
    Und wenn ich will kann ich die Taz abonnieren oder die Junge Freiheit.
    Beide Medien sind in Deutschland erlaubt, ich kann sie abonnieren, im Internet lesen oder am Kiosk kaufen.

    Die taz lesen derzeit etwa 60.000 Menschen, die Junge Freiheit etwa 30.000 Menschen.
    Wenn ich es etwas gemaessigter mag lese ich die FAZ oder die Sueddeutsche.
    Oder oder.
    Es gibt noch viel mehr Zeitungen.
    Ich habe als junge Stundentin mit der taz angefangen und bin dann über die Sueddeutsche bei der FAZ gelandet.
    Klassisch, vielleicht, aber ich hatte immer die Wahl.
    Ich koennte auch die Welt, die Zeit oder eine Regionalzeitung abonnieren, oder den Spiegel oder Focus.
    Ich finde, dass sich alle diese Zeitungen ganz schoen stark unterscheiden.
    Oder etwa nicht?

  11. Inaktiver User

    AW: Pressekodex

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich erstaunen bei diesen Diskussionen immer die Verallgemeinerungen zum Thema Presse.
    Wie ich bei mehreren Gelegenheiten und zu verschiedenen Themen in diesem Forum aufgezeigt und belegt habe, sind viele Berichte und auch der Tenor der Berichterstattung in vielen Themenbereichen so auffällig gleichklingend, manchmal sogar wörtlich gleichlautend, dass man sich über die "Verallgemeinerung" nun wirklich nicht wundern muss.

    FAZ (...) Sueddeutsche.
    Oder oder.
    Es gibt noch viel mehr Zeitungen. (...)
    Ich koennte auch die Welt, die Zeit oder eine Regionalzeitung abonnieren, oder den Spiegel oder Focus.
    Ich finde, dass sich alle diese Zeitungen ganz schoen stark unterscheiden.
    Oder etwa nicht?
    Nein.
    Wenn du mehrere Medien parallel anschauen würdest, wüsstest du das.

    1. werden viele Artikel nicht von den Medien selbst recherchiert, sondern stammen aus der gleichen Presseagentur.

    2. arbeiten Medien zusammen. So gibt es zwischen Bildzeitung und Spiegel engste, auch personelle Verbindungen, und gelegentlich auch gemeinsame Kampagnen (Kampagne gegen Christian Wulff, Kampagne "Stoppt Putin").

    3. gibt es geheime Übereinkünfte, z.B. im Rahmen von Bilderberg-Konferenzen, wo längerfristige Strategien gezimmert werden.
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2016 um 09:09 Uhr)

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