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Thema: Pressekodex
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11.03.2016, 20:13Inaktiver User
AW: Pressekodex
Geändert von Inaktiver User (11.03.2016 um 20:22 Uhr) Grund: doppelt
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11.03.2016, 20:13Inaktiver User
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- Grund
- doppelt
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11.03.2016, 20:14
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11.03.2016, 20:19Inaktiver User
AW: Pressekodex
Woher kommt eigentlich dieser ständige Schluckauf?
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11.03.2016, 20:20Inaktiver User
AW: Pressekodex
kritisch sehen ist schon richtig; aber ich würde halt versuchen genauer hinzuschauen, bevor ich worte wie verschwörung, manipulation oder gar lügenpresse in den mund nehme.
bei letzterem kann ich sowieso absolut nicht nachvollziehen, wie man den nationalsozialismus mit dieser gleichsetzung dermaßen verharmlosen kann. die presse hat sicher ihre schwächen, aber unter ihren kritikern herrscht teilweise eine ganz unglaubliche ahnungslosigkeit. oder ist es "nur" denkfaulheit?
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12.03.2016, 07:50
AW: Pressekodex
ich glaube, die meisten Journis würden nicht zustimmen, wenn man ihnen vorhielte, dass sie einfach zu doof seinen, um zu merken, was für Stuss sie schreiben. Was ja dein Vorwurf ist. ^^
und ob die Idee von Verschwörungen nicht zutrifft, wer weiss das heute schon... die werden ja, das liegt in der Natur der Sache, geheim gehalten, wenn es welche gibt.
Keine Verschwörung ist zB die Tatsache, dass im ersten Weltkrieg die Briten eine massive Medienkampagne in den USA gefahren haben, um die USA dazu zu bringen, in den Krieg einzusteigen. (aus: Philipp Knightley, "the first casualty") Erfolgreich, wie wir wissen.
Warum sollte heute so etwas nicht mehr möglich sein?
gruss, barbara
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12.03.2016, 07:56
AW: Pressekodex
Andererseits scheint mir, dass heutige sehr bedenkliche Entwicklungen durchaus auch gern und oft verharmlost werden, indem so getan wird, als etwas, das so schlimm ist wie die Nazizeit, doch gar nie mehr kommen kann.
Wo doch eine ganze Menge Anzeichen darauf hindeuten, dass fleissig die bürgerlichen Rechte untergraben werden und es noch so manche gäbe, die gern wieder diktatorische Verhältnisse einführten. Übrigens nicht nur aus dem politisch rechen Spektrum, auch aus dem linken.
Mein Schlüsselmoment in der Hinsicht war die Berichterstattung der NZZ - eine hoch geschätzte Qualitätszeitung! - zum Krieg in der Ukraine. wenn sogar DIE sich auf Boulevardniveau herunterlassen, und trotz vieler Leserzuschriften keinen MIllimeter von ihrer Position abweichen; und aber zu andern Themen nach wie vor die scharf und klug und tief gedachten Analysen bringen können: da ist etwas grundsätzlich falsch. sehr falsch.
Wie sagte so ein rumkursierendes Meme: George Orwell's "1984" war als Warnung gedacht, nicht als Gebrauchsanweisung!
gruss, barbara
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12.03.2016, 10:22Inaktiver User
AW: Pressekodex
ach, das ist weniger ein vorwurf als eine erkenntnis. und es gibt eigentlich kaum jemanden in der branche, der nicht die mangelnden recherchemöglichkeiten beklagt. das ist für viele journalisten eine sehr unbefriedigende arbeitssituation, und ich glaube, viele würden mir zustimmen, dass ihre informationsbasis besser sein könnte.
gut, bei manchen sehe ich einfach mangelhafte ausbildung oder zu wenig grips, die würden mir dann wohl eher nicht zustimmen.
ja, kampagnen gibt es auch heute noch, das stimmt. deshalb hatte mich ja interessiert, wen frank13 hinter den von ihm genannten schlagzeilen vermutet.und ob die Idee von Verschwörungen nicht zutrifft, wer weiss das heute schon... die werden ja, das liegt in der Natur der Sache, geheim gehalten, wenn es welche gibt.
Keine Verschwörung ist zB die Tatsache, dass im ersten Weltkrieg die Briten eine massive Medienkampagne in den USA gefahren haben, um die USA dazu zu bringen, in den Krieg einzusteigen. (aus: Philipp Knightley, "the first casualty") Erfolgreich, wie wir wissen.
Warum sollte heute so etwas nicht mehr möglich sein?
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12.03.2016, 10:23Inaktiver User
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12.03.2016, 10:41Inaktiver User
AW: Pressekodex
ja, aber welche gesellschaftlichen kräfte sind das denn, die da angeblich absichtlich manipulieren?
dass etablierte leute eine andere brille aufhaben als z.b. ein marginalisierter obdachloser, ist ja logisch. das ist aber doch noch keine manipulation?
oder, anders gesagt: ist die wahrheit des verschreckten dorfbewohners, dem plötzlich 300 neue nachbarn aus syrien "drohen", denn objektiver als die wahrheit der fernsehmoderatorin aus dem villenviertel in hamburg?


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