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  1. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von likema32 Beitrag anzeigen
    Ich halte diesen Vorstoß für sinnvoll, denn es ist ja tatsächlich so, dass Hinz und Kunz wegen ganz normalen Krankheiten in die Notaufnahmen rennen. Dabei gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen. Man müsste nur die Nummer wissen...
    Oder sich nicht freinehmen wollen um zum Arzt zu gehen...

    Ich kenn das auch so, man mag den Feierabend nicht im Wartezimmer beim Arzt sitzen oder früher aufstehen um vor der Arbeit dranzukommen, lieber geht man Sa nachmittag gemütlich in die Notaufnahme.

  2. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    zeig mir mal das sgb wo das drinsteht
    Die Fallstricke der Krankenversicherung
    Beispiel 1. Januar: Wenn du bis zum 31. 12. krankgeschrieben warst, musst du spätestens am 1. Januar zum Arzt, um deinen Krankenschein verlängern zu lassen. Wenn du am 1. Januar keinen Arzt findest(Feiertag) dann endet dein Krankengeldanspruch und deine Mitgliedschaft in der Krankenkasse. Da reicht es auch nicht, wenn du am 2. Januar zum Arzt gehst. Das ist zu spät. Das kann auch übers Wochenende passieren.

  3. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Das ist mir auch mal passiert, dass ich einen Tag zu spät dran war, da hat der Arzt das eben anders datiert. Das hab ich sogar so mit der Krankenkasse besprochen, wg Krankengeld, aber kündigen wollte mir da keiner.

    Wieso man nicht 1 Tag Krankengeld verliert, sondern angeblich gleich aus der KK fliegt hab ich nach dem Bericht nicht verstanden.
    Geändert von Inaktiver User (03.03.2016 um 13:44 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    ich hatte das erst kürzlich, als ich am 22.12. aus der Klinik entlassen wurde. Ich bin am 23. 12. zum Arzt gegangen um mich weiter krank schreiben zu lassen. Hätte ich noch einen Arbeitgeber gehabt, wäre ich arbeiten gegangen. Die Krankenkasse wollte mir sofort das Krankengeld sperren und versichert wäre ich auch nicht mehr. beim Arbeitsamt melden ging auch nicht, ich stehe dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Gottseidank bin ich verheiratet und konnte mich familienversichern. Das wollten die auch erst nicht akzeptieren, das Arbeitsamt soll meine Beiträge zahlen.Oder das Jobcenter. Oder ich eben selbst, von Geld, was ich nicht habe. Oder wer auch immer, Hauptsache nicht sie.
    Mittlerweile ist ein Anwalt dran und ich bekomme per einstweiliger Verfügung erstmal wieder Krankengeld.

  5. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Fallstricke der Krankenversicherung
    Beispiel 1. Januar: Wenn du bis zum 31. 12. krankgeschrieben warst, musst du spätestens am 1. Januar zum Arzt, um deinen Krankenschein verlängern zu lassen. Wenn du am 1. Januar keinen Arzt findest(Feiertag) dann endet dein Krankengeldanspruch und deine Mitgliedschaft in der Krankenkasse. Da reicht es auch nicht, wenn du am 2. Januar zum Arzt gehst. Das ist zu spät. Das kann auch übers Wochenende passieren.
    in dem von dir verlinkten beitrag geht es aber nur um krankengeld und nicht um den ausschluß aus der gkv

    und selbst bei einer kuendigung waehrend krankheit hast du nach wie vor noch einen lesitungsanspruch

    (2) Endet die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger, besteht Anspruch auf Leistungen längstens für einen Monat nach dem Ende der Mitgliedschaft, solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Eine Versicherung nach § 10 hat Vorrang vor dem Leistungsanspruch nach Satz 1.

    siehe hier

    § 19 SGB V Erlöschen des Leistungsanspruchs - dejure.org

  6. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Ich könnte jetzt die netten Briefe einscannen, die meine KK mir geschickt hat, aber egal, das ist nicht das Thema hier. Tatsache ist aber, dass Leute ohne KV zumeist in die Notaufnahme gehen, weil sie da behandelt werden.

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Auch nicht immer. Sie müssen schon "richtige" Notfälle sein- also verletzt oder sichtlich schwer erkrankt.

    Auch Krankenhäuser müssen "Normalpatienten" nicht ohne Karte behandeln.

    In Deutschland gilt Krankenversicherungspflicht, darauf dürfen sich die Krankenhäuser im Extremfall berufen.

    Ich beobachte hier - ländliche Gegend, gute Hausarzt aber schlechte Facharztversorgung- auch die Tendenz, nicht nur vermehrt mit "Bagatellgeschichten" die Notaufnahme anzulaufen ( bedeutet in diesem Fall- den leicht fiebernden Teenager, den Teenager mit unklaren Bauchschmerzen in normalem Maß...nicht den Säugling. Die angegliederte Kinderklinik hat eine eigene Notaufnahme) statt Hausarzt und das auch vermehrt über einen Einsatz- also nicht "bringen zu lassen", sondern den Notruf zu wählen. Begründung, teilweise wortwörtlich so geäußert: Dann muß ich nicht so lange warten.....

    Das hiesige Krankenhaus hat eine Notfallambulanz, die täglich an Wochentagen zwischen 18 und 20 Uhr geöffnet ist. Am Wochenende und an Feiertagen noch zusätzlich von 9- 11. Trotzdem wollen viele Leute nicht dahin. Obwohl- in der Notaufnahme des Krankenhauses bekommt man so oder so keine AU, selbst bei stationärer Aufnahme gibt es erstmal nur eine Bescheinigung über die stationäre Aufnahme am....In Fällen wie von irma geschildert würde das also nichts helfen.

    Ich finde daher die Bestrebungen wie geschildert gut...hier verstopfen nämlich wirklich "Bagatellfälle" die Notaufnahmen.

    Wobei- wer aus heiterem Himmel einen Hexenschuß erleidet, sich kaum noch rühren kann, der wird in aller Regel den Notruf wählen und dann auch ins Krankenhaus gefahren werden. Selbst, wenn sich die Sache als schmerzhaft, aber harmlos herausstellt, ist das eine akute Geschichte, bei der wohl niemand erwartet, dass man kriechenderweise zum Hausarzt aufbricht...
    In der Notaufnahme würde vermutlich dann ein "harmloser "Hexenschuß festgestellt, man bekäme ein Medikament, was die Bewegungsfähigkeit einigermaßen wieder herstellt und würde dann vermutlich mit ein, zwei Schmerztabletten für die Nacht versehen nach Hause geschickt werden, mit der Ansage, am nächsten Tag den Hausarzt aufzusuchen...

  8. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    I
    Die KH-Verwaltung muss sowieso jeden einzelnen Fall abrechnen. Die behandelnden Ärzte codieren ihre Fälle nach dem DRG-System, das machen sie sowieso bei allen, und reichen das Ganze dann an die KH-Verwaltung weiter, die mit den Kassen abrechnet. Und es ist auch bisher schon so, dass Krankenhäuser auf Kosten durch Behandlungen, die von den Kassen nicht akzeptiert werden, sitzen bleiben. Das ist nichts grundsätzlich Neues.
    Ambulante Notfälle werden nach EBM mit der KV des Bundeslandes abgerechnet, direkt mit den Kassen in der Somatik vollstationäre Fälle mit DRG oder vorstationär ohne stat. Aufnahme ist mit vorstat. Pauschale nach entsprechend der Vereinbarung §115a SGB V.

    Wenn die Notaufnahme zu einem stat. Fall führt, dann ist diese ja ohnehin nicht "falsch" aufgesucht worden.

    Das Problem bei der Finanzierung der amb. Notfälle ist, dass diese aus dem Budget der niedergelassenen Ärzte finanziert werden. Jeder Euro, dass das KH erhält, geht daher den niedergelassenen Ärzten "verloren".

  9. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein da wir uns auf die Aussage der Notaufnahme verlassen haben es wäre nur eine Erkältung.

    Hausarzt wäre schwierig geworden: Der war weiter weg auf dem Land und es war sauglatt - und ein anderer Arzt wäre schwierig gewesen, die Person hat so schon lange gesucht um einen Hausarzt ohne Treppen zu finden.

    .....
    D.h. es ist also gar nicht klar, ob es sich a, 26.12. schon um eine Lungenentzündung gehandelt hat.

    Und es war nicht so schlimm, dass in den nächsten Tagen eine Abklärung im niedergelassenen Bereich für notwendig erachtet wurde.
    Geändert von Inaktiver User (03.03.2016 um 19:46 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Mit Hexenschüssen kenne ich mich (leider) aus.
    Das ist zwar extrem schmerzhaft, aber kein Fall für das Krankenhaus bzw. die Notaufnahme.

    Es geht hier um tagsüber. In meiner Stadt gibt es einen Notdienst - hier von der KV, in anderen Orten machen dies die niedergelassenen Ärzte -, die kommen nach Hause und geben Medikamente.

    Gibt es das bei Euch wirklich nicht?

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