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  1. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Und es ist wirklich zu überlegen, einen Physiotherapeuten selbst zu bezahlen, bevor man 6 Monate auf einen Arzttermin warten muss, um dann da herumzubetteln. Eigentlich sollte so ein Problem nach 6 Monaten gelöst sein.
    Also 6 Monate musste ich auf einen Termin beim Orthopäden noch nie warten. In der Regel sind es 4 Wochen aber die sind auch schon zuviel, wenn man Schmerzen hat.
    Ich bin inzwischen tatsächlich dazu übergegangen gleich zu meiner sehr guten Physiotherapeutin zu gehen. Da bekomme ich zeitnah einen Termin und das Problem ist in der Regel schnell behoben. Die 18 Euro zahle ich gerne aus eigener Tasche.

  2. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber sicher nicht zu jemandem, der sonst Rheumasalben verschreibt.
    Rheumasalben sind rezeptfrei

  3. 06.03.2016, 20:37

    Grund
    pauschale Abwertung der User

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Um mal zum Thema zurückzukommen: Was soll ich denn machen, wenn es mir am Nachmittag schlecht geht? Mein Hausarzt hat Sprechzeiten von 8 - 12 Uhr.

    Zweite Frage: Können es die verantwortlichen Ärzte der Notaufnahme verantworten, die Leute einfach so wegzuschicken, nur weil "Tag" ist? Was ist, wenn die wirklich was Ernstes haben?

    Im Prinzip kann ich mich dann eben nicht mehr von einem Angehörigen in die Notaufnahme bringen lassen, sondern muss den Notarzt rufen - der nimmt mich dann mit und dann muss man mich behandeln...

    Ich frage mich, ob sich jemand über diese Dinge im Vorfeld Gedanken gemacht hat.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  5. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Durchgangsärzte sind nur dann zuständig, wenn der Unfall im Sportunterricht statt gefunden hat. Dann kann man zur orthopädischen Ambulanz (bei uns sind die Ambulanzen der Durchgangsarzt, auch mit meinem Dienstunfall musste ich zur Ambulanz und nicht zu einem Arzt) gehen - wo man ähnlich lange warten muss. Ansonsten gilt: zu erst zum allgemeinen Arzt. Was sich hier als richtig erwiesen hat. Nach einem Tag Ruhe und Kühlen war alles wieder gut.
    das habe ich noch nie gehoert und bin bei einem unfall egal wann wo und wem er passiert ist, bisher immer zu einem durchgangsarzt, wenn das ganze tagsueber war
    dies sind immer niedergelassene aerzte, meist chirurgen

  6. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Um mal zum Thema zurückzukommen: Was soll ich denn machen, wenn es mir am Nachmittag schlecht geht? Mein Hausarzt hat Sprechzeiten von 8 - 12 Uhr.

    Zweite Frage: Können es die verantwortlichen Ärzte der Notaufnahme verantworten, die Leute einfach so wegzuschicken, nur weil "Tag" ist? Was ist, wenn die wirklich was Ernstes haben?

    Im Prinzip kann ich mich dann eben nicht mehr von einem Angehörigen in die Notaufnahme bringen lassen, sondern muss den Notarzt rufen - der nimmt mich dann mit und dann muss man mich behandeln...

    Ich frage mich, ob sich jemand über diese Dinge im Vorfeld Gedanken gemacht hat.
    zu einem niedergelassenen arzt geht, der deinen hausarzt außerhalb der sprechstunde vertritt, wer das ist, ist meistens vom ab des arztes zu erfahren, wenn man es nicht weiß

  7. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider gibt es unter Fachärzten genauso viele Deppen. Eher mehr, weil sie nur auf ihr Fachgebiet konzentriert sind. Das die Rückenschmerzpatientin auch einen Ovarialtumor haben könnte, ist ausserhalb des Vorstellungsvermögens des gemeinen Orthopäden.
    Ich fürchte, da hast du Recht.

    Eben drum (...) sollte jeder ein medizinisches Grundwissen - und vor allem ein gutes Gespür für seinen eigenen Körper haben. Man selbst kennt ihn schließlich am besten.
    Zumindest sollte es so sein, dass man ein gesundes Körpergefühl hat. Medizinisches Grundwissen kann im Fall des Falles auch angelesen werden.
    Dann ist man auch in der Lage einem Arzt selbst-bewusst (im wörtlichen wie im übertragenen Sinn) und kritisch gegenüberzutreten.

    Finde ich übrigens sehr interessant, was du über das skandinavische Gesundheitssystem schreibst.

  8. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich hätte mich dafür interessiert, in diesem Strang gesellschaftliche/politische Aspekte der medizinischen Versorgung zu diskutieren. Für eine plumpe Ärzteattacke stehe ich aber nicht zur Verfügung.

    Und mir @Koi-Nobori qua meinem Beruf gleich eine mangelnde Selbstkritik zu unterstellen, ist nichts anderes als plumpe Herrschaftstechnik. Beleg doch mal, was du meinst.
    Ich beziehe mich auf deine Äußerungen, die ich in meinem Posting auch zitiert hatte.

    Ich habe mich nie als Anwalt des Ärzte-Establishment gesehen, aber ich nehme die Realität und die Gestaltungsmöglichkeiten der medizinischen Versorgung halt komplexer wahr, als sie sich hier anscheinend diskutieren lassen.
    Und meine Erfahrung (die direkte wie auch die mittelbare von engen Familienangehörigen) ist so, dass sie sich hier nicht diskutieren lässt, weil sie das Thema sprengt und weil ich die Anonymität beibehalten will. Meine kritische Einstellung gegenüber Ärzten kommt aber nicht von ungefähr.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2016 um 21:46 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Bewertungen von Beiträgen auf persönlicher und/oder abwertender Ebene werden ab sofort gelöscht.
    [editiert]
    Geändert von Lukulla (06.03.2016 um 23:35 Uhr) Grund: Thematisierung von Moderationsmassnahmen

  10. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    @Mary,
    ich denke es war klar, auf welcher Deiner Aussagen ich mich bezogen habe, denn ich hatte mich diesem Eindruck von Hedwig angeschlossen:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann kommt eine iroooonische Spitze gegen die super-anspruchsvollen Patienten, die nur ein paar hundert Euro im Monat für die Krankenversicherung abdrücken und trotzdem noch die Dreistigkeit besitzen, bei akuten Beschwerden eine schnelle Abklärung zu wünschen. .
    Ich habe Deine Bemerkung exakt genauso empfunden: Als ziemlich herablassend.
    Das kann man als Feedback annehmen / ansehen, oder es halt als blöd abtun.

    Und Fehlentwicklungen im Gesundheitssystem haben nun ganz sicher nicht die Patienten zu verantworten.

  11. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Nach geltender Rechtslage dürfen KH üblicherweise ohnehin nur ambulante Notfälle behandeln, wenn dies von der jeweiligen KV genehmigt wurde. Die ambulanten Notfälle werden ja nicht direkt mit den KK abgerechnet. Wenn die KV ein bestimmtes Krankenhaus nicht zur Notfallbehandlung ermächtigt, dann kann das KH die Notfallbehandlung zwar durchführen, bekommt diese aber nicht finanziert, wenn der Patient nicht stationär behandlungsbedürftig ist.

    Eine Notfallbehandlung ist eben auch nur genau das. Es wird durch einen Arzt festgestellt, ob die Beschwerden auf eine lebensbedrohliche oder sich ohne Behandlung deutlich verschlechternde Erkrankung zurück zuführen sind. Das Suchen nach einer Diagnose und die Behandlung anderer Erkrankungen ist nicht Aufgabe der Notaufnahme. Komme ich z.B. mit Brustschmerzen, dann wird der Herzinfarkt und eine Lungenembolie ausgeschlossen, eine Blockierung in der Wirbelsäule aber nicht weiter diagnostiziert, dies kann der niedergelassene Arzt dann in seiner Sprechzeit tun. Bezahlt wird durch die KV auch nur die Notfallbehandlung.
    (Ein MRT oder eine Mikrobiologieuntersuchung als Notfallbehandlung vergütet zu bekommen, dass bedeutet sehr sehr gute Gründe liefern).

    Bereits jetzt ist die Vergütung einer Notfallbehandlung im Krankenhaus tagsüber (Grundpauschale 12,70€ +Labor+Röntgen) ein Witz. Nun will aber die KV gar nichts mehr zahlen. Ein KH kann aber einen Patienten nicht ohne Untersuchung wegschicken, da es sich bei den Beschwerden um einen stationär zu behandelnden Notfall handeln könnte. Ergibt die Aufnahmeuntersuchung tagsüber, dass stationär notwendig, dann ist diese Untersuchung rückwirkend Teil der stat. Behandlung. Ergibt die Untersuchung, dass es sich nicht um eine stationären Notfall handelt, dann soll der Patient zum niedergelassenen Arzt geschickt werden (und die Untersuchung durch der KH wird nicht vergütet). Ein Patient mit einem geschlossenem Bruch (z.B Arm) dürfte daher vermutlich um 10:00 Uhr werktags nicht mal geröntgt und gegipst werden. Um 10:00 Uhr am Wochenende würde diese Leistung dem KH vergütet werden.

    Krankenhäuser und Patienten werden die Leidtragenden so einer Entscheidung sein. Es wird den KH nichts anderes übrig bleiben, als die Notfallleistung auch tagsüber zu erbringen und dann die Vergütung über Sozialgerichte ein zu klagen.

    Ob die Notaufnahme der richtige Ort bei Grippe oder anderen plötzlichen Erkrankungen ist, dies muss nach meinem Verständnis auch jeder Patient selbst entscheiden. Ev. wird ja auch "nur" dringend ausserhalb der Sprechzeiten ein Medikament benötigt. Tagsüber kann es aber durchaus passieren, dass das KH keine Rezept ausstellt, sondern an die niedergelassenen Ärzte verweist.
    Meine Hausärztin kommt nach Hause und auch ein Notarzt kann gerufen werden. Auch über 112 ist in unserem Landkreis die Vermittlung an den Notarzt möglich, die Leitstelle des Rettungsdienstes fungiert als Zentrale.
    Bisher habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht, je nach Beschreibung des Notfalles kommt der Hubschrauber, der Rettungsdienst mit oder ohne Arzt bzw. der kassenärztliche Notdienst.

    Ansonsten möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass inzwischen (2016) bei den KVen sogenannte Terminstellen für Fachärzte eingerichtet wurden. Wenn der Hausarzt bestätigt, dass ein dringender Termin beim Facharzt benötigt wird, dann wird über diese Terminstellen ein Facharzttermin (innerhalb von 4 Wochen) organisiert, notfalls auch in Krankenhäuser. Einfach mal auf die Homepage der KV des Landes schauen.

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