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  1. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin schon erstaunt, wie viele hier den Notarzt rufen oder in Notaufnahmen gehen.
    Für mich ist Notarzt anrufen in etwa gleichgesetzt mit: Da liegt jemand quasi im Sterben.
    Sonst würde ich den Notarzt nicht anrufen....
    .... und genau solche Fälle - tatsächliche oder potentielle - wurden hier geschildert.

    Bei einem Quincke-Ödem kannst Du innerhalb kurzer Zeit ersticken. Wäre ich nicht bei den ersten Anzeichen - kribbeln und anschwellen der Lippen - in die Klinik gefahren, sondern nach Hause ins Bett, hätte ich den nächsten Morgen nicht mehr erlebt. Als ich in der Klinik ankam, war alles schon so zugeschwollen, dass ich nicht mehr sprechen konnte.

    Ich habe das getan, gerade WEIL ich wusste, was sich daraus entwickelt. Ein Laie hätte das vielleicht nicht getan, weil ihm die Brisanz der Lage nicht klar gewesen wäre. ...

  2. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Marys Beiträge zum Thema klingen eher sehr deutsch als skandinavisch. Da ist die Organisation deutlich anders als hier. ....
    Erheblich schlechter, möchte ich anmerken. Bevor man in Schweden einen Facharzt sieht, muss man schon den Kopf unter dem Arm tragen.

  3. Moderation

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    1) was an meinem Beitrag so " daneben" war @Lorelei, das erschließt sich mir bislang nicht.

    Ich habe nicht von dreisten Patienten geredet, diese Deutung kommt von dir. Ich habe von einem Missverhältnis von gesellschaftlichen Ansprüchen zu Ressourcen geredet.

    2) Ja, in Skandinavien ist die fachärztliche Versorgung, mit Deutschland verglichen, weniger leicht verfügbar. Ich sehe da auch absolut Lücken im System. Aber wenn man sich Systeme nüchtern ansieht, dann ist der Verlauf von Erkrankungen und die Sterblichkeit hier nicht schlechter als in Deutschland, soweit ich das überblicke.


    3) Es war absolut richtig von dir, mit einem akuten allergischen Ödem in die Notfallambulanz zu gehen.

    Ich meine persönlich, dass eine basale Einschätzung von Krankheitszuständen zum Grundwissen dazugehören sollte. An der Schule vermittelt, ebenso wie HLR.

  4. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erheblich schlechter, möchte ich anmerken. Bevor man in Schweden einen Facharzt sieht, muss man schon den Kopf unter dem Arm tragen.
    Mir leuchtet das Hausarzt-zentrierte Modell teilweise ein. Bei uns scheint ja eine Schwäche des Systems darin zu liegen, dass die Koordination zwischen den Fachärzten oft nicht funktioniert. Da könnte es vielleicht sinnvoll sein, die Rolle des Hausarztes zu stärken.

    Andererseits: Ich habe chronische Rückenschmerzen. Ich bin ganz neidisch, wenn ich höre, dass es Hausärzte gibt, die für ihre Patienten einen Termin beim Facharzt organisieren. Als ich besonders eklige Beschwerden hatte, bin ich brav zu einem Allgemeinmediziner gedackelt. Der hat mir geraten, einen Orthopäden aufzusuchen. ( Auf die Idee wäre ich alleine nicht gekommen.) Auf meine schüchterne Bemerkung hin, dass ich die Orthopäden schon abtelefoniert habe und der nächstmögliche Termin in fünf Monaten ist, hat der Allgemeinmediziner mir einen vernichtenden Blick zugeworfen: "Na und? Dafür kann ich doch nichts." Es ist mir wirklich ein Rätsel, welchen Zusatznutzen der Termin beim Hausarzt in dieser Situation eigentlich gebracht hat.

    Ich hatte bis Ende zwanzig starke Erwachsenenakne. Was kann man da tun? Der Gynäkologe kann überprüfen, ob ein Überschuss an männlichen Hormonen vorliegt (negativ) und die Hautärztin kann dies und das versuchen und dann den Vorschlaghammer auspacken (Isotretinoin war erfolgreich). Natürlich kann ich vorher den Hausarzt aufsuchen und mich zum Gynäkologen und Dermatologen überweisen lassen. Aber warum? Dass man mit Akne nicht zum Neurologen oder zum Proktologen marschiert, habe ich als Patientin schon geahnt.

  5. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Ich kenne das so, dass der Hausarzt zum Facharzt überweist, der Facharzt untersucht, falls möglich diagnostiziert und den Patienten dann mit dem Ergebnis, eventuell einer Behandlungsempfehlung, wieder zum Hausarzt zurückschickt damit der die weitere Behandlung übernimmt.

    Ausnahmen Gyn und Zahnarzt.

  6. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Dann trabt man dreimal zu einem Arzt, obwohl einmal auch reichen würde? Das kann doch nicht preiswert sein! Zeitsparend ist es jedenfalls nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Na die Idee ist dass man EINEN Arzt hat der die ganze Patientenhistorie kennt und z.B. auch weiß welche Medikamente der Patient sonst noch einnimmt

  8. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Was aber meinem Bedürfnis nach Datenschutz total widerspricht. Ich will nicht, dass da einer alles über mich weiß! Ich kann einem Facharzt selbst sagen, was ich einnehme. Wenn ich das möchte.

  9. Inaktiver User

    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Der Datenschutz ist aber doch gerade in dem Fall unangebracht.

    Am Ende verschreibt Dir der Arzt was was sich nicht mit Deiner verschwiegenen Medikation verträgt und Du machst deswegen die Grätsche.

    Das Risiko würde ich als Facharzt jetzt nicht eingehen wollen.

  10. gesperrt

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    AW: Notaufnahmen sollen tagsüber Patienten abweisen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Datenschutz ist aber doch gerade in dem Fall unangebracht.

    Am Ende verschreibt Dir der Arzt was was sich nicht mit Deiner verschwiegenen Medikation verträgt und Du machst deswegen die Grätsche.

    Das Risiko würde ich als Facharzt jetzt nicht eingehen wollen.
    was meinst du wie oft ich von aerzten schon gefragt wurde, was das fuer ein medikament ist, was ich da einnehmen wuerde, oder ob ich den wirkstoff kenne
    die frage wurde dann gestellt, als ich nur den namen des medikamentes nannte

    dann kann er gleich die rote liste rausholen, wenn er eh keine ahnung hat
    denn auch in solchen faellen hat er mir als patient vertraut, das ICH weiß was das ist

    selbst wenn ein arzt alles an medikamente kennt oder weiß kann er sich trotzdem nicht so absichern das gewaehrleistet ist, das du noch etwas nimmst was nicht verschreibungspflichtig ist, sich aber mit deinen anderen medikamenten nicht vertraegt

    bei aelteren menschen die nicht mehr alles alleine auf die reihe bekommen, mag so etwas sinnvoll sein, das es listen usw.. gibt aber nicht bei jemand der herr seiner sinne ist
    in einem notfall wenn ein patient bewußtlos ins kkhs kommt, weiß auch niemand was du an medikamenten einnimmst und es wird nach lage und routine verabreicht

    ich bin schon heilfroh das ich keine "gesundheitskarte" habe, denn wer weiß was da alles drauf gespeichert ist

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