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23.02.2016, 15:01
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
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23.02.2016, 15:08
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23.02.2016, 15:08Inaktiver User
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
nicht unbedingt. Die kaufen schon Ware ein ,nur verkaufen sie diese dann in den Büchern teurer als in Wirklichkeit oder kaufen auf gefakte Rechnungen ,da gibt es einige Möglichkeiten ,denke ich mal ?Verkettungen von Firmen ,die alle waschen und sich gegenseitig Rechnungen ausstellen ,ich bin da kein Experte .
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23.02.2016, 15:16Inaktiver User
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23.02.2016, 15:34
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
nein es erscheint lediglich auf dem kontoauszug, wann die wieviel geld darauf geladen hast, der rest ist anonymisiert
Sicherheit für Händler
Garantierte Zahlung
Der Zahlbetrag wird vom Chip des Nutzers abgebucht und dem in der Händlerkarte gespeicherten Konto gutgeschrieben. Die GeldKarte ist fälschungssicher. Für Zahlungen mit GeldKarte gibt es eine hundertprozentige Zahlungsgarantie.
Schneller Geldeingang
Händler können sich über eine schnelle elektronische Gutschrift der eingereichten Beträge freuen, i. d. R. innerhalb von 1 - 2 Bankarbeitstagen.
Datenschutz
Da der GeldKarte-Chip ein Prepaid-Bezahlverfahren ist und der Chip vorab geladen wird, erscheint auf keinem
Kontoauszug, was Sie wann kaufen – lediglich das Laden wird dort vermerkt. Alle auf dem Chip gespeicherten
Daten – ausgenommen der Altersnachweis – sind pseudonymisiert. D. h. aus den Daten auf dem Chip allein, kann
niemand personenbezogene Informationen über Sie oder Ihre Kontoverbindung ableiten.
quelle
https://www.geldkarte.de/presse/sicherheit/Geändert von ereS (23.02.2016 um 19:30 Uhr)
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23.02.2016, 15:40
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Dass sehr strenge Kontrollen des Finanzverkehrs eher den Erfindungsreichtum beim Verschleiern größerer Summen fördern als den Geldfluss in die Staatskasse, kann man bei einem Blick nach China feststellen: Wie Schwarzgeld weiß wird
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23.02.2016, 15:43Inaktiver User
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Wir sollten die freie Wahl behalten.
Anscheinend kann man niemandem so gut in die Tasche packen als dem Mittelstand, bin da ganz bei Stecher.
Es gibt ganz sicher genügend legale Möglichkeiten keine Steuern zu zahlen (nicht für den Mittelstand 😆) und ich bleibe dabei, dass man uns vor allem "beschäftigen" möchte, damit uns der Gesprächsstoff erhalten bleibt 😉 und die nette Kontrolle nebenbei ist auch ganz nett.
Mein letztes Fahrzeug habe ich von privat und per Bargeld gekauft und die Fahrzeuge vorher vom Händler ebenfalls bar gezahlt, hatte in diesen Momenten nie Angst ausgeraubt zu werden, die habe ich eher, wenn ich 200 Euro am Bankautomat ziehe.
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23.02.2016, 16:30
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Ich hab auch nochmal gegoogelt, weil ich mir fast nicht vorstellen konnte, dass es dabei keine Datenspuren geben sollte, und das hier gefunden: Datenschutzbeauftragter Bremen. Darin heißt es:
"Aus steuerlichen Gründen speichern die Evidenzzentralen über einen Zeitraum von mehreren Jahren die Daten aus den verschiedenen mit einer Geldkarte getätigten Bezahlvorgängen. Anders als bei einer Zahlung mit Bargeld bleiben also für einen längeren Zeitraum Datenspuren erhalten.
Wie können nun die Karteninhaber sicherstellen, dass ihre Bezahlvorgänge weitestgehend nicht rückverfolgbar bleiben? Nun, zum Einen muss eine GeldKarte eingesetzt werden, die nicht mit der Euro-Scheckkarte verbunden ist. Man nennt sie "Kontoungebundene Karte", wie sie zum Beispiel in Bremen die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zusammen mit der Sparkasse herausgibt. Zum anderen kommt es auch bei der Aufladung der Karte zu keiner kontobezogenen Datenspur, wenn eine solche GeldKarte nicht gegen ein Konto, sondern am Bankschalter nach Einzahlung von Bargeld geladen wird."
Die vorgeschlagene Lösung der Bareinzahlung auf die Karte, um Datenspuren zu vermeiden, fiele ja weg, wenn es kein Bargeld mehr gäbe, und das angegebene Beispiel für kontoungebundene Karten legt die Vermutung nahe, dass solche Karten möglicherweise nur für bestimmte Verwendungen (in dem Fall zur Bezahlung von Fahrkarten) funktionieren - weiß nicht, ob das so ist, aber wenn ja, wäre das ja auch keine praktikable Lösung.
PS: Gerade fällt mir auch erst noch das "weitestgehend" im zweiten zitierten Absatz auf - das lese ich so, dass eine völlige Vermeidung einer Rückverfolgbarkeit gar nicht möglich ist.Geändert von Lizabeth (23.02.2016 um 16:36 Uhr)
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23.02.2016, 16:50
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
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23.02.2016, 16:54Inaktiver User
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Ganz genau!
Es gibt aber m.E. eine ganze Reihe weiterer Gründe für die mittelfristige Abschaffung von Bargeld, und die sind so verlockend, dass ich wenig Hoffnung habe, dass wir dieser Entwicklung entgehen:
1. kann man dadurch verhindern, dass beim nächsten Bankencrash bzw. bei der nächsten Bankenrettung ein Banken-Run stattfindet und die Kunden ihre Guthaben in Sicherheit bringen.
2. können die Banken beim Leitzins sehr effektiv unter die Nulllinie gehen (Negativzins), ohne dass man sich dagegen wehren könnte. Dabei handelt es sich um eine kalte Enteignung, die zum Konsum des Geldes zwingt, das man sich für langfristige Sparziele oder für das Alter aufbewahren wollte. Eine sehr attraktive Aussicht für Leute wie Mario Draghi, die glauben, dass eine weitere Ausweitung der Geldmenge irgendwelchen Nutzen hätte.
3. kommt der Staat, der schließlich Nato-Aufrüstung, Ukraine-Fördersummen und andere hochwichtige und äußerst kostspielige Projekte vor hat, an zusätzliche Einnahmen, da zwar nicht die Geldwäsche, wohl aber die Schwarzarbeit der kleinen Leute wirkungsvoll eingedämmt wird.
(Korruption und Geldwäsche funktioniert ein bisschen anders, als sich Lieschen Müller das vorstellt oder ein Schäuble dies den Bürgern vorlügt.)
4. werden die mächtigen Banken und Finanzinstitutionen damit noch mächtiger und reicher.
5. lassen sich damit Individuen total überwachen.
6. lassen sich damit Individuen wirkungsvoll stoppen oder sanktionieren: man erinnere sich daran, wie Paypal u.a. US-Zahlungssysteme Spenden für Wikileaks blockiert und verhindert haben; das lässt sich ausbauen ...
7. und langfristig sogar auf Bürger beliebiger Staaten anwenden, z.B. im Rahmen von "Sanktionen" (die längst eine Form von Krieg darstellen).
Kurzum:
Wer kein Problem damit hat, dass das Bargeld abgeschafft wird, dem wünsche ich die Krätze an den Hals.
Mindestens.
Geändert von Inaktiver User (23.02.2016 um 18:08 Uhr) Grund: Ergänzung



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