Für Kinder wird sicher ein Konto eingerichtet auf das die Eltern dann etwas einzahlen können. Das Konto darf nicht überzogen werden. So was gibt es ja schon, das sogenannte Taschengeldkonto. Die Kinder lernen vielleicht sogar viel schneller als man denkt, denn sie kennen es ja nicht anders.
Trotzdem eine Horrorvorstellung. Ich will das auf gar keinen Fall.
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Ergebnis 111 bis 120 von 404
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24.02.2016, 00:07
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
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24.02.2016, 00:27
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Und wie soll es funktionieren, wenn ein Kind vom anderen ein Spielzeug kaufen will? Auf dem Flohmarkt oder auf dem Pausenhof? Haben dann alle auch ein Lesegerät?
Überhaupt, der Flohmarkt! Wie soll das gehen? Schleppen wir dann alle Geldübertragungsgeräte herum? Was wäre denn damit gewonnen?
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24.02.2016, 08:15
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Vermutlich.
Vom entwicklungspädagogischen Standpunkt her gesehen ist das trotzdem eine schlechte Alternative. Das Abzählen der Münzen, die sinnliche Erfahrung: ich gebe etwas, dafür bekomme ich etwas anderes, entfällt ja. Eine Geldkarte halte ich erst für sinnvoll ab einem Alter, in dem Kinder sicher lesen (und rechnen) und die Bewegungen auf ihrem Konto per Kontoauszug nachvollziehen können. Also vielleicht so ab Ende Grundschulalter.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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24.02.2016, 11:23
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Hm. Geldpolitik: Der Strafzins kommt im Leben der Deutschen an - DIE WELT
Passend zum Thema.
Nina
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24.02.2016, 11:47
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Guck mal, was "ganz zufällig" auf der Regierungsagenda steht:
www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/konto-fuer-jedermann-gesetz-soll-einer-million-menschen-helfen/12836146.html
Banken sollen künftig niemanden mehr abweisen können, der ein einfaches Girokonto eröffnen will. Nach dem Regierungsentwurf sollen alle deutschen Banken verpflichtet werden, künftig auch Obdachlose und Asylbewerber als Kunden zu akzeptieren. Das neue Zahlungskontengesetz, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt wird, sieht die Einführung eines sogenannten Basiskontos für alle vor. Dieses einfache Girokonto auf Guthabenbasis soll künftig jeder eröffnen können, der sich legal in der Europäischen Union (EU) aufhält - und zwar bei einer Bank seiner Wahl. Über das Basiskonto sollen Verbraucher alle grundlegenden Zahlungsdienste nutzen können.
An sich ja keine schlechte Sache, aber der Zeitpunkt wieder ...
Seit 20 Jahren gibt's dieses "Jedermannkonto", das Banken bisher aber auch verweigern konnten.
"Illegale" wie Kriminalität wird aber weder das Konto noch die Abschaffung des Bargelds in irgendeiner Weise eindämmen. Die Obergrenze von 10.000 Euro (bzw. 100.000 Lire) bei Transfers gab's/gibt es in Italien schon lange. Sollte eines der Instrumente gegen die Mafia sein. Gebracht hat's nichts. Ist ein Weg verbaut, finden sich andere.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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24.02.2016, 11:58
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Ein weiteres Lehrstück, wie die Politik es meisterlich versteht, sich vom Bürger abzukoppeln.
Verlogenes Pack. Als wenn ihnen nicht klar wäre, dass Kriminelle, würde der Bar-Euro abgeschafft, ihre dunklen Zahlungen einfach in Dollar abwickelten.schlechte Technik
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schlechte Laune
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24.02.2016, 12:01
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Wenn man aber kein Konto haben will? Diese Basiskonten sind auch nicht kostenlos.
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24.02.2016, 12:05
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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24.02.2016, 12:07
AW: Droht die Abschaffung des Bargelds?
Eben! Deshalb bin ich für die zusätzliche Einführung von 1000 Euro-Scheinen. Dann beult die Matratze nicht so.
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24.02.2016, 12:11


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