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  1. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ich bin mir GANZ sicher, dass Trump nicht der Kandidat der Republikaner sein wird - und Cruz wahrscheinlich auch nicht.
    Dein Wort in Gottes Ohr, aber woher nimmst Du diese Sicherheit?


  2. Registriert seit
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    AW: die US - Wahlen

    Also das mit dem Wochentag finde ich nicht so schlimm. Die Wahl Lokale sind bis 8 Uhr abends auf und jeder, der auch nur ein Formular ausfuellen kann, kann dann per Brief waehlen. Ist eh angenehmer.

    Obama war in seiner Taetigkeit sehr behindert, hat aber trotzdem viel erreicht. Auch in den kleinsten Doerfern ist (zum Teil) ein anderes Bewusstsein fuer Gerechtigkeit und Toleranz eingzogen, da bin ich immer wieder erstaunt.

    Dass Homosexuelle im Militaer offen homosexuell sein duerfen, es nicht verheimlichen muessen wie unter Clinton ("don't ask, don't tell"). Die homosexuellen Ehe. Das Bewusstsein ueber Klimawandel und das man etwas tun muss. Ich geh' jetzt etwas wild durcheinander. Aber auch die First Lady hat zu einem anderen Bewusstsein geholfen mit ihrer Arbeit gegen Uebergewicht bei Kindern. Das Uebergewicht bei Kindern ist zum ersten Mal in der Geschichte nicht mehr gestiegen.

    Ehrlich gesagt wuerde ich Sanders sicher auch moegen, wenn ich ihn mal anschauen wuerde. Aber ich habe so Angst, dass er nicht von genugend Waehlern gewaehlt wird, dass ich es garnicht will. Jemand wie Trump, Cruz oder Rubio macht mir einfach zu viel Angst.

    Was hier noch nicht erwaehnt wurde ist, dass jeder, der einmal in Knast war, damit das Wahlrecht verliert und dass man so einer grossen Gruppe von Waehlern das Wahlrecht damit wegnimmt. Das hat (meiner Meinung nach) auch viel damit zu tun WER eingelocht wird. Also so jemand wie Martha Steward, da soll ja nur gezeigt werden dass man manchmal auch eine weisse Frau in Knast tut. Da war sie perfekt dafuer. Da hat sie dann gleich das Basteln eingefuehrt und einen Preis mit ihrer Gruppe fuer das schoenste Gefaengnis gewonnen aber so etwas zeigt ja nur, wie ungewohenlich es ist dass eine weisse, reiche Frau zu einer Gefaengnisstrafe verurteilt wird.

  3. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt wuerde ich Sanders sicher auch moegen, wenn ich ihn mal anschauen wuerde. Aber ich habe so Angst, dass er nicht von genugend Waehlern gewaehlt wird, dass ich es garnicht will. Jemand wie Trump, Cruz oder Rubio macht mir einfach zu viel Angst.
    Ich würde dir fast zustimmen, wenn es da nicht noch ein anderes innenpolitisches Thema gäbe in den USA. Die Rassismusdebatte und Polizeigewalt...ich denke da gibt es dennoch noch genügend Leute die unbedingt Demokraten wählen würden.

    Ich habe erstaunlicher Weise nichts dazu gefunden, was die Kandidaten zu dem Thema meinen...
    Von daher ist das alles eher Spekulation, was ich hier betreibe.

    Nur diese Parodie auf Beyonces neues Video habe ich gefunden (ich finde sowohl video als auch die Parodie auf die Reaktionen klasse)
    https://www.youtube.com/watch?v=sGsPiesQ_ek

    kleiner Pausensnack


  4. Registriert seit
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    AW: die US - Wahlen

    Bei schwarzen Amerikanern ist Hilary die beliebteste Kandidatin. Und sie wird sich auch am ehesten ueber das Thema auslassen. Die Republikaner sagen gar nichts. Weil alles, was sie sagen wuerden, rassistisch und angsteinfloessend sein koennte (fuer Republikaner, die nicht so extrem rechts sind wie sie).

    Bernie Sanders wird bei dem Grossteil der schwarzen Bevoelkerung (nach Umfragen, hey, ich spreche hier nicht meine eigene Thesen) eher als "alter, reicher, weisser Mann" betrachtet. Also, das Establishment. Und, Bill Clinton galt ja als der erste "schwarze" Praesident und seine Frau hat da auch noch viel gutes Entgegenkommen.

    Ich denke mal, ein kraeftiger Schubs von Obama (also eine Befuehrwortung von ihm fuer Hilary) wuerde einen grossen Unterschied machen. Ich hoffe, z.B., dass sie jemand wie Biden als Vize aussucht. Einfach jemand, den alle kennen und der sie "sicherer" aussehen laesst. Bernie Sanders, ich hatte einfach noch nie etwas von ihm gehoert. Was ja nicht das schlimmste ist. Ich will nur keinen gaga Praesidenten wieder haben. Trump, Cruz, Rubio. Dann ziehe ich wieder nach Deutschland! Oder nach Kanada, England oder Neuseeland.

  5. Avatar von VanDyck
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    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dein Wort in Gottes Ohr, aber woher nimmst Du diese Sicherheit?
    Trump wird v.a. deshalb nicht Kandidat der Republikaner, weil der Typ völlig unberechenbar ist und die republikanische Partei völlig desavouieren würde.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Also das mit dem Wochentag finde ich nicht so schlimm. Die Wahl Lokale sind bis 8 Uhr abends auf und jeder, der auch nur ein Formular ausfuellen kann, kann dann per Brief waehlen. Ist eh angenehmer.
    Zusätzlich gibt es auch noch das sogenannte "early voting" - in sehr vielen Bundesstaaten sind (einige) Wahllokale schon 2 Wochen VOR dem Wahltag geöffnet, manchmal sogar schon 4 Wochen vorher.

    Obama war in seiner Taetigkeit sehr behindert, hat aber trotzdem viel erreicht. Auch in den kleinsten Doerfern ist (zum Teil) ein anderes Bewusstsein fuer Gerechtigkeit und Toleranz eingzogen, da bin ich immer wieder erstaunt.

    Dass Homosexuelle im Militaer offen homosexuell sein duerfen, es nicht verheimlichen muessen wie unter Clinton ("don't ask, don't tell"). Die homosexuellen Ehe. Das Bewusstsein ueber Klimawandel und das man etwas tun muss. Ich geh' jetzt etwas wild durcheinander. Aber auch die First Lady hat zu einem anderen Bewusstsein geholfen mit ihrer Arbeit gegen Uebergewicht bei Kindern. Das Uebergewicht bei Kindern ist zum ersten Mal in der Geschichte nicht mehr gestiegen.
    Danke für deine Beobachtungen.
    Du wohnst ja offenbar in den USA - hatte ich noch nicht mitgekriegt.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile

  6. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Trump wird v.a. deshalb nicht Kandidat der Republikaner, weil der Typ völlig unberechenbar ist und die republikanische Partei völlig desavouieren würde.
    Nehmen wir an, Trump würde die Vorwahlen als Favorit gewinnen...könnten die Republikaner entgegen dieses Vorwahlergebnisses einen anderen Kandidaten aufstellen?

    (Ich versteh das System irgendwie immer noch nicht).

  7. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Also das mit dem Wochentag finde ich nicht so schlimm. Die Wahl Lokale sind bis 8 Uhr abends auf und jeder, der auch nur ein Formular ausfuellen kann, kann dann per Brief waehlen. Ist eh angenehmer.
    Es hat gute Gründe, dass in Demokratien der Sonntag als Wahltag üblich ist, während für einen Wochentag kein einziger Grund spricht.
    Was nutzt z.B. eine Öffnung bis 20 Uhr, wenn viele Leute tagsüber keine Zeit haben und es in bestimmten Wahlkreisen so wenige Wahllokale gibt, dass die Menschen schon tagsüber stundenlang Schlange stehen müssen?


    Obama war in seiner Taetigkeit sehr behindert, hat aber trotzdem viel erreicht. (...) Homosexuelle im Militaer. Das Bewusstsein ueber Klimawandel und das man etwas tun muss. (...) homosexuellen Ehe (...) die First Lady (...) mit ihrer Arbeit gegen Uebergewicht bei Kindern
    Du hast offenbar außerordentlich geringe Erwartungen, wenn man bedenkt, dass wir hier über die 8 Amtsjahre eines US-Präsidenten sprechen.

    Aber Obama hat tatsächlich einiges geleistet:
    Unter seiner Herrschaft wurden regelmäßig Todeslisten zusammengestellt, für die jeweils geplanten Drohnenmorde.
    Der Kalte Krieg ist wieder auf der Agenda, Russland sowie China werden mit Raketenstellungen eingekreist. Der gigantische Rüstungsetat wird weiter aufgebläht und Europa wird gezwungen gegen Russland Sanktionen zu verhängen. "Befreundeten" Regierungen, die nicht parieren, wird quasi "der Arm umgedreht" (siehe meine Signatur).

    Neuerdings macht man in USA (Detroit) Industriepolitik, indem ausländische Konkurrenten wie VW mit abstrusen milliardenschweren "Schadensersatz"-Klagen überzogen werden.

    Und um dieses TTIP gegen den Willen der europäischen Bürger durchzusetzen, haben die USA dafür gesorgt, dass europäische Abgeordnete von den Informationen über die Vertragsinhalte bestmöglich fern gehalten werden.

    Investigative Journalisten und Whistleblower werden mit ganzer Härte verfolgt und kriminalisiert - mehr als je zuvor.

    Also alles bestens.
    Wenn man bedenkt, dass sowohl sämtliche republikanische Präsidentschaftskandidaten als auch Clinton der Meinung sind, Obama sei nicht hart genug, kommt echte Vorfreude auf.
    Geändert von Inaktiver User (18.02.2016 um 22:04 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: die US - Wahlen

    Ich stimme Dir in den meisten Faellen zu ausser der Sache mit VW. Also, komisch, dass das nicht in Stuttgart passiert ist sondern in Wolfsburg weil es sich nach so einem richtigen Schwabenstreich anhoert. Dass so ein paar "Schlaeule" sagen sie machen jetzt eine Software, dass das Auto merkt ob es stinken darf oder nicht. Ob es gerade getestet wird oder ob es die Luft und unsere Lungen verpesten darf.

    Also wirklich! Da gibt es keine Entschuldigung.

    Ich fahre in den USA einen Golf der immer wieder als "Kleinwagen" die besten Sicherheits Preise bekommt weil er wie ein Panzer gebaut ist. Ist so viel sicherer als z.B. ein Prius, der so leicht wie moeglich sein muss. Dafuer schluckt so ein Golf auch ganz schoen viel aber ich habe mir immer gedacht, solange er mit den Abgasen den Bestimmungen entspricht kann es nicht so schlimm sein.

    Ich bin mal ein paar Sicherheits-Beamten vom FBI hinten reingefahren und ihr Ford war in der Mitte genau wie die Rundung meines Golfs etwa 60cm eingebeult und mein Golf, nichts.

    Die haben auch gelacht und gesagt, sie werden jetzt auf Golfs als Dienstwagen bestehen. Aber, so etwas kommt nicht von ungefaehr.

    Aber, darum geht es auch nicht. Viele Amerikaner finden Obama viel zu lasch in der Aussenpolitik und er ist immerhin ein gewaelter Arm der Amerikaner. Da kann er nicht im Alleingang gegen den Willen seiner Waehler gehen. Aber, ich denke, er ist immer noch viel viel besser als sein Vorgaenger. Alleine wie viele Soldaten sind jetzt weniger im Irak als zu Bush's Zeiten?

    Und er und seine Frau kuemmern sich sehr gut, dass die Versorgung von verletzten Soldaten und Soldatinnen verbessert wird. Da hat sich auch ein grosser Sinneswandel vollzogen. Dass man nicht einfach einen Haufen arme Soldaten, die doch nur eine Ausbildung wollten, in den Krieg schicken kann und sie dann traumatisiert und verletzt mit einer kleinen Pension abspeisen kann.


  9. Registriert seit
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    AW: die US - Wahlen

    Und "twist your arm" ist eine harmlose Beschreibung davon, jemand zu ueberreden. Keine Androhung von Gewalt!

  10. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Und "twist your arm" ist eine harmlose Beschreibung davon, jemand zu ueberreden. Keine Androhung von Gewalt!
    Den Ausdruck "den Arm verdrehen" müssen wir wohl nicht diskutieren.
    Jeder kann sich bestens vorstellen, was damit gemeint ist.

    P.S.: Zu erwähnen ist hier auch Obamas Vize Biden, der in schöner Offenheit erklärt hatte:
    "America's leadership had to embarrass Europe to impose economic hits on Russia".
    Geändert von Inaktiver User (18.02.2016 um 22:34 Uhr)

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