Der Wahnsinn geht weiter:
Mittlerweile beträgt der Vorsprung an Stimmen für Hillary Clinton 2,3 Millionen Stimmen.
VanDyck
Antworten
Ergebnis 2.511 bis 2.520 von 10237
-
29.11.2016, 16:29
AW: die US - Wahlen
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
-
29.11.2016, 16:54
AW: die US - Wahlen
Dass es trotzdem keine Neuwahlen und auch keine Präsidentin Clinton geben wird, listet der Focus hier ganz gut auf.
Dass die Neuauszählung Clinton nachträglich zur US-Präsidentin macht ist unwahrscheinlich. Das liegt vor allem daran, dass Clinton nur dann siegte, wenn sie tatsächlich in jedem der drei Bundesstaaten Trumps jeweiligen Vorsprung aufholt. Es reicht also nicht aus, wenn die Demokratin insgesamt 100.000 Stimmen aufholt, diese aber nur auf zwei Bundesstaaten entfallen. Schließlich sind nach dem US-amerikanischen Wahlsystem nicht die Stimmen, sondern die dadurch gewonnenen Wahlmänner entscheidend. Hier benötigt Clinton insgesamt alle 46 Wahlmänner der drei Bundesstaaten, um am 19. Dezember vom Wahlleute-Kollegium zur Präsidentin gewählt zu werden.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
29.11.2016, 17:12
AW: die US - Wahlen
Klar ist es sehr unwahrscheinlich, dass es Neuwahlen gibt.
Die spannende Frage ist ja aus meiner Sicht: können mglw. tatsächlich Indizien gefunden werden, die auf das hacken der Wahlcomputer hinweisen? Und wenn das schon in Wisconsin so sein sollte, dann ist da in USA mglw. die Hölle los - Ausgang völlig offen.
Und selbst wenn keine Indizien fürs hacken der Computer gefunden werden, aber zugleich der knappe Vorsprung von Trump in Wisconsin in einen Vorsprung von Clinton gedreht würde, einfach durch das Nachzählen, dann dürfte auch das für einen erheblichen Aufruhr sorgen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
-
29.11.2016, 17:24Inaktiver User
AW: die US - Wahlen
Würde es nicht eher allgemein zu Zweifeln an der Demokratie führen, wenn die Wahl wiederholt werden müsste o. ä.?
Ich finde es kein gutes Zeichen, wenn in immer mehr westlichen Demokratien Wahlen wegen Unregelmäßigkeiten wiederholt werden müssten.
Und diese Unregelmäßigkeiten erst dann auffallen, wenn einer der politischen Gegner eine Neuauszählung o. ä. in Gang setzt?
In Österreich, das fand ich schon erschreckend genug, dass die Wahl da wiederholt werden muss. Und jetzt ganz vielleicht die USA?
Wenn das schon in diesen gestandenen westlichen Demokratien "nicht klappt", wie sollen Menschen in anderen Ländern mit weniger entwickelter demokratischer Tradition dann noch an die gerechte Auszählung ihrer Stimmen glauben?
Das heisst ja nicht, dass man nicht hinschauen soll, wenn es den Verdacht auf Unregelmäßigkeiten gibt.
Aber - können diese hochentwickelten Länder nicht mal garantieren, dass Wahlen sicher und gerecht durchgeführt werden?
Das find ich sehr bedenklich.
Und - egal wie es ausgeht, an sich kein Grund zur Freude
-
29.11.2016, 17:58
AW: die US - Wahlen
Sehr interessant und man versteht es vor allem. Danke an den ZEIT-Autoren!
Warum verlinkst Du zu WIKI und nicht gleich zur Originalseite? 2016 National Popular Vote TrackerKörperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
-
29.11.2016, 18:59
AW: die US - Wahlen
Ist dir noch nicht genug los?
Könnte man Hacken beweisen und auch die Hacker überführen, müsste doch eigentlich die ganze Wahl wiederholt werden.
Unwahrscheinlich, denn:
Vor allem nicht, da die amerikanische Regierung inzwischen in zwei offiziellen Stellungnahmen darauf hingewiesen hat, keine verstärkten Cyberaktivitäten ermittelt zu haben.
Also geht es nur noch ums Auszählen, und auch das von Clintons Seite nur verhalten und "beobachtend":
Dass das Clinton-Team selbst einen nachträglichen Wahlsieg für unwahrscheinlich hält, zeigt sich darin, dass es nicht selber die Initiative für Neuauszählungen ergriff - sondern lediglich Steins Vorstöße unterstützt. Im Wesentlichen wird sich das Engagement des Teams auf die Entsendung von Beobachtern bei der Neuauszählung beschränken.
Der Rechtsberater des Clinton-Teams, Marc Elias, erklärte am Samstag, eigene Nachprüfungen hätten keine Beweise für Unstimmigkeiten erbracht. Daher habe das Clinton-Lager selber auch keine Nachzählungen beantragt. Da Stein aber nun die Initiative ergriffen habe, „beabsichtigen wir eine Teilnahme, um sicherzustellen, dass der Prozess in einer Weise erfolgt, die fair für alle Seiten ist“, so Elias.
(Quelle: Focus-Link oben)*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
-
29.11.2016, 19:03Inaktiver User
AW: die US - Wahlen
Clinton wird wohl kaum die Wahl anfechten. Wer gegen einen wie Trump im Wahlkampf verliert, trotz höchster Werbeausgaben aller Zeiten, der ist so sehr im Ansehen geschmäht.
Die Wahl war keine Wahl für Trump, sondern eine gegen Clinton und das Establishement.
Die Kandidaten waren beide alles andere als beliebt. Von den Wahlmännern, auf die es ankommt, lag Trump ganz deutlich vorn.
http://www.focus.de/politik/ausland/...d_6181326.html
Sich ohne große Chancen auf eine Wahlanfechtung einzulassen würde bedeuten, sich auf eine Stufe mit Trump zu stellen, der Wahlen von Beginn an anzweifelte. So tief sinken und dann auch noch verlieren bei schlechter Aussichten auf einen Erfolg, nur um am Ende als schlechter Verlierer dazustehen, ich glaube kaum dass dies in ihrem Interesse ist.Der Schmerz muss sehr tief sitzen. Derart schmerzhaft ist für Hillary Clinton diese Wahlniederlage, dass sie in den Stunden danach die Öffentlichkeit mied.
Und auf eine Kriegstreiberin kann ich ehrlich gesagt verzichten. Sie soll für viele Kriege verantwortlich sein, die ihr Mann geführt hatte. Von Trump kann man zwar nicht viel halten, wenigstens kommt durch ihn kein TTIP! Mit Clinton käme das sehr wahrscheinlich, weil sie mit Merkel verbandelt ist.
Das Verhältnis AMerika-Russland wird durch Trump gefestigt, was in Zeiten der Kriege in Syrien und angespannter Verhältnisse der beiden Atomkraft-Länder sicherlich wichtiger ist, als eine Russlandfeindliche Clinton, die mit Wirtschaftssanktionen im Merkel-Stil Spannungen nur verschlimmert, was in erster Linie Europa schadet, weil Handlungsbeziehungen mit Russland beeinträchtigt werden würden.
Ich halte weder was von Clinton, noch von Trump. Eine andere Wahl als die beiden *hust* hatten die Amerikaner leider nicht.Geändert von Inaktiver User (29.11.2016 um 19:20 Uhr)
-
29.11.2016, 19:16Inaktiver User
AW: die US - Wahlen
Schauen wir uns doch mal an, wie Trump seinen Wahlkampf geführt hat. Trump war etwa 1,5 Jahre fast jeden Tag im Fernsehen, ohne dafür etwas bezahlen zu müssen. Die Sendezeit musste er also nicht kaufen. Clinton schon.
Clinton hatte in jedem Staat ein Wahlkampfteam, in manchen Staaten auch mehrere Teams, die bezahlt wurden und mit Materialien versorgt werden mussten.
Trump hat auf Teams in vielen Staaten verzichtet und viele Teams nicht bezahlt, wozu auch. Staat Wahlkampfmaterialien hat Trump auf Merchandising, made in China gesetzt, die er dann bei seinen Wahlkampfauftritten verkauft hat. Übrigens ging ein großer Teil der Ausgaben dann wieder in die eigenen Taschen und sogar der Secret Service musste dann Geld bezahlen, weil für den Transport Trump-Flugzeuge benutzt wurden.
Vielleicht fechtet Trump selbst die Wahl an, so wie er sich gerade auf Twitter äußert. "Millionen" von illegalen Wählern haben für Clinton gestimmt und nur deshalb hat er den Popular Vote verloren.
-
29.11.2016, 19:22
AW: die US - Wahlen
Deutsche Sprache is den besseren ...

Ja, alles ziemlich unwahrscheinlich.
Ja, komisch: in Deutschland behaupten ja viele, TTIP würde vor allem den us-amerikanischen Unternehmen nutzen.
Der Trump sieht es offenbar genau anders rum: kein TTIP, weil das nicht gut ist für die US-Wirtschaft.
Tja - entweder ist also die eine Meinung Quatsch, oder aber die andere ...
VanDyckGeändert von VanDyck (29.11.2016 um 19:32 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
-
29.11.2016, 19:31Inaktiver User
AW: die US - Wahlen
TTIP hat vor allem Nachteile beim Datenschutz und den Lebensmittel-Standards.
TTIP bringt kaum Vorteile für Arbeitsplätze und Wachstum. Vorteile sind also da, ich bezweifel aber, dass deren Nutzen den Schaden ausgleichen. Die Gesundheit in Amerika ist auf einem weltweit enorm schlechten Stand, die Übergewichtigen und Krankheiten kommen neben dem einst maroden Gesundheitssystem, dank Obama etwas besser als zuvor, ganz erheblich durch die Lebensmittel- und Chemieindustrie oder anders gesagt: Durch mangelhafte amerikanische Standards.
Umweltorganisationen sprechen sich dagegen aus. Wenn man bedenkt, dass nun Trump regiert und der sich aus dem Umweltschutz- und Klimaabkommen komplett entfernen will, will ich amerikanische Verhältnisse in dem Bereich nicht übernommen wissen.
Zum Datenschutz unter Trump:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-14526128.htmlTrump kündigte gegen Amazon eine Kartellklage an. Gegen den Konzern Apple schoss er gleich mehrfach, indem er nicht nur forderte, dass dessen Produkte in der Heimat gefertigt werden sollen, sondern vor allem bedarfsgerecht an die Wünsche der Ermittler anzupassen seien. Denn als nach den Morden in San Bernardino das iPhone des Attentäters zunächst erfolglos angezapft wurde, rief Trump im Februar zum Boykott von Apple auf, wenn sich die Firma weiterhin weigern würde, eine Hintertür in das eigene Produkt zu schleusen.Geändert von Inaktiver User (29.11.2016 um 19:38 Uhr)



Zitieren