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  1. Avatar von VanDyck
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    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    ... das ist ja das spannende.. ein so anderes System - auch mit den Wahlmännern und- frauen.
    Ich finde dieses Wahlmännersystem, so wie es ausgelegt ist, eher problematisch.
    Mit Hilfe dieses Systems sind nach dem zweiten Weltkrieg schon Kandidaten Präsident geworden, obwohl sie noch nicht einmal 45% der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnten.
    Und - ganz unabhängig von dem Auszählungstheater in Florida - konnte George W. Bush im Jahr 2000 sogar Präsident werden, obwohl Al Gore landesweit mehr Stimmen der Bürger erhalten hat. Das ist doch im Grunde genommen Irrsinn.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Ich habe das Maus zurück geholt.
    The Green Mile


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    AW: die US - Wahlen

    Auf jeden Fall sind die Vorwahlen an Spannung nicht zu überbieten! Nach Iowa wurde ja gestern in New Hampshire gewählt. Und was kam raus?! Trump und Sanders als Sieger, die in der ersten Runde noch die Unterlegenen waren. Ich bin schon auf den Super-Tuesday gespannt!! Lange ist ja nicht mehr hin. Am 20. Februar geht es mit Nevada und South Carolina weiter.

  3. Avatar von VanDyck
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    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Meine Tochter und ich haben vorher diskutiert -was ist der Unterschied zwischen den beiden Demokraten?
    Bzgl. Bernie Sanders habe ich diesen Artikel gefunden.

    Auszug:

    Sie nennen ihn Sozialisten, doch nach europäischen Maßstäben ist er maximal ein Sozialdemokrat. Seine Forderung nach kostenloser Hochschulbildung gilt in den USA als rote Revolution, in Deutschland ist sie Normalität. Er ist gegen hohe Rüstungsausgaben, für eine stärkere Besteuerung der Reichen und großen Unternehmen, gegen die Freihandelszone TTIP, für eine Liberalisierung von leichten Drogen und gegen die Abschottung des Landes vor Migranten. Er will den Mindestlohn anheben, Lehrer besser bezahlen, "zwei Wochen bezahlten Urlaub für alle", außerdem die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zu zehn Tagen, bezahlten Erziehungsurlaub für ein paar Wochen und eine Rentenerhöhung, Im Grunde fordert er für Amerikaner den Sozialstaat europäischer Prägung - das war in den USA bislang so verpönt wie eine ansteckende Krankheit, doch mit Sanders wird darüber immerhin diskutiert.

    Sein Erfolg aber liegt weniger im Programm. Er punktet nicht mit Richtung, sondern mit Glaubwürdigkeit und Überzeugung.


    Zitat Zitat von Josyheart91 Beitrag anzeigen
    Ich bin schon auf den Super-Tuesday gespannt!!
    Ich auch.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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  4. Avatar von Lukulla
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    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    ... -was ist der Unterschied zwischen den beiden Demokraten? Wofür steht eigentlich Hillary Clinton?

    Weiß da jemand was?
    Bernie Sanders möchte grundlegende Reformen und Hillary möchte verwalten und ein bisschen Makeup. Bernie überzeugt durch Glaubwürdigkeit, Hillary setzt komplett auf ihre Jahre lange Erfahrung.

    Nachdem Sanders fulminant gesiegt hat in den 2 ersten Vorwahlen (das sind nur zwei bis jetzt da folgen noch viele) verändert Hillary ihre Rhetorik und wird verbal sozialer.

    Der bisherige Erfolg von Sanders ist sensationell für amerikanische Verhältnisse, denn er hat keine Lobby, die ihn bezahlt, er macht das alles mit Kleinspenden und er kann vor allem junge und Nichtwähler animieren.

    Hier ein Überblick, wann wer wo noch gewählt wird: Wahlergebnis New Hampshire: Alle Zahlen, alle Ergebnisse - SPIEGEL ONLINE
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  5. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Ich finde dieses Wahlmännersystem, so wie es ausgelegt ist, eher problematisch.
    Mit Hilfe dieses Systems sind nach dem zweiten Weltkrieg schon Kandidaten Präsident geworden, obwohl sie noch nicht einmal 45% der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnten.
    Und - ganz unabhängig von dem Auszählungstheater in Florida - konnte George W. Bush im Jahr 2000 sogar Präsident werden, obwohl Al Gore landesweit mehr Stimmen der Bürger erhalten hat. Das ist doch im Grunde genommen Irrsinn.

    VanDyck
    Das System wurde bewusst so gewählt, um den föderalen Charakter der USA zu erhalten. Wäre dem nicht so, könnte ein Präsident (oder Präsidentschaftskandidat) bevölkerungsschwache Bundesstaaten wesentlich leichter gegen bevölkerungsreiche Bundesstaaten ausspielen. Es verhindert, dass eine grosse Mehrheit in einem Bundesstaat die Wähler eines anderen Bundesstaates kompensieren kann. Zwar ist das Wahverfahren etwas antiquiert, aber ich finde es sehr gut, dass es in einem inhomogenen Flächenstaat wie den USA keine einfache Verhältniswahl ist.

  6. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Ich selbst halte weder Trump noch Sanders für glaubwürdig, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie auch nur ansatzweise ihre Vorstellungen durch den Kongress bekämen, oder ihre Vorschläge nicht vom Verfassungsgericht kassiert würden. Der Idealismus der Amerikaner hört oftmals genau da auf, wo es um die eigene Besteuerung geht, was man an dem Affordable Care Act sieht, der weiterhin unbeliebt bleibt.

  7. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zwar ist das Wahverfahren etwas antiquiert, aber ich finde es sehr gut, dass es in einem inhomogenen Flächenstaat wie den USA keine einfache Verhältniswahl ist.
    Das ist kein Argument gegen die Verhältniswahl, denn inhomogen sind auch andere Länder wie Frankreich, Deutschland, Italien, usw. usw.

  8. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist kein Argument gegen die Verhältniswahl, denn inhomogen sind auch andere Länder wie Frankreich, Deutschland, Italien, usw. usw.
    Tut mir leid, aber der Vergleich zur US Präsidentschaftswahl hinkt gewaltig. Versuche doch mal einen Vergleich mit der EU.

  9. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, aber der Vergleich zur US Präsidentschaftswahl hinkt gewaltig. Versuche doch mal einen Vergleich mit der EU.
    Ein Vergleich mit der EU funktioniert nicht, denn die EU ist kein Staat.

  10. Inaktiver User

    AW: die US - Wahlen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Vergleich mit der EU funktioniert nicht, denn die EU ist kein Staat.
    Sie ist ein supranationales Gebilde, aber stelle dir einfach vor, dass sie ein Staat wäre. Die Befugnisse eines US-Präsidenten gehen darüber hinaus, was i.d.R. europäischen Präsidenten oder Kanzlern eingeräumt wird. Nehmen wir an, du wärst ein Bürger der Niederlande. Wie würdest du dich dagegen absichern wollen, dass deine Interessen durch einen bevölkerungsreichen Staat wie Deutschland bei solch einer Wahl nicht einfach negiert werden?

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