Zu einem Wahlsieg?
Jedenfalls ist sie willens und in der Lage sich den Herausforderungen zu stellen - und das sind für Klöckner zum einen die Abgrenzung zu Rot-Grün, zum anderen die Abgrenzung von der AfD.
Die Sozen und die Grün-Spießer glauben sich Vorteile für eine Wahl mit u.U. sehr knappem Ausgang verschaffen zu können, indem sie unerwünschte Konkurrenz aus der Debatte herauskegeln, dabei ihre ungemein anständige Gesinnung postulieren und zugleich der CDU die Möglichkeit nehmen sich entsprechend zu positionieren und zu profilieren.
Gut ausgedacht, dieser Schuss ging aber anscheinend nach hinten los. Viele Wähler sind not amused.
Ich bin nun gespannt, wie man diese Scharte seitens Rot-Grün ebenso wie seitens der TV-Sender wieder auswetzen will.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 237
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22.01.2016, 15:47Inaktiver User
AW: SPD und Grüne boykottieren demokratische Entscheidungsprozesse
Geändert von Inaktiver User (22.01.2016 um 15:53 Uhr)
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22.01.2016, 15:49Inaktiver User
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22.01.2016, 15:52
AW: SPD und Grüne boykottieren demokratische Entscheidungsprozesse
Was ich viel besser finden würde.
Jeder Partie bekommt Zeit zu einem bestimmten Thema Stellung zu nehmen und ihre Lösungen zu präsentieren. Und das, OHNE das irgendeiner dazwischen reden kann. Dann kann man viel besser einschätzen, wer welche Richtung verfolgt.
Außerdem könnte sachlich festgestellt werden, ob es nicht Überschneidungen gibt, die praktikabel sind.
Nur, weil man eine Partei nicht wählen mag, heißt das ja nicht, das sie nicht auch den ein oder anderen schlauen Gedanken hat.
Dieses bloße aufeinander rungehacke, wenn jeder jedem unterstellt, alles falsch zu machen,
das bringt den rhetorisch begabten Zulauf. Der Lösung der Probleme aber keinen Schritt weiter.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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22.01.2016, 15:59Inaktiver User
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22.01.2016, 16:07Inaktiver User
AW: SPD und Grüne boykottieren demokratische Entscheidungsprozesse
Wie auch immer man zu solchen Debatten steht - es geht nicht an, dass Regierungsparteien darüber entscheiden, ob und welche Konkurrenten an solchen TV-Debatten teilnehmen dürfen.
Außerdem: niemand muss diese TV-Debatten anschauen, der das nicht will.
Aber wer das will, wer die Parteien in einer von den Moderatoren sorgfältig und nach strengen Regeln organisierten gemeinsamen Debatte vergleichen will, sollte das auch tun dürfen.Geändert von Inaktiver User (22.01.2016 um 16:15 Uhr)
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22.01.2016, 16:10Inaktiver User
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22.01.2016, 16:19
AW: SPD und Grüne boykottieren demokratische Entscheidungsprozesse
Ich bin an Lösungen interessiert.
Die sind in solchen Debatten aber gar nicht das Ziel. Jetzt frage ich mich, was denn das Ziel ist?
Aber egal, hier geht es ja nicht darum. Wie ich oben schon schrieb, Jede zugelassene Partei sollte ihre Zeit bekommen.
So verrückt der einzelne sie auch finden mag.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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22.01.2016, 16:22Inaktiver User
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22.01.2016, 16:22Inaktiver User
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22.01.2016, 16:26Inaktiver User
AW: SPD und Grüne boykottieren demokratische Entscheidungsprozesse
Stimmt. Und wenn sie es nicht ist, also undemokratisch usw., dann hat man die Möglichkeit, sie zu verbieten. Ist auch schon geschehen in der Parteienlandschaft soweit ich weiß, und bei einer anderen wollte man zumindest, hat halt nicht geklappt. Es gibt jedenfalls rechtsstaatliche Wege.



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