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    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Noch mal zu diesem Punkt.
    Die langsame Erhöhung des Frauenpensionsalter betrifft nur Frauen ab Jahrgang 1969, erst ab diesem Jahrgang ist das Pensionsantrittsalter dem der Männer gleichgestellt. Im Jahr 2034 wird diese Gleichstellung erreicht sein.
    Es betrifft den Jahrgang ab 1964, also jene Frauen, die heute 52 Jahre alt sind, nicht ab 1969. Ab Jahrgang 1964 wird schrittweise angehoben.

    Die Politik (Wirtschaftsseite) möchte diese Regelung zusätzlich vorziehen, die sozialistischen und Frauenbewegungen sind dagegen. Und das aus den von mir erwähnten Gründen.

    Weil es eine Verschlechterung der Bedingungen für Frauen bedeutet.

    Erklär mir bitte EINEN Vorteil, den so eine Regelung für Frauen hätte. Einen wirklichen Vorteil, keinen rhetorischen.

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    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Als Landesbeamtin in Niederösterreich ist das Frauenpensionsalter genauso hoch wie das der Männer, da gibt es keinen Unterschied. Frauen gehen mit 65 in Pension.
    Falls sie früher gehen, haben sie grosse Abschläge an ihrer Pension.
    Ebenso falls man früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden muß da man erkrankt ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Es betrifft den Jahrgang ab 1964, also jene Frauen, die heute 52 Jahre alt sind, nicht ab 1969. Ab Jahrgang 1964 wird schrittweise angehoben.
    Ich schrieb von dem Jahrgang, mit dem das Procedere abgeschlossen sein wird. Bitte lies etwas genauer.

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    die sozialistischen und Frauenbewegungen sind dagegen. Und das aus den von mir erwähnten Gründen.
    Ich frage mich, warum sich diese Gruppen nicht stärker für eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen engagieren. Das wäre nämlich die beste Möglichkeit, das Missverhältnis bei den Renten zu beseitigen.
    Ich höre von Seiten der Gewerkschaften oder der Arbeiterkammer nichts dazu. Du schon?

    Den Frauen statt dessen ihr geringeres Pensionsalter als "Vorteil" zu verkaufen, obwohl sie damit möglicherweise lebenslang eine geringere Rente bekommen - dieser Trick ist wirklich genial.

    Die Frauen glauben das - und die Firmen sehen keine Veranlassung, die unterschiedlichen Löhne für Frauen anzupassen: Sie bekommen ja ihre "Belohnung" in Form eines früheren Pensionsantritts. So beisst sich die Katze in den Schwanz und die Verhältnisse bleiben so, wie sie immer waren.

    Das wäre kein Problem, wenn das System auf Dauer zu finanzieren wäre. Das ist es aber nicht.

    In Ö finanziert man seit Kreisky den Sozialstaat auf Pump. Inzwischen sind wir allerdings bei einer Staatsverschuldung am oberen Limit angekommen. Und weil vor allem die Wirtschaft ausgepresst wird, verliert der Standort Ö immer mehr an Bedeutung - das wiederum führt zu weiterer Verschuldung, weil keine weiteren Arbeitsplätze geschaffen werden, die Zahl der Arbeitslosen aber nicht zuletzt durch Zuwanderung laufend steigt.
    Ein Teufelskreis.

    Das System ist alles andere als nachhaltig. Ich fürchte, dass die notwendigen Anpassungen irgendwann sehr kurzfristig und heftig ausfallen werden. Dann trifft es die Jungen - vor allem die jungen Frauen.

    Zitat Zitat von heidpofferl Beitrag anzeigen
    Als Landesbeamtin in Niederösterreich ist das Frauenpensionsalter genauso hoch wie das der Männer, da gibt es keinen Unterschied.
    Ich hatte weiter vorne schon erwähnt, dass bei den Beamtinnen die Gleichstellung bereits vollzogen ist.

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    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich frage mich, warum sich diese Gruppen nicht stärker für eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen engagieren. Das wäre nämlich die beste Möglichkeit, das Missverhältnis bei den Renten zu beseitigen.
    Ich höre von Seiten der Gewerkschaften oder der Arbeiterkammer nichts dazu. Du schon?
    Natürlich. Nur wird das einfach weggewischt, wie viele Nachteile, die Frauen haben. Zum Beispiel den, dass sie, wenn verpartnert, keinen Notstand bekommen. Obwohl der Partner per Gesetz nicht unterhaltspflichtig wäre.

    Den Frauen statt dessen ihr geringeres Pensionsalter als "Vorteil" zu verkaufen, obwohl sie damit möglicherweise lebenslang eine geringere Rente bekommen - dieser Trick ist wirklich genial.
    Du verdrehst hier (bewusst? ) die Tatsachen in ihr Gegenteil.

    Es wird ihnen nicht die Möglichkeit, früher einen Pensionsanspruch zu haben, als Vorteil verkauft, sondern es ist ein Fakt, dass es ein Vorteil IST. Verkauft werden braucht da gar nix.

    Das Gegenteil ist jedoch der Fall (und da sieht man sehr schön, was verkauft werden MUSS): Die Politik (Wirtschaftsseite) möchte den Frauen auf Biegen und Brechen und unter Lug und Trug verkaufen, dass eine Anhebung des Pensionsantrittsalter für sie ein Vorteil wäre.

    Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie ich in inzwischen etlichen Beiträgen untermauert und begründet hatte (was von Dir offensichtlich ignoriert wird oder ich habe mich vielleicht auch so ausgedrückt, dass es bei Dir gar nicht ankommen kann, weiß nicht).

    Ich würde Dich bitten, meine Dir gestellten Fragen zu beantworten, das wäre nett.

    Z.B. ob Du EINEN tatsächlichen Grund nennen könntest, warum für Frauen eine Anhebung des Pensionsantrittsalters ein Vorteil sein sollte.

    Oder wie Du Unternehmen, die ältere Arbeitnehmer kündigen, weil sie noch mehr Profit machen möchten, dazu bringen wolltest, damit aufzuhören?

  5. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Natürlich. Nur wird das einfach weggewischt, wie viele Nachteile, die Frauen haben. Zum Beispiel den, dass sie, wenn verpartnert, keinen Notstand bekommen. Obwohl der Partner per Gesetz nicht unterhaltspflichtig wäre.
    Was heißt das?

  6. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    zio, danke, dass du die dinge gerade rückst

    ich bin in dieser "übergangszeit" der pensionsanpassung. ich habe akzeptiert, dass ich zwei jahre länger arbeiten muss als jene, die zufälligerweise zwei jahrgänge vor mir geboren wurden, aber dieses ewige damoklesschwert, dass sie mir dann knapp vor der pensionierung sagen könnten: gut, noch zwei,drei runden, das nervt schon.

    notstand- grundsicherung.
    das gilt ja nicht nur für frauen.....für mich ein grund, nicht zu heiraten oder eine "offizielle fixe bindung" einzugehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was heißt das?
    Ich hab's auch noch nicht verstanden.
    Also Frauen in Österreich bekommen keinen Notstand/Sozialhilfe (?), wenn in Not, wenn sie einen Partner haben (verheiratet sind?), obwohl der nicht unterhaltspflichtig ist?
    Und für Männer, ist es anders?
    Ich glaube, ich hab's falsch verstanden. Das klingt ja nicht logisch.

    Erklärt mal jemand, wenn es jemand weiß, wo genau die Benachteiligung der Frau besteht? (mit einfachen Worten bitte )

    P.S.:
    zwischenrose hat bereits geschrieben: Für Männer ist es das Gleiche.

    Also heißt es: In Österreich, wenn man verheiratet ist, hat der Partner keine Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Ehepartner. Aber staatliche Leistungen imBedarfsfall gibt es trotzdem keine (mehr, im Gegensatz dazu, wenn man nicht verheiratet ist)?

  8. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab's auch noch nicht verstanden.
    Also Frauen in Österreich bekommen keinen Notstand/Sozialhilfe (?), wenn in Not, wenn sie einen Partner haben (verheiratet sind?), obwohl der nicht unterhaltspflichtig ist?
    Und für Männer, ist es anders?
    Ich kannte nur das Wort "Notstand" in dem Zusammenhang nicht (ich denke da an was Sexuelles ). Offensichtlich geht es um sowas wie die Bedarfsgemeinschaft in D.

  9. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kannte nur das Wort "Notstand" in dem Zusammenhang nicht (ich denke da an was Sexuelles ). Offensichtlich geht es um sowas wie die Bedarfsgemeinschaft in D.
    :-))
    Ich habe mehr als das Wort nicht verstanden. Das Wort ist jetzt klar.

  10. Inaktiver User

    AW: Rente: Deutsche viel schlechter abgesichert als Österreicher

    ich bin keine spezialistin in diesen fällen, ehrlich...(im asylrecht kenne ich mich besser aus...)
    aber: grundsicherung, sozialhilfe, das sind großteils leistungen, die landes-, nicht bundesweit im detail geregelt sind.

    wenn mein partner anrecht auf grundsicherung hätte, aber mit mir im haushalt lebt, dann kann sich das land sagen: mh, sie hat einkommen, wir kürzen die sozialleistungen für ihn,w eil sie ja in einer lebensgemeinschaft leben. (oder eben umgekehrt, und in den meisten fällen haben die frauen halt weniger einkommen als die männer)
    so irgendwie -wie es ganz genau läuft, weiß ich aber nicht, weil ich es noch nie selbst durchexerziert habe (sondern brav in die pensionskasse einzahle)

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