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06.01.2016, 08:11Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
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06.01.2016, 08:17Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Sagst Du.
Ich bin mir nicht so sicher ob das was Du sagst tatsächlich alles so gesund ist im Sinne von "länger leben".
Im Sinne von zufriedener Leben bestimmt, aber im Sinne von länger leben sehe ich da keinen Zusammenhang bzw. evtl. einen falschen.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir z.B. auch dass zu wenig Schlaf nicht gut ist 8h erscheinen mir sinnvoll.
Nun ist das individuelle Schlafbedürfnis wohl sehr unterschiedlich, es gibt aber Studien dazu, dass Menschen die deutlich weniger als 8h schlafen länger leben.
Da lag mein gesunder Menschenverstand wohl daneben.
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06.01.2016, 08:33Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Mir wurde berichtet, dass das Ergebnis genau umgekehrt war - was auch plausibel wäre.
Studien zu diesem Thema kenne ich nicht.
Ich finde es schade, dass der Strang völlig vom Thema abgedriftet ist und weitgehend davon handelt, was einzelne User für notwendig für ein gesundes Leben halten.
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06.01.2016, 08:48Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
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06.01.2016, 09:33Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich finde es sinnvoll darüber nachzudenken, was Forschung über Alterskrankheiten beitragen könnte,
- um dem Leben guteTage hinzuzufügen
- um schwere Pflegebedürftigkeit einzugrenzen
- um nachzuwrisen, welche Präventionsmaßnahmen sinnvoll sind usw.
Außerdem kann man sich auch die Frage nach den finanziellen Konsequenzen stellen, ob eine Gesellschaft sich die leisten kann und will.
Ich habe die Petition nicht unterschrieben einfach weil ich mir nicht sicher bin. Ich hatte erwartet, in diesem Strang Denkanregungen zu bekommen.
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06.01.2016, 09:39
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Und wenn's nur ist, dass man bei der selben Zahl an Jahren und Tagen besser gelebt hat, hat man nach WHO-Definition schon gesünder gelebt, da die Gesundheit als Zustand des vollkommenen Wohlbefindens definiert ist. Die eben nicht quantitativ misst, sondern qualitativ beurteilt.
Was ein guter Ansatz ist, der sich leider mehr oder weniger sofort in Luft auflöst, sobald man eine Arztpraxis betritt und dort nur noch Wert hier und Schwelle da und Blutbild dort hört.
Es gibt auch die Studien, dass gleich nach der Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit, wenn also der üblichen Schlafdauer eine Stunde abgeknapst wird, mehr Unfälle als üblich passieren. Auch nicht grad gut für die Gesundheit.Nun ist das individuelle Schlafbedürfnis wohl sehr unterschiedlich, es gibt aber Studien dazu, dass Menschen die deutlich weniger als 8h schlafen länger leben.
in dem Fall halte ich mich an den gesunden Menschenverstand. Zu wenig zu schlafen macht mich in kurzer Zeit so völlig fertig, das kann nicht gesund sein, da können die Studien noch lang erzählen, was immer sie wollen. Ich hab es jetzt doch schon so oft gesehen, dass die Lehrmeinung umschwenkte und auf einmal was ganz Anderes sagte als noch grad gestern - gerade wenn es um Ernährung geht sind die Bocksprünge und Modeerscheinungen erstaunlich - ich bin da skeptisch.Da lag mein gesunder Menschenverstand wohl daneben.
Nur weil etwas eine Studie ist, muss es noch längst nicht stimmen. Hat sich ja auch schon viele Male so herausgestellt. Kann ein Irrtum sein, ein Rechenfehler, das Übersehen eines relevanten Umstands, irgendwas. Wie bei jener Studie, die den Eisengehalt von Spinat falsch (viel zu hoch) berechnete - Kommastellenfehler - zum Übel vieler Kinder, die dann während Jahrzehnten zum "gesunden" Spinatessen verdonnert wurden. Bis dann endlich mal jemand auf die Idee kam, es neu zu messen, und auf viel geringere Ergebnisse kam.
gruss, barbara
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06.01.2016, 09:47Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Es gibt zweifellos schlampige Studien, gerade auch im Medizinbereich. Aber ich gehe bei Krankheiten auch zum Arzt, obwohl es inkompetente Ärzte gibt.
Jede vernünftige Studie spuckt nicht nur ein Ergebnis aus sondern liefert auch eine Interpretation des Ergebnisses, d.h. eine theoretische Unterfütterung, wie sich dieses Ergebnis plausibel erklären lässt. Tut sie das nicht, dann interessiert mich zunächst mal auch das Ergebnis nicht.
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06.01.2016, 09:48
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
und wenn User über genau das nachdenken, ist es auch wieder nicht recht?

Weniger Früherkennungsmassnahmen - zB die flächendeckende Brustkrebsfrüherkennung abschaffen bzw auf jene mit bekanntem Risiko reduzieren - wäre eine simple Massnahme zum Hinzufügen guter Tage, da durch die recht grosse Falsch-Positiv-Quote eine Menge Frauen völlig unnötig in Angst und Schrecken versetzt werden - in Todesangst - also schlechte, sehr schlechte Tage - die sie nie gehabt hätten, hätten sie nicht diese Früherkennungsmassnahme durchgeführt.
Es war ja irgendwann mal ein Prinzip der Medizin, das besagte "auf alle Fälle nicht schaden!", aber auch das scheint heute nicht mehr wirklich zu gelten.
Da ist in der Tat das Einfachste, wenn möglich gar nicht pflegebedürftig zu werden, und das geht nun mal am besten, indem man sich selbst gut pflegt, während man gesund ist. Damit meine ich NICHT einen asketischen Lebensstil - ich zweifle nämlich an dessen lebensverlängernder Wirkung - sondern halt eben einen, der die vorhandene Gesundheit erhält und schützt. Da darf man auch gern mal zur chinesischen Medizin schielen, die sind nämlich sehr gut darin.- um schwere Pflegebedürftigkeit einzugrenzen
ja da wären wir wieder bei den schon öfters erwähnten langfristigen Studien, die man dazu benötigt, wenn man diesen Nachweis auf naturwissenschaftlich korrekte Weise kriegen will.- um nachzuwrisen, welche Präventionsmaßnahmen sinnvoll sind usw.
Da die Kosten für Krankenversicherung seit Jahrzehnten immer nur steigen und steigen und steigen: offenbar will die Gesellschaft sich das heutige teure System leisten, das trotzdem in vieler Hinsicht unbefriedigend ist.Außerdem kann man sich auch die Frage nach den finanziellen Konsequenzen stellen, ob eine Gesellschaft sich die leisten kann und will.
gruss, barbara
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06.01.2016, 09:55Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Bae, nochmals:
Es ging mir nicht um Usermeinungenzum besseren Leben sondern um eine Diskussion über Altersforschung. Die hier angeführten Vorschläge zur gesunden und angenehmen Lebensführung kenne ich weitgehend und habe dazu natürlich auch eine Meinung. Aber darüber wollte ich hier nun mal nicht diskutieren.
Es ist mir auch klar, dass es offensichtlich niemanden gab, der außer mir noch über das Stranthema diskutieren wollte. Das ist schon ok, ich habe lediglich mein Bedauern darüber ausgedrückt.
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06.01.2016, 10:20
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich kann nur wiederholen, was ich schon mehrfach sagte: es braucht mehr langfristige Studien! mit "langfristig" ist gemeint: Studien über Jahrzehnte, über mehrere Generationen.
Tut mir ja schon leid, dass ich über Studien, die es noch nicht gibt, nicht mehr aussagen kann, als dass es sie geben sollte; dass es gut wäre, wenn es sie gäbe, und es sinnvoll wäre, damit anzufangen, damit immerhin die nächsten Generationen von diesem Wissen profitieren können.
Warum sollte es NICHT das Strangthema sein zu diskutieren, wie man Alterskrankheiten/Altersbeschwerden im Ansatz verhindert, sodass sie gar nicht erst entstehen? Genau darum geht es ja: "Forschung gegen Alterskrankheiten".Es ist mir auch klar, dass es offensichtlich niemanden gab, der außer mir noch über das Stranthema diskutieren wollte. Das ist schon ok, ich habe lediglich mein Bedauern darüber ausgedrückt.
Den Ansatz "wir warten erst, bis eine Krankheit so schlimm geworden ist, dass sie sichtbare, fühlbare Beschwerden bringt, und erst dann wird was gemacht" haben wir ja so gehabt in den letzten ungefähr zweihundert Jahren, mit dem bekannten Resultat, nämlich dass Altersbeschwerden heute wohl den grössten Teil der Kosten erzeugen im Gesundheitswesen, aber es den Leuten dennoch nicht unbedingt besser geht; dass vieles von dem, was gemacht wird, nichts bringt (zB Operationen bei Arthrose im Knie, wo die tatsächlich Operierten und Placebo-Operierten nachher keinen bedeutenden Unterschied aufweisen); dass viele eine lange Leidenszeit haben vor dem Tod, auch viele Einschränkungen der Lebensqualität durch medizinische Behandlungen selbst, die des öftern zumindest zweifelhaft sind, und eben nicht Gesundheit dienen.
oder was genau willst du diskutieren? ich versteh nicht, wo genau dein Problem ist.
gruss, barbara



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