Dass man sich ausgewogen ernähren sollte und sich ausreichend bewegen würde ja schon gegen viele Krankheiten ausreichen. Kost nicht viel, machen viele nicht. Lieber schlucken sie dann Tabletten und hocken bei den Ärzten im Wartezimmer.![]()
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02.01.2016, 23:31Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
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03.01.2016, 01:22Inaktiver User
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03.01.2016, 09:11
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
nein, nicht "Schlauch" - "Schlacke".

Obwohl, es hat sich ein bisschen verkleidet und tritt als "Abfallstoffe" auf. Aber das Konzept ist dasselbe, nämlich Stoffe, die der Körper im Lauf der Zeit nicht mehr schafft auszuscheiden, die sich ansammeln, und früher oder später Schäden anrichten. Unter anderem die typischen Alterskrankheiten und Altersbeschwerden.
gruss, barbara
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03.01.2016, 09:16
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
... und die Ärtze helfen auch nicht dabei, zu einer gesünderen Ernährung und mehr Bewegung zu kommen. mit dem kurzen Murmeln "ernähren Sie sich gesünder und bewegen Sie sich mehr" ist es ja nicht getan, meist muss man sehr gründlich viele Kleinigkeiten im Leben anschauen, überprüfen, gegenbenfalls verändern, und manchmal nicht nur Kleinigkeiten sondern richtig grosse Dinge (zB Arbeit wechseln, Partner verlassen...)
Aber gerade bei der Gesundheit macht auch das Kleinvieh reichlich Mist - wenn dieses Kleinvieh tatsächlich eine Änderung des Lebensstils ist, die bleibt und die täglich anders gemacht wird als vorher. Doch viele Leute würden das besser schaffen, wenn sie darin begleitet würden, wenn nachgefragt würde, wenn darüber diskutiert wird, was geht und was nicht und wie kann man das, was nicht geht, zum gehen bringen.
gruss, barbara
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03.01.2016, 14:02
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Die überwiegende Mehrheit der Menschen weis, dass und wie sie gesund essen sollen, dass sich sich mehr bewegen solen - nur wird´s eben nicht (immer) gemacht. Aus Zeitmangel, Bequemlichkeit, Genuss...
Die Info vom Arzt, dass und wie der Patient gesünder leben kann/soll wird vom Patienten gar nicht gewünscht - das weis er selbst und kann/will es aus verschiedenen Gründen nicht (umfänglich) machen.
Und die Aussage, dass gesunde Lebensweise (ob das, was uns als "Gesund" verkauft wird, wirklich für den einzelnen gesund ist, muss ja auch noch angezweifelt werden) vor allen möglichen Krankheiten schützt, stimmt eben auch nicht. Bei vielen Krankheiten weis man das überhaupt nicht. Und nicht jedes Gesundheitsrisiko (Stress, langes Sitzen...) kann man ausschalten.
dadurch, dass die Menschen länger leben (mit den ganzen Erkrankungen), gibt es natürlich auch mehr dementsprechende Diagnosen. Man hat ja den Eindruck, es gäbe heute mehr Krebserkrankungen - stimmt aber so nicht - es leben nur mehr Menschen länger damit/werden geheilt.
Und natürlich ist die Pharmaindustrie an der Forschung im Bereich Alterskrankheiten interessiert . ist ein Riesen - Markt.
Nur ehrlich - an irgendwas werden wir sterben... Und die Frage ist doch, wie gut haben wir bis dahin gelebt?
Von daher macht es für mich keinen Sinn, sich in Bezug auf supergesunde Ernährung, Sport oder sonstwas zu kasteien - ich bevorzuge, so zu leben, wie ich es für mich als gut empfinde, auch wenn das bedeutet, mich zu wenig zu bewegen, zu rauchen, viel Fleisch zu essen, z. B.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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03.01.2016, 14:44
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich zweifle. Um Gewohnheiten zu etablieren, muss man etwas regelmässig machen - mindestens 21 Tage lang, sagen gewisse Autoren - und viele Leute haben es durchaus ganz gerne, über diese Dinge zu reden. Das ist auch beim Schulzahnarzt so, der ist zumindest zu meiner Schulzeit einmal jährlich gekommen. Der Verkehrspolizist dito. (nicht von einem Auto überfahren werden ist extrem hilfreich dabei, wenn man gesund alt werden will *g*)
Und sehr oft fallen einem die simpelsten Dinge nicht ein, wie zB für den Winter einige warme Socken zu besorgen, oder eine Thermoskanne für die Fahrt zur Arbeit.
Es gibt keine Garantien, aber sehr wohl Wahrscheinlichkeiten und Tendenzen.Und die Aussage, dass gesunde Lebensweise (ob das, was uns als "Gesund" verkauft wird, wirklich für den einzelnen gesund ist, muss ja auch noch angezweifelt werden) vor allen möglichen Krankheiten schützt, stimmt eben auch nicht.
Und um hier mehr zu wissen, braucht es die auch schon angesprochenen Langzeitstudien.
Gerade bei Stress kann man eine Menge machen - vorausgesetzt, die Bereitschaft ist da, sich selbst zu hinterfragen und sein Leben zu ändern. Und auch Firmen kommen vermehrt darauf, zB höhenverstellbare Pulte anzubieten, so dass man sitzen oder stehen kann.Und nicht jedes Gesundheitsrisiko (Stress, langes Sitzen...) kann man ausschalten.
Es gehört natürlich auch der Wille dazu, solche Veränderungen bewusst zu suchen und einzurichten, und gelegentlich dafür auch Geld in die Hand zu nehmen. Aber auch eine Tageslichtlampe ist auf lange Frist günstiger als teure medizinische Behandlungen.
Das Ziel wäre ja, dass Menschen gesund an Altersschwäche sterben - gut leben bis zum Schluss, dann ein schneller Tod ohne langes Leiden und Siechen.dadurch, dass die Menschen länger leben (mit den ganzen Erkrankungen), gibt es natürlich auch mehr dementsprechende Diagnosen. Man hat ja den Eindruck, es gäbe heute mehr Krebserkrankungen - stimmt aber so nicht - es leben nur mehr Menschen länger damit/werden geheilt.
Wir sind irgendwie eine resignierte Gesellschaft geworden, in der eine lange Pflegebedürftigkeit, Schmerzen, Einschränkungen... als normal und quasi gottgegeben empfunden werden, gegen die niemand etwas machen kann.
Sich zu kasteien, vermute ich, ist nicht sehr gesund, da es eine gewisse Ablehnung des Körpers und seiner Bedürfnisse mit einschliesst, womöglich auch eine Angst vor dem Körperlichen.Von daher macht es für mich keinen Sinn, sich in Bezug auf supergesunde Ernährung, Sport oder sonstwas zu kasteien -
Aber eben - die Langzeitstudien...
gruss, barbara
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03.01.2016, 18:25Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Bennett,
ich versuche jetzt mal eine Antwort. :-)
Ein Hundertplus-Jähriger sagte mal auf die Frage, worauf er sein hohes Alter und in Gesundheit zurückführt: "work hard and eat your vegetables".
Ich halte das für eine korrekte Aussage, die auch eigentlich schon alles beinhaltet. Man darf natürlich nichts "Komisches" hineininterpretieren. Work hard, natürlich nicht so zu verstehen, daß man mit Grippe und Medikamenten weiterarbeiten soll. Natürlich nicht so zu verstehen, daß man sich irgendwie schinden soll.
Sondern als Diszipliniertheit und einem sich den Dingen wirklich widmen.
Eat your vegetables, ist ja fast selbsterklärend. Die richtige Ernährung. Und das ist eben nicht der Schweinebraten mit drei Knödeln und ein Häppchen Rotkraut für den Geschmack.
Welcher Mann, sag' ich mal, der seinen schicken Sportwagen liebt, kippt Salatöl in den Motor und läßt das Auto innen und außen völlig verdrecken usw. (emm, ich weiß jetzt nicht, ob ein Auto Schaden nimmt mit Salatöl, aber ich denke, Du verstehst mein Beispiel).
Oder vielleicht ein besseres Beispiel: Welcher Hundenarr, der irgendeine Rasse züchtet, er hat Hunde, die sein Herz höherschlagen lassen, die er liebt und die ihm gefallen, auf die er stolz ist, mit denen er Preise gewinnen will, wer füttert die Tiere dann mit schimmeligen Abfällen, hält sie auf rostigem Draht, und bürstet das Fell nie, von Auslauf geben nicht zu reden?
Dagegen Nerzzüchter, für die die Tiere nur Pelzware sind. Die Nerze sind in zu kleinen und schlechten Käfigen gehalten, haben Wunden, werden eben nicht gepflegt.
Das ist jetzt nur beispielhaft, es mag von beidem auch ganz andere geben. Es geht hier nicht darum, ob das in jedem Fall so stimmt, sondern was ich damit ausdrücken möchte.
Also nicht schinden, nicht kasteien, nicht quälen, - sondern gut behandeln. Und "gut" ist hier ein mehr objektiver Begriff, denn nur weil Gelüsten nachgegeben wird (Schweinebraten mit drei Knödeln), und einer sich nach einem solchen Essen vielleicht wohlig räkelt, ist das nicht gut für den Körper.
Allerdings soll man, wenn man das z.B. schon ißt, auch anschließend sich nicht mit schlechtem Gewissen quälen. Das wäre dann doppelt kontraproduktiv.
Und genauso ist es mit dem Geist, der will auch "gut behandelt" sein. Nach einem Tag in einer Gemäldeausstellung und am Abend ins Konzert und anschließend noch darüber Diskutieren mit Freunden ist der Geist froher als nach so manch anderer "Kost" (zum Beispiel einen Horrorfilm angesehen oder so). Ein Spaziergang im Wald erholt den Geist (die Psyche, die Seele, nenn' es wie du magst), im Gegensatz zu einer Wanderung durch eine Betonwüste, in der tausende Autos um einen herumfahren. Mal als Beispiele.
Also es geht nicht um "Maß halten", also schon auch, aber das ergibt sich von selbst. Es geht, kurz gesagt, darum, das zu erkennen und dann zu tun, was Geist und Körper guttut. Und das zu unterlassen, was ihm nicht so guttut. Das kann durchaus für jeden leicht variieren.
Eine ganze Menge Details kannst Du vielleicht selber füllen: Ein gutes soziales Umfeld, ein gutes Miteinander mit den Leuten, die um Dich sind, denen du begegnest, schöne Dinge tun und Erlebnisse, die einen freuen, nicht so viel, was einen ärgert, betrübt, erschreckt usw. Also konkret (aber auch irgendwie allgemein
), ein schönes Konzert ist einem Horrorfilm vorzuziehen. So meine ich das.
Das alles heißt nicht, daß man die Realität ignorieren soll. Es heißt einfach, daß man sich um sich kümmert, wie sich der stolze Hundebesitzer, der seine Hunde sehr liebt, sich um diese gut kümmert. Er striegelt ihr Fell, er ernährt sie gut, er trainiert sie, gibt ihnen genug Auslauf usw., liebevolle Zuwendung, nicht zu vergessen. Vielleicht fehlt auch noch mehr, das soll nicht heißen, daß hier von mir alles erschöpfend aufgezählt wird.
Das wäre meine Antwort auf das "Wie". Die einzelnen Details übrigens könnte man durchaus auch wissenschaftlich füllen, warum nicht.Geändert von Inaktiver User (03.01.2016 um 18:45 Uhr)
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03.01.2016, 18:37
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich habe den Verdacht, dass wohliges Räkeln ein ziemlich guter Hinweis darauf ist, dass man auf der richtigen Spur ist. Sei das für die wohl verdiente Pause nach sinnvoller Arbeit, oder auch nach einem guten Essen...
nicht gutes Essen hat den wohligen Effekt eher nicht; sondern macht unwohl, müde, Klumpen im Magen, Aufstossen, und solche Dinge, die unangenehm sind.
Ausserdem finde ich, meist hat es zuwenig Rotkraut im Vergleich mit den andern Zutaten auf dem Teller. Ich liebe Rotkraut!
nicht nur die Seele, auch die Ohren, die Nase, die Lungen, die Füsse...Ein Spaziergang im Wald erholt den Geist (die Psyche, die Seele, nenn' es wie du magst), im Gegensatz zu einer Wanderung durch eine Betonwüste, in der tausende Autos um einen herumfahren. Mal als Beispiele.
Ja das wäre schön! Gern mit einem Fokus auf jenen Methoden, die leicht verfügbar, leicht umzusetzen, billig bis gratis sind. Die unbezahlbaren Dinge...Das wäre meine Antwort auf das "Wie". Die einzelnen Details übrigens könnte man durchaus auch wissenschaftlich füllen, warum nicht.
gruss, barbara
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03.01.2016, 18:41Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Bae, ich denke, wir sind da ziemlich einer Meinung. Mit dem "wohlig räkeln" hast Du recht, Wohlig räkeln ist gut.
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06.01.2016, 07:45Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Libentia, was Du beschreibst, sind eventuell sinnvolle Maßnahmen für ein glückliches Leben (wobei ich "Galerie statt Horrorfilm" schon für gewagt halte, was soll an Horrorfilmen so schlecht sein?).
Für ein gesundes - ich weiß es nicht.


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