Es geht darum, dass man die Petition unterschreiben soll, und die verlangt nun mal - und das gleich im ersten Satz - Zitat:
Ich finde das immer etwas schwierig, wenn so genaue Zahlen genannt werden. Vor allem so grosse Zahlen.Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass 2 % des Bundeshaushalts zusätzlich in die Forschung gegen Alterskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Alzheimer und Diabetes Typ 2 investiert werden.
Laut Wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeshaushaltsplan_%28Deutschland%29#Eckwerte_im_ Bundeshaushaltsplan
war der Gesamt-Bundeshaushalt im Jahr 2013: 302'000'000'000 Euro (302 Milliarden Euro)
Zwei Prozent davon wären 6'040'000'000 Euro, also 6 Milliarden Euro. Eine Menge Geld! - und das für ein doch sehr enges Themengebiet.
High Tech Forschung ist das, was wir in den letzten Jahrzehnten hatten; das, was dafür sorgte, dass in jeder Praxis und Klinik ein riesiger Maschinenpark steht, aber kein Arzt mehr Zeit hat, sich mit Patienten zu unterhalten; und was bisher bei Alterkrankheiten in den besseren Fällen zu einer lebenslangen Therapie (sprich lebenslange Einnahme von Medikamenten) führt (nichts gegen das, als Notbehelf...), und wo in den schlechteren Fällen wenig bis nichts gemacht werden kann, und was die Kosten für Krankenversicherungen massiv in die Höhe getrieben hat und weiter in die Höhe treibt.Wenn ich Dich richtig verstehe würdest Du diese Petition nicht unterstützen, weil Du High-Tech-Forschung nicht für sinnvoll hälst.
High Tech Medizin bewirkt nichts zur Verhinderung von Alterskrankheiten, und fast nichts zur vollständigen Genesung von Beschwerden, eine Menge wenn es um symptomlindernde Dauertherapien geht, die aber auch so ihre Tücken haben, besonders wenn mehrere Medikamente parallel über lange Zeit eingenommen werden.
Warum um Himmels Willen sollte jemand noch mehr von dem wollen, wo heute schon enorm viel an Geld und Arbeit reingesteckt wird und der Output doch eher mager ist?
gruss, barbara
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Ergebnis 11 bis 20 von 64
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02.01.2016, 09:24
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
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02.01.2016, 22:17Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Vor allem, wo Aufklärung darüber, wie man gesund lebt und damit auch gesund (gesünder) alt wird, ja billiger wäre. Es wäre schön, wir würden wieder mehr "Aufklärungsgesellschaft". An apple a day keeps the doctor away.
Allerdings sollten auch die Möglichkeiten, sich gesund zu erhalten, wieder verstärkt gefördert statt abgebaut werden. Also Sportmöglichkeiten (keine Schwimmbäder mehr schließen z.B.) und Kultur (keine Theater mehr schließen beispielsweise), das alles kostet auch Geld, aber keine 6 Milliarden, vor allem kostet es nicht noch zusätzlich, nämlich die Krankenkosten. Besseres Essen (kein Genkram, Förderung von ökologischem Anbau), weg mit dem Quecksilber in alltäglichen Gebrauchsgütern, eine nette Gesellschaft, also niemanden gegeneinander bringen (nicht spalten z.B.). Usw. usw. Wenn man was tun wollte, könnte man an sehr vielen Stellen ansetzen.
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02.01.2016, 22:22Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich glaube zwar auch, dass an Alterskrankheiten genug geforscht wird, denn es stimmt, der Markt ist riesengroß.
Deswegen würde es sicher nicht Schaden, die Wirkungen von "Altbewährtem" zu untersuchen, wobei der Nachteil natürlich ist, dass gerade sowas wie die Auswirkungen von lebenslangem Sport auf Gesundheit Langzeitstudien sind.
Aber um aufzuklären müsste man erstmal wissen was überhaupt hilft, sich gesund zu halten, und es ist ja nicht so, dass es da einen breiten wissenschaftlichen Konsens gäbe.
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02.01.2016, 22:24Inaktiver User
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02.01.2016, 22:26Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich habs schon korrigiert, entschuldige den Ton - Du hast nur schneller zitiert als ich korrigieren konnte.
Etwas neutraler:
Quecksilber ist ja nun nachgewiesen gefährlich, in welchen Konzentrationen und in welchen Gegenständen darüber kann man diskutieren, aber grundsätzlich sind sich wohl die allermeisten einig dass es für Menschen giftig ist.
Von einem so eindeutigen Konsens sind wir bei genetisch manipulierten Gütern weit entfernt.
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02.01.2016, 22:43Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Alles gut. :-) Hab's auch nicht böse genommen.
Ja mei, und wenn schon das nachweislich sehr Giftige geht. So denkt vielleicht mancher. Ich nicht. Ich lehne die nicht ganz konkret bekannte Gefährdung ebenso ab wie die nachgewiesene. Leider ist die nachgewiesene jetzt in so ziemlich jedem Haushalt und wahrscheinlich auch auf jeder Müllkippe. Dabei ist es Sondermüll. Der ein oder andere zieht vielleicht morgen in eine Wohnung, wo sowas in der Eckenritze vor sich hinwabert, denn es wurde überhaupt nicht, nicht mal nur nicht in breiter Öffentlichkeit, aufgeklärt, wie es im Falle eines Falles sicher zu entsorgen ist (kleiner Test: Weißt Du es? Bitte ohne Nachgucken) und dieses Zimmer wird dann der Raum für's Neugeborene, wer weiß.
Quecksilber ist ja nun nachgewiesen gefährlich, in welchen Konzentrationen und in welchen Gegenständen darüber kann man diskutieren, aber grundsätzlich sind sich wohl die allermeisten einig dass es für Menschen giftig ist.
Von einem so eindeutigen Konsens sind wir bei genetisch manipulierten Gütern weit entfernt.
Ich verstehe ein solches Vorgehen halt nicht. Ich find's halt dumm. Und über die Köpfe der Bürger hinweg, die weder das eine wollten, noch das andere wollen, finde ich es außerdem unfair.
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02.01.2016, 22:48
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
ja da bin ich inzwischen auch etwas misstrauisch, gerade Aufklärungskampagnen aller Art scheinen mir des öftern eher politisch motiviert, statt aus der Sache heraus motiviert... die haben auch so ihre Modeströmungen.
Auf alle Fälle!Allerdings sollten auch die Möglichkeiten, sich gesund zu erhalten, wieder verstärkt gefördert statt abgebaut werden. Also Sportmöglichkeiten (keine Schwimmbäder mehr schließen z.B.) und Kultur (keine Theater mehr schließen beispielsweise), das alles kostet auch Geld, aber keine 6 Milliarden,
Wie wäre es, wenn jeder Mensch das Recht auf einen Garten hätte, um sein eigenes Gemüse anzubauen?
Oder wenn endlich nachts die Lichter ausgeschaltet würden, statt alles taghell zu beleuchten? (Schlafprobleme sind hierzulande chronisch, gefährlich, krank machend) Da würde man sogar Geld sparen!
Viele der wirksamsten Dinge sind oft sehr simpel.
und bevor man sich in High Tech Träumen verliert, sollte man doch erst mal die simplen Dinge richtig machen. Wenn man das macht, dann steht nämlich für jene, die High Tech-Medizin tatsächlich brauchen, diese hoch entwickelten Techniken auch für billiges Geld (sprich bescheidene Krankenkassenbeiträge) zur Verfügung.
gruss, barbara
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02.01.2016, 22:49Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Also, meiner Meinung nach, weiß das der gesunde Menschenverstand. Den müßte man, meiner Meinung nach, bei den Leuten nur wieder wachrütteln, aktivieren, aufleben lassen, wie auch immer.
Die Wissenschaft, die untersucht das ja auch immer mal wieder. Da hat sie mal in einem italienischen Dorf gefunden, daß ganz viele Bewohner dort sehr alt werden. Was war die Schlußfolgerung?
Halt Dich fest: Pizza essen ist gesund.
Ja, genau. Das ist die logische Erklärung. Italiener essen Pizza. Werden sie besonders alt, liegt's bestimmt daran.
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02.01.2016, 22:52Inaktiver User
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02.01.2016, 22:53Inaktiver User
AW: Online-Petition an den Bundestag für mehr Forschung gegen Alterskrankheiten
Ich habe tatsächlich nicht die leiseste Ahnung wo überall Quecksilber drin ist (außer das offensichtliche: Amalgam, Glühbirnen, Thermometer).
Gentechnik - in dem Bereich habe ich eine Weile gearbeitet, da kenne ich mich aus und ich mache mir keinerlei Sorgen.
Wenn es denn gekennzeichnet wäre (ist es ja leider ist) würde ich ohne die geringsten Bedenken gentechnisch veränderte Lebensmittel kaufen und verzehren, auch den eigenen Lieben servieren.
Andererseits gibt es (natürlich nicht alle) durchaus nach strengsten Biomaßstäben produzierte Lebensmittel (besonders im Bereich Pflanzen) die eine höhere Schadstoffbelastung aufweisen als konventionelle, insbesondere eine höhere Belastung an
Schwermetallen.
Diese sind nämlich EINE altmodische Art, Schädlinge zu bekämpfen.
Für das letztere fehlt die Quelle, ich habe dazu mal eine Vorlesung gehört und die Folien von damals nicht behalten, kann Dir höchstens per PN Namen und Emailadresse des Professors nennen bzw. des Agrarinstitutes, mit dem er zusammenarbeitete.



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