Genauso ist das.
Ich konnte auch nichts damit anfangen, als Frau Merkel als Antwort auf die Frage nach der Angst, dass uns der Islam hier überwältigen würde, entgegnete, dass alle mal wieder Pfingsten in die Kirche gehen sollten.
Das empfand ich irgendwie als anachronistisch. (Oder so.)
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16.01.2016, 23:24Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
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16.01.2016, 23:33Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Das tun sie meist auch nicht. Die letzten Zahlen besagen, dass ca. 70% der Spanier sich selbst als Katholiken bezeichnen, aber nur ein wesentlich kleinerer Anteil praktiziert: etwa 55% aller Spanier geben an, nie eine Kirche zu betreten.
Quelle: España no es católica, lo son sus élites
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16.01.2016, 23:52
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Du wirst lachen.
Auch ich wurde in Deutschland noch nie von irgendjemandem mit muslimischem Hintergrund respektlos oder unfreundlich behandelt.
Ganz im Gegenteil sogar.
Wäre ganz nett, wenn das so bleibt. Diese Sorge darf ich haben, ohne in die Hetzerecke gestellt zu werden.
Ich wette, dass diese Sorge auch bei Mitbürgern mit muslimischem Hintergrund besteht.
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16.01.2016, 23:53Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Es geht nicht um Toledo, sondern um Spanien. Der Artikel, den ich im letzten Posting verlinkt habe, sagt es schon im Titel: Die Eliten sind katholisch. Die Kirche hat noch immer Netzwerke in allen wichtigen Bereichen des öffentlichen Lebens: Universitäten, Regierung, Königshaus, Gerichte, Presse...
Insofern ist es durchaus von Bedeutung, wenn der wichtigste Kleriker des Landes(!) ein derartiges Statement vom Stapel lässt. Man kann nicht sagen, niemand nähme so etwas ernst oder für voll.
Was bitte hat jetzt der IS mit Religion zu tun? Er hat mit Terror zu tun, das ist alles. Auch wenn er sich den Islam auf die Fahne schreibt, ist er doch zutiefst areligiös.
Die spanische Aufklärung hat sich nie aus dem Katholizismus hinausbewegt. Soweit zum Thema "unser Kulturkreis". Er ist vielfältig, gerade in seinen Auslegungen des Christentums.
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16.01.2016, 23:59
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Der IS macht das aber.
Ich habe wahrscheinlich schon öfter als du geschrieben, dass die Terrorakte (sowieso) und allerdings ebenso bestimmte "Vorschriften/Verhaltensgegeln insbesondere für Frauen" mMn. nichts mit Religion zu tun haben.
So, nun ist von meiner Seite echt mal gut.
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17.01.2016, 00:18Inaktiver User
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17.01.2016, 01:44
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
So ein ähnliches Punkte bzw. Prämiensstem gibt es bereits in Dänemark
Wer einen Sprachtest für Fortgeschrittene besteht, bekommt bsw. 200 Euro monatlich extra, genauso wird dann danach bei anderen "Prüfungen" im Alltag und Erwerbsleben verfahren.
Hier in Deutschland wird das aber nicht funktionieren, weil das gegen bestehende Gesetze und dazu auch den Willen vornehmlich der Oppositionsparteien scheitern würde.
Außerdem müsste ja auch erst sehr viele Menschen gefunden werden, die das überhaupt überprüfen und bei Nichtbestehen auch ggf. eine harte und erzieherisch unschöne Entscheidung treffen könnten (in Dk soweit ich weiss sind das oftmals Sozialpädagogen für Menschen, die in Ihren Bezirk eingeteilt und registriert sind).
Dänemark hat auch nur so viele Menschen die man Integrieren muss, wie bei uns alleine Schleswig-Holstein hat.
Insgesamt ist dies in nicht so großen Ballungsräumen mit vielen Großstädten und eher Kleinstädtisch Besiedlungen wie in DK (ausser Kopenhagen) dies wohl auch leichter zu handhaben.Geändert von Punpun (17.01.2016 um 01:50 Uhr)
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17.01.2016, 01:47
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
ja zu "stabile soziale Situation", wozu auch sinnvolle Perspektiven gehören. Jeder Mensch sollte die Chance haben, wenn er einigermassen fleissig, einigermassen korrekt ist, sich auch ein anständiges Leben schaffen zu können.
Hoher Bildungsgrad... würde ich nicht überschätzen. Nehmen wir den Höcke, der Typ ist hoch intelligent und von Beruf Gymnasiallehrer, also akademisch gebildet und ausserdem extrem redegewandt, das hindert ihn keineswegs daran, politisch rechtsaussen zu stehen.
Das würde ich erweitern zu einer feinen, differenzierten, vielfältigen Gewaltenteilung, wo jeder durch andere kontrolliert wird. "Demokratie ist ein Machtbrechungssystem", sagte mal Alt Bundesrat Moritz Leuenberger. Und im Fall eines Falles muss das Volk das letzte Wort haben.und staatliche kontrolle der machthaber.
gruss, barbara
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17.01.2016, 07:43Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
In Deutschland wird in der Regel über die Ausländerbehörde zum Integrationskurs verpflichtet. Daran kann die Fortführung des Aufenthalts scheitern.
Nachgehalten wird dies auch über die Jobcenter mit den üblichen Sanktionen.
Ich verlinke dazu nicht, da ist dies hier schon mindestens dreimal getan habe.
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17.01.2016, 09:36Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Eine Prämie für gute Leistungen im Sprachkurs? Den Aufschrei möchte ich nicht hören, wenn dann alle möglichen Leute ihre Sympathien für Hartz IV Empfänger entdecken (denen sie vor wenigen Jahren noch vorgeworfen haben, sich in der sozialen Hängematte auszuruhen), weil diese keine Prämien z.B. für die Ableistung von Bewerbungs- und Fortbildungskursen erhalten.
Abgesehen davon ist das ein sehr, sehr theoretischer Vorschlag, so lange Flüchtlinge erst mal gar keinen Anspruch auf Sprachkurse haben und Asylbewerber oft sehr lange darauf warten müssen. Hier etwas zu ändern könnte schon mal ein wichtiger Schritt in Richtung Integration sein.
Und noch eine Anmerkung dazu, wie religionsunabhängig die Deutschen sind, weil sie in einem „säkularen Staat“ leben: Die katholische Kirche verstößt eklatant gegen das bestehende Gleichstellungsgesetz, und der Staat zahlt (ebenso wie für die evangelische Kirche) die Gehälter für das mittlere Management, das an diesen Gesetzesverstößen festhält, ganz unabhängig von der Meinung und den Wünschen der Kirchen-Mitglieder.
Macht es schon schwierig, Gesetzestreue und Gleichberechtigung von Mann und Frau zu fordern, ohne dass es vorgelebt wird.



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