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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Unsere Gesellschaft ist vielschichtig und in vielen Bereichen ambivalent.
    genau.
    und: unsere gesellschaft ist bereits seit langem auch eine mit verschiedensten kulturellen hintergründen.

  2. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    @xanidae


    Danke für die links

  3. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Der springende Witz an dieser Äußerung ist es, dass sich so gut wie keiner "aus diesem Kulturkreis" an so einer Äußerung aufhängt und diese Aussage schon gar nicht für voll oder ernst nimmt.
    Ich weiß, es ist ein Randthema hier und dieses Posting ist von gestern Nacht, aber ich möchte trotzdem gern darauf eingehen. Zazu, bist Du der Meinung, Toledo gehöre nicht zu "diesem Kulturkreis" oder glaubst Du, in Spanien nähme keiner die Worte des höchsten Klerikers im Land ernst oder für voll?

    Nur am Rande: Der Erzbischof von Toledo steht dem wichtigsten und ältesten Erzbistum des Landes vor. Es besteht seit dem ersten Jahrhundert nach Christus. Der Erzbischof ist seit 1085 gleichzeitig Primas der katholischen Kirche von Spanien (früher auch von Portugal). Nahezu alle Spanier sind Katholiken.

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    unwichtig

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die zwei Spanier, die ich kenne, die noch dazu sehr religiös sind, (haben sogar Namen aus der Bibel, naja), sind ausgesprochen nett und freundlich bis geradezu dienerisch (positiv gesagt: ritterlich) gegenüber Frauen. Alles andere als Machos.
    Ob das repräsentativ ist, weiß ich nicht.
    die zwei arabischen muslime, die ich kenne, die noch dazu sehr religiös sind, sind ausgesprochen nett und freundlich und geradezu dienerisch (ritterlich) gegenüber frauen.

    ich gebe zu, ich kenne mehr als zwei arabische muslime - "ritterlich" und höflich sind sie alle zu mir.


    aber wenn ich das schreibe, verharmlose ich ja.....

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Bezüglich Integration:

    Statt über Strafen bei Fehlen vom Deutschkurs könnte man vielleicht über eine Art Belohnungssystem sowas wie leistungsbezogener Prämien nachdenken.
    Beispiel: jemand erreicht nach einem Jahr Deutschkurs einen sehr guten Sprachabschluss im oberen Punktedrittel (gibt da ja so unabhängige Tests, TOEFL oder wie die heißen), dann gibt es einmalig 200 € Prämie. Gleiches wenn das nächste Zertifikat mit sehr gut bestanden wird.

    Wenn jemand bereit ist eine Ausbildung zu beginnen, könnte man ebenfalls speziell mit Stipendien für Flüchtlinge locken bzw. sehr gute Abschlüsse belohnen.

    Vielleicht sollte man auch eine Art Flüchtlingsquote einführen für Betriebe mit gewisser Mitarbeitergröße.

  7. VIP

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Das finde ich eine gute Idee. Würde ich auch in anderen Bereichen bevorzugen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ja, die gesellschaftliche und soziale Basis ist der Teil wo sich auch auseinander gesetzt werden muss. Den zitierten Text fand ich spannend, weil sich manche Gegner der Integration sich auf die christlichen Werte, u. a. die Geschlechterrollen berufen.

    Wie fühlst du dich in einem Land, dass christlich geprägt ist, in dem zwei Parteien das Wort "Christlich" im Namen führen? Wo die Kirche vom Staat mit dem Einzug von Kirchensteuer unterstützt wird, es Einrichtungen (und somit Arbeitgeber gibt) die dem christlichen Menschenbild folgen und z. B. von ihren Mitarbeitern eine Angehörigkeit einer Kirche verlangen können. Wo christliche Feiertage in der Überzahl sind, "Grüß Gott" in manchen deutschen Gegenden die anerkannte Grußformel ist, es ein Tanzverbot an Feiertagen gibt, etc.

    Woher kommt deine Haltung zu den Geschlechterrollen? Was hat sie geprägt?

    Ich frage jetzt dich - weil es gerade passt, das musst du nicht beantworten. Dennoch glaube ich, dass auch wir - die ein Teil der Integration sind - uns fragen müssen woher kommen unsere Werte, woher kommen meine Vorstellungen von Geschlechterrollen, vom Zusammenleben. Woher kommt unsere Kultur? Was ist Deutschlandweit gleich? Was nicht? Wo sind Ambivalenzen?

    Wenn wir selbst das wissen, dann kann man die gesellschaftliche und soziale Basis auch besser vermitteln.
    Interessante Fragen stellst du.

    Auf die christlichen Werte kann ich mich eigentlich gar nicht berufen. (Siehe meine Konfessionslosigkeit.) Meine Großeltern waren zwar katholisch, aber da ist bei mir nicht viel herübergeschwappt.
    Eigentlich habe ich in Menschen, die sich als christlich bezeichneten, sogar negative Eigenschaften gefunden. Zum Beispiel in Sachen Nächstenliebe. Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, aber ich hatte manches Mal von einem Christen mehr erwartet. (Vielleicht auch zu viel des Guten, weil ich mich halt nicht so auskenne...)
    Tja, woher nehme ich dann eigentlich meine Werte? Was die Gleichberechtigung im öffentlichen Leben anbelangt zum Beispiel, das wurde mir vorgelebt. Aber in Sachen Hausarbeit wurde es mir nur teils teils vorgelebt. Meine Mutter hat den größten Teil des Haushalts übernommen und meinen Vater versorgt (kann man sagen). Dagegen sträubt sich mir aber auch alles, dass die Frau für den Mann sorgen soll. Weil ich aus mir heraus einfach sage: wenn beide arbeiten, sollen auch beide ihr Scherflein/Schärflein(?) zu Hause beitragen, sonst ist es ungerecht.
    Na ja. Das war nur ein Beispiel.
    Vielleicht bin ich ja auch ein Freigeist - aber ich bin beruhigt, dass mir das Grundgesetz in vielem recht gibt

    -------> So wirklich beantworten kann ich die Fragen nicht.

    PS. Kirchliche Feiertage: gerne, sonst hätten wir kaum welche. (Sorry )
    Steuerbeitrag für die Kirche: ja, das finde ich erstaunlich, dass selbst ich das (ungewollt) zahle.
    "Grüß Gott" finde ich nicht schlimm - es ist dann halt so in der Gegend.
    Dass zwei Parteien ein "christlich" in ihrem Namen führen - es gibt auch andere Parteien.
    Und die Einrichtungen der Kirche? Warum denn nicht. Es gibt auch viele andere.
    Geändert von Inaktiver User (16.01.2016 um 23:19 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nahezu alle Spanier sind Katholiken.
    Hast du eine konkrete Zahl ? Ich kenne so einige Spanier und die haben noch nie ihren Katholiken heraus gekehrt.

  10. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zazu, bist Du der Meinung, Toledo gehöre nicht zu "diesem Kulturkreis" oder glaubst Du, in Spanien nähme keiner die Worte des höchsten Klerikers im Land ernst oder für voll?
    Ich habe doch geschrieben "dieser Kulturkreis", dem christlichen eben, aus dem auch ich stamme.

    Tatsächlich bin ich der Meinung, dass nur ein vernachlässigbar kleiner Teil der Bevölkerung hinter den Worten dieses höchsten Klerikers steht - auch in Toledo.

    Ich lasse mir übrigens sehr ungern Geschichtslosigkeit unterjubeln (zwischenrose und noch irgendjemand) und bin der Meinung, dass sich bis in alle Ewigkeit hier in Europa die überwältigende Mehrheit der Christen sich niemals mehr von ihrer Religion instrumentalisieren lassen wird.

    --> Weil Religion hier schon sehr, sehr lange von der überwältigenden Mehrheit der Christen in so ziemlich allen Bereichen des öffentlichen Lebens (Ausnahme: Kirchliche Betriebe, aber auch schon mit Abstrichen) als Privatsache gilt.

    Und zwar gewachsen und aus tiefster Überzeugung, was ein springender Punkt ist.

    --> Genau daraus resultiert eben die Fassungslosigkeit vieler, dass jetzt tatsächlich einige radikale Muslime, wie z.B. der IS, ihren Mist nach Europa tragen.

    Fassungslosigkeit im Sinn von:
    War die Aufklärung umsonst?
    Geht das Ringen um mehr Gleichberechtigung und um mehr Achtung der Frau jetzt wieder von vorne (!) los?
    Geändert von Zazu2 (16.01.2016 um 23:30 Uhr)

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