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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Ich habe gerade von einem tollen Projekt gehört:
    «Multaka»: Flüchtlinge als Museumsführer - Berlin.de

    Hier geht esum Geschichte.. echt gut!

    Der Film "Museumsführung von Flüchtlingen für Flüchtlinge" ist hier:
    https://www.rbb-online.de/abendschau...506106008.html

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    ich plädiere für patenschaften. einen "patenflüchtling" nehme ich gerne an der hand. auch ohne armlänge abstand . . ich bin so viel engagiert an ecken, wo wir dringend helfende hände gebrauchen können und ich bin mir sicher, da stimmts auch menschlich. wäre einen versuch wert, solche patenschaften zu versuchen. in meinem fall denke ich an tierheim, berberhilfe und diverse vereine mit eigenem gelände.

    das möchte ich aber steuerlich berücksichtigt wissen.

    eine email mit diesem vorschlag ist letzte woche an den MdB meiner stadt raus. ich bin gespannt, was er dazu meint.
    ich hatte ihn letztes jahr einmal bezüglich verwirrender berichte zur ukraine in diversen zeitungen angeschrieben, er hat mich damals durch sein ministerium zurückrufen lassen. ich weiss also, dass meine emials zumindest GELESEN werden und nicht in ablage P verschwinden.

    ich bin gespannt, was er zu meinem vorschlag mit den patenschaften sagt.

    generell solltet ihr es auch nutzen, dass es MdL und MdB gibt. die haben alle eine email-adresse!

    die politiker sollen einfach wissen, dass wir bürger keine schweigende blökende herde sind, die alle 4 jahre mal zur urne schreitet, sondern sehr wohl an unserem land und dessen zukunft interesse haben.
    das macht m. e. mehr sinn , als zu demos (ob links oder rechts) zu gehen und damit zwangsläufig polizeikräfte zu bündeln.

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ gezeitenfrau

    Du weißt aber schon, dass nicht die Roma-Familie das Geld bekommt, sondern der Vermieter.

    (Und die wenigsten interessieren sich dafür, wieviel der Staat für sie bezahlt... das betrifft auch Leute mit hohem Einkommen. Ich denke da an Ackermanns Geburtstagsfeier.)
    Ja, klar. Aber dem "Staat" scheint es wurscht zu sein in diesen Fällen, der Not gehorchend
    sozusagen.Indes im Fall der Dame mit mehr als spitzem Griffel klein kleinst gerechnet wird,
    ja kein Cent zuviel.Die Ämter haben Vorgaben, manche SB legen des Ermessensspielraum
    aber auch großzügiger aus.Andere tun so als müssten sie jeden Cent aus ihrer eigenen
    Tasche bezahlen.Das sind sehr unterschiedliche Erfahrungen,wirklich von Amt zu Amt
    verschieden. Manche Leute muss man quasi "zwingen" endlich Wohngeld zu beantragen
    zB.- die schämen sich das sie Geld vom Staat benötigen, sehen das als Individualversagen
    an, besonders ältere.Manche Flüchtlinge kommen hier schon mit einem Katalog an Wünschen
    an und meckern ua. wenn es nicht zack, eine geeignete Wohnung auf Abruf gibt.So als sei das
    ganz selbstverständlich. Das gibt sogar meine Tochter zu, die eigentlich weitaus positiver
    denkt in diesen Fragen, es werde mehr gemeckert. Meckern darf jeder- wenn er andere damit
    nicht schädigt.
    Das ganz oben viele Gauner saßen und sitzen habe ich niemals angezweifelt,aber auch in Firmen
    wie VW unter anderem.Da wird zum Teil geschmiert und besch.... bis der Arzt kommt,
    aber das ist ein anderes trauriges Thema.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Ich sage die Wahrheit:
    "Alle mit kleinem Geldbeutel haben ein Problem - egal welcher Nationalität.
    Immer haben Sie ein Dach über dem Kopf, denn jetzt ist es kalt."

    In der Regel zustimmendes Nicken.

    Der Ermessensspielraum ist in der Wohnungssache aber gering.

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sage die Wahrheit:
    "Alle mit kleinem Geldbeutel haben ein Problem - egal welcher Nationalität.
    Immer haben Sie ein Dach über dem Kopf, denn jetzt ist es kalt."

    In der Regel zustimmendes Nicken.

    Der Ermessensspielraum ist in der Wohnungssache aber gering.
    Und das ist ja das Ungerechte: da muss sich was ändern, es handelt sich um
    eine relativ lächerliche Summe.Es ist NICHT gerecht das für Flüchtlinge nichts zu
    teuer ist und für Leute die hier geboren wurden und aufgewachsen sind, bereits ihren
    Beitrag geleistet haben, wegen ein paar läppischen Euro - ach was soll's.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  6. 09.01.2016, 20:21

    Grund
    doppelt

  7. VIP

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Ja, klar. Aber dem "Staat" scheint es wurscht zu sein in diesen Fällen, der Not gehorchend
    sozusagen.Indes im Fall der Dame mit mehr als spitzem Griffel klein kleinst gerechnet wird,
    ja kein Cent zuviel.Die Ämter haben Vorgaben, manche SB legen des Ermessensspielraum
    aber auch großzügiger aus.Andere tun so als müssten sie jeden Cent aus ihrer eigenen
    Tasche bezahlen.Das sind sehr unterschiedliche Erfahrungen,wirklich von Amt zu Amt
    verschieden. Manche Leute muss man quasi "zwingen" endlich Wohngeld zu beantragen
    zB.- die schämen sich das sie Geld vom Staat benötigen, sehen das als Individualversagen
    an, besonders ältere.Manche Flüchtlinge kommen hier schon mit einem Katalog an Wünschen
    an und meckern ua. wenn es nicht zack, eine geeignete Wohnung auf Abruf gibt.So als sei das
    ganz selbstverständlich. Das gibt sogar meine Tochter zu, die eigentlich weitaus positiver
    denkt in diesen Fragen, es werde mehr gemeckert. Meckern darf jeder- wenn er andere damit
    nicht schädigt.
    Das ganz oben viele Gauner saßen und sitzen habe ich niemals angezweifelt,aber auch in Firmen
    wie VW unter anderem.Da wird zum Teil geschmiert und besch.... bis der Arzt kommt,
    aber das ist ein anderes trauriges Thema.
    Das Jobcenter und dessen Umgang mit seinen Kunden ist ein Thema. Wohnungssuche ein anderes.

    Viele Menschen, die eine Wohnung suchen und sich auf die Liste der Stadt für Sozialwohnungen schreiben lassen, haben eine Wunschliste. Manche meckern, andere nicht, wenn diese nicht erfüllt werden und manche nehmen das Wohnungsangebot nicht an!

    Das Meckern wann tritt das denn auf? Wenn der vierte Monat in einer Turnhalle mit 15 Minuten Duschzeit am Tag anbricht? Wird von denen gemeckert, die was zu tun haben? Mit wem habe ich es zu tun? Hauptsächlich Flüchtlinge? Dann höre ich auch nur Flüchtlinge meckern. Hauptsächlich deutsche HartzIV-Empfänger, dann höre ich nur diese meckern. Ich habe beruflich mit vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft, finanziellem Polster, Bildung und Intelligenz zu tun. Die Meckerer sind überall dabei und fordern einen wirklich, weiterhin freundlich und gerecht zu bleiben.

    Hier wird gerade intensiv mit Flüchtlingen an einem Projekt für Obdachlose gearbeitet. D. h. die Menschen aus den Unterkünften sind beschäftigt, u. a. sortieren sie gespendete Kleidung, die dann an die Obdachlosenhilfe weiter gegeben wird. Oder sie helfen mit beim Wärmebus.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  8. VIP

    User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Und das ist ja das Ungerechte: da muss sich was ändern, es handelt sich um
    eine relativ lächerliche Summe.Es ist NICHT gerecht das für Flüchtlinge nichts zu
    teuer ist und für Leute die hier geboren wurden und aufgewachsen sind, bereits ihren
    Beitrag geleistet haben, wegen ein paar läppischen Euro - ach was soll's.
    Das stimmt einfach nicht. Es gibt für Flüchtlinge nicht mehr Geld, als für Einheimische. Das Schicksal deiner Freundin oder Bekannten trifft viele Bezieher von Sozialleistungen wenn die Kinder ausziehen. Deshalb bleiben hier viele Eltern die schon immer im SGB II Bezug stehen, in kleinen Wohnungen trotz mehrere Kinder, weil es a) keine Wohnungen gibt und b) sie sowieso aus der größeren Wohnung ausziehen müssen, wenn die Kinder ausziehen. Das wird auch Flüchtlingsfamilien treffen, wenn die Kinder ausziehen und die Eltern nicht in der Lage waren einen Job zu finden.
    Krankheit kann ja auch jeden treffen. Es gibt nun mal diese Grenzen und die sind für den, der sie überschreitet ungerecht.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  9. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Meine Tochter ist 2x die Woche dort, in einer Durchgangs-Einrichtung.
    Es wird gemeckert das Leute nach Ort X umziehen müssen und nicht nach Ort Y
    dürfen, wie erhofft, dass es noch keine Wohnung gibt ( das von Leuten die kaum hier
    ankamen, was hat man denen bloß erzählt!?), über "Dreck" im Hof (von wem?),
    zu kalt, zu warm,Essen sch.... usw.Meine Tochter arbeitet dort mit derzeit 4 kleinen
    Kindern, macht auch sehr positive Erfahrungen.Die Mütter, eins ist nur mit Vater dort,
    waren anfangs misstrauisch. Es sind natürlich bescheidene Unterkünfte, aber frieren
    muss niemand, hungern auch nicht.
    Realismus ist für alle Seiten angesagt.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  10. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Das stimmt einfach nicht. Es gibt für Flüchtlinge nicht mehr Geld, als für Einheimische. Das Schicksal deiner Freundin oder Bekannten trifft viele Bezieher von Sozialleistungen wenn die Kinder ausziehen. Deshalb bleiben hier viele Eltern die schon immer im SGB II Bezug stehen, in kleinen Wohnungen trotz mehrere Kinder, weil es a) keine Wohnungen gibt und b) sie sowieso aus der größeren Wohnung ausziehen müssen, wenn die Kinder ausziehen. Das wird auch Flüchtlingsfamilien treffen, wenn die Kinder ausziehen und die Eltern nicht in der Lage waren einen Job zu finden.
    Krankheit kann ja auch jeden treffen. Es gibt nun mal diese Grenzen und die sind für den, der sie überschreitet ungerecht.
    Dann bin ich zu blond. Das es gesetzliche Vorgaben gibt in den SGB ist mir klar,
    es ist auch nicht meine Freundin,ich kenne die Frau nur von meinem "Job".Dann stehe ich total auf dem
    Schlauch, wenn für schäbigste Unterkünfte UNSUMMEN bezahlt werden und man bei dieser
    Dame bei wenigen(!) Euro über "Bedarf" schon Terz veranstaltet.Ich habe doch gar nicht behauptet
    das Flüchtlinge mehr Geld zur Verfügung haben ! Das ist nicht Schuld der Flüchtlinge, das sind
    die irren Gesetze.Der Staat kann erpresst werden von "Hoteliers" und Co.
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  11. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Wie kann Integration gelingen?

    Indem man dorthin schaut, wo Integration gelungen ist und die Vorbildfunktion dieser Fälle wahrnimmt, das heißt öffentlich macht. Berichte über Familien oder Einzelpersonen, die sich erfolgreich integriert haben, sind sicher kein schlechtes Mittel.

    Indem man aber auch zeitnah reagiert, wenn sich Schwierigkeiten abzeichnen - sowohl politisch als auch im persönlichen Rahmen.

    Derzeit fallen leider viele Türken in Deutschland dadurch auf, dass sie den (auch religiös geprägten) Rechtsruck ihrer Regierung im Herkunftsland mitmachen. Ich fände es gut, wenn Deutschland aktiv Kräfte unterstützen würde, die sich für die Pressefreiheit und die Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei stark machen. Das geht vor allem hier vor Ort, und gern auch offen!

    Dass auf der diplomatischen Ebene leider mit Erdogan kooperiert werden muss, steht dabei auf einem anderen Blatt.

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