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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    @ gezeitenfrau

    Du weißt aber schon, dass nicht die Roma-Familie das Geld bekommt, sondern der Vermieter.

    (Und die wenigsten interessieren sich dafür, wieviel der Staat für sie bezahlt... das betrifft auch Leute mit hohem Einkommen. Ich denke da an Ackermanns Geburtstagsfeier.)

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    ich habe in einem Nachbarstrang einen schönen Link gefunden - ist aber auch wieder nur ein Einzelfall, aber in der "Pampa".
    Und es geht also doch jemandem einen Wohnort zuzuweisen.

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Ich bin ja mal gespannt, wieviele Freiwillige überhaupt noch helfen, nach dem ganzen Terror an Silvester...
    Ob sich da noch die vielen Helfer engagieren wollen? Welcome-Parties wird es wohl nicht mehr in dem Maße geben - zumindest nicht in den Großstädten, oder was mein ihr?
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Ob sich da noch die vielen Helfer engagieren wollen? Welcome-Parties wird es wohl nicht mehr in dem Maße geben - zumindest nicht in den Großstädten, oder was mein ihr?
    Marylin,
    wann gab es denn die letzte welcome -Party und wo?
    Ich lebe im Osten Deutschlands, der Herr Höcke wohnt einen Landkreis weiter, ich habe keine Welcome Parties erlebt.
    Dafür die AfD-Kundgebungen und Heimatschutzaufmärsche.

  5. Moderation

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Ob Party oder nicht wird für die Integration jetzt kaum DIE Rolle spielen.
    Ehrenamtliche aber wohl. Und die sind zum Glück noch längst nicht abgesprungen.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


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  6. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ehrenamtliche aber wohl. Und die sind zum Glück noch längst nicht abgesprungen.
    Ja.. und ich bin super dankbar dafür! Vielen Dank allen....

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Ob Party oder nicht wird für die Integration jetzt kaum DIE Rolle spielen.
    Ehrenamtliche aber wohl. Und die sind zum Glück noch längst nicht abgesprungen.
    Nun ja, ich schon. Ich dachte, ich helfe in einer kurzfristigen Krisensituation. Aber ein Ende ist nicht absehbar. Ich fühle mich vom Staat missbraucht.
    Eine Freundin von mir ist Lehrerin und hat ihre Stunden reduziert, um zu helfen. Aber Lehrer werden auch gebraucht, und wie!
    Eine andere Freundin ist Krankenschwester und Sterbehelferin. Sterben müssen die Leute seit geraumer Zeit alleine. Nein, auf diesen Dauereinsatz war niemand eingerichtet und ich kann mir schon vorstellen, dass auch andere das Handtuch werfen, da nach wie vor der Dank groß, die dringend notwendige Entlastung aber nichtexistent ist.

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    schön, dass sich doch wieder eine so konstruktive diskussion ergeben hat!
    (ich war tagsüber nicht am computer und weiß daher auch nicht, welche beiträge eventuell woandershin verschoben wurden -aber danke, analuisa für dein aufmerksames mitlesen! )

    ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen soll:
    klar geht es nicht von selbst, klar gibt es probleme - die frage ist aber, wie können wir sie angehen, wie können wir sie lösen.

    die diskussion um die ansiedelung am land -in der stadt fand ich sehr konstruktiv. beides hat vorteile - und die idee, dass die flüchtlinge strukturschwachen gegenden helfen können, zb. den öffentlichen verkehr zu verbessern, oder auch schulen weiter zu führen (ein ähnliches beispiel habe ich auch aus ostösterreich mal gehört), finde ich sehr überlegenswert.

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Warum sollte sie sich benachteiligt fühlen? Es kann doch eher so sein, dass durch den Zuzug von Flüchtlingen die Gemeinden eine bessere Infrastruktur bekommen.

    .
    genau das meine ich.

    ich habe heute hier mehrmals das wort "flüchtlingslobby" gelesen.
    im sinne der neutralen wortbedeutung eine Gruppe von Personen, die gleiche Interessen haben und versuchen, Politiker zu beeinflussen und für ihre Interessen zu gewinnen. , wie sie die google-suche ergibt, finde ich, dass es ganz wichtig ist, dass auch flüchtlinge eine lobby haben.
    wie ich schon schrieb, habe ich auch gar nichts dagegen, wenn die menschen, die hier herkommen, weil sie aus anderen ländern fliehen, hier "die wirtschaft ankubeln".
    wer da was dagegen hat, versteht nicht, wie "soziale marktwirtschaft" funktionieren kann. kurz- und langfristig.

    wer aber der meinung ist, dass das vertreten von menschenrechten, das unterbringen von flüchtlngen, die unterstützung bei der integration (durch sprachkurse, durch schulbildung etc) nichts kosten darf, wer die menschen, die in diesem bereich arbeiten, mit ausbeutung und "lobby" im negativen wortsinn in zusammenhang bringt, wird weder der wirtschaft noch der integration damit einen gefallen tun.
    sicher, es bringt in der momentan schwierigen situation erfolg und applaus -langfristig aber eine gesellschaft, in der neiddebatten, soziale ausgrenzung (von in- und ausländern gleichermaßen) und parallelgesellschaften das sagen haben.



    Kommen die Flüchtlinge denn tatsächlich mit unrealistischen Erwartungen? Sie wollen zunächst nur arbeiten bzw. in die Schule gehen. Diese im Grunde einfache Erwartung stellt sich zwar als unrealistisch heraus, eben weil sie die Voraussetzungen nicht mitbringen. Sobald diese Voraussetzungen aber gegeben sind, können sie sich integrieren, d. h. arbeiten, zur Schule gehen, studieren, ein selbständiges Leben führen

    ich glaube, dass allgemein bekannt ist, dass es tatsächlich "unrealistische vorstellungen" von vielen flüchtlingen, die in diesem sommer kamen, gab. geschürt von schleppern und youtube-videos waren so manche tatsächlich der meinung, dass es in europa sofort arbeit und - ja, auch würde für diese menschen gäbe.
    viele berichten, dass die zeit im massenlager "die hölle" war....andere sind geduldiger.

    ich glaube, je mehr man jetzt in diese menschen als staat, als gesellschaft "investiert" - an bildung, an wohnung, an zeit - desto mehr kann die gesellschaft a la longue von ihnen auch profitieren.

    eine wichtige grundvoraussetzung dafür ist für mich, flüchtlinge prinzipiell als menschen, als einzelwesen, als familie zu sehen - und nicht als masse, die als solche natürlich bedrohlich wirkt. (- ich geh schon nicht mehr auf großverantaltungen, weil ich 50 000 an einem ort einfach nicht mehr ertrage - da ist mir komplett wurscht, welche haarfarbe oder religion die haben, es sind einfach drängende, schubsende massen)

    und genau deshalb finde ich solche "einzelgeschichten" auch so wichtig. denn hinter jeder einzelnen geschichte steckt ein schicksal, eine person:


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bevölkerungszunahme wirkt sich hier auf die Infrastruktur positiv aus: Syrische Flüchtlinge retten Schule in Golzow

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Immer wieder habe ich hier in diesem Strang - und woanders - über die Schwierigkeiten gelesen, Geflüchtete mit der Heterogenität unserer Gesellschaft vertraut zu machen, der zeigt, was alles möglich ist.

    Hier ein kleiner Beitrag über ein Projekt in Berlin.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich habe in einem Nachbarstrang einen schönen Link gefunden - ist aber auch wieder nur ein Einzelfall, aber in der "Pampa".
    Und es geht also doch jemandem einen Wohnort zuzuweisen.

    ja, klar kann das gut gehen -wenn 50 leute von einem ort mit 2000 einwohnern tatsächlich "aufgenommen" werden, dann ist integration sicher kein sehr großes problem.
    wenn aber die 2000 leute nur mehr angst vor den "horden" haben und sie in sicherer entfernung vom ort "zwischenparken", sprich: wenn sich niemand um sie kümmert, sie als problem wahrgenommen werden, dann wird es mehr als schwierig.
    es kommt auf die menschen an -auf beiden seiten.

  9. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    So leicht ist das mit der Unterbringung auf dem Land nicht.
    Meine Mutter (ländliche Gegend) erzählte mir, dass da die 10 Busse standen, um die Ankommenden in Unterbringungen zu fahren. 90% stiegen in den Zug nach HH und nur ein Bus ist dann gefahren.
    flying is the art of falling to the ground without touching

  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    @Butterblume,
    leicht ist das sicher nicht, bei uns aus dem Dorf sind sie binnen Stunden aus der christlichen Unterkunft verschwunden.
    Und wir werden da auch nicht die Masse ansiedeln können, aber es wird Menschen geben, die nicht nur nach Köln, Hamburg oder Berlin wollen. Ich vertrau jetzt mal da drauf, denn in meiner alten Heimatstadt, ein gar schröckliches Provinznest, leben schon einige. Wir haben aber seit Jahren auch zwei praktizierende syrische Ärzte.
    Und nun sind neben den jungen Männern, auch junge Flüchtlingsfamilien dazu gekommen.
    Die Ehrenamtler sind übrigens immer die gleichen, die die sich schon während des Balkankrieges gekümmert haben. Ist also ein bestimmter Menschenschlag. Die sagen übrigens schon seit Jahren, was nicht richtig läuft und sie sagen auch, dass schon immer mehr junge Männer gekommen sind. Auch aus dem Kosovo und auch da gibt es viele Schwierigkeiten. Nur das waren eben keine Million auf einmal...

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