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09.01.2016, 14:45Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
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09.01.2016, 14:52
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Das ist sicher nur ein Teil der Wahrheit. In Unterfranken z. B. gibt es zweistellig Abwanderquoten. Wo gehen sie hin? Wahrscheinlich Richtung Frankfurt und Richtung Nürnberg/München. Hier gibt es nennenswerte Zuwächse. Und hier gibt es auch keine preisgünstigen Wohnungen. Auch die "Schlafstädte" rund um München haben münchner Niveau. So lange es S-Bahn gibt, sind die Kosten hoch. Und durch den Flughafen betrifft es auch die "Käffer" um den Flughafen. In Hallbergmoos kosten die Immobilien das, was du auch in München zahlst - ohne S-Bahn, ohne guten ÖPNV. Ich gehe nicht davon aus, dass München und sein Flughafen ein Einzelphänomen ist.
Wenn man vernünftige Schulen, vernünftige Kinderbetreuung und auch vernünftige Arbeitsbedingungen sucht, kann man nicht aufs flache Land weit abseits vom Schuss ziehen. Und der ÖPNV wird von der Kommune finanziert. Finanzschwanche Kommunen sparen dort. Deshalb sehe ich es durchaus so, dass das Ansiedeln in Ballungsgebieten mit den Möglichkeiten von Bildung und Arbeit ein wesentlicher Faktor für die Integration ist. Dass das kostet, ist klar. Wohnungsnot kenne ich in München übrigens so lange, wie ich denken kann. Trotzdem wurde der soziale Wohnungsbau mehr und mehr zurück gefahren. Vielleicht ist die Zuspitzung durch die Flüchtlinge auch eine Chance, sich dem Thema Wohnungsbau endlich mal wieder zu widmen und so finanzierbare Wohnungen für alle mit kleinem Einkommen zu schaffen.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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09.01.2016, 15:01Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
*hüstel*
wie ich schon öfter erwähnt habe wohne ich eher ländlich... klar gibt es hier in erreichbarer Nähe einiges an Industrie... aber es ist eben schwierig mit den Öffis dort hinzukommen. Ein besseres (und vielleicht auch preiswerteres) Angebot würde hier ganz bestimmt nicht schaden... wobei wir hier eigentlich schon ganz gut "aufgestellt sind"... und durchaus vernünftige Schulen (die Schülerbeförderung klappt auch reibungslos) und vernünftige Kinderbetreuung haben... auch die Arbeitsbedingungen sind eigentlich ganz okay.
ja, wir wohnen hier taatsächlich auf dem flachen Land... aber bestimmt nicht mehr im Mittelalter...
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09.01.2016, 15:03Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Wahrscheinlich schreiben wir aneinander vorbei. "Leere" Gegenden sind für mich unbesiedelte Landstriche z. B. in Meckpom oder Brandenburg. Da kommt auch kein Arbeitgeber hin.
Innerhalb einer Stadt ist es schon immer so, dass Stadtteile unterschiedlich sind. Sozialer Wohnungsbau in München-Bogenhausen ist nicht finanzierbar. Da werden es andere Stadtteile sein. Wie immer muss sozialer Wohnungsbau flankiert werden - gerade Großsiedlungen. Und... sie dürfen nicht nach Nationalität vergeben werden. Das meinte ich mit "alle".
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09.01.2016, 15:06Inaktiver User
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09.01.2016, 15:08Inaktiver User
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09.01.2016, 15:12Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
da will dann vermutlich auch niemand wohnen... solche unbesiedelten Gegenden sollten dann doch gleich mal außen vor gelassen werden.
Die Idee mit den Öffis kam mir schon vor einiger Zeit... immer ist die Rede davon das man Flüchtlinge nicht in XYZ oder in ZYX unterbringen könnte, "weil das die Infrastruktur nicht hergibt". Ja nun... dann muss man eben, anstatt über Flüchtlingssiedlungen die irgendwo in den Städten hochgezogen werden solllen und die vielleicht dazu beitragen das die Menschen sich nicht integrieren (können) dafür sorgen, das die Infrastruktur in und zu den kleineren Orten das hergibt.
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09.01.2016, 15:15
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Ich auch. Und ich sagte ja auch, dass die Beförderung durch die Kommune finanziert wird. Je zahlungskräftiger die Gemeinde, desto besser die Anbindung. Aber in unserem Dorf gibt es nur eine Grund- und eine Mittelschule. Wer in eine weiterführende Schule möchte, muss mit dem Schulbus fahren. Wer Förderbedarf (fängt bei Legasthenie an) hat, muss in die Kreisstadt. Und tagsüber ist die Anbindung lausig, sie ist nur morgens und abends gut.
Wenn Integration gelingen soll, müssen die Angebote niederschwellig erreichbar sein. Eine Mutter/Familie mit Sprachschwierigkeiten und mehren Klein- und Grundschulkindern wird sich nicht für Therapieangebote - auch für sich selbst - auf einen beschwerlichen Weg begeben.
Das verstehe ich auch darunter.
Das hat man in München noch nie gemacht. Und man hat auch immer zwischen den Sozialwohnungen Eigentumswohnungen gebaut - zumindest die, die ich kenne und das sind schon einige.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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09.01.2016, 15:18Inaktiver User
AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?
Lach, na viele solcher toten Gegenden gibt es in Brandenburg nicht.
Aber die Grundbedingungen müssen schon stimmen - für alle. Und es dürfen nicht nur Asylbewerber dorthin, da haste ja "klein Damaskus" und das wollen wir ja nun auch nicht.
Schon allein um der Gettoisierung vorzubeugen.Innerhalb einer Stadt ist es schon immer so, dass Stadtteile unterschiedlich sind. Sozialer Wohnungsbau in München-Bogenhausen ist nicht finanzierbar. Da werden es andere Stadtteile sein. Wie immer muss sozialer Wohnungsbau flankiert werden - gerade Großsiedlungen. Und... sie dürfen nicht nach Nationalität vergeben werden. Das meinte ich mit "alle".
Zu DDR-Zeiten haben wir immer ein wenig verwundert die Verächtlichkeit wahrgenommen, wenn BRD - Bürger über unsre Plattenbausiedlungen sprachen. Ok, die waren keine architektonischen Meisterleistungen, aber wir verstanden nicht warum so übel die Platte gesprochen wurde, wenn man sah, das es in Westberlin, Hamburg, Würzburg ähnliches gab. Bis wir den Unterschied merkten, in der DDR wohnten da nicht sozial Schwache drin, sondern auch Lehrer, Ingenieure, Offiziere mit Familien. Die sozial Schwachen wohnten da nur zu geringen Teil.
Deshalb war das ein ganz anderes Verständnis. Es wohnen heute übrigens noch viele Rentner in den Ostplattenbaugebieten.
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09.01.2016, 15:19
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