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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Martabak, so wie Du es beschreibst, klingt es machbar.

    Hast Du aber je mit Unwilligen so ein Projekt durchgeführt? Ich habe das vor Jahrenden mit Jugendlichen machen müssen, die zu Sozialstunden verurteilt worden waren. Sie kamen, wann sie wollten, ich hätte ab 6 Uhr früh sie einzeln wecken und mitnehmen müssen - und wirst als Sklaventreiber beschimpft (was Du im Prinzip auch bist).

    Es gibt immer wieder Projekte, die funktionieren. Das lese ich gerne. Nur ich bin definitiv nicht geeignet, Unmotivierte zu motivieren.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Martabak, so wie Du es beschreibst, klingt es machbar.

    Hast Du aber je mit Unwilligen so ein Projekt durchgeführt? Ich habe das vor Jahrenden mit Jugendlichen machen müssen, die zu Sozialstunden verurteilt worden waren. Sie kamen, wann sie wollten, ich hätte ab 6 Uhr früh sie einzeln wecken und mitnehmen müssen - und wirst als Sklaventreiber beschimpft (was Du im Prinzip auch bist).

    Es gibt immer wieder Projekte, die funktionieren. Das lese ich gerne. Nur ich bin definitiv nicht geeignet, Unmotivierte zu motivieren.
    Ich sehe ein Problem Menschen an das Nichtstun zu gewöhnen (gerade ,wenn sie aus Ländern kommen ,in denen es keine Sozialleistungen gibt) ,um sie für viel Geld in Integrationskurse künstlich an etwas zu gewöhnen ,was Ihr Alltag nicht hergibt ,um sie dann mittels Ehrenamt oder Versuchsmassnahmen in 8-13 Stunden Varianten unterzubekommen.
    Das ist 3 Mal um die Ecke für was eigentlich ?(Den einzigen ,die davon profitieren sind diese Organisationen ,die da sehr viel Geld generieren).
    In dem Moment ,wo sie hier ankommen ,sind sie noch gewillt die Regeln des Landes anzunehmen. Der Unwille setzt doch erst nach 1-2 Jahren der Alimentierung ein .
    ..Wie ? Dafür soll ich jetzt arbeiten ?
    Es ist doch auch schwer einzusehen für simple gestrickte Menschen ,dass man über das Tun noch mehr erfährt als nur ein Einkommen zu haben.
    Ich fürchte ,wir produzieren damit eher mehr Unwillige als Willige und auch Integration findet so nicht statt. Basteln mit Flüchtlingen ist keine Realität für junge Menschen sondern okay für das Seniorenheim.
    Ich habe früher selbst Workshops gehabt und mit ungebildeten armen Menschen gearbeitet.Die muss man anfeuern ,arbeiten lassen ,korrigieren und loben.Das tut jedem Menschen gut . Rumsitzen lassen ,auf Warteschleife kreiert nur Missmut ,Depression und ein sichtlich abnehmendes Selbstwertgefühl.

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Martabak,

    ich stimme Dir in Deinen Ausführungen zu. Das Problem ist ja, dass Flüchtlinge und Asylsuchende aber eben nicht arbeiten dürfen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Martabak,

    ich stimme Dir in Deinen Ausführungen zu. Das Problem ist ja, dass Flüchtlinge und Asylsuchende aber eben nicht arbeiten dürfen.
    Das sollte man ändern.Wenn die Bearbeitung so lange dauert ,ist das eigentlich gesellschaftlich gesehen contraproduktiv.

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wird uns immer so gesagt ,aber angesichts der Tatsache ,dass man für Flüchtlinge pro Jahr mal locker 20 Milliarden auf dem Plan hat ,hätte man das Ganze doch gleich verbinden können mit 20 Stunden integrativer Arbeitszeit pro Woche . Eben Aufgaben wie Müll sammeln in Grünanlagen (der übrigens von Ihnen dort in erster Linie auch hingeworfen wird),Gemüse schneiden in Großküchen und alles was Schüler eben auch so machen könnten. Einfache Aufgaben unter Anleitung sind doch für jeden zu machen.
    Das wäre die beste Integration gewesen.Direkt ,würdevoll und sicher auch gesellschaftlich positiv bewertet.

    So ähnlich wie man das in vielen Sozialprojekten weltweit gestaltet. Arbeit für Essen und Unterkunft.
    Das ist für viele Flüchtlingsmänner aber eben nicht würdevoll. Im muslimischen Kulturkreis ist nur die Frau für Küche (das Haus allgemein) und alle damit verbundenen Arbeiten zuständig. Wenn man also einem muslimischen Macho ein Küchenmesser in die Hand drückt zum Gemüseschnippeln oder ihn einteilt zum Müllaufsammeln auf der Straße, dann ist die Chance sehr hoch, dass er es nicht tut und Dich (als Auftraggeber) dafür auch noch hasst und verachtet.
    Wenn der Wind der Veränderung weht,
    bauen die einen Mauern
    und die anderen Windmühlen.

    - chinesisches Sprichwort -

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sollte man ändern.Wen die Bearbeitung so lange dauert ,ist das eigentlich gesellschaftlich gesehen contraproduktiv.
    Richtig. Wir hatten in unserer Flüchtlingsunterkunft das Problem, dass die arbeitswilligen Männer nicht einmal weißeln durften, nur den Hof fegen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Martabak,

    ich stimme Dir in Deinen Ausführungen zu. Das Problem ist ja, dass Flüchtlinge und Asylsuchende aber eben nicht arbeiten dürfen.
    Doch dürfen sie. Ich kenne inzwischen einige mit Mini-Jobs, selbst welche, die bisher nur eine Duldung haben.
    Wenn der Wind der Veränderung weht,
    bauen die einen Mauern
    und die anderen Windmühlen.

    - chinesisches Sprichwort -

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Zeta2013 Beitrag anzeigen
    Das ist für viele Flüchtlingsmänner aber eben nicht würdevoll. Im muslimischen Kulturkreis ist nur die Frau für Küche (das Haus allgemein) und alle damit verbundenen Arbeiten zuständig. Wenn man also einem muslimischen Macho ein Küchenmesser in die Hand drückt zum Gemüseschnippeln oder ihn einteilt zum Müllaufsammeln auf der Straße, dann ist die Chance sehr hoch, dass er es nicht tut und Dich (als Auftraggeber) dafür auch noch hasst und verachtet.
    dazu fällt mir der Artikel ein :
    Asylunterkunft: Putzplan stößt auf Widerstand

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Zeta2013 Beitrag anzeigen
    Das ist für viele Flüchtlingsmänner aber eben nicht würdevoll. Im muslimischen Kulturkreis ist nur die Frau für Küche (das Haus allgemein) und alle damit verbundenen Arbeiten zuständig. Wenn man also einem muslimischen Macho ein Küchenmesser in die Hand drückt zum Gemüseschnippeln oder ihn einteilt zum Müllaufsammeln auf der Straße, dann ist die Chance sehr hoch, dass er es nicht tut und Dich (als Auftraggeber) dafür auch noch hasst und verachtet.
    Wenn das hier die Auflagen von Anfang an wären ,dann wäre das anders ,davon bin ich ziemlich überzeugt. Ausserdem muss er ja nicht hier bleiben.
    Ich erinnerte mich vorhin wirklich an meinen Kibbuz Aufenthalt vor Jahrzehnten. 10 Tage die Räume putzen ,dann Einsatz auf den Plantagen ,danach die Küche und später auch noch das Kibbuzhotel.
    Ich konnte nichts davon wirklich gut ,ich wurde eingewiesen und habe es sehr schnell gelernt.
    Also nicht können scheidet ,da eigentlich komplett aus .
    Man könnte es so organisieren ,dass es einen Pool gibt mit Aufgaben und daraus werden die Flüchtlinge monatlich bedient.
    20 Stunden wäre für jeden machbar und woanders müssen sie auch gar nicht arbeiten.Staatliche und auch andere Träger könnten da Bedarf anmelden.
    Dann hätte man sich auch wesentlich mehr unter Kontrolle ,würde sehen wer sich konform verhält und wer nicht und so Doppelgeschichten wären auch nicht machbar. das würde dann sehr schnell auffallen.
    Aber für die Menschen selbst wäre es Anerkennung ,sie kämen rum mit verschiedenen anderen Menschen , müssten versuchen deutsch zu sprechen usw.
    ..Integration eben von Anfang an.

  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    dazu fällt mir der Artikel ein :
    Asylunterkunft: Putzplan stößt auf Widerstand
    Ein wichtiger Minuspunkt in Deutschland ist das Controlling,stelle ich immer wieder fest. Gegen so etwas hilft Kontrolle und Nachbessern ,stetig und immerzu bis die Person verstanden hat ,es ist effizienter ,dass gleich richtig zu machen.
    Das macht in Deutschland aber kaum jemand ,ist mein Gefühl .Da wird anscheinend gern eingespart.

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