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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzdem: das Ausmaß an Jammern und Klagen in Deutschland - und erst recht dieses Theater und die Totalblockade in Osteuropa und Großbritannien - sind für mich jenseits aller Plausibilität und Nachvollziehbarkeit.
    Frau Gabriele Krone-Schmalz sagte bei Anne Will etwas Wichtiges, wie ich finde (in anderem Zusammenhang, ist aber übertragbar, glaube ich): "was passiert, wenn Ordnungen verlorengehen".

    Das ist es, meiner Meinung nach, was die meisten besorgt macht ("besorgt" ist ja glaube ich jetzt ein verbranntes Wort, ich weiß, aber mir fällt kein anderes ein gerade): Die Ordnungen gehen verloren, und:

    wo bleibt der große Integrationsplan des Kanzleramtes, die "Agenda Einwanderung", die konkret benennt, wie sie es zu schaffen gedenkt? Die Integration von einer Million Menschen beschränkt sich nicht darauf, genügend Turnhallen und Dixi-Klos bereitzustellen.
    Flüchtlinge: Angela Merkel - die Zeit der Kanzlerin läuft ab - Deutschland | STERN.de

    Oder, wie Seehofer es ausdrückte: „Es gibt keinen Plan in Berlin“
    Geändert von Inaktiver User (17.02.2016 um 16:44 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Hier z.B., was Altkanzler Schröder dazu sagt:
    http://www.morgenpost.de/politik/art...echtlinge.html
    Geändert von Inaktiver User (17.02.2016 um 16:50 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Oder, wie Seehofer es ausdrückte: „Es gibt keinen Plan in Berlin“
    Das spricht nicht für Seehofer, denn ist nicht die CSU Teil der Regierung in Berlin und hat er nicht sogar den Koalitionsvertrag mit unterschrieben?

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das spricht nicht für Seehofer, denn ist nicht die CSU Teil der Regierung in Berlin und hat er nicht sogar den Koalitionsvertrag mit unterschrieben?
    Kann man so sehen. Ist aber für die Frage selbst unwichtig. Wie sieht der Plan aus? Siehe z.B. den Link zu Schröders Aussagen.

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zum Thema Praktikum und Mindestlohn:

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Eben nicht; das ist doch der Trick bei der Kiste. Da gibt's meines Wissens keine Tarife. Viele bekommen gar nichts.
    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Nein. Oft findet ein Praktikum unbezahlt statt. Auch wenn diese z. B. verpflichtend fürs Studium stattfinden.
    Praktika bis zu 3 Monaten müssen nicht mit dem Mindestlohn entlohnt werden, sondern erst ab dem 4. Monat AUSSER, wenn sie im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung stattfinden.

    Hier kann man sich prima durchklicken:
    Der Mindestlohn wirkt - Mindestlohn und Praktikum

    Wer ALGII bezieht, darf maximal 6 Wochen ein Praktikum ganz ohne Lohn machen. Dies ist allerdings eine Ermessenssache. Dies wird auch auf der Arbeitgeberseite eingetragen, damit ein AG sich nicht durch eine Reihe von Praktikanten um Einstellungen drückt.

    Es geht eben auch um unser aller Geld - nämlich auch in die Sozialkassen...

    Allerdings sind manche Arbeitgeber da schon seltsam. Wenn jemand bei ihnen ein Praktikum gemacht hat und sie ihn dann einstellen wollen, gibt es kaum noch einen Eingliederunsgzuschuss...

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Bei diesen "Praktika" geht es am wenigsten um ITler, sondern um ganz normale Arbeiter.
    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    diese Vermutung habe ich auch. es wird also in zukunft wesentlich mehr Praktikanten geben. da werden sich die Erntehelfer aus Osteuropa wenig freuen, wenn sie durch "Praktikanten" ersetzt werden.
    Das ist in der Tat ein Problem. Und hier kann man nur hoffen, dass die Arbeitsvermittler in den Jobcenter sich daran erinnern.

    § 45 SGB III
    (2) Die Dauer der Einzel- oder Gruppenmaßnahmen muss deren Zweck und Inhalt entsprechen. Soweit Maßnahmen oder Teile von Maßnahmen nach Absatz 1 bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden, dürfen diese jeweils die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten. Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten. Maßnahmen des Dritten Abschnitts sind ausgeschlossen.


    wie ist das eigentlich mit deutschen Praktikanten? bekommen die den gesetzlichen Mindestlohn?
    Ob jemand einen Aufenthalsterlaubnis hat (= anerkannter Flüchtling) oder deutscher Staatsbürger ist, ist egal - vor dem Gesetz sind hier alle gleich.

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Unsere jungen Leute (insbesondere nach dem Abi und erst recht seit G8) absolvieren ja auch sehr oft direkt nach dem Schulabschluss ein freiwilliges soziales Jahr oder absolvieren unterschiedliche Praktikas.

    Einfach, um sich ein Bild vom "normalen" Leben in D zu machen und um sich im neuen Umfeld (in diesem Fall außerhalb des Schullebens, im anderen Fall im wäre es halt das neue Land) zu orientieren.
    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Auch hier wurde das Programm für Flüchtlinge erweitert:
    Ein freiwilliges soziales Jahr können Flüchtlinge (=anerkannte ...) auch absolvieren.
    Bei einem Praktikum geht es aber um die Eignungsfesttsellung für den Beruf. Das soziale Jahr hat einen anderen Hintergrund.
    Der Bufdi ist für Menschen ab 26 Jahren.

    Machen wir uns nichts vor - ein Praktikant ohne Sprache bringt nichts... deswegen zuerst Integrationskurs!!

  6. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Machen wir uns nichts vor - ein Praktikant ohne Sprache bringt nichts... deswegen zuerst Integrationskurs!!
    Der könnte durchaus mit Beschäftigung gekoppelt sein. Erwachsenen fällt das stupide Lernen oft noch schwerer als Kindern, also nicht nur Frontalunterricht, sondern in kleinen Gruppen etwas tun und dabei reden, stelle ich mir auch gut vor.
    Aber all das erfordert Konzepte, Anleitung und Aufsicht. Mir spuken da immer noch die Vereine im Kopf herum.

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Integrationskurse sind zwischen 4 und 5 Stunden am Tag plus Hausaufgaben.

    Ja, durchaus kann man nebenbei ein Praktiukm machen, aber Grundlagen in der Sprache sollten schon da sein - schon des Arbeitsschutzes wegen.

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    @charlotte03,

    das ist richtig. Ich glaube, wenn das Ganze mal Händchen und Füßchen hat, geht da doch mehr als man denkt.
    Mein Dad hat neben der Flüchtlingsbetreuung noch ein zweites "Steckenpferd" - den Lehrlingsaustausch. Viele der frankophilen Lehrlinge, die nach Deutschland zum Austausch kommen, sprechen kaum Deutsch. Zum Piepen, ist aber so.
    Da geht natürlich vieles über das beruflich erworbene Wissen und einfach machen, aber so ähnlich könnte ich mir das auch vorstellen.
    Mein LG und ich würden gern einen marokkanischen "Fliesenleger" als Mitarbeiter auf Zeit nehmen , wir probieren selber Tadelakt und da hat der bestimmt mehr Erfahrung mit als wir . Ich denke für Individualfälle dürfte es durchaus Lösungen geben. Das Problem ist die Masse.

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Da die Flüchtlinge alle eine Integrationskursverpflichtung haben, sollten wir es unterlassen diese aufzuweichen.

    Wir untergraben unsere eigene Situation.

    Parallel zu Kursen und danach kann man vieles tun.

  10. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der könnte durchaus mit Beschäftigung gekoppelt sein. Erwachsenen fällt das stupide Lernen oft noch schwerer als Kindern, also nicht nur Frontalunterricht, sondern in kleinen Gruppen etwas tun und dabei reden, stelle ich mir auch gut vor.
    Aber all das erfordert Konzepte, Anleitung und Aufsicht. Mir spuken da immer noch die Vereine im Kopf herum.
    vereine sind in der tat ideal zur integration . . nur schade, dass man ihnen hier zunehmend die existenz entzieht, weil die sporthallen anderweitig belegt sind.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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