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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    . warum gibt es noch nicht längst Sprachkurse im fernsehen?

    luciernago
    weil das heute nicht mehr die wichtigste quelle ist.
    es gibt massenhaft tools zum lernen der sprache im internet, apps, etc. -einfach googeln.

    neulich sah ich einen jungen flüchtling, der sich jedes neue wort, das er in einem gespräch erlernte, ins handy tippte....

  2. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    bei vielen dürfte aber die Motivation sinken, sich tatsächlich hier integrieren zu wollen... weil das immerhin ein Aufwand ist, der betrieben werden muss.


    Wieso perfekt Deutsch lernen... wenn man demnächst eher wieder nur die syrisch Sprache braucht ... und dort mit der Fremdsprache nicht besonders punkten wird, weil viele sie dann können.

    Wieso hier einen dt. Freundeskreis aufbauen... Wohnung und Auto kaufen ....wenn erwartet wird, das man zurück in die Heimat geht ???

    Klar zu kommunizieren, man erwartet, dass die Menschen nach dem Kriege wieder ausreisen und zurück gehen, setzt wenig Anreiz, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen ... sondern man wird lieber bei dem Vertrauten bleiben und darauf setzten, so weiterhin durchs Leben zu wurschteln.... denn in Syrien hat sich das ja nun auch so bewährt.


    Und die Prognosen der zu erwartenden Arbeitslosenzahlen für Flüchtlinge sind heftig ...
    ein großer Prozentsatz hat erstmal keine Chance, die nächsten Jahre tatsächlich eine berufliche Perspektive aufzutun und auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen... in den heutigen Nachrichten hieß es, jeder 2. wird die nächsten 5 Jahre nicht arbeiten, weil er gar keinen Job bekommen wird ...

    Diesen Leuten wird in Kürze klar sein, das sie die Ersten sind, die dann wieder gehen müssen... ob sie das wollen.. andere Frage!

    Ich schätze aber, gerade die die Fleißigen und Macher und Gebildeten unter den Flüchtlingen halten diese Situation nicht lange aus und werden wieder gehen, so sie zu lange auf warten müssen sich ihre Wünsche zu erfüllen und selbstgesteckte Ziele zu erreichen ...und sich nicht auf Deutschkurs in Hinterdupfing einlassen.



    Berufliche Qualifizierung über Jahre ... nach dt. Standards ...
    in Syrien braucht man sie vielfach gar nicht ...
    Wieso das erwerben, wenn es nicht bedeutet, das man hinterher in Deutschland in dem Beruf auf Dauer arbeitet ... weil der Kriege vorbei ist und eigentlich alle gehalten sind, wieder zu gehen ...

    was hat das dt. Handwerk von jede Menge Lehrlingen, die den Betrieben nicht bleiben, weil sie dann doch ihr Brot zu Friedenzeiten wieder in Syrien verdienen müssen und z.B. 2 Jahre nach der Ausbildung wieder heim reisen .. weil da eben auch ihre Familien sind, die nie nachziehen durften ???


    Ausbildung... um der Ausbildung Willen ... damit man sich die Konkurrenz im Ausland heranzieht, die dann dort selbständig arbeitet ...

    mit Integration hat das dann wenig zu tun!
    Geändert von Lonamisa (01.02.2016 um 14:34 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    @ Koi-Nobori

    Menschen , die eine Aufenthaltserlaubnis im Rahmen der GFK haben, haben eine Arbeitserlaubnis.

    Um die handelt es sich.

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @ Koi-Nobori

    Menschen , die eine Aufenthaltserlaubnis im Rahmen der GFK haben, haben eine Arbeitserlaubnis.
    Das klingt hier anders:

    Ohne Einschränkungen dürfen Flüchtlinge nur arbeiten, sobald ihnen offiziell Asyl gewährt wurde.
    Die ersten drei Monate dürfen sie überhaupt nicht arbeiten.
    Danach nur, wenn sie eine Arbeitserlaubnis vom Ausländeramt bekommen.
    In der Praxis werden aus den drei Monaten schnell ein halbes Jahr oder mehr, bis der Status geklärt ist. In der Zeit dürfen sie nicht arbeiten. Solange muss der Staat (die Kommune) zahlen, obwohl sie bereits durch einen Job für sich selbst sorgen könnten.


    Quelle: ARD

    Hier etwas ausführlicher

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    koi-Nobori:
    eine aufenthaltserlaubnis im rahmen der gfk bedeutet asylstatus.
    den bekommt man erst nach der asylprüfung (oder eben nicht)
    ihr beide redet also vom gleichen.....

  6. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Frau Nahles - so habe ich dies verstanden - geht von den Flüchtlingen, die das Asylverfahren durchlaufen haben, aus. Die dürfen nicht nur, nein sie sollten sogar arbeiten, da sie Leistungen nach dem ALGII erhalten können.
    Darauf bezieht sie sich.

    Schwierig ist, dass es eben Flüchtlinge in "verschiedenen Stadien" gibt.

    Hier die Gesetzes lage für die anerkannten:

    §25 Aufenthaltsgesetz
    (2) Einem Ausländer ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Flüchtlingseigenschaft im Sinne des § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes oder subsidiären Schutz im Sinne des § 4 Absatz 1 des Asylgesetzes zuerkannt hat. Absatz 1 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.

    Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/a...2004/__25.html

    Anerkannte Asylbewerberinnen und -bewerber, die vom Bundesamt einen positiven Bescheid erhalten haben, dürfen grundsätzlich uneingeschränkt als Beschäftigte arbeiten und auch einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen.

    Quelle: BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt hier anders:

    Ohne Einschränkungen dürfen Flüchtlinge nur arbeiten, sobald ihnen offiziell Asyl gewährt wurde.
    Die ersten drei Monate dürfen sie überhaupt nicht arbeiten.
    Danach nur, wenn sie eine Arbeitserlaubnis vom Ausländeramt bekommen.
    In der Praxis werden aus den drei Monaten schnell ein halbes Jahr oder mehr, bis der Status geklärt ist. In der Zeit dürfen sie nicht arbeiten. Solange muss der Staat (die Kommune) zahlen, obwohl sie bereits durch einen Job für sich selbst sorgen könnten.
    Und selbst wenn du als Arbeitgeber gerne einem Asylbewerber möglichst schnell eine Chance geben und ihn einstellen möchtest, so lange er keine Arbeitserlaubnis hat, ist da nichts zu machen, wir haben das selbst zwei mal versucht.
    Ich hätte mich da über ein wenig mehr Flexibilität gefreut, aber davon waren die z.B. vom Jobcenter weit entfernt.

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Auf Focus findet sich ein Artikel über einen Flüchtlingsbetreuer in Berlin, der mit jugendlichen Muslimen arbeitet.

    Der Mann hat einen ausgesprochen autoritären Erziehungsstil, er setzt auf Härte und Konsequenz, diskutieren kommt nicht in Frage. Notfalls lässt er die Jugendlichen auf den Koran schwören.

    Offensichtlich trifft er damit genau den Nerv der Jugendlichen, die mit solch autoritären Strukturen aufwuchsen und die die Kuschelpädagogik, die in deutschen Schulen herrscht, verachten.

    Man darf sich fragen, was das für die Pädagogik in Deutschland bedeutet. Konsequent zu Ende gedacht könnte das heissen, dass über den Umweg der immer stärker wachsenden Anzahl von Schülern, die nur auf autoritäre Erziehung anspringen, diese Art von Erziehung wieder in unseren Schulen Einzug halten könnte.

    Schwarze Pädagogik, die wir längst überwunden glaubten, Lehrer als Zuchtmeister.

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Und ich habe gerade letzte Woche mit einem Betreuer für jugendliche und alleinreisende Flüchtlinge gesprochen, der meinte, dass man mit ganz viel Gelassenheit und Geduld an die Sache ran gehen muss.

  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Offensichtlich trifft er damit genau den Nerv der Jugendlichen, die mit solch autoritären Strukturen aufwuchsen und die die Kuschelpädagogik, die in deutschen Schulen herrscht, verachten.

    Man darf sich fragen, was das für die Pädagogik in Deutschland bedeutet. Konsequent zu Ende gedacht könnte das heissen, dass über den Umweg der immer stärker wachsenden Anzahl von Schülern, die nur auf autoritäre Erziehung anspringen, diese Art von Erziehung wieder in unseren Schulen Einzug halten könnte.

    Schwarze Pädagogik, die wir längst überwunden glaubten, Lehrer als Zuchtmeister.
    Das wären schlimme Aussichten, gefiele mir überhaupt nicht.

    Das wäre ein weiteres Argument, keine Kinder mehr in diese Welt zu setzen. Wer möchte denn sowas für sein Kind? (Außer vielleicht, man kann sich für sein(e) Kind(er) eine Privatschule leisten.)

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