Diese Frage ist eigentlich schon alt
-durch die Dampfmaschine verloren viele Handwerker ihre Arbeit
-durch die beginnende Industrialisierung wurden immer mehr Produkte in besserer Qualität, für die Bevölkerung leistbar. (zB: Textil)
-die nächst Revolution war das Fließband (Henry T Ford) der beginn der eintönigen Arbeit. (ja der mit dem Auto) übrigens sehr sozial (Jeder meiner Arbeiter soll sich mein Auto leisten können)
-die Automatisation begann mit mech. Maschinen in den 1920-30ern
-der nächste Grosse Schritt war der PC ( es wurden keine Tippsen mehr gebraucht) heute sind es Sekrätere u Sachbearbeiter.
-in den 1980ern begann die comp. gesteuerte Automatisation (für einen Produktionswechsel nicht mehr Tage sondern im Stundenbereich)
-der nächste Grosse Schritt wird wohl der 3D Drucker sein (ich bekomme nicht mehr das Ersatzteil sondern nur mehr ein Programm für den 3D Drucker)
-Siri funktioniert ja schon ganz gutwar zB. eine grosse Befürchtung im Bürobereich.
die Arbeit hat u wird sich immer verändert, nur noch nie So schnell wie z Zeit.
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12.11.2015, 22:08Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
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13.11.2015, 08:27Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
Beim 3D Drucker frage ich mich, ob das Ding wirklich so viel verändern wird.
Im Bereich der Prototypenherstellung gibt es diese Geräte schon länger und sie leisten nützliche Dienste.
Die Frage ist: Was bringt so ein Drucker im Alltag?
Bisher scheint es mehr ein Gag zu sein, jedenfalls sah ich einmal folgende Verwendung auf einer Kunstmesse: Leute ließen sich erst 3D scannen und der Drucker druckte dann eine kleine Skulptur von ihnen. So what.
In Modellbau, Maschinenbau oder in der Zahnmedizin sind sie sicher nützlich. Aber wozu braucht ein Endverbraucher so ein Ding?
Was soll ich mit solchen Kunstharzgegenständen?
Mir fällt gerade kein Nutzen ein. Wenn ich mich umschaue, sehe ich zwar Gegenstände aus Kunststoff, aber alle sind ein Materialmix: Wenn ich zB. den Druckkopf meines Druckers austauschen will, brauche ich eine Platine darauf. Auch der Drucker selbst besteht nicht nur aus Kunststoff. Dasselbe gilt für fast alle anderen Gegenstände.
Was wären denn sinnvolle Anwendungen im Alltag?
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13.11.2015, 08:56Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
Gerade gefunden: Ein selbstfahrender Roboter liefert die Einkäufe nach hause.
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13.11.2015, 09:06Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
Es werden gerade 3D-Drucker entwickelt (bzw. es wird intensiv geforscht), die aus menschlichem Gewebe Organe "ausdrucken" also herstellen können.
3D-Scanner werden schon lange in der Mode verwendet, um maßgeschneiderte Kleidung kostengünstiger herzustellen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass im Handwerk vor Ort passende Komponenten ausgedruckt werden können etc.
Alles eine Frage, welche Materialien letztendlich "gedruckt" werden können.
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13.11.2015, 09:39Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
Im Medizinbereich gibt es sicher viele sinnvolle Anwendungen, das steht außer Frage.
Die Anwendung in der Mode kannte ich noch nicht, danke für den Hinweis. Da gibt es noch mehr schräge Experimente.
Bisher kann als Material meines Wissens nur Kunstharz verwendet werden. Die Materialien müssen verflüssigt werden können, damit der Drucker sie aufbauen kann.
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13.11.2015, 09:55Inaktiver User
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13.11.2015, 10:16Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
und mehr oder weniger gibt's da auch die Antwort, was kreative Köpfe so machen, die machen immer weiter trotz 'ner Stange Geld. Ich wage zu behaupten, dass sind auch die Menschen, die abgeben.
OT, das Baltikum hat enorm Potenzial, das weiß nur noch keiner so richtig. Meine Große war mit Erasmus für ein Jahr an der Uni in Norwegen, sehr viele Kommilitonen aus Estland, Litauen und Lettland.
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13.11.2015, 10:18Inaktiver User
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
Ja, davon habe ich auch schon gehört. Google glass ging in diese Richtung, wird aber nicht mehr weiter verfolgt.
Inzwischen wird an Kontaktlinsen-Displays gearbeitet. Ob jemand so etwas trägt, ist weit schwerer zu erkennen als bei einer Brille.
Die medizinischen Kontaktlinsen für Diabetiker, die von Google entwickelt wurden, sollen schon kurz vor der Markteinführung stehen. Es ist also noch einiges in dieser Richtung zu erwarten.
Im technischen Bereich werden die Anwendungen von Augmented Reality sicher Vorteile bringen, aber sobald es um Personen geht, stellt sich die Frage des Datenschutzes. Das wird noch interessant werden.
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13.11.2015, 10:26
AW: Automatisierung / Die Zukunft der Arbeit
lohnkosten sind nicht alles, ich berichte jetzt mal aus meiner branche.
die fertigung von elekronischen baugruppen ist weitgehend automatisiert, ergo könnte man ja gut in deutschland und europa produzieren.
warum werden aber fast alle baugruppen in asien gebaut?
das hängt mit den vorschriften zur fertigung zusammen. während wir hier (zu recht!) strenge richtlinien haben, was geschlossene kreisläufe angeht, werden ätzbrühen in asien halt mal eben so in den fluss gekippt.
die fertigung von platinen und die bestückung derselben ist eine hochgiftige angelegenheit.
bleifrei löten ist hier angesagt, vor ein paar jahren mussten einige fertiger umrüsten. da hat sich mancher überlegt, gleich in asien baugruppen fertigen zu lassen.
ergo: prototypen und kleine stückzahlen laufen umweltfreundlich in deutschland, das gros kommt sonstwoher.
auf die probleme, die die verschrotetten fernseher, um nur ein beispiel zu nennen, bei der demontage in ghana verursachen, gehe ich jetzt mal nicht näher ein. aber eins dazu: das ist gegenüber ghana eine sauerei. dort word unser elektronikmüll entsorgt.
zur zukunft der arbeit: meiner meinung nach kommen wir um eine maschinensteuer nicht herum. in welcher form auch immer die erhoben wird.
jungen leute rate ich gerne mal dazu, einen traditionellen Handwerksberuf zu lernen. gute handwerker sind begehrt und werden immer ihr auskommen haben. scheint nur leider nicht "hip" zu sein.
wer schon einmal einen polsterer oder sattler gesucht hat, weiss was ich meine.
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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13.11.2015, 10:39Inaktiver User


) heute sind es Sekrätere u Sachbearbeiter.
war zB. eine grosse Befürchtung im Bürobereich.
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