Der Filmemacher Markus Fiedler hat an einem Beispiel, und zwar eines Artikels zum Historiker und 9/11-Forscher Prof. D. Ganser aufgezeigt, dass Wikipedia alles andere als seriös und unparteilich ist. Während sich auf Facebook unwichtige User mit Klarnamen und Ausweis anmelden müssen, dürfen bei Wikipedia Anonyme eine Art Rufmord betreiben, ohne dass sie dafür belangt werden können. Grund wie immer: Die Konzerne haben ihren Sitz in den USA und sind für unsere Justiz unerreichbar.
Es wird Schritt für Schritt verfolgt, wie die Artikel immer wieder bearbeitet werden, damit sie eine bestimmte Aussage bekommen. Noch interessanter wird es, wenn die Spuren der anonymen Schreiber verfolgt und dahinter die realen Personen gefunden werden. Nur kann sich jeder denken, dass eine normale werktätige Person keine 24 Std. am Tag Texte zu gesellschaftspolitischen Themen schreiben und bearbeiten kann...
Verbirgt sich hinter Wikipedia eine Art Fünfte Kolonne 2.0?
https://www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 221
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24.10.2015, 18:26
Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen,
weil sie endlich Kleider haben wollte.
Douglas Jerrold, (1803 - 1857), englischer Dramatiker und Humorist
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24.10.2015, 18:31Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Ich frage mich eher, warum offenbar so viele Menschen Wikipedia als eine seriöse Quelle und noch dazu eine Art Wissens-Basis betrachten? Wenn ich sehe, dass jemand seine Argumentation über Wikipedia-links untermauert, hat derjenige für mich ungefähr das Gesprächspartner-Niveau eines Fünfjährigen. Von daher - meinetwegen können diejenigen, die dort Texte verfassen, die Quadratur des Kreises hinlegen - ich denke noch selbst
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24.10.2015, 18:37Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Die Dokumentation wird von KenFM gehostet. Dahinter steckt Ken Jebsen einer der führenden Mitwirkenden bei den neuen "Montags Mahnwachen", die eine krude Mischung aus querfrontstrategien links/rechtsverwirrung und "Informationsverbreitung" betreiben.
Einen Wikipedia Artikel zu Ken Jebsen bringt hier wohl wenig
, jeder kann ja auf seine Webseite gehen und sich von den "Argumenten" von Jebsen ein Bild machen.
Interessant, dass der in den letzten Tagen hier öfter auftaucht, ich dachte Jebsen sei längst erschöpft von sich selbst.
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24.10.2015, 18:43Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Die komplette Doku ist an einem Beispiel des "Historikers" Danielle Ganser aufgehängt.
Oh man, das Internet.
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24.10.2015, 18:57
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Es werden detailliert die dubiosen Strategien der Verschwörer vorgeführt. Und das ausgerechnet von Menschen, denen man Verschwörung vorwirft.
Ist doch interessant, wie reflexartig manche immer noch reagieren, wenn diese schlagwortartigen Killerargumente langsam und sicher ad absurdum geführt werden.Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen,
weil sie endlich Kleider haben wollte.
Douglas Jerrold, (1803 - 1857), englischer Dramatiker und Humorist
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24.10.2015, 19:01
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Eva hat den Apfel nur deshalb gegessen,
weil sie endlich Kleider haben wollte.
Douglas Jerrold, (1803 - 1857), englischer Dramatiker und Humorist
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25.10.2015, 08:57Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Das Niveau der Wikipedia-Artikel ist nicht einheitlich, aber viele davon sind mittlerweile exzellent und weitaus besser als die Einträge in traditionellen Lexika wie etwa dem Brockhaus.
Alle Tatsachenbehauptungen werden mit Quellen unterlegt, so dass für den Leser nachvollziehbar ist, wie sie zustandegekommen sind. Wenn Sachverhalte umstritten sind, dann wird das anhand der Diskussionsseiten sichtbar, so dass ein hohes Maß an Transparenz sichergestellt ist.
Somit weiß ich auch nicht recht, was ich von Deinem Beitrag halten soll.
Die Vorstellung, dass "selber denken" das Sichten und Abgleichen von Quellen ersetzen könnte, bewegt sich ungefähr auf dem Fünfjährigen-Niveau, das Du anderen Leuten unterstellst.
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25.10.2015, 09:25
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Wo schaust du denn was nach? Oder hast du das gesamte Wissen der Menschheit schon mit der Muttermilch aufgesogen?
Dass man nicht vorbehaltlos alles glauben soll, was irgendwo geschrieben steht, ist klar. Aber es gibt immer die Möglichkeit mehrere Quellen zu Rate zu ziehen. Ob die dann seriöser sind als Wikipedia ist allerdings fraglich.
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25.10.2015, 09:40Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Ja. Besonders liebe ich Diskussionen hier, wenn eigentlich deutlich ist, dass Gesprächspartner X mit Thema Y beruflich befasst ist bzw. dies studiert hat, andere aber trotzdem meinen, mit ihrem 'Wissen' aus Wikipedia-links dagegen halten zu können. Obwohl sie offenbar nicht den geringsten Schimmer vom Thema haben.
Oft habe ich persönlich auch das Problem, dass ich meine Aussagen nicht mit schönen links belegen kann, weil ich einen Großteil meines Wissens tatsächlich aus Büchern - Ältere erinnern sich vielleicht: so viereckige Papierdinger mit geschriebenen Worten drin- habe. Damit disqualifiziert man sich für manche Bricom - Diskussionspartner leider.
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25.10.2015, 09:50Inaktiver User
AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"
Loreleis Beitrag beantwortet Eure Fragen/Einwürfe/Kommentare hinreichend.
Ich befasse mich einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit mit Forschung und halte mein Wissens / Erfahrungs - Konglomerat so aktuell. Da ich gelernt habe, wie man sich neue Themengebiete auf vielfältige Weise erschliesst, und dabei einen kritischen Blick auf Quellen und den Aspekt des cui bono wirft, bin ich nicht auf aufbereitetes Wissen und links angewiesen, und deshalb auch nicht sonderlich anfällig für Propaganda oder gezielte Meinungsmache.


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