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  1. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist doch letztlich das, was du offenbar forderst; zumindest kommen deine Postings bei anderen Usern so an.
    Nur bei denen, die nicht sinnerfassend lesen können oder wollen.

    Das behauptest du ziemlich selbstbewusst, obwohl du sicher nicht gleichzeitig Naturwissenschaftlerin und Juristin bist.
    Nein, ich bin keine Juristin, worauf ich im Jobforum auch stets hinweise, und wie hier im Strang auch schon ausgeführt - weshalb sich Deine joviale Feststellung erübrigt.
    Allerdings Führungskraft mit entsprechenden Erfahrungen, Schulungen und Grundkenntnissen im Arbeitsrecht.

    Und - kennst Du meine Gynäkologin ?
    Sie sagt, sie kenne die Studien und Metaanalysen, aber sie "mag das irgendwie nicht glauben". Originalzitat. Begründen kann sie das nicht. Für jegliche wissenschaftliche Diskussion diskreditiert sie sich damit selbst.
    Geändert von Inaktiver User (27.10.2015 um 09:59 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur bei denen, die nicht sinnerfassend lesen können oder wollen.
    Also alle außer dir?
    Gestatte mir leise Zweifel. Ich hatte z.B. die Verwendung von Wikipedia in Schulen erwähnt, ausdrücklich als Argument für die doch sehr stattliche Qualität vieler Wikipedia-Artikel, du hast daraus eine Diskussion über Schüler und die Bewertung ihrer Leistung gemacht.

  3. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wikipedia ist tatsächlich eine Art Wissensbasis; sie basiert auf der sogenannten Schwarmintelligenz.
    Ist das so? Hast Du Dich mit dem Phänomen näher, beispielsweise aus der Perspektive der Neurowissenschaften, befaßt, um zu diesem Urteil zu gelangen? Weisst Du, welche Qualitäten ausschlaggebend sind? Welche Faktoren bilden konkret bei Wikipedia die Basis für diese Form der "Intelligenz", wie schaut es mit Kontrolle, Heterogenität, Fragen des Konsenses, und ihren Auswirkungen auf die Qualität der eingestellten Artikel aus?

    Darauf müsstest Du ja Antworten haben, wenn Du davon überzeugt bist, dass die "Schwarmintelligenz-Theorie" für Wikipedia zutreffend ist.

    Selbst in Schulen wird Internetrecherche mittels Wikipedia heutzutage als selbstverständlich betrachtet. Das ist heute einfach eine andere Zeit als jene, in der man sich durch Karteikarten und Enzyklopädien in der Bibliothek quälte.
    Damit entkräftest Du genau genommen das Phänomen der Verflachung, das in sowohl an Unis als auch in der Wirtschaft zunehmend als Manko der frisch gebackenen Schulabsolventen häufig benannt wird, nicht.

    Im Rahmen von Internetdiskussionen halte ich Wikipedia für nahezu unverzichtbar. Es bleibt zudem jedem Leser unbenommen die Quellen auf Wikipedia selbst zu prüfen, aber meine Erfahrung sagt mir, dass das kaum jemand tut. Dabei ist Wikipedia auch für die unmittelbare Quellenarbeit sehr nützlich.
    Inwiefern? Was sagt es über die Qualität der Artikel in Wikipedia, wenn, wie Du schreibst, "kaum jemand" die Quellen in der Tiefe überprüft, wozu zudem ein solides Grundlagenwissen gehören würde, und sich offenbar einige derjenigen, die über solide Kenntnisse verfügen, eher von Wikipedia distanzieren möchten?

    Diese Aussage ist ein bisschen seltsam.
    Selber denken - gut und schön. Aber dazu bedarf es Informationen. Woher nimmst du die?
    Das ist doch ganz simpel. Ich lerne seit meiner Kindheit, und verfolge dabei bestimmte Schwerpunkte. Meine Quellen erschöpfen sich nicht in Internetrecherche, und schon gar nicht im Aufsuchen von Quellen, die letztlich nur aufbereitetes Wissen bieten, insbesondere wenn zutreffend ist, was Du weiter oben proklamierst: Dass sich die Mehrzahl der User von Wikipedia eben NICHT mit Quellenrecherche aufhält.

    Ich lese immer schon viel, und dabei häufig auch Werke aus angrenzenden Gebieten, formuliere eigene Hypothesen, und beteilige mich aktiv am Diskurs. Ich mag darüber hinaus insbesondere scheinbar verrückte, querdenkerische Ansätze, auch wenn diese zunächst befremdlich scheinen, weil sie den Tunnelblick erweitern, und Perspektivenwechsel ermöglichen.

    Last but not least ist es eine zwar bedauerliche, aber unleugbare Tatsache, dass man auch das Lernen lernen muss, und zwar jeder auf seine individuelle Weise, denn wir alle lernen unterschiedlich, abhängig von präferierten Wahrnehmungskanälen, Tempo, Kapazität, Gedächtnis, Vernetzung, Stoffwechsel etc.

    Es kann beispielsweise einen durchaus signifikanten Unterschied machen, ob ich einen Online-Artikel lese, oder ein Buch in die Hand nehme, und in der Folge - möglicherweise sogar handschriftlich - Notizen zum Thema verfasse, und so ganz andere Ankerpunkte schaffe. Virtuelle Verarbeitung missachtet letztlich viele Kapazitäten und Möglichkeiten, die unser Organismus uns dadurch bietet, dass verschiedene Modalitäten kombiniert angesprochen werden.


    Bis ich eine bessere Wissensbasis finde, werde ich weiterhin auf Wikipedia zugreifen. Das ist bequem, umfassend und aktuell. Das Selberdenken wird dadurch nicht abgeschaltet - eher im Gegenteil.
    Tja - bequem ist es auch, auf dem Sofa zu liegen, und mit einer Chipstüte bewaffnet ein Fußballspiel anzuschauen. Einen Zuwachs an Muskulatur, Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit und Ausdauer wird man damit allerdings leider nicht generieren.

  4. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Last but not least ist es eine zwar bedauerliche, aber unleugbare Tatsache, dass man auch das Lernen lernen muss, .....
    Es kann beispielsweise einen durchaus signifikanten Unterschied machen, ob ich einen Online-Artikel lese, oder ein Buch in die Hand nehme, und in der Folge - möglicherweise sogar handschriftlich - Notizen zum Thema verfasse, und so ganz andere Ankerpunkte schaffe. Virtuelle Verarbeitung missachtet letztlich viele Kapazitäten und Möglichkeiten, die unser Organismus uns dadurch bietet, dass verschiedene Modalitäten kombiniert angesprochen werden. .
    Sehr richtig. Es ist bezeichnend, wenn manche Leute hier das schon garnicht mehr auf dem Schirm haben.

    Wobei die Art und Weise, wie sie argumentieren, für sich spricht.

  5. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und - kennst Du meine Gynäkologin ?
    Sie sagt, sie kenne die Studien und Metaanalysen, aber sie "mag das irgendwie nicht glauben". Originalzitat. Begründen kann sie das nicht. Für jegliche wissenschaftliche Diskussion diskreditiert sie sich damit selbst.
    Leider Gottes haben die meisten Mediziner vom wissenschaftlichen Handwerkszeug keine blasse Ahnung.

    Aber was sagt das Beispiel Deiner Gynäkologin jetzt über Wikipedia aus? Wenn ein Mediziner dort einen Artikel schreiben würde, von Kollegen auf inhaltliche Mängel hingewiesen würde und anschließend argumentieren würde "ich mag den Studien irgendwie nicht glauben", dann würde der Artikel in dieser Form nicht stehenbleiben.

    Wenn Deine Gynäkologin dagegen ein populärwissenschaftliches Buch mit dem Titel "Was mein Bauch sagt - intuitive Wege in der Brustkrebsfrüherkennung" schreiben würde, dann könnte das Zeug ohne jedes Korrektiv auf den Markt geworfen werden.

    Wenn man in jeder x-beliebigen Diskussion aber nur noch Argumente bringen wollte, die sich auf wissenschaftliche Artikel stützen, die in seriösen Fachzeitschriften den üblichen Begutachtungsprozess durchlaufen haben, dann müsste man sich ganz in Schweigen hüllen. Zumal gerade in der Medizin ja auch viele Fachaufsätze methodisch fehlerhaft sind und auch wissenschaftlicher Betrug nie ganz ausgeschlossen werden kann.

  6. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider Gottes haben die meisten Mediziner vom wissenschaftlichen Handwerkszeug keine blasse Ahnung.

    Aber was sagt das Beispiel Deiner Gynäkologin jetzt über Wikipedia aus?
    Nur, das man auch nicht alles, was Fachleute oder solche, die es ob ihres Studiums sein sollten, so von sich geben, unbesehen glauben sollte. Und jaahaaaa .... Egal, ob bei Wiki, im RL oder irgendwelchen Büchern unterschiedlichster Couleur.

    Wobei manche user hier eben sehr autoritätsgläubig sind, und denken, wenn sie ihre Postings mit Zitaten von Herrn Prof. X oder einem Literatur-Nobelpreisträger schmücken, müßten andere user vor Ehrfurcht erzittern. Das ist immer recht amüsant.
    Und Wiki ist bei manchen dieser user halt die heilige Bibel. Da kannst Du 10 Studien oder ernsthafte Publikationen verlinken, die anderes sagen - das perlt komplett ab. Bzw. wird praktischerweise gar nicht erst gelesen - vermutlich, weil nicht komprimiert und damit "bequem" konsumierbar.

  7. User Info Menu

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Wikipedia ist ein guter Einstieg, um einen ersten Überblick zu erhalten. Ich muss keine wissenschaftliche Forschung betreiben, wenn ich mich gerade dafür interessiere, wer wohl den Blätterteig erfunden hat. Davon ausgehend kann und sollte man sich tiefgehender informieren und hinterfragen, insbesondere, wenn es um beruflich verwendete Daten geht. Das werden die meisten, die im Beruf recherchieren müssen, auch wissen. Die Wikipedia-Hörigkeit einiger ist allerdings erschreckend, sie werden aber vor Wiki schon ihre anderen "unfehlbaren" Quellen gehabt haben.

    Was (vor allen Dingen ältere) Nachschlagewerke (und Fachbücher) anbelangt, möchte ich darauf hinweisen, dass es wohl ebenso naiv ist, von einer neutralen Zusammenstellung der Inhalte auszugehen. Hierzu nehme man diverse Ausgaben in die Hand, suche eine Person, deren Einschätzung im Laufe der Zeit eine Wandlung erfahren hat und lese nach ... Es hat auch einen Grund, warum man die erwähnten Frauen im Lexikon damals noch an zwei Händen abzählen konnte und diejenigen, die dann noch gut wegkamen sowieso.

    Es wurde und wird immer schon versucht, durch Wörter und selektive Informationsauswahl Einfluss zu nehmen. In dem Zusammenhang halte ich übrigens das Ignorieren eines inzwischen so einflussreichen Kanals für den falschen Weg und im Einzelfall sogar für gefährlich. Unter anderem schaue ich deswegen auch weiter in die BILD (mal abgesehen davon, dass 5-10 Zeitungen zum Job gehören). Ich möchte wissen, womit die 20 % (?) der Dummen gerade wieder gefüttert werden, was sie ungefiltert schlucken und was in ihrem Kopf vorgeht. Denn sie prägen unsere Gesellschaft genauso mit wie die, die gelernt haben, über Aussagen nachzudenken, ihre Intentionen zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen.


  8. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Eine Medizinerin würde doch aber eher auf PubMedHome - PubMed - NCBI verweisen, anstatt Wikipedia, wenn es eine Diskussion unter Medizinern wäre? Als Laie fehlt dann allerdings der Zugriff auf diese Wissensdatenbank und man muss ausweichen, auf eine andere offene Wissensdatenbank, auch wenn es da im Fall von Wikipedia teilweise es eher populärwissenschaftlich zu geht.

  9. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine Medizinerin würde doch aber eher auf PubMedHome - PubMed - NCBI verweisen, anstatt Wikipedia, wenn es eine Diskussion unter Medizinern wäre? Als Laie fehlt dann allerdings der Zugriff auf diese Wissensdatenbank und man muss ausweichen, auf eine andere offene Wissensdatenbank, auch wenn es da im Fall von Wikipedia teilweise es eher populärwissenschaftlich zu geht.
    Wieso fehlt Laien der Zugriff ? Jeder kann dort zugreifen, allerdings gibt es üblicherweise nur Abstracts zu lesen.

  10. User Info Menu

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur, das man auch nicht alles, was Fachleute oder solche, die es ob ihres Studiums sein sollten, so von sich geben, unbesehen glauben sollte. Und jaahaaaa .... Egal, ob bei Wiki, im RL oder irgendwelchen Büchern unterschiedlichster Couleur.
    Ich nehme mir schlichtweg heraus, der Verteufelung von Wikipedia, Fachleuten im realen Leben und fundierten Fachbüchern nicht blindlings zu folgen. Die Unterschiedlichkeit der Themen und der Autoren ist einfach zu vielfältig, als Ein- oder Beitrage sowie Publikationen pauschal zu verurteilen.

    Ein off topic sei mir verziehen: es gibt kein "sehr richtig".
    Es gibt "falsch" oder "richtig", kein "richtiger", "am richtigsten" oder "sehr richtig".
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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