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  1. gesperrt

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    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Ich fände es etwas befremdlich, dass ich mich nur an Diskussionen beteiligen darf, zu deren Thema ich mehrere Sachbücher gelesen habe.

    Und ich bezweifle, dass sich "früher" Menschen nur an Diskussionen beteiligt haben, wenn sie mehrere Sachbücher gelesen haben, oder liege ich da falsch?

    Und, es setzt natürlich voraus, dass der Inhalt der Bücher immer korrekt ist - ist das gewährleistet?


    Wer Wikipedia nicht als das versteht, was es sein will, nämlich wie hier schon geschrieben wurde, das sich immer wandelnde Produkt der Schwarmintelligenz, der wird es natürlich immer als das kritisieren, als was er es sieht.

  2. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Ich fände es etwas befremdlich, dass ich mich nur an Diskussionen beteiligen darf, zu deren Thema ich mehrere Sachbücher gelesen habe.
    Hat das hier wer geschrieben ?

    Es geht darum, WIE man sich an Diskussionen beteiligt. Bei Themen, mit denen ich mich gut auskenne, die ich vielleicht sogar studiert habe und/oder täglich 10 Stunden mache, trete ich sehr sicher auf.

    Bei anderen nehme ich zur Kenntnis, dass ein anderer davon offensichtlich mehr Ahnung hat - und schaue nicht mal kurz bei Wikipedia rein um zu antworten: "Das stimmt ja gar nicht, Wikipedia sagt nämlich blablabla".

    Besonders unangenehm fällt mir das oft im Jobforum auf, wo viele user schreiben, als hätten sie ein Jura-Studium absolviert (was i.d.R. nicht der Fall ist). Da werden dann im Brustton der Überzeugung Ratschläge gegeben, die die TE in Teufelsküche bringen würden, würde sie sie umsetzen. Ok, da wird nicht wiki zitiert, sondern frei geschwafelt - oder mal Beiträge aus juristischen Foren ergoogelt und als eigene ausgegeben. Aber das Prinzip ist dasselbe.

  3. gesperrt

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    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat das hier wer geschrieben ?
    In meinen Augen kam das durchaus so an, ja.


    Besonders unangenehm fällt mir das oft im Jobforum auf, wo viele user schreiben, als hätten sie ein Jura-Studium absolviert (was i.d.R. nicht der Fall ist). Da werden dann im Brustton der Überzeugung Ratschläge gegeben, die die TE in Teufelsküche bringen würden, würde sie sie umsetzen. Ok, da wird nicht wiki zitiert, sondern frei geschwafelt - oder mal Beiträge aus juristischen Foren ergoogelt und als eigene ausgegeben. Aber das Prinzip ist dasselbe.
    DAS ist aber nun wirklich kein Problem von Wikipedia - ich behaupte mal ganz frech, dass die Leute die diese Ratschläge geben, NIRGENDS nachgeschaut haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja- nur garantiert leider keiner, dass das ein Onkologe geschrieben hat. Und wenn ja, dass der geneigte Leser das versteht. Und selbst die Meinung von Onkologe Dr. Müller gibt dessen ärztliche Einschätzung wieder ..... Die sich von der 10 anderer Onkologen unterscheiden mag.

    Wenn mich Leute zu so Themen um Rat fragen, schicken ich ihnen links zu wissenschaftlichen Guidelines und ähnlichem, die den derzeitigen Stand der Wissenschaft seriös und im Consent der führenden Experten zu Thema X zusammenfassen, nebst Therapieempfehlungen.
    Ich habe ehrlich gesagt ein bissschen den Eindruck, dass die hier im Moment genau das tust, was Du an anderen Leuten kritisierst. Du hast die vorgefasste Meinung, dass Wikipedia mehr schadet als nutzt, setzt Dich aber gar nicht mit etwaigen inhaltlichen Schwächen der Wikipedia auseinander, sondern mit irgend welchen Leuten, deren Diskussionsstil Du nicht magst.

    Der erste Absatz stimmt einfach nicht. Ein Wikipedia-Artikel enthält im Allgemeinen keine "Meinungen und Einschätzungen", sondern den Wissensstand zum Thema, der sich aus wissenschaftlichen Guidelines und Publikationen herauslesen lässt. Und eben diese Publikationen werden als Quellen angegeben.

    Ich weiß, dass es auch extrem schwache Wikipedia-Artikel gibt. Weil sich nicht zu allen Themen ausreichend kompetente Autoren finden.

  5. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe ehrlich gesagt ein bissschen den Eindruck, dass die hier im Moment genau das tust, was Du an anderen Leuten kritisierst. Du hast die vorgefasste Meinung, dass Wikipedia mehr schadet als nutzt, setzt Dich aber gar nicht mit etwaigen inhaltlichen Schwächen der Wikipedia auseinander, sondern mit irgend welchen Leuten, deren Diskussionsstil Du nicht magst.
    Dann liest Du meine Ausführungen leider sehr unaufmerksam.

    Ich schrieb z.B., dass ich durchaus auch in Wikipedia mal reingucke, ich habe da z.B. interessante links zu dem von den Nazis ermordeten Sinti-Boxer Trollmann gefunden (mit denen ich mich dann an einem Sonntag 8 h lang beschäftigt bzw. diese und weiterführende gelesen habe).

    Mein Thema hier ist, dass es bei vielen Diskussionen in diesem Forum den Trend befördert, mal schnell nach zu googeln und mitzuschwafeln. Ein Wikipedia-Artikel liest sich nun mal schneller, als ein Spiegel-Leitartikel oder eine 20seitige Guideline.

    Der erste Absatz stimmt einfach nicht. Ein Wikipedia-Artikel enthält im Allgemeinen keine "Meinungen und Einschätzungen", sondern den Wissensstand zum Thema, der sich aus wissenschaftlichen Guidelines und Publikationen herauslesen lässt. Und eben diese Publikationen werden als Quellen angegeben.
    Die medizinische Wissenschaft ist nicht soo exakt, und nicht jeder Facharzt hoch-kompetent. Würde meine Gynäkologin etwas zum Thema Brustkrebs-Screening schreiben, wäre das z.B. hoch-subjektiv, weil sie aktuelle Studien und Metaanalysen nicht zur Kenntnis nehmen will und da völlig aus dem Bauch argumentiert.

    Und wie man Quellen auswählt, ist eh immer dem Autor selbst überlassen, und bei so kurzen Beiträgen logischerweise limitiert. Sonst bräuchte man ja keine Fachbücher mehr.
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2015 um 13:36 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    DAS ist aber nun wirklich kein Problem von Wikipedia - ich behaupte mal ganz frech, dass die Leute die diese Ratschläge geben, NIRGENDS nachgeschaut haben.
    Zum größten Teil sicher.

    Ich habe, wie gesagt, auch schon Postings gesehen, die ich der Person intellektuell nicht zutraute - und mir den Spaß gemacht, dann mal zu googeln. Um festzustellen, dass sie irgendwo abgeschrieben und hier als eigenes geistiges Elaborat dargestellt wurden.

  7. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Thema hier ist, dass es bei vielen Diskussionen in diesem Forum den Trend befördert, mal schnell nach zu googeln und mitzuschwafeln. Ein Wikipedia-Artikel liest sich nun mal schneller, als ein Spiegel-Leitartikel oder eine 20seitige Guideline.
    Und wenn. Eine solche Diskussionsplattform ist doch auch kein Fachkongress (und selbst auf Fachkongressen wird gelegentlich geschwafelt).

    Ich widerspreche Dir da ja gar nicht grundsätzlich, natürlich gibt es immer wieder Leute, sie sich auf die Schnelle irgend welche unpassenden Links zusammengoogeln und damit Stränge zuschmeißen. Aber damit muss man auf einer Plattform, wo sich sehr viele Menschen zu sehr vielen Themen austauschen, einfach rechnen.

    Die medizinische Wissenschaft ist nicht soo exakt, und nicht jeder Facharzt hoch-kompetent. Würde meine Gynäkologin etwas zum Thema Brustkrebs-Screening schreiben, wäre das z.B. hoch-subjektiv, weil sie aktuelle Studien und Metaanalysen nicht zur Kenntnis nehmen will und da völlig aus dem Bauch argumentiert.
    Das ist ja der Vorteil einer solchen Online-Enzyklopädie. Wenn jemand aus dem Bauch heraus schreibt und die aktuellen Studien nicht zur Kenntnis nimmt, dann gibt es da ein Korrektiv und die anderen Autoren füllen die Lücke auf.

    So betrachtet steht man als Patient mit Wikipedia-Wissen unter Umständen besser da, als wenn man einem Facharzt vertraut, der seit Jahrzehnten nicht mehr auf dem Stand der Forschung ist.

    Und wie man Quellen auswählt, ist eh immer dem Autor selbst überlassen, und bei so kurzen Beiträgen logischerweise limitiert. Sonst bräuchte man ja keine Fachbücher mehr.
    Das trifft aber selbst auf wissenschaftliche Fachpublikationen zu.

  8. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich widerspreche Dir da ja gar nicht grundsätzlich, natürlich gibt es immer wieder Leute, sie sich auf die Schnelle irgend welche unpassenden Links zusammengoogeln und damit Stränge zuschmeißen. Aber damit muss man auf einer Plattform, wo sich sehr viele Menschen zu sehr vielen Themen austauschen, einfach rechnen.
    Sicher, aber es nervt. Und mir vergeht dann auch die Lust auf so eine "Diskussion". Wenn ich sehe, dass sich manche dieser "Experten" in einem Strang breit machen. lasse ich es lieber gleich.

    "Zuschmeißen" ist ein gutes Stichwort.

  9. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat das hier wer geschrieben ?
    Das ist doch letztlich das, was du offenbar forderst; zumindest kommen deine Postings bei anderen Usern so an.

    Es geht darum, WIE man sich an Diskussionen beteiligt. Bei Themen, mit denen ich mich gut auskenne, die ich vielleicht sogar studiert habe und/oder täglich 10 Stunden mache, trete ich sehr sicher auf.
    (...)
    Besonders unangenehm fällt mir das oft im Jobforum auf, wo viele user schreiben, als hätten sie ein Jura-Studium absolviert (was i.d.R. nicht der Fall ist). Da werden dann im Brustton der Überzeugung Ratschläge gegeben, die die TE in Teufelsküche bringen würden, würde sie sie umsetzen. Ok, da wird nicht wiki zitiert, sondern frei geschwafelt - oder mal Beiträge aus juristischen Foren ergoogelt und als eigene ausgegeben. Aber das Prinzip ist dasselbe.
    Das behauptest du ziemlich selbstbewusst, obwohl du sicher nicht gleichzeitig Naturwissenschaftlerin und Juristin bist.

    Letztlich bleibt es der Intelligenz und Medienkompetenz jedes einzelnen Menschen überlassen, ob und wem er glaubt oder nicht glaubt. Das betrifft den Umgang mit Sachbüchern genauso wie den Umgang mit Wikipedia sowie mit echten oder selbsternannten Experten in Internetforen.
    Geändert von Inaktiver User (27.10.2015 um 08:42 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Guter Dokumentarfilm über "Die dunkle Seite der Wikipedia"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Thema hier ist, dass es bei vielen Diskussionen in diesem Forum den Trend befördert, mal schnell nach zu googeln und mitzuschwafeln. Ein Wikipedia-Artikel liest sich nun mal schneller, als ein Spiegel-Leitartikel oder eine 20seitige Guideline.
    Grundgütiger! Du glaubst einem Spiegel-Leitartikel mehr als einem Wikipedia-Eintrag?!
    Bei aller Skepsis bezüglich der Kontinuität der Qualität von Wikipedia-Artikeln halte ich das für eine krasse Fehleinschätzung.


    Die medizinische Wissenschaft ist nicht soo exakt, und nicht jeder Facharzt hoch-kompetent. Würde meine Gynäkologin etwas zum Thema Brustkrebs-Screening schreiben, wäre das z.B. hoch-subjektiv, weil sie aktuelle Studien und Metaanalysen nicht zur Kenntnis nehmen will und da völlig aus dem Bauch argumentiert.
    ... während du dem Orthopäden absprechen würdest dazu überhaupt irgend etwas beitragen zu können ...
    Fragt sich, wer in deinen Augen überhaupt die Kompetenz hat irgend etwas zu einem Thema zu sagen, wenn die Fachfrau hoch-subjektiv und der Rest der Menschheit ahnungslos ist.
    Geändert von Inaktiver User (27.10.2015 um 08:43 Uhr)

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