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  1. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Flüchtlinge in dem hier diskutierten Sinne gibt es noch nicht so lang und vor allem nicht in dieser Anzahl. Erfassung erfolgt erst jetzt.

    Es gibt aber von IAB Statistiken zum Thema Migrationshintergrund und Arbeit. In meiner Erinnerung (kann gerade nicht googeln), sind im verhältnismäßig weniger Ausländer im Leistungsbezug als Deutsche. Zahlen gibt es dazu.. Smartphone ist da unpraktisch...

    Ob dies nach Mann Frau aufgesplittet wird, weiß ich nicht.

    ja, ich dachte, es gab ja auch mal eine Flüchtlingswelle Anfang der 90er aus dem Balkan sowie Spätaussiedler aus Russland (ok, jetzt keine Flüchtlinge) und D hat ja zu allem Statistiken, aber vermutlich würde das zu weit gehen.

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Ich denke, Statistiken würden da nicht weiter helfen, da die Menschen bei früheren Flüchtlingswellen jeweils aus anderen Ländern kamen.

    In den Neunziger Jahren kamen sie vom Balkan, heute aus Syrien, Afghanistan, Afrika.... das ist schon von den Sprachkenntnissen und der Schulbildung her nicht vergleichbar.

  3. Avatar von Opelius
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    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    In den Neunziger Jahren kamen sie vom Balkan, heute aus Syrien, Afghanistan, Afrika.... das ist schon von den Sprachkenntnissen und der Schulbildung her nicht vergleichbar.
    Was ist daran nicht vergleichbar? Jeder Migrant, der je nach Deutschland kam, wird Dir seine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und den Behörden in langen Geschichten erzählen können. Als erstes sprachen immer ihre Kinder fließendes Deutsch.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Was ist daran nicht vergleichbar? Jeder Migrant, der je nach Deutschland kam, wird Dir seine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und den Behörden in langen Geschichten erzählen können. Als erstes sprachen immer ihre Kinder fließendes Deutsch.
    Menschen aus dem arabischen Raum müssen zusätzlich noch eine neue Schrift lernen.

    In Syrien sind ca. 16% der Menschen Analaphabeten, in Afghanistan (woher immer mehr Asylbeweber kommen) gehört über die Hälfte der Bevölkerung dieser Gruppe an.

    Für diese Menschen gibt es schlicht keine Jobs.
    Die meisten anderen haben nur einen landestypischen Grundschulabschluss. Wenn Nahles sagt, nur jeder Zehnte sei vermittelbar, wird das schon stimmen.

    Das ist nicht vergleichbar mit Menschen aus Ex-Jugoslawien oder anderen Teilen Europas.

    Bei den Kindern sieht es natürlich anders aus. Aber bis die so weit sind, in einen Job einsteigen zu können, vergehen je nach Ausgangsalter zehn bis zwanzig Jahre, in denen eine steigende Zahl von Familien erst einmal aus dem Sozialsystem alimentiert werden muss.

  5. Avatar von Opelius
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    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Menschen aus dem arabischen Raum müssen zusätzlich noch eine neue Schrift lernen.
    Dass mussten die Russlanddeutschen auch. Ich habe Altgriechisch in der Schule gehabt. Die Schrift zu lernen war die einfachste Übung.

    Möchtest Du aber Deine Bedenken darin äußern, dass Deutschland bitte schön nur noch Menschen mit einem dem Abitur vergleichbarem Schulabschluß aufnehmen soll? Das sie es schwer haben werden, erleben sie ja zu genüge. Es gibt kein Haus oder eine Wohnung geschenkt.

    Ging es den Millionen deutscher Auswanderer in die USA besser? Natürlich träumten alle den Traum vom Tellerwäscher zum Millionär.
    Einem Johann Jakob Astor aus Waldorf glückte das und einem Levi Strauss aus Buttenheim auch.

    Millionen andere hatten es schwer, sehr schwer. Aus jenen Auswandererzeiten stammt der friesische Spruch: "Uns Eltern der Tod, den Kindern die Not, den Enkeln das Brot". Ich freue mich, dass Integration heute wesentlich schneller läuft.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Avatar von Opelius
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    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    doppelt
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Dass mussten die Russlanddeutschen auch. Ich habe Altgriechisch in der Schule gehabt. Die Schrift zu lernen war die einfachste Übung.
    Für Dich mag das so gewesen sein. Ich kenne genügend Menschen aus diversen Ländern, die bis heute unsere Sprache nicht einmal richtig sprechen (bis zu 40 Jahre sind sie bereits hier! Auch aus Europa), die schon deshalb keine qualifizierten Jobs haben können, weil sie schlicht nicht gescheit oder gar grottenschlecht schreiben. Wohin willst Du denn mit all den Menschen, die nun noch zu uns kommen? Welche Jobs gibt es denn für sie?

    Möchtest Du aber Deine Bedenken darin äußern, dass Deutschland bitte schön nur noch Menschen mit einem dem Abitur vergleichbarem Schulabschluß aufnehmen soll? Das sie es schwer haben werden, erleben sie ja zu genüge. Es gibt kein Haus oder eine Wohnung geschenkt.
    So ähnlich. Aufnahmestopp (Option auf dauerhaftes Aufenthaltsrecht) für den Moment. Und dann tatsächlich vermehrt darauf achten, dass wirklich gut ausgebildete Menschen unser Land dann ebenfalls bereichern. Es muss sich irgendwie noch die Waage halten, sonst wird das nichts mit einem friedlichen Miteinander, einem Sozialsystem welches sich ggf. wieder berappen könnte, wenn man es umbaut und uns fehlen nach wie vor Fachkräfte.

    Ging es den Millionen deutscher Auswanderer in die USA besser? Natürlich träumten alle den Traum vom Tellerwäscher zum Millionär.
    Das ist nach meiner Meinung nicht miteinander vergleichbar. Die USA und Deutschland sind kulturell und auch in ihrer gesamten Mentalität nahezu gleich. Ob du hier oder in USA lebst, ist im Grunde egal. In USA hast du jedoch zwar ein anderes Sozialsystem, aber auch bessere Chancen auf einen Job, selbst wenn du Quereinsteiger bist. Ein fleißiger Deutscher hat in USA ebenso wenig Probleme sich einzugliedern wie ein US-Amerikaner in Deutschland.

  8. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Dass mussten die Russlanddeutschen auch. Ich habe Altgriechisch in der Schule gehabt. Die Schrift zu lernen war die einfachste Übung. .
    Wie viele Analphabeten waren denn unter den Russlanddeutschen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Möchtest Du aber Deine Bedenken darin äußern, dass Deutschland bitte schön nur noch Menschen mit einem dem Abitur vergleichbarem Schulabschluß aufnehmen soll?
    Bei Flüchtlingen spielt die Ausbildung keine Rolle, sondern die Schutzwürdigkeit. Dafür wäre es sinnvoll, wenn sie nach dem Ende des Krieges wieder in ihre Heimat gehen würden, wenn sie hier nicht Fuß fassen können. War bei vielen Balkanflüchtlingen auch so.

    Was die Migration betrifft, bin ich dafür, eine Politik zu machen wie die klassischen Einwanderungsländer: Qualifikation darauf prüfen, ob die Leute gebraucht werden und dann eine reguläre Einwanderung samt Familien oder eben Ablehnung.

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das sie es schwer haben werden, erleben sie ja zu genüge. Es gibt kein Haus oder eine Wohnung geschenkt.
    Dass manche das ernsthaft glaubten, zeigt, wie wenig Ahnung sie von Europa hatten.


    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ging es den Millionen deutscher Auswanderer in die USA besser? Natürlich träumten alle den Traum vom Tellerwäscher zum Millionär.
    Glaubst du im Ernst, dass die einfach ohne Erlaubnis ins Land kommen durften, so wie wir es gerade in Europa erleben?
    Und dass man sich dann sofort um sie kümmerte, für Unterbringung und Lebensunterhalt sorgte?

    Zwei Onkel von mir wanderten aus, einer nach NY und einer nach Brasilien. Der erste wurde aufgrund seiner Qualifikation angeworben und fasste sofort Fuß, der zweite kaufte zusammen mit anderen Auswanderern Land, rodete und besiedelte es mit viel Mühe. Staatliche Hilfe? In beiden Fällen null.

    Nichts gegen Einwanderung und Arbeitsmigration. Aber wenn den Zielländern die Kontrolle darüber entgleitet, wen und wie viele sie aufnehmen wollen, fürchte ich auch um den sozialen Frieden.

  9. Avatar von hillary
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    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Es ist nicht mal halb so enttäuschend und demütigend, diese Menschen gleich abzuweisen, statt ihnen Hoffnung zu machen und nach Jahren - ätsch - doch wieder zurückzuschicken.

    Das ist eine Praxis, die ich nie verstanden habe und nicht verstehen werde.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  10. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Deutschland und Europa - Chancen und Risiken

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Das ist eine Praxis, die ich nie verstanden habe und nicht verstehen werde.
    Ich auch nicht. Das ist unerträglicher Zynismus.

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