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22.10.2015, 01:43Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
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22.10.2015, 01:48Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
ja, warum auch nicht?
Kritisch sein ist doch positiv
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22.10.2015, 01:55
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22.10.2015, 02:28Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Auf jeden Fall. und Selbstkritik birgt eine Menge Potential, Selbstreflektion ist der einzige Weg, eigene Fehler auch zu erkennen. Aber der Grat zur Selbstgeißelung ist möglicherweise manchmal schmal. Da muß man wieder aufpassen.
Was noch typisch deutsch ist, wie ich finde, die "Ärmel hochkrempeln und wir schaffen das" - Mentalität. Das hat uns durch die Eurokrise gebracht, und die halbe Welt wunderte sich, wie gut. Das wird uns auch durch die Flüchtlingskrise bringen, bin ich der Meinung. (Den Satz von Merkel fand ich richtig gut. Wenn ich auch finde, daß es dabei nicht bleiben sollte, ein paar Worte direkt ans Volk wären schon wünschenswert, nach wie vor *find*).Geändert von Inaktiver User (22.10.2015 um 02:35 Uhr)
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22.10.2015, 06:37Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Vollkornbrot, Schwarzbrot, Graubrot, Körnerbrötchen, Kuchen, Torten, Plätzchen.
Leberwurst. Erbsensuppe.
Auf Parties/beim geselligen Beisammensein über die Arbeit reden, Leute nach ihrem Beruf fragen. (In Italien war stattdessen das Essen oder Kochen das "sichere" Gesprächsthema.)
Wege zu Fuß zurücklegen, oder mit dem Fahrrad.
Getrennt zahlen in der Gastronomie.
Die Satzklammer und das Grundmuster Objekt-Verb.
Und ganz besonders: Basteln, als Idee und Tätigkeit. Oder Heimwerken.
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22.10.2015, 06:53
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Stresskassen im Supermarkt, wo man eilig die Waren verstauen und gleichzeitig bezahlen muss, den gehetzt Blick der Kassiererin auf sich und den Atem des drängenden Hintermannes im Nacken.
Schlafen mit offenem Fenster.
Skepsis und kritische Betrachtung (von Sachinhalten).
Maßregeln fremder Personen im öffentlichen Raum.
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22.10.2015, 06:53
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
nein, nicht in der Schweiz. "Verantwortung an den Staat/an eine Autorität abgeben" ist eher deutsch, während die Schweizer Eigenverantwortung sehr hoch schätzen und auch das Risiko des Scheiterns in Kauf nehmen.
Auch der Verweis auf "die" ist typisch deutsch, so wie im Satz "warum tun die denn nichts?" oder auch "die tun doch sowieso, was sie wollen". Ist ein Teil der deutschen Regelwut bis Obrigkeitshörigkeit und gehört zu jenen Dingen, die es immer wieder schaffen, mich so leicht zu irritieren, ein "Riss in der Matrix"-Gefühl. Die Selbstverständlichkeit, mit der Regeln und Verbote unhinterfragt akzeptiert werden, einfach weil's Regeln und Verbote sind, als ob das schon per se ein Wert wäre, oder anerkennenswert wäre.
"Der Chef hat recht, weil er der Chef ist." ist auch eher deutsch.
Ein Mann mit übermässigem Sicherheits- und Versicherungsbedürfnis würde mich wahnsinnig machen. ^^
gruss, barbara
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22.10.2015, 07:09
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Alle sagten: das geht nicht. Dann kam eine, die wusste das nicht und hat´s einfach gemacht.
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22.10.2015, 08:29Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Na toll, maryquitecontrary,
wenn das alles ist, was Dir als Psychologin!! o.ä. zum Deutschen einfällt und wenn Du dieses in dem skandinavischen Land, in das Du umgezogen bist, verbreitest - da hoffe ich und bin sicher, dass es Deutsche gibt, die ein leuchtenderes Bild über uns Deutschen im Ausland verbreiten als Ausdrucke der Verbitterung und Kleingeistigkeit über die eigene Heimat
Es gibt ein bezauberndes Buch, das heißt "Die spinnen, die Finnen: Mein Leben im hohen Norden" von Dieter Hermann Schmitz und ist so bezaubernd und liebenswürdig geschrieben, dass es Freude macht, deutsch zu sein und Zuneigung zu dem finnischen Volk entzündet. Ein Deutscher, der als Dozent für Übersetzung an einer finnischen Universität in Tampere arbeitet, hatte unmittelbar nach seiner Ankunft dort seine finnische Frau kennengelernt, mit der er inzwischen Kinder im Alter von +-10 Jahren hat und beschreibt seinen Weg, bewusster Finne zu werden, übrigens auch, die finnische Staatsbürgerschaft seiner Frau als Liebeszeichen zuliebe anzunehmen - freiwillig.
Und indem er sich auf liebenswürdige Weise dem Finnensein nähert und sie für sich entdeckt im wahrsten Sinne des Wortes, ist er (möglicherweise ein Stück unbewusst) ein Botschafter des liebenswürdigsten Deutschseins.
@ lamlok,
und zumindestens auf Dich selbst trifft dann das, was Du über "typisch deutsch im Ausland" beschreibst, im vollen Umfang selbst zu
Geändert von Inaktiver User (22.10.2015 um 08:40 Uhr)
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22.10.2015, 08:46Inaktiver User
AW: Was ist denn (typisch) deutsch?
Die schwäbische Kehrwoche und dass die Mülltonnen ausgewaschen werden



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