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22.10.2015, 07:11Inaktiver User
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
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22.10.2015, 07:14
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
So leicht lassen sich Menschen nicht kaufen. Das muss auch die rechtspopulistische SVP immer wieder mal erleben, dass auch das Zupflastern der ganzen Schweiz mit Plakaten nicht unbedingt dazu führt, eine Abstimmung zu gewinnen.
Parteien und Interessengruppen sollen sich lieber bemühen, ihre Meinungen und Positionen zu verbreiten (wir haben heute schliesslich das Internet und das ist billig), und nicht, Anträge für Staatshilfe auszufüllen.
gruss, barbara
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22.10.2015, 07:59Inaktiver User
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
Das klingt schon gut , Bae. Was am Besten ist, die Schweiz ist ja ein reales Beispiel, daß es funktioniert.
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22.10.2015, 15:13Inaktiver User
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
Theoretisch ja, nur sieht es praktisch anders aus. Die Idee des Föderalismus steht derzeit nicht sonderlich hoch im Kurs, weshalb auch der Begriff der direkten Demokratie im konkreten politischen Diskurs eine andere Bedeutung bekommt.
Wieso kommst du darauf? Ich habe Kampagnen gesehen, die in den USA zur Abwahl eines Politikers per Volksabstimmung nur Monate nach seiner Wahl geführt haben. Wer das finanziert hat ist immer noch undurchsichtig, da die Presse weitreichende Freiheiten in dieser Hinsicht geniesst. Ich kann nicht verstehen, wie man das so naiv betrachten kann.Weil es schwieriger ist, ein paar Millionen Menschen persönlich zu bearbeiten, statt ein paar hundert Parlamentarier. Das scheint mir nun wirklich nicht schwer zu verstehen.
Insofern transparenter, als dass man eine Einflussnahme über einen begrenzten Zeitraum auf eine begrenzte Anzahl von Politikern leichter kontrollieren kann.nicht, dass er in parlamentarischen Systmen transparent wäre .
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22.10.2015, 15:16Inaktiver User
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
Geändert von Inaktiver User (22.10.2015 um 15:28 Uhr)
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22.10.2015, 15:19Inaktiver User
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
nochmal zur transparenz und zum lobbiismus von interessensgemeinschaften.
parlamentarier müssen zumindest in deutschland offen legen von wem sie oder ihre partei spenden bekommen. ich erinnere da nur an mövenpick und co.
aber.. ich ereinnere auch an die flughafen tempelhof volksabstimmung, bei der im nachhinein durch recherche heraus kam, dass einige gut betuchte, deren privatjets in tempelhof standen, zehntausende € für eine große kampagne, die unter einem anderen namen ablief, gaben. in ihrer kampagne haben sie mitnichten berichtet, dass es um ihre eigenen flugzeuge ging.
kleine gruppen, die keine wirtschaftliche kraft hinter sich stehen haben, haben dann weniger chancen.
bilder machen es eben und wahlkampf oder volksabstimmungskampf kostet.
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23.10.2015, 07:08
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
in den USA mag das so sein, in der Schweiz ist es nicht so. Da gehören sowohl Föderalismus wie Instrumente direkter Demokratie (Initiative, Referendum) beides zur Grundausstattung.
Man kann Politiker per Volksabstimmung abwählen? Was für eine Schnapsidee. Das ist nicht der Sinn von Abstimmungen. Abstimmungen sind dazu geeignet, Sachfragen zu beantworten und zwar in allgemeiner Form: also nicht "darf Herr Müllers Apfelbaum seine Äste auf die Strasse rausstrecken?", sondern "dürfen Apfelbäume ihre Äste auf die Strasse rausstrecken?"Wieso kommst du darauf? Ich habe Kampagnen gesehen, die in den USA zur Abwahl eines Politikers per Volksabstimmung nur Monate nach seiner Wahl geführt haben. Wer das finanziert hat ist immer noch undurchsichtig, da die Presse weitreichende Freiheiten in dieser Hinsicht geniesst. Ich kann nicht verstehen, wie man das so naiv betrachten kann.
Kampagnen können auch nach hinten losgehen. in Basel wurde eine grüne Politikerin, Sibel Arslan, vom hiesigen Leitmedium "Basler Zeitung" in den letzten Jahren kräftig durch den Kakao gezogen. Bis zum Punkt, dass sie eine Stelle, wo sie den Vertrag schon unterschrieben hatte, nicht antreten konnte. Letzes Wochenende dann kam die Retourkutsche: sie wurde neu in den Nationalrat gewählt. Das Volk hatte offenbar dieses mediale Werfen mit Dreck nicht goutiert.
Das ist aber nur vorteilhaft für die Lobbyisten, sonst für niemanden.Insofern transparenter, als dass man eine Einflussnahme über einen begrenzten Zeitraum auf eine begrenzte Anzahl von Politikern leichter kontrollieren kann.
gruss, barbara
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23.10.2015, 07:11
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
ob 8 oder 80 Millionen spielt für die staatliche Organisation nur insofern eine Rolle, als es womöglich noch eine Ebene mehr braucht statt nur die drei in der Schweiz die da sind: kommunal, kantonal, national.
In supranationale Organisationen ist natürlich auch die Schweiz eingebunden, und hat sogar europäische Sitze von ein paar von denen - geh mal nach Genf.
gruss, barbara
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23.10.2015, 07:14
AW: Demokratie. Zuviel und zu häufig?
ich würde sagen, da haben die Journalisten in ihrer Aufgabe versagt, eben solche Dinge zu recherchieren.
Und natürlich fragt sich der Stimmbürger bei grossen Kampagnen, wer da wohl dahinter steht und warum es diesen Leuten so viel wert ist, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen?
Stimmt. Aus diesem Grund bin ich dagegen, die Unterschriftenzahl für Volksinitiativen zu erhöhen. Die aktuell 100'000 sind auch für kleine Idealisten gerade so zu stemmen; es ist nicht leicht, aber möglich.kleine gruppen, die keine wirtschaftliche kraft hinter sich stehen haben, haben dann weniger chancen.
bilder machen es eben und wahlkampf oder volksabstimmungskampf kostet.
gruss, barbara



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