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  1. VIP

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    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Seit gut drei Wochen joggt täglich eine Gruppe von ca. 15 Flüchtlingen (ich habe sie gefragt) an unserem Haus vorbei, um auf dem nahegelegenen Bolzplatz Fußball zu spielen. Eine gute Stunde später gehen sie zurück in die Turnhalle in unserer Straße.

    Gestern laß ich nun darüber in unserem Gemeindeblättchen, dass durch mehrere Aktionen die Menschen in der Unterkunft zu Beschäftigung animiert wurden und Beschäftigung bekommen (Handarbeitskurse, Sprach- Kulturkurs, Teestunde).
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  2. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    In meinem Ort sind ca. 100 Flüchtlinge in einem "Containerdorf" untergebracht. Und eine Familie aus Syrien wohnt in der Hausmeisterwohnung der evangelischen Kirche, denn der Hausmeister hat seine eigene Wohnung hier am Ort. Ich sehe sie immer wieder, und ich finde, dass sie das Ortsbild beleben. Einige Flüchtlinge haben hier kleine Jobs, z.B. als Schulweghelfer.

    Auf unserem Weihnachtsmarkt habe ich mich mit einigen Flüchtlingen unterhalten. Sie haben teilweise unglaubliche Sachen erlebt, aber das könnt Ihr Euch sicher vorstellen. Die meisten Leute hier am Ort gehen sehr offen und freundlich auf sie zu.

  3. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von marla1 Beitrag anzeigen
    Was ich nicht verstehe:

    Warum nehmen diese Leute nicht eigentlich massenhaft "Flüchtlinge" privat auf, und zwar unentgeldlich?

    Geld ist bei denen doch genug vorhanden?

    Ich kenne viele die ganz begeistert "helfen", aber sobald es um die Einschränkung des eigenen Luxus geht (z.B. mal das riesige EFH in dem zu zweit gewohnt wird aufzugeben und in eine zwei Zimmer Wohnung zu ziehen) ist die Hilfe sofort vorbei.

    Dabei ist doch genau dies DAS PROBLEM, fehlender Wohnraum, und nicht fehlende Teddybären usw...

    Hat jemand eine Erklärung für diesen Widerspruch?
    Geht es diesen Leuten wirklich darum zu helfen oder was sind ihre wahren Beweggründe?
    Du kannst es doch vorleben, indem du eines von deinen beiden Zimmern abgibst. Und zwar kostenlos.
    Wozu brauchst du denn ganze zwei Zimmer?

  4. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von SarahYasemin Beitrag anzeigen
    Natürlich sehe ich das anders, Hilfe ist Hilfe wenn sie angeboten wird und wird nicht gemessen.
    Außerdem heißt Hilfe ja nicht, sich selbst aufzugeben.

  5. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von marla1 Beitrag anzeigen
    Ich kenne viele die ganz begeistert "helfen", aber sobald es um die Einschränkung des eigenen Luxus geht (z.B. mal das riesige EFH in dem zu zweit gewohnt wird aufzugeben und in eine zwei Zimmer Wohnung zu ziehen) ist die Hilfe sofort vorbei.
    Warum das so ist, dürfte jedem klar sein, der einen kurzen Moment darüber nachdenkt und sich die Kosten ausrechnet:
    1. Umzugskosten
    2. u.U. Renovierungskosten für die Zweitwohnung
    3. Komplette Möblierung (Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer) der ersten oder zweiten Wohnung
    4. Zweitwohnungssteuer
    5. Zwei Kaltmieten, 2 x Nebenkosten, wahlweise Bedienung der Finanzierung für die Erstwohnung nebst Abgaben u. Umlagen + Miete u. Nebenkosten für die Zweitwohnung
    6. u.U. Kaution für die Zweitwohnung i.H.v. 1-3 Monatsmieten
    7. Versicherung u. GEZ für beide Wohnungen

    Und nun erklär mir mal bitte, wer dazu in der Lage ist, das finanziell zu leisten. Und erklär mir bitte auch, warum du nicht 30%, oder besser noch 50% deines monatlichen Nettoeinkommens für die Flüchtlinge zur Verfügung stellst, wenn du keinen geeigneten Wohnraum hast. Im Vergleich zu dem, was du von anderen erwartest, ist das ja noch ein vergleichsweise geringer Betrag, der vor dem Hintergrund deiner Ansprüche an andere absolut machbar sein sollte.

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    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Mal ganz pragmatisch: ICH möchte keine fremden Menschen (egal ob Flüchtling oder nicht) in meiner Wohnung haben. Ich bin den ganzen Tag nicht da, ich weis nicht, was meine Gäste in der Zeit bei mir zuhause machen. Ich müsste mich ständig vollständig bekleidet in meiner Wohnung bewegen. Ich hätte nie Ruhe und Zeit für mich allein...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Der Beitrag von marla1 bezog sich direkt auf diesen Beitrag von Mucknelda:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier mein Vor-Ort Bericht: Bei uns im Örtchen - hier wurde hauptsächlich Links, Rot, Grün gewählt - haben wir eine Flüchtlingsquote (vs. Einheimische) von 0,25%. Uns geht es gut.
    Zitat Zitat von marla1 Beitrag anzeigen
    Was ich nicht verstehe:

    Warum nehmen diese Leute nicht eigentlich massenhaft "Flüchtlinge" privat auf, und zwar unentgeldlich?

    Geld ist bei denen doch genug vorhanden?
    (...)
    Geht es diesen Leuten wirklich darum zu helfen oder was sind ihre wahren Beweggründe?
    Beides reine Polemik.

    @marla1
    Gegenfrage: Geht es dir wirklich um konstruktive Vorschläge, wie man effektiver helfen könnte, oder willst du nur "diese Leute", die sich gemäß ihrer Möglichkeiten um die Flüchtlinge kümmern, diskreditieren? Soweit ich mich an frühere Beiträge von dir erinnere, stehst du doch der ganzen Flüchtlingsfrage ablehnend gegenüber?!

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    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du kannst es doch vorleben, indem du eines von deinen beiden Zimmern abgibst. Und zwar kostenlos.
    Wozu brauchst du denn ganze zwei Zimmer?
    Wobei über die tatsächliche Größe des dir verbleibenden Zimmers auch noch einmal gesprochen werden kann, oder?

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    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Beitrag von marla1 bezog sich direkt auf diesen Beitrag von Mucknelda:

    Beides reine Polemik.

    @marla1
    Gegenfrage: Geht es dir wirklich um konstruktive Vorschläge, wie man effektiver helfen könnte, oder willst du nur "diese Leute", die sich gemäß ihrer Möglichkeiten um die Flüchtlinge kümmern, diskreditieren? Soweit ich mich an frühere Beiträge von dir erinnere, stehst du doch der ganzen Flüchtlingsfrage ablehnend gegenüber?!
    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Wobei über die tatsächliche Größe des dir verbleibenden Zimmers auch noch einmal gesprochen werden kann, oder?
    Hört auf, die arme marla so in die Enge zu treiben ... damit wächst ihr Verständnis für die Armut mancher Flüchtlinge auch nicht - und nicht das Mitleid für Eltern und vor allem Kinder, den den Horror "Flucht" durchlebt haben...

    und glücksstrahlende Augen von Kindern beim Spiel ohne Angst, beim friedlichen Lernen der neuen Sprache .. all das verpasst sie auch ... aber das ist nicht unser Problem....
    Es gibt 1.000 Antworten auf die Flüchtlingsfrage. Die einzig wahre liefert ein 4-Jähriger! (Video-Clip)

    "gibt es bei euch im Kindergarten viele Ausländer?"- "nein, bei uns gibt es nur Kinder"

  10. gesperrt

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    AW: Flüchtlinge in Eurem Umfeld vor Ort

    Zitat Zitat von _Blickwinkel_ Beitrag anzeigen
    Hört auf, die arme marla so in die Enge zu treiben ... damit wächst ihr Verständnis für die Armut mancher Flüchtlinge auch nicht - und nicht das Mitleid für Eltern und vor allem Kinder, den den Horror "Flucht" durchlebt haben...

    und glücksstrahlende Augen von Kindern beim Spiel ohne Angst, beim friedlichen Lernen der neuen Sprache .. all das verpasst sie auch ... aber das ist nicht unser Problem....
    Das sehe ich genauso, mir geht auch das Herz auf, wenn ich Kinder sehe.

    Bei uns hier sind nur Männer zu sehen. Ich arbeite neben einem Gebäude, dort werden Flüchtlinge (ich sehe nur Männer ca. 25 - 30 J.) in Deutsch unterrichtet. Ich kenne die Mitarbeiterin des Büros dort und sie ist recht negativ auf diese Männer zu sprechen. Sie grüßen kaum, viele sprechen im Büro nicht mit einer Frau und ich seh sie eigentlich oft draußen beim Rauchen von meinem Bürofenster aus, alle Handys und schick gekleidet. Mich grüßen die auch nicht, wenn ich mal draußen bin, die schauen eigentlich nur komisch, doch untereinander amüsieren sie sich sehr mit Smartphone und Tablet.

    Ich bin diesbezüglich neidisch, dass ich mir denke, wie gehts den Armen hier.

    Mara

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