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  1. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verbote sind zweischneidig. Wenn man das Kopftuch z.B. in der Öffentlichkeit verbieten würde, dann hätte das zur Folge, dass viele Frauen das Haus nicht mehr verlassen würden und natürlich würde man sich die Mehrheit der Muslime dann wirklich zu Feinden machen, weil sie ein generelles Kopftuchverbot als einen Eingriff in ihr Privatleben und in ihren Glauben empfinden würden.
    Schon eigenartig. Ich empfände die Mitmenschen in einem Land, das ich mir zum Leben ausgesucht hätte, nicht als Feinde, wenn ich mich an Gesetze halten müsste. Je nachdem wäre ich nicht begeistert, wie ich von einigen Gesetzgebungen nicht begeistert bin. Ich denke, europäische Christen und Atheisten denken nicht (mehr) in Feinddimensionen. Und ich schätze, insbesondere um diese Früchte unserer Entwicklung, die immerhin auch einige Jahrhunderte in Anspruch genommen hat, machen sich manche Gedanken.
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )

  2. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Layla99 Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ich habe Angst vor dem Selbstbild männlicher Muslime inkl. Abwertung der Frau, welches aus den patriarchalischen Gesellschaften hereinschwappt. Ich habe Angst vor der Arroganz und grundsätzlicher Verachtung "Ungläubiger", die die Leute teilweise mit der Muttermilch einsaugen. Ich kann nicht damit umgehen, dass unter religiösen Vorwänden auf einmal Tierquälerei in Form von Schächten erlaubt sein soll. NEIN, Leute, so läuft das nicht. Wieso gelten lt. Koran Tiere als minderwertig und nur dazu da, in irgendeiner Form dem Menschen zu dienen? Umweltschutz spielt in den Herkunftsländern vieler gar keine Rolle. Auch ist es schwierig, Glauben und Sozialisierung der Menschen zu trennen. Nicht alle Verhaltensweisen und Überzeugungen, mit denen Menschen hier ankommen, sind glaubensbedingt, sondern eine Frage der herrschenden Kultur. Wenn die Leute ihr konservatives Werteverständnis so beibehalten (zuzüglich der konservativ eingestellten hier schon ansässigen Muslime), dann wird unsere Gesellschaft schon einen Salto rückwärts hinlegen. Da konsequent gegenzusteuern, wäre eine Hauptaufgabe der Integration. Ich bin allerdings sehr pessimistisch, was das betrifft.

    layla
    Angst, Angst, Angst - du hast anscheinend in der Hauptsache ANGST. Dagegen kann mensch in Maßen etwas tun - nämlich selbstaufklärerisch nachdenken. Du scheinst dich dem Gefühl allerdings ganz gerne - gruselnd - hinzugeben.

    Vielleicht einmal zwei Punkte, die dir übertriebene Ängstlichkeiten nehmen können:

    Im Koran seien Tiere minderwertig? Nun denn - wie ist es mit dem Auftrag des christlich verstandenen Gottes, sich die Erde untertan zu machen "samt allem Vieh"? Untertan ist etwas ganz anderes als untergeordnet? Ok, vllt. wenn mans durch die Angstbrille sieht.

    Umweltschutz ist allerdings nicht nur in den Herkunftsländern der Flüchtlinge bzw. ängstlich "islamischen Ländern" genannt marginal, sondern in allen nicht reichen, europäischen Ländern. Frag bitte mal nach Umweltschutz in Brasilien, Umweltschutz in Peru, Umweltschutz in Chile. Alles "christliche" Länder, die für "islamischen" Umweltfrevel nicht in Frage kommen.

    Du siehst - Islam ist nicht an allem Schuld, Islam ist nicht grundlegend böse, es ist eine Religion. Und Religion und Kultur sowie Religion und Politik nochmal ganz unterschiedliche Dinge - die aber im Namen von Angst und Ängstlichkeit immer gerne durcheinander gemischt werden. Es gruselt sich dann gar so hübsch.

  3. Avatar von Layla99
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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Chesirekatz Du mokierst dich gerade so schön über meinen Beitrag, hast du etwas konstruktives dagegen zusetzen? Mit Niederbügeln kommst du in der aktuellen Situation wahrscheinlich nicht weiter. Und der Umweltschutz in Peru ist auch nicht das Thema, sondern eher dass die Einwanderer hier noch nichts von Frauenrechten, Mülltrennung, Tierschutz und ähnlichen Errungenschaften gehört haben, um die Mitteleuropa schon lange ringt. Unsere Gesellschaft ist hier gefragt und ich habe meine Zweifel, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Schön, wenn dir nichts Angst macht. Irgendwie beneidenswert. So, ich gehe jetzt selbstaufklärerisch in mich, mal sehen, obs hilft.
    Übrigens, Beate, der Grundgedanke deiner Strangeröffnung erscheint mir sehr wohlüberlegt und reflektiert, sonst hätte ich nicht das Bedürfnis gehabt, mich hier zu äußern. Danke dafür!
    Layla

  4. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Layla99 Beitrag anzeigen
    Und der Umweltschutz in Peru ist auch nicht das Thema, sondern eher dass die Einwanderer hier noch nichts von Frauenrechten, Mülltrennung, Tierschutz und ähnlichen Errungenschaften gehört haben, um die Mitteleuropa schon lange ringt.
    Volle Zustimmung.

    Und da hier auch nicht Zehntausende Peruaner einreisen muss ich mir um deren Werte auch keine Gedanken machen.


  5. Registriert seit
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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    cheshirecat, was soll diese Attacke gegen layla.

    Die Aufnahme derartig vieler Menschen aus einer anderen Kultur wird unsere Gesellschaft ändern. Und zwar auf eine Weise, die noch keiner wirklich absehen kann.

    Ich gehöre auch nicht zu denen, die hier allzu optimistisch sind. Wir haben doch bereits Erfahrung: Der Großteil der Intensivtäter ist arabischer Herkunft und das, obwohl sie eine Minderheit sind. Die Clan-Strukturen der arabischen Familien haben ihre Berechtigung in den Herkunftsländern. Hier aber führen sie zu einer Missachtung der rechtsstaatlichen Ordnung. Hier in Berlin kommt es immer wieder zu Angriffen auf die Polizei durch Araber. Auch das hat mit dieser Missachtung zu tun.

  6. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Angst, Angst, Angst - du hast anscheinend in der Hauptsache ANGST. Dagegen kann mensch in Maßen etwas tun - nämlich selbstaufklärerisch nachdenken. Du scheinst dich dem Gefühl allerdings ganz gerne - gruselnd - hinzugeben.
    Wenn ich gar keine Muslime kennen würde hätte ich auch keine Angst, wovor auch. Die Angst oder das Unbehagen gründen sich bei mir genau andersrum nämlich auf konkrete negative Erfahrungen.

    Ich finde es ziemlich naiv anzunehmen, man hätte Ängste weil man nicht informiert wäre - mir macht das Angst was ich weiß.

    Schön, wenn dich nicht beunruhigt dass da Menschen dabei sind für die nur eine genitalverstümmelte Frau ehrbar ist. Oder die finden dass man für Ehebruch (was schon ein Gespräch unter vier Augen sein kann) gesteinigt gehört als Frau.

    Ich persönlich find das ja nicht so harmlos.

  7. gesperrt
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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Das Manche auf unsere Gesetze/Tierschutz hier pfeifen und dennoch schächten haben Menschen im Nachbarort mit ihren isl. "Mitmenschen erleben müssen vor ein paar Jahren. Ein Polizeieinsatz hat das Gemetzel beendet und seitdem haben die deutschen Nachbarn "Krieg" mit diesen isl. Leuten....so viel mal zur Integration deren die hierbleiben durften....
    Hier haben wir eine iranische Nachbarin, vom deutschen Mann inzwischen geschieden.....die hat es in der Vergangenheit auch nicht für nötig gehalten sich an die Regel(die für alle) zu halten. Sie hat es sich mit allen hier verdorben, beschwert sich aber man würde sie ignorieren, dabei hatte sie anfangs niemanden gegrüßt bzw. zurück gegrüßt.....also: null Einsicht,dass man sich SO eben nicht verhalten kann.

  8. gesperrt
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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Layla99 Beitrag anzeigen
    . Ich kann nicht damit umgehen, dass unter religiösen Vorwänden auf einmal Tierquälerei in Form von Schächten erlaubt sein soll. NEIN, Leute, so läuft das nicht. Wieso gelten lt. Koran Tiere als minderwertig und nur dazu da, in irgendeiner Form dem Menschen zu dienen? Umweltschutz spielt in den Herkunftsländern vieler gar keine Rolle.
    ich will mich nur auf diese Passage konzentrieren: Auch die Bibel stellt den Menschen über das Tier, das ihm untertan ist. Schächten wirkt grausam auf uns, es ist ein Sekundentod. unsere christlich-modernen Methoden der Fleischgewinnung finde ich fast unvergleichbar grausamer. Tierquälerei generell ist durchaus kein Alleinstellungsmerkmal des Islam

  9. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    ein Dialog kann nur dann sinnvoll sein, wenn man die Empfindungen und Wahrnehmungen des anderen nicht in Frage stellt, auch wenn man sie selbst nicht teilen kann oder sich davon vielleicht angegriffen fühlt.
    Immer wieder in Abwehr- und Selbstverteidigungsmechanismen zu verfallen, bringt uns nicht voran.
    Die aktuelle Flüchtlingswelle macht nun mal vielen Menschen Angst, ob begründet oder nicht. Will man diese Ängste auflösen, dann darf es keine Tabus geben. Dann muss man sich diesen Ängsten stellen, sie benennen und Lösungswege aufzeigen. Dasselbe Recht gilt ja auch für Muslime, die angesichts von Pegida Angst haben, dass irgendwann ihr Haus von Neonazis angezündet wird. Es bringt nichts, diese Dinge kleinzureden, zu beschönigen oder zu ignorieren.

  10. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    zum Schächten: die allermeisten Muslime, mit denen ich zu tun habe, sind der felsenfesten Überzeugung, dass das Schächten die "humanste" Schlachtmethode ist, die es gibt. Dabei ist das Schächten gar nicht zwingend.
    Unter den Arabern zur Zeit Muhammads gab es verschiedene Methoden, ein Tier zu töten/schlachten. Drei davon wurden von den Muslimen angewendet und gelten als islamisch:

    die Nahr-Methode, die bei großen Tieren angewendet wird, und dadurch vollzogen wird, dass ein Speer oder spitzer Stock in den Nacken oder in die Kehle gestoßen wird.

    die Dhabh-Methode, bei der das Tier in die Seitenlage gebracht wird und ihm die Kehle durchtrennt wird. Die Methode wendet man bei kleinen Tieren an

    und die Jagd, bei der Tiere durch Pfeile getötet werden.

    Das Schächten, wie wir es heute kennen, wurde zur Zeit Muhammads nur bei kleinen Tieren wie Schafen oder Ziegen angewendet. Es war schlicht unmöglich damals, große Tiere zu schächten. Kamele waren zu der Zeit auch beliebte Schlachttiere. Heutzutage gibt es ja Vorrichtungen für Kühe, in die die Kuh gesteckt wird, damit sie überhaupt geschächtet werden kann. Ich wollte mir mal ein Video dazu anschauen und habe es nicht geschafft. Es war so furchtbar. Das arme Tier, bei vollem Bewusstsein natürlich.

    Warum halten die Muslime so am Schächten fest? Es ist noch nicht einmal zwingend vorgeschrieben und entspricht auch nicht der Sunna, der Vorgehensweise Muhammads also. Warum findet hier kein Umdenken statt?

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