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  1. gesperrt

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Frage finde ich eigentlich interessant. Erst wenn diese definiert ist, kann man sich darüber unterhalten.
    Und gleich in medias res:
    a.) was verstehst Du unter "berechtigten Ansprüchen"
    b.) und was über "Grenzüberschreitungen" in dem Zusammenhang?
    wohltuende Sachlichkeit, in diesem Kontext extrem selten. danke!

  2. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne persönlich diverse gläubige Muslime, denen schlicht egal ist, was andere glauben.
    Ja, das stimmt. Dahingehend ist der Islam offen.
    Aber "nicht glauben" das geht für sie nicht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht wie ein Bruchteil der 500 Mio Bevölkerung von Europa diese Grundwerte bedrohen könnten. Macht rein rechnerisch keinen Sinn. (...)

    Bedroht wird man von einer Übermacht und nicht von einer Minderheit.
    Das ist ein Kinderglaube. Bedroht wird man von der Macht bzw. von den Mächtigen. Und die müssen keinesfalls in der Überzahl sein.
    Im Gegenteil, ein oder zwei Machthaber können die ganze Menschheit bedrohen, wenn sie die Macht über Menschen, Militär oder andere Mittel haben.

    Bedroht sehen ich mich auch nicht durch muslimischen Mitbürger, die sich an unsere Gesetze halten, sondern von Agitatoren, die Kulturen und Religionen aufeinander hetzen.
    Und von Politikern, die nicht wissen, wovon sie sprechen, aber den Menschen weiß machen wollen, dass sie es wissen.
    Wenn Merkel das Problem der unterschiedlichen Kulturen mit dem Rat "doch mehr in die Kirche zu gehen" zu lösen glaubt, dann fühle ich mich von dieser einen Person bedroht.

  3. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und gleich in medias res:
    a.) was verstehst Du unter "berechtigten Ansprüchen"
    b.) und was über "Grenzüberschreitungen" in dem Zusammenhang?
    Unter berechtigte Ansprüche fällt für mich z.B. der Bau von Moscheen oder auch die Errichtung muslimischer Gräberfelder. Es hat ja ewig gedauert, bis es endlich mal muslimische Gräberfelder gab. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es auch lange Zeit keinen echten Bedarf gab, weil viele Muslime es vorziehen, im Heimatland beerdigt zu werden. Und unter Heimatland fällt auch die Türkei, selbst wenn die Leute schon in der vierten oder fünften Generation hier leben.
    Und auch der Weg hin zu einer eigenen Moschee ist oft sehr steinig. Manchmal entstehen Bürgerinitiativen, die den Bau einer Moschee verhindern wollen.

    Eine Grenzüberschreitung wäre für mich der Gebetsruf. Also, dass man die Umgebung nachts um halb vier aus dem Schlaf reißt, damit ein paar Muslime das Morgengebet nicht verpassen, finde ich anmaßend, zumal in unserer heutigen technisierten Zeit, wo es Gebetszeiten-Apps und was weiß ich gibt, und der Gebetsruf nicht mehr notwendig ist.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Islamisierung im reilgiösen Kontext befürchte ich nicht.Dazu sind wir "Biodeutschen",
    tolles Wort mittlerweile zu säkular in der Gesinnung, um uns da etwas über-
    stülpen zu lassen- egal aus welcher Richtung.
    Gefährliche finde ich sogenannte Parallelgesellschaften;und diese sehe ich überwiegend
    unter Muslimen,besonders wenn diese sich zB. in bestimmten Orten, Stadtteilen usw
    niederlassen und dann irgendwann so gut wie alle anderen weg ziehen.
    So etwas kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht akzeptieren und auch nicht verkraften.
    Auch muss,wie alle anderen Bürger,ein Muslim, eine Muslima das Recht haben in eine
    andere Religion zu wechseln- oder sich als Atheist/in outen zu dürfen- ohne gleich um Leib
    und Leben fürchten zu müssen.
    Wenn in einem Land mit zweierlei Maß gemessen wird, sei es in der Justiz oder in anderen
    gesellschaftlichen Bereichen, aus Rücksicht auf die Überzeugungen einer Minderheit, wäre
    das wie Sprengstoff.....
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  5. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bist Du nicht selbst eine Muslima? (wegen des Namens..)
    Ja, ich bin Muslimin. Ich bin vor 25 Jahren zum Islam übergetreten (war vorher katholisch). Ich selbst hege und pflege mein ganz individuelles Glaubensverständnis, das mit dem der Mainstream-Muslime so gut wie nichts gemein hat, und bin also keine Repräsentantin der Mehrheit der Muslime.

  6. gesperrt

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Islamisierung im reilgiösen Kontext befürchte ich nicht.Dazu sind wir "Biodeutschen",
    tolles Wort mittlerweile zu säkular in der Gesinnung, um uns da etwas über-
    stülpen zu lassen- egal aus welcher Richtung.
    Gefährliche finde ich sogenannte Parallelgesellschaften;und diese sehe ich überwiegend
    unter Muslimen,besonders wenn diese sich zB. in bestimmten Orten, Stadtteilen usw
    niederlassen und dann irgendwann so gut wie alle anderen weg ziehen.
    So etwas kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht akzeptieren und auch nicht verkraften.
    Auch muss,wie alle anderen Bürger,ein Muslim, eine Muslima das Recht haben in eine
    andere Religion zu wechseln- oder sich als Atheist/in outen zu dürfen- ohne gleich um Leib
    und Leben fürchten zu müssen.
    Wenn in einem Land mit zweierlei Maß gemessen wird, sei es in der Justiz oder in anderen
    gesellschaftlichen Bereichen, aus Rücksicht auf die Überzeugungen einer Minderheit, wäre
    das wie Sprengstoff.....
    Seh ich auch so...allerdings IST DAS längst Sprengstoff....es hat nur noch nicht richtig gerummst......aber das kommt...

  7. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    zur Gewalt allgemein:
    Muslime wiederum sehen sich selbst häufig als Opfer von Gewalt, Stichwort: Solingen, NSU, Marwa Ali El-Sherbini etc.
    Ich denke, es ist eine Situation entstanden, in der jede Seite der anderen irgendwie Vorwürfe macht und Negativberichte dominieren (Terrorgefahr aus der Islamistenecke und Pegida auf der anderen Seite) und ein echter Dialog nicht zustandekommt. Ist nur so mein persönlicher Eindruck.

  8. Moderation

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Islamisten gehen doch aus gläubigen Muslimen hervor. Aus gläubigen Familien erwachsen Kinder, die zu Islamisten werden.
    Gerade radikal-religiöse, seien sie nun muslimisch oder christlich, kommen oft aus säkularen Familien, in denen die Religion im Alltag keine so große Rolle spielt. Sie gelangen auf der Suche nach Halt, Lebenssinn, um eine innere Leere zu füllen, in Krisensituationen ... zur Religion und werden dann radikalisiert.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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  9. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unter berechtigte Ansprüche fällt für mich z.B. der Bau von Moscheen oder auch die Errichtung muslimischer Gräberfelder.
    Dann sind diese Ansprüche schon das, was sie sind, eben berechtigt. Es muss tatsächlich möglich sein, dass ein Mensch so zur ewigen Ruhe gebettet wird, wie er es wünscht. Da sehe ich keine Probleme.
    Das sollte unsere Gesellschaft leisten können.
    Eine Grenzüberschreitung wäre für mich der Gebetsruf.
    Das sehe ich auch so. Zumal auch das Glockengeläut in vielen Gemeinden schon aus diesen Gründen abgeschafft oder zumindest zeitlich verlegt wurde.
    Aber dieses Thema ist nicht unproblematisch, es könnte auch z.B. die Schweinefleisch- und Kopftuchfrage noch dazu gehören.
    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    tolles Wort mittlerweile zu säkular in der Gesinnung, um uns da etwas über-
    stülpen zu lassen- egal aus welcher Richtung.
    Ich glaube, es geht nicht ums Überstülpenlassen, sondern tatsächlich um Grenzüberschreitungen. Wann fühlt sich jemand durch was gestört, in seinem Weltbild, seiner Kultur, seiner Lebensqualität eingeschränkt.
    Ich habe z.B. ein Problem mit den verhüllten Frauen (bin halt späte 68erin) und noch nicht einmal mit dem Kopftuch an sich (meine Oma trug auch immer eines), sondern mit dem Verhalten und Auftreten mancher dieser Frauen.
    Gefährliche finde ich sogenannte Parallelgesellschaften;und diese sehe ich überwiegend
    unter Muslimen,besonders wenn diese sich zB. in bestimmten Orten, Stadtteilen usw
    niederlassen und dann irgendwann so gut wie alle anderen weg ziehen.
    Ein brisantes Thema und auch nicht schön zu reden.
    Auch muss,wie alle anderen Bürger,ein Muslim, eine Muslima das Recht haben in eine
    andere Religion zu wechseln- oder sich als Atheist/in outen zu dürfen- ohne gleich um Leib
    und Leben fürchten zu müssen.
    Das trifft es ziemlich im Zentrum.
    Kann ich als Deutsche damit leben, dass unter meinen Augen, in meinem Land, in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, unter meinem Grundgesetz, Frauen und Männer weniger Rechte haben als ich?
    Kann ich das mit Toleranz und freiheitlichem Denken rechtfertigen?
    Darf ich von Menschen aus einer anderen Kultur verlangen, dass sie Teile ihrer Kultur aufgeben, um in einer anderen (meiner) Kultur zu leben?

  10. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann ich als Deutsche damit leben, dass unter meinen Augen, in meinem Land, in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, unter meinem Grundgesetz, Frauen und Männer weniger Rechte haben als ich?
    Kann ich das mit Toleranz und freiheitlichem Denken rechtfertigen?
    Darf ich von Menschen aus einer anderen Kultur verlangen, dass sie Teile ihrer Kultur aufgeben, um in einer anderen (meiner) Kultur zu leben?
    Verbote sind zweischneidig. Wenn man das Kopftuch z.B. in der Öffentlichkeit verbieten würde, dann hätte das zur Folge, dass viele Frauen das Haus nicht mehr verlassen würden und natürlich würde man sich die Mehrheit der Muslime dann wirklich zu Feinden machen, weil sie ein generelles Kopftuchverbot als einen Eingriff in ihr Privatleben und in ihren Glauben empfinden würden. Viel wichtiger wäre ein Umdenken, eine innerislamische Reform, aber das ist ein sehr schwieriges Unterfangen, weil es das, was man für den Islam hält, aus den Fugen heben würde.

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