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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Da würde ich selbstverständlich energisch widersprechen (völlig unabhängig davon wer sich schwulenfeindlich äußert )

    Aber so eindeutig ist es nicht wenn es um Zigeuner geht....
    Zitat: Roma, das seien kriminelle Clans, mit denen wollten sie nichts zu tun haben. Die eine Diskriminierung mit einer anderen Diskriminierung zu beantworten, bringt ja nun auch niemanden weiter.

    Es geht mir aber auch nicht darum, wie im Jahr 2012 auf dem Balkan der Begriff aufgefasst wurde, sondern um Respekt für Minderheiten in Deutschland im Jahr 2021.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Zitat: [COLOR="#0000CD"]

    Es geht mir aber auch nicht darum, wie im Jahr 2012 auf dem Balkan der Begriff aufgefasst wurde, sondern um Respekt für Minderheiten in Deutschland im Jahr 2021.
    Darf ich mal fragen ,was das mit Islamisierung zu tun haben könnte?

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zwekke, ich komme eigentlich äußerst selten in die Verlegenheit mit/über Zigeuner zu sprechen....

    Zum Respekt gehört für mich aber auch diejenigen zu Wort kommen zu lassen die es betrifft- auch im Jahr 2021.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Darf ich mal fragen ,was das mit Islamisierung zu tun haben könnte?
    Lies einfach die vorangegangenen Beiträge dazu, dann ist es auch für dich ganz leicht zu erkennen.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Lies einfach die vorangegangenen Beiträge dazu, dann ist es auch für dich ganz leicht zu erkennen.
    Es geht um Diskriminierung , aber ausser das beides auf ung endet ,hat es nichts miteinander zu tun.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Stimmt, going_to, bin etwas "abgeschwiffen" , sorry.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Agathe, ich denke, wir schreiben hier ganz oft aneinander vorbei. Ich kenne auch einige sehr nette Muslime und habe auch manchmal ganz nette kleine Begegnungen mit Musliminnen oder Muslimen. Ich denke auch, dass es einen großen Anteil unter ihnen gibt, die hier einfach in Ruhe und Frieden leben wollen. Um die geht es mir hier in diesem Islamisierungsstrang aber gar nicht.
    Es muss aber auch um sie gehen, denn wenn die weit überwiegende Mehrheit der Moslems in diesem Land so sind, dann fallen die Bemühungen der DITIB et al. auch nicht auf fruchtbaren Boden.

    Was ich bedenklich finde, ist der Teil der Muslime, der politisch agiert und unser Land verändern will. Und das ist eine bedenklich große Gruppe. Um die geht es. Die sind weitgehend aus ihren Ursprungsländern gesteuert und haben das Ziel, unser Land zu islamisieren. Was ihre Ziele sind und wie sie das durchkriegen wollen, darüber hat Frau Schröter in ihrem Vortrag berichtet, den Du Dir aber leider nicht anschauen willst.
    Ich finde es schon etwas penetrant, wie du hier vorgehst und alle, die die von dir bevorzugten Medien aus Zeitgründen noch nicht gesichtet haben, als unwillig hinstellst.Ich vermisse meinerseits, dass die von mir bereitgestellten LInks, die sich in weit kürzerer Zeit konsumieren lassen, mal gewürdigt werden.

    Frau Schröter schätzt ihren Anteil auf 15 % unter den hier lebenden Muslimen.
    Also ungefähr so viel wie AfD-Wähler.

    Im Verfassungsschutzbericht 2020 steht, dass das "islamistische Personenpotenzial" in Deutschland sich von 2011 von 3.800 auf 12.150 erhöht hat. Das ist mehr als eine Verdreifachung innerhalb von neun Jahren. (Seite 208). Das Islamismuspotenzial wird mit insgesamt 28.715 Personen beziffert. (Seite 196)

    Zum Vergleich: die Zahl der Rechtsextremisten beträgt 33.300 (Seite 53). Das ist von der Anzahl der Personen nicht weit voneinander entfernt. Wegen der Rechtsextremisten wird ein Riesenalarm gemacht und täglich in mehreren Medien gewarnt und es wird viel Geld in die Hand genommen, um Programme gegen Rechtsextremisten durchzuführen. Wieso aber hört und liest man kaum etwas über den Kampf gegen Islamisten?
    Ob so viel Geld in die Hand genommen wird für den Kampf gegen Rechtsextremismus, weiß ich nicht. In Bezug auf den Islamismus ist mir jedenfalls das Violence Prevention Network bekannt.
    Was mich in Bezug auf Rechtsextremismus unabhängig von der Zahl ihrer Anhänger viel mehr beunruhigt als das Problem mit Islamisten oder früher mit der RAF: ganz offensichtlich befinden sich solche Leute auch sehr stark bei der Bundeswehr und der Polizei. Also ein Teil der Leute, die uns vor Tätern schützen sollen, haben selbst Affinität zu solchen Taten. Und sie haben Zugang zu Waffen qua Beruf!

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Diese Frau die ich meine ist Anfang 40 und Mutter von sechs Kindern. Gar keine hard-linerin, trägt kein Kopftuch, sogar geschieden, aber trotzdem voll und ganz ihren Traditionen verhaftet. Für die bin ich ne Rumtreiberin.
    Und das letzere weißt du woher?

    Zitat Zitat von Safran12 Beitrag anzeigen
    Ich bitte, mein Reingrätschen zu entschuldigen.
    Ich habe gestern gelesen, dass der Allahu-Akbar-rufende
    Messermörder von Würzburg
    schuldunfähig sein soll.

    Mit schöner Regelmäßigkeit wird bei Taten,
    bei denen der Islam eine Rolle spielt,
    und das sind mittlerweile so einige,
    seit die Grenzen offenstehen, also seit dem 15.9.2015,
    eine Schuldunfähigkeit des Täters festgestellt.

    Eine Islamisierung droht nicht,
    sie ist in vollem Gange.
    In einem Rechtsstaat wird jede Tat von einem|r Richter*in individuell betrachtet und beurteilt. Zur richterlichen Unabhängigkeit gehört es, sich nicht nach dem zu richten, was "das Volk" erwarten könnte oder irgendwelche Quoten zu erfüllen, wieviel Prozent der Täter wie verurteilt werden.
    Davon abgesehen schließe ich mich den Stimmen hier an, die fragen, auf welcher Basis du beurteilen zu können glaubst, wie eine Tat einzustufen ist.


    Zitat Zitat von DieUnsichtbare Beitrag anzeigen
    Ich verstehe bloß nicht die Menschen, die hier in D. aufgewachsen sind und sich trotzdem nicht wohl fühlen und ihre Heimatgefühle in der Türkei haben ?
    Woran liegt denn das ?
    Bei einigen liegt es sicher am Gefühl, am Ende trotz aller Bemühungen nie richtig dazuzugehören. Es gibt Untersuchungen, wonach bei Bewerbungen um Jobs und um Wohnungen ein ausländisch klingender Nachnamen zu nennenswerten Benachteiligungen führt.
    Dazu kommen dann Bezeichungen wie "Pass-Deutscher" oder Aussagen wie "Jaaa, okay, du hast einen deutschen Pass, aber wo kommst du denn eigentlich her?". Und von den Befürchtungen bzgl. einer drohenden Islamisierung und der Feindseligkeit moslemischen Flüchtlingen gegenüber strahlt natürlich auch einiges auf türkisch-stämmige Mitmenschen ab.

    Zitat Zitat von Linda-Linda Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren wie viel Prozent der Eingewanderten irgend eine Form staatlicher Unterstützung erhalten? Aber finde ich das irgendwo und dann am besten noch über zwei Generationen?
    Ich hatte dir ja ans Herz gelegt, mal die "Entgegnung zu den Thesen Sarrazins" zu lesen oder wenigstens zu überfliegen. Hast du offenbar nicht gemacht, schade. Denn dort sind Zahlen zu genau diesem Thema enthalten (Seite 33f). Die sind ein paar Jahre alt, aber da Quellen angegeben werden, kann man leicht die heutigen Zahlen nachschlagen.

    Hier gibt es auch sehr viele Informationen dazu: Datenreport 2021 z.B. auf Seite 288.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Es geht um Diskriminierung , aber ausser das beides auf ung endet ,hat es nichts miteinander zu tun.
    Die Ungleichbehandlung, die thematisiert wurde, endet nicht nur auf -ung, sondern hat auch mit der Diskussion über Islamisierung hier im Strang zu tun.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Die Ungleichbehandlung, die thematisiert wurde, endet nicht nur auf -ung, sondern hat auch mit der Diskussion über Islamisierung hier im Strang zu tun.
    Islamisierung ist kein alleiniges deutsches Phänomen , insofern hat die Intension dieser nichts mit Diskriminierung zu tun.
    Das wird hier gern mal so ausgedehnt, aber wohl auch eher aus Spraschlosigkeit dem eigentlichem Thema gegenüber, so nehme ich das hier wahr.

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Ich denke dass dieses "Heimatgefühl" auch sehr viel damit zu tun hat wo man seine Kindheit erlebt hat...

    Und Deutschland hat anscheinend doch so viel "zu bieten" das sehr viel Menschen hier leben wollen - nachvollziehbar, wie ich finde.

    Aber dieses emotionale Gefühl der Heimat, auch Heimweh - das ist warscheinlich irrational und lässt sich auch nicht "weg argumentieren".
    Wenn schon hier jetzt über den Heimat-Begriff diskutiert wird:

    Ich selber betrachte die zwei verschiedenen Orte, wo ich nacheinander aufwuchs, also meine Kindheit verbrachte, überhaupt nicht als "Heimat". Es kommt da bei mir kein Gefühl auf, dass ich als "heimatlich" bezeichnen würde, ich krieg da zwar Erinnerungen dran, aber es gibt nichts, was mich da hin ziehen könnte.
    Meine jetzige Heimat habe ich mir selbst gewählt, also hier fühle ich mich richtig heimisch, obwohl mich da keine Kindheit dran bindet und auch keine familiären Wurzeln.

    Aber was jeder einzelne Mensch für sich als Heimat betrachtet, das kann jedem einzelnen auch selbst überlassen bleiben. Jeder hat da seine eigenen Befindlichkeiten.
    Außerdem gibt es ja auch die sogenannte "Wahlheimat". Man kann sich durchaus auch an zwei Orten heimisch fühlen.
    Und man kann es auch keinem Migranten absprechen, dass er sein Herkunftsland als Heimat bezeichnet, obwohl er hier lebt.

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