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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Wo steht das? ...

    Ich habe es tatsächlich schon erlebt...
    Du hast für mich auch mit diesem Beitrag erneut deutlich gemacht, welchen Stellenwert für dich in der Diskussion die Schilderung deiner persönlichen Reise-Eindrücke im Vergleich zur Lebenswirklichkeit der Bevölkerungsmehrheit in Deutschland hat.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Eine wahrlich beeindruckende Fixiertheit und, ja, benennen wir es, Hysterie diffundiert aus diesem thread.
    "Don’t worry, I know you’ll never understand it."
    L. Wittgenstein

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Islamophobie gibt es nicht, das ist nur die Bezeichnung der Leute für Menschen, die einen klaren Blick auf die Lebensrealität haben.
    Mit anderen Worten: Hass auf den Islam ist immer gerechtfertigt, wer das anders sieht, hat nen Knick in der Optik?

    Danke für die konzise Zusammenfassung zahlreicher deiner Postings. Den Rest verkneife ich mir mit Rücksicht auf die Netiquette.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten: Hass auf den Islam ist immer gerechtfertigt, wer das anders sieht, hat nen Knick in der Optik?

    Danke für die konzise Zusammenfassung zahlreicher deiner Postings. Den Rest verkneife ich mir mit Rücksicht auf die Netiquette.
    Meine Güte, jetzt sind wir schon bei Hass?
    Meine persönliche Beobachtung geht dahin: diese Religion wird in meinen Augen sehr vehement vertreten, grenzt sich sehr stark vom kulturellen Leben Deutschlands ab.

    Auf mich wirkt die Dominanz bedrohlich.
    Ich meine jetzt nicht, dass die hier in Deutschland praktizierten Religionen jetzt mehr dominieren sollten. Aber, ich mag eben auch den Ausgleich, die Verhältnismässigkeit.

    Der Islam, die Traditionen sind - wie mir scheint immer präsenter.
    Da soll einerseits Religion Privatsache sein - und andererseits leben Muslime derart präsent ihren Glauben.

    Wenn es wenigsten bunt und divers zuginge fände ich das alles noch bereichernd.
    Das ist es aber leider schon lange nicht mehr.

    Eigentlich ist es nur noch der Schulbereich in dem alle zusammen treffen.
    Also wer hier abstreitet - es fände kein Rückzug ins Private statt, in religiöses Leben und starre Regeln - der will es eben nicht wahr haben.

    Das geht mir teilweise auch so, wenn ich Schilderungen meiner Töchter über ihre Schulfreundinnen höre. Da gehen Verbindungen auseinander weil einer der Partner sich den Traditionen beugen muss, schon lange jemandem versprochen war.

    Meiner persönlichen Meinung nach ist das Problem der hier in Deutschland lebenden Moslems, dass sie eben nicht in ihrer Heimat leben. Da schafft man sich halt mehr Heimat im Glauben, was ich auch sehr gut verstehen kann.

    Viele sind Wanderer in den Welten geworden, sehr gut finanziell positioniert.
    Haben hier ihr Auskommen und Verwandtschaft in der alten Heimat - und sind doch nirgendwo zuhause.

    Noch mal zu mir: Hass auf diese Religion ist mir fremd. Warum auch?
    Es ist und bleibt das hier Ausleben und Zusammenleben.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    ...
    Auf mich wirkt die Dominanz bedrohlich. ...
    Welche Dominanz üben denn nicht mal sieben Prozent der deutschen Bevölkerung aus, die dich konkret bedrohen könnte?
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

  6. Inaktiver User

    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Meine Güte, jetzt sind wir schon bei Hass?
    Meine persönliche Beobachtung geht dahin: diese Religion wird in meinen Augen sehr vehement vertreten, grenzt sich sehr stark vom kulturellen Leben Deutschlands ab.

    Auf mich wirkt die Dominanz bedrohlich.
    [...]
    Bravo !!! Vielen Dank für Dein Text !! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können .. Ich stimme dir 100% zu !!!
    Geändert von Analuisa (20.10.2021 um 14:58 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Meine Güte, jetzt sind wir schon bei Hass?
    Ja, sind wir. Das Wort "Islamophobie" steht im Raum, und analog zu "Xenophobie" (=Hass auf das Fremde/den Fremden) übersetze ich das als "Hass auf den Islam".

    Meine persönliche Beobachtung geht dahin: diese Religion wird in meinen Augen sehr vehement vertreten, grenzt sich sehr stark vom kulturellen Leben Deutschlands ab.
    Hast du diese persönliche Beobachtung mal einem Faktencheck unterworfen oder ist das für dich jetzt unterhinterfragbare Tatsache?
    Vielleicht liest du mal hier hinein https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/...s_thesen_1.pdf oder hier https://www.integrationsmonitoring-l...021_bf_neu.pdf

    Auf mich wirkt die Dominanz bedrohlich.
    Ich meine jetzt nicht, dass die hier in Deutschland praktizierten Religionen jetzt mehr dominieren sollten. Aber, ich mag eben auch den Ausgleich, die Verhältnismässigkeit.
    Ich habe eher die Vermutung, dass du - wie auch viele andere - nicht damit zurecht kommen, dass die Privilegien schwinden, die man als "Eingeborene" jahrzehntelang hatte und dass jetzt eine Migrantengeneration da ist, die nicht mehr so wie ihre Gastarbeitereltern dankbar und demütig ist, die Drecksarbeit macht und nicht weiter auffällt. Sondern diese Leute wollen mitgestalten, gleichberechtigt sein.
    Ein wirklich sehr guter Artikel dazu findet sich hier:
    Die Kehrseite von Integration: Mehr Teilhabe – mehr Konflikte - Gesellschaft - Tagesspiegel
    Zitat daraus:

    Die erste Generation der Einwandernden ist noch vergleichsweise bescheiden und fleißig und beansprucht keine volle Zugehörigkeit und gleiche Teilhabe am gesellschaftlichen Kuchen. Sie sitzen überwiegend auf dem Boden beziehungsweise an Katzentischen.Die ersten Nachkommen beginnen sich an den Tisch zu setzen und bemühen sich um einen guten Platz (soziale Positionen) und ein Stück des Kuchens (gesellschaftliche Ressourcen).
    Nach einer länger andauernden Phase der Integration geht es dann nicht mehr nur um ein Stück des bestehenden Kuchens, sondern auch darum, welcher Kuchen auf den Tisch kommt. Die Rezeptur des Kuchens und die Regeln zu Tisch werden neu ausgehandelt.

    Eigentlich ist es nur noch der Schulbereich in dem alle zusammen treffen.
    Also wer hier abstreitet - es fände kein Rückzug ins Private statt, in religiöses Leben und starre Regeln - der will es eben nicht wahr haben.
    Du musst dir schon sehr sicher sein, dass du objektiv bist, wenn du dich so weit aus dem Fenster lehnst, dass du allen Selbstbetrug vorwirfst, die die Dinge anders sehen als du. Daher hier nochmal die Frage: worauf gründet sich die Behauptung, dass der Trend Richtung Rückzug, Relgion und Starre ginge?


    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Welche Dominanz üben denn nicht mal sieben Prozent der deutschen Bevölkerung aus, die dich konkret bedrohen könnte?
    Das frage ich mich auch. Konkretes Beispiel das mit der Erlaunbis für Muezzin-Rufe in Köln, einmal wöchentlich, 5 Minuten am Mittag.
    Man könnte meinen, der Untergang des ABendlandes stünde an.
    Dabei bleibt z.B. das Glockengeläut und überhaupt alles, wie es war. Nur eine Minderheit, die aber immerhin mehrere Millionen Menschen umfasst, die bekommt auch etwas vom Kuchen. Das scheint für viele unerträglich. Nein, die Vorrechte der Kirche, die Ungleichbehandlung der Religionen sollen erhalten bleiben, sonst wird einem was "weggenommen".
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Welche Dominanz üben denn nicht mal sieben Prozent der deutschen Bevölkerung aus, die dich konkret bedrohen könnte?
    Frage das mal die Frauen, die in der Silvesternacht 2015 in Köln belästigt wurden.
    Die Problemzone ist bei den meisten Menschen nicht der Bauch, die Beine oder der Po...
    sondern viel mehr der Kopf

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von Sintonia Beitrag anzeigen
    Frage das mal die Frauen, die in der Silvesternacht 2015 in Köln belästigt wurden.
    Oh bitte, das meinst du nicht ernst?
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Droht Deutschland die Islamisierung?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ja, sind wir. Das Wort "Islamophobie" steht im Raum, und analog zu "Xenophobie" (=Hass auf das Fremde/den Fremden) übersetze ich das als "Hass auf den Islam". .
    Phobie bedeutet nicht Hass, sondern Angst.

    Dass daraus auch Hass werden kann ist möglich, aber nicht zwingend.

    Ich sehe viel Angst dem Islam gegenüber.
    Wie Du schon richtig sagst: Angst davor, Privilegien zu verlieren oder dass Dinge sich einfach ändern oder dass eigene Freiheit eingeschränkt wird oder oder oder.

    Manche dieser Ängste mögen berechtigt sein, andere nicht.

    Was ich auf jeden Fall befürworten würde ist, dass Menschen mit diesen Ängsten ernst genommen werden und ihre Ängste hinterfragt werden.
    Vielleicht kann man sie ihnen in einem sachlichen Austausch nehmen. Zumindest viele, wenn auch nicht alle.

    Und ja, ich kann verstehen, dass Ereignisse wie die Köln-Nacht Menschen Angst machen.
    Obwohl Einem der gesunde Menschverstand sagt, dass es unsinnig ist, alle jungen Migranten-Männer über einen Kamm zu scheren.

    Vernunft gegen Emotion sozusagen.
    Es ist halt ein sehr komplexes und auch polarisierendes Thema.

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